@ Frigida: Vielen Dank für die Infos.
Ich habe heute mit unserer Tierärztin gesprochen und sie bestätigte die Bedenken. Man sollte eine positive Katze definitiv nicht mit einem "gesunden" Tier zusammen halten, nicht einmal wenn eine Impfung gemacht wurde.
Das tut der Ostfriesin und mir zwar unendlich leid, aber wir haben auch Verantwortung für Percy und Henry, das hatten wir ja von Anfang an auch klargestellt.
Dann habe ich heute abend noch ein längeres Gespräch mit der Leiterin der Katzenstation geführt. Sie hat selbstverständlich absolutes Verständnis für unsere Entscheidung, auch wenn es uns sehr leid tut für Olli. Sie wird nun versuchen den armen Tropf als "Leukosekatze" in reine Wohnungshaltung zu vermitteln, was für Olli sicherlich die beste Lösung ist. Da uns aber der kleine Kerl ans Herz gewachsen ist, werden wir bis auf weiteres eine Patenschaft für Olli übernehmen, bis er in ein glückliches Zuhause vermittelt wird. Da Olli "nur" per Schnelltest nach ELISA getestet wurde, wird er in 6 Wochen nochmals getestet. Die Kosten für den 2. Test übernehmen wir auch. Sollte der 2. Test dann negativ ausfallen und Olli doch FeLV-negativ sein, eine kleine Chance dazu besteht, dann würden wir ihn nehmen sofern er noch nicht vermittelt wurde.
Das ist leider momentan alles was wir für Olli machen können, außer ihn regelmäßig zu besuchen. Ich hatte sogar heute hin und her überlegt ob wir ein Gehege für den armen Kerl auf unserem Grundstück einrichten könnten, doch so wie ich unsere beiden Tiger kenne, würden sie ja doch nur neugierig bei Olli vorm Zaun hocken und dadurch wäre das Ansteckungsrisiko wieder zu groß.
Aber selbst wenn es mit Olli jetzt nicht klappen sollte sind die Ostfriesin und ich uns einig: Sollte es ein ähnlich armes Seelchen auf der Katzenstation geben, was aus irgendwelchen Gründen nicht vermittelt wird oder für das sich keiner begeistern kann, würden wir ihm gerne bei uns ein Zuhause geben, sofern die gesundheitlichen Voraussetzungen gegeben sind.