Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten)

Diskutiere Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo, das hier ist mein erster Beitrag und ich bräuchte direkt mal Hilfe von euch ;) Kann mir jemand anhand der Fotos Hilfe bei der...
  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #1
B

Bahamut

Gast
Hallo, das hier ist mein erster Beitrag und ich bräuchte direkt mal Hilfe von euch ;)

Kann mir jemand anhand der Fotos Hilfe bei der Geschlechtsbestimmung geben? Es handelt sich um ein 8 Wochen altes Kitten. Es gibt eine Meinung "Kater" und meine Meinung "Katze". Vielen Dank im Voraus
 

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  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #2
Das ist ein Mädchen!;-)
 
  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #3
Ob Junge oder Mädchen, dazu kann ich nicht viel sagen... aber wo hast du das Zwergelchen denn her? Ist es mit seinen 8 Wochen ganz alleine?
 
  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #4
@Yut: Wie sicher bist du? Wir gehen nächste Woche zwecks Impfung zum Tierarzt, aber ich bin ungeduldig und würde es gerne heute wissen :mrgreen::mrgreen:

@Glasi: Einzelgeburt aus einem privaten Haushalt.
 
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  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #5
Ich bin mir zu 100% sicher, da ich selbst zwei Mädchen habe und es bei denen genauso aussah und auch noch aussieht!;-)

Aber die Anmerkung von Glasi solltest du dir auch zu Herzen nehmen, ein Kitten alleine zu halten ist Tierquälerei und auch dass die kleine mit 8 Wochen schon von der Mutter getrennt wurde ist alles andere als schön.
Dazu gibts hier im Forum tausende Links mit Hilfreichen Bildern und Infos, ich möchte dir nahelegen dir das einmal anzusehen und in Ruhe durchzulesen!

Edit: Auch wenn es ein Einzelkitten ist, hätte sie wenigstens bis 12 Wochen bei der Mama bleiben sollen..schau dich doch bitte um, ob du nicht beim Tierschutz ein sozialisiertes Kitten um die 12+ Wochen zur Gesellschaft dazu bekommen kannst.
 
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  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #6
Rein vom Optischen und dem Studium von google zu diesem Thema würde ich das auch sagen ;)

Zur Einzelhaltung gibt es verschiedene Meinungen. Es ist unsere dritte Katze und ich kann mir nicht vorstellen dass es in jedem Haushalt immer zwei Tiere gibt.

Wir haben es bisher immer so gehandhabt und es ist dabei nie ein psychisch auffälliges Tier herausgekommen.

Zurückgeben kann ich die Kleine ja auch schlecht. Meiner Meinung nach immer noch besser als zusammengepfercht im Tierheim, da haben die Tiere meiner Meinung nach deutlich mehr "Macken" als wenn sie ein schönes Zuhause hat.

Aber klar, ich nehme diese Meinungen zur Kenntnis und danke ja auch für die Hinweise aber primär geht es mir bei diesem Thread um das Geschlecht.
 
  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #7
Zur Einzelhaltung gibt es verschiedene Meinungen. Es ist unsere dritte Katze und ich kann mir nicht vorstellen dass es in jedem Haushalt immer zwei Tiere gibt..

Nein, es gibt keine Meinungen. Es gibt Fakten, und solche die sie zum Leid der Tiere einfach ignorieren... Leider gibt es nicht in jedem Haushalt zwei Katzen, deshalb muss man es aber nicht genau so machen.

Man könnte jetzt einfach ins Tierheim gehen und eines der unzähligen Kitten dazu holen, das aus der Dummheit der Menschen entstanden ist. Die nicht in der Lage sind, ihre Katze zu kastrieren und so das Katzenelend weiter vergrössern.

Wenn ich hier im Forum lese, gibt es mehr Katzen aus Einzelhaltung mit Macken (Kratzen, beissen, wild pinkeln etc), als solche, die ein tolles Zuhause aus dem Tierheim bekommen haben.
 
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  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #8
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  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #9
Ich habe deinen Link zur Kenntnis genommen. Mir sind die Punkte jedoch bewusst. Daher möchte ich hier ganz klar betonen, dass ich KEINE Belehrung über dieses Thema mehr brauche. Ich danke dir jedoch für deine Hilfe!

Ich würde mich natürlich noch über zweite Meinungen freuen falls die überhaupt erforderlich sind. Die Besitzerin meinte sicher es sei ein Kater ;)
 
  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #10
"Andere machen das auch so" und "Bei uns hat es bis jetzt immer geklappt" sind aber ein schwacher Trost, wenn dann plötzlich eine unsozialisierte, verhaltensgestörte Einzelkatze anfängt, auf den Teppich oder das Sofa zu machen, fröhlich die Tapeten von den Wänden zu kratzen, Dosis Hände, Füße und Nasen als Katerkumpelprügelersatz zu missbrauchen, sich das Fell vom Bauch leckt, bis sie ganz kahl ist, oder schreit, dass die Nachbarn nicht schlafen können.

Bitte überleg dir das noch einmal, und wirf unbedingt einen Blick in die Forumskategorie "Verhalten und Erziehung". Gefühlt jeder zweite Thread dort handelt von verzweifelten Katzenbesitzern, die sich ein einzelnes, putziges Kitten geholt haben, und nach ein paar Monaten dann nicht mehr ein noch aus wissen, weil das kleine Zwergelchen sie mit seinem Verhalten in den Wahnsinn treibt. Und nach ein paar Monaten - oder noch schlimmer, Jahren - lässt sich das Problem leider nicht mehr mit "12 Wochen alten Kumpel dazu und die Beiden machen lassen" lösen. Dann ist die Zusammenführung in vielen Fällen sehr schwierig, in manchen Fällen vollkommen unmöglich, weil die Katze die Katzensprache nicht mehr spricht oder sie (wie bei deinem Kitten, das eine wichtige Sozialisationsphase verpasst hat) nie gelernt hat. Die Katzen sind dann für den Rest ihres Lebens völlig alleine, selbst wenn sie doch noch Artgenossen dazubekommen, weil sie nicht mit anderen Katzen kommunizieren können. Und das ist ein schreckliches Schicksal für eine Katze.

Falls du jetzt auf mein Profil gestoßen bist und dir denkst "Jo, die predigt hier Wasser und trinkt Wein, die hat ja auch nur eine Katze." Sirius ist (höchstwahrscheinlich, da er ja ein Streuner ist und wir nichts genaues über seine Vergangenheit wissen) genau so ein Fall :( Und es tut mir sehr, sehr leid für ihn, dass wir ihm keinen Katzenkumpel holen können, der seiner Langeweile und Einsamkeit ein Ende bereitet.
 
  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #11
@Glasi: Wir hatten bisher zwei Katzen. Hier hat immer alles funktioniert. Man muss sich halt mehr mit dem Tier beschäftigen wenn es allein ist, was für uns kein Problem darstellt.

Keine unserer Katzen war aggressiv oder hat irgendwelche Möbel zerfetzt. Solche Verhaltensmuster kann man nicht zur Regel erklären.

Du kannst ja auch nicht zu 100% davon überzeugt sein dass diese Fälle allein aus Einzelhaltung entstehen. Wer sagt dir dass das Tier schlicht und einfach nicht einfach nur schlecht behandelt / gequält wurde? Wer würde das schon offen zugeben.

BITTE jetzt kein weiterer Shitstorm. Wer mir meine Frage aus Gewissensgründen nicht beantworten will....kein Problem.
 
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  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #12
Schade, dass Du so von Deiner Meinung überzeugt bist:cry:

Zur eigentlichen Frage kann ich leider nichts beitragen, ich bin selbst mal mit einem Kitten zum Tierarzt gegangen und nach der Frage nach dem Namen musste ich leider antworten: entweder Mini oder Moritz, je nachdem was es ist. Ich konnte es beim besten Willen nicht genau erkennen.
 
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  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #13
wenn jeder diese einstellung hätte, würden wir heute noch in höhlen leben....

schade für den zwerg der die nächsten 15 jahre zur einsamkeit verdammt wird, oder in einem tierheim landet, wenn er, oh wunder, doch verhaltensauffälligkeiten entwickelt.
nur weil deine ersten beiden katzen resigniert haben, muss ihr leben nicht schöner gwesen sein. ein kaninchen das 10 jahre in einzelhaft in einem 50x100 kleinen käfig vor sich hin vegetiert in irgendeinem kinderzimmer, hat sich vermutlich auch nicht beschwert sondern 10 jahre still gelitten...
 
  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #14
@Paule: Hör auf mir zu unterstellen, dass meine Katze im Tierheim landet! Jetzt reicht es aber!

also als Indiz habe ich meiner Meinung nach den geringen Abstand zwischen After und Geschlechtsöffnung genommen. Müssten mit 8 Wochen die Hoden bei einem Kater nicht klar erkennbar sein?
 
  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #15
So blöd das jetzt klingt, aber eine Stichprobe von zwei Katzen ist keine vernünftige Ausgangsbasis für allgemeine Aussagen, sondern eine Anekdote. Auch wäre es noch interessant, zu wissen, ob eure Katzen nach draußen durften (was ja eine abwechslungsreichere Umgebung ist und wo es zumindest in der Theorie andere Katzen gibt. Ob man sie versteht oder nicht, ist wieder eine andere Frage. Deine Maus - ich sag jetzt einfach mal Maus, weil es ja doch ein Mädchen zu sein scheint - hat da wohl ganz schlechte Karten), oder nicht (und wie das mit dem neuen Kitten aussieht).

Manche Katzen reagieren leider auch ganz anders, als mit Protest und unerwünschtem Verhalten. Das sind dann die ganz braven, die lieben, die ruhigen, die stillen, die sich in ihr Schicksal gefügt haben, den ganzen Tag schlafen, und trotzdem kreuzunglücklich sind. Leider... weil in der Situation wird natürlich niemand etwas ändern, da es ja für die Besitzer so bequem ist.

Was das Argument mit der Beschäftigung angeht... Mensch möchte ja doch gelegentlich schlafen, so circa 8 Stunden am Tag, und circa 6 Stunden am Tag (auf die Woche hochgerechnet) ist man ja mindestens mit dem Erwerb der Katzendosen beschäftigt. Dann will auch noch der Haushalt gemacht werden, soziale Beziehungen neben der Katze schaden auch nicht, habe ich gehört, und essen muss man angeblich auch gelegentlich... und im Endeffekt bleibt dann sehr wenig Zeit übrig, in der man sich wirklich und ausschließlich mit der Katze beschäftigt, mit ihr spielt, klickert, schmust (die Zeit für so schöne Beschäftigungen wie Katzenklo machen, Futternäpfe spülen oder die Wohnung von Katzenhaaren befreien ist da natürlich nicht mit hineingerechnet). Lass es vielleicht ein bis zwei Stunden am Tag sein, und das ist schon sehr, sehr viel (und wenn dann noch Stress ist, oder man einen Tag weg ist, wird es gleich noch weniger). Kann man das wirklich mit einem Katzenkumpel vergleichen, der den ganzen Tag da ist und zur Verfügung steht? Der einem auch mal die Ohren ausleckt, oder mit einem den Kratzbaum hochtobt, oder sich mit einem in den Karton vom Postboten quetscht? Ich denke nicht.

Zum Vergleich: Ich hab im Moment sehr viel Zeit zu Hause, da ich oft krankgeschrieben bin. Dementsprechend viel kann ich mit meinem Kater auch schmusen, spielen (da steht er nicht so drauf), ihn streicheln, mit ihm Clickern und allgemein Zeit mit ihm verbringen. Trotzdem merkt man ihm, sobald er mal einen halben Tag nicht nach draußen kann, an, wie un-glaub-lich schrecklich öde ihm ist. Dann ist er gelangweilt, unausgeglichen, und geht mir generell fürchterlich auf die Nerven.

Natürlich kann niemand über das Internet sagen, was jetzt der Wahrheit entspricht oder nicht, aber ich hab leider auch Fälle im Bekanntenkreis. Die Katze eines Freundes von uns (den ich gut genug kenne, um zu wissen, dass er sie niemals misshandeln würde) war Einzel-Wohnungskatze. Hat sich kahl geleckt, war vollkommen unruhig und unausgeglichen, man hat gesehen, dass es ihr nicht gut ging. Als er dann mit seiner Freundin zusammenzog, kamen zu der einen Katze zwei Kater hinzu, und es ist schmerzhaft offensichtlich, dass die Katze die beiden Herren nicht versteht. Da wird nur gefaucht, eine andere Art von Kommunikation ist nicht möglich, und auch nach Monaten und trotz sehr großer Wohnung und Freigang für die Kater ist noch nicht einmal ein friedliches Miteinander erreicht. Und mehr als dass die Katze nicht mehr ständig faucht und sich von den beiden Katern (zwei fürchterlich liebe und soziale Kerle) bedroht fühlt, wird sich auch niemals erreichen lassen. Der Zug ist leider endgültig abgefahren :(

Das Forum hier ist ein Tierschutzforum, eines, in dem die Mitglieder sehr entschlossen und mit viel Leidenschaft (und in vielen Fällen auch mehr Jahren Katzenerfahrung, als ich alt bin) für die Tiere eintreten. Ich weiß, dass du dich jetzt sicher angegriffen und sehr überwältigt fühlst von den vielen Kommentaren. Das kommt aber nicht daher, dass dich hier niemand mag, oder dich für einen schlechten Menschen hält, sondern daher, dass viele Jahre Erfahrung und viele Fälle gezeigt haben, dass es absolut nicht gut ist, Katzen zu früh von der Mutter wegzuholen und sie alleine zu halten. Manche Forumsmitglieder haben diese Erfahrung leider auch selbst und schmerzhaft machen müssen, wie beispielsweise Krabbentier (ich hoffe, das ist okay, wenn ich dich hier nenne, ja? Wenn nicht, einmal jammern, dann editiere ich sofort). Falls du ein paar andere Beispiele für zu früh abgegebene Kitten hören möchtest, wirf bitte mal einen Blick in diesen Thread.

Ich glaub außerdem noch nicht, dass das hier ein Shitstorm ist (ich bin noch nicht lange im Forum, hab aber schon ganz anderes gesehen) - auch wenn ich verstehen kann, dass das von deiner Perspektive her ziemlich anders aussieht. Hier will dich niemand persönlich angehen (auch wenn man in der Hitze des Arguments gerne übers Ziel hinausschießt), sondern eigentlich alle dasselbe, was du auch möchtest: Das Beste für deine Katze!

Falls es dir hier zu viel wird, und du das Gefühl hast, dass du mit mir sachlich diskutieren kannst, kannst du mir auch gerne eine PN schreiben. Was das Argument von Paule angeht - ohne dir etwas unterstellen zu wollen (wirklich nicht!), leider ist das das Schicksal von vielen, vielen einzeln gehaltenen Katzen, eben weil sie sehr oft "Probleme" (ihre einzige Möglichkeit, ihr Unglück auszudrücken) machen oder Verhaltensstörungen entwickeln und ihre Halter nicht verantwortungsvoll genug sind, auch die Suppe auszulöffeln, die sie sich eingebrockt haben. Diese Tiere leiden dann im Tierheim natürlich doppelt. Nicht nur werden sie aus der gewohnten Umgebung gerissen, sondern kommen natürlich mit den vielen anderen Katzen auf engem Raum nicht klar, da sie natürlich ihre Sprache nicht sprechen und nie gelernt haben, sich mit Artgenossen zu arrangieren. Und für sie ist es dan auch doppelt schwer, wieder einen Platz zu finden... viele Tierfreunde, die sich im Tierheim oder bei Tierschutz-Organisationen umsehen, haben nämlich schon eine oder mehrere Katzen, und können einer vom Menschen zur Einzelkatze gemachten armen Seele dann keinen Platz bieten, an dem sie zumindest halbwegs glücklich sein können.

Wenn du meinen elendslangen Roman bis hierher gelesen hast und noch nicht wütend abgedampft bist, hätte ich allerdings noch eine andere Frage. Ist dein kleines Mäuschen in ihrem alten Zuhause schon entwurmt worden? Und wie sieht es mit den Impfungen aus? Wegen der Belastung für das Immunsystem sollte man das beides ja eigentlich schon im alten Zuhause erledigen, aber wenn das nicht geht, muss es ja trotzdem gemacht werden. Wenn schon entwurmt und geimpft wurde, hast du dann den Impfpass bekommen? Wenn nicht, wird es Zeit, mit dem Tierarzt zu reden für Entwurmung, dann mit etwas zeitlichem Abstand 1. Impfung und vier Wochen danach die 2. Impfung.

LG
Glasi
 
  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #16
Wer meint, er kenne sich so gut aus, dass er sich nicht weiter informieren müsste, wenn er ein Kitten VIEL zu früh und damit medizinisch unterversorgt dem Muttertier entzieht und das Kitten dann auch noch aus narzistischen Gründen in die Isolation zwingt, dem kann man leider nicht genug Infos an die Hand geben, damit er lernt, denn es gibt Meinungen und es gibt FAKTEN...

BITTE, bitte, mach dir die Mühe und lerne - es ist zum Besten deines Tieres und ich kann nur hoffen, dass du genau das im Sinn hast: Das Wohlergehen deines Tieres...

(Bitte alle Links anklicken, sie bieten weiterführende Fakten und wissenschaftliche Belege):

Da es in letzter Zeit verstärkt und in vielen verschiedenen Threads zu Diskussionen um die 'wahre Natur' von Katzen geht, möchte ich hier einmal versuchen, in einem zusammenfassenden Beitrag darzulegen, was belegbare Tatsachen und was falsch Überliefertes ist, um dem Mythos, Katzen seien von Natur aus Einzelgänger, einmal einige Tatsachen entgegen zu setzen. Ich hoffe, dass man diesen Thread dann zum Verlinken nutzen kann, damit man nicht jedes Mal wieder (mehr oder weniger fruchtbar :wink:) neu argumentieren muss und frustriert aufgibt, weil etwas, was schon immer so war, ja auch immer sein wird und bleiben muss... ;-)

Natürlich funktioniert das Ganze nur, wenn man sich die Mühe macht, die angebotenen Informationslinks auch in Ruhe zu lesen und einmal zu überdenken. Daher bitte ich alle, dies zu tun, auch wenn es sicher viel zu lesen ist, aber das Thema ist eben so komplex, dass man es nicht mit ein paar Sätzen abtun kann.

Ich beginne mal mit einem Link zu einer wissenschaftlichen Studie, die belegt, dass Katzen - wenn sie es sich aussuchen können - eben doch soziale Verbände gründen:



Die Originalstudie dazu findet ihr hier:

Außerdem schreibt z.B. Udo Gansloßer in seinem Buch 'Verhaltensbiologie der Hauskatze' (2010) auf Seite 123
Sicherlich ist es nicht so, dass es dort nicht auch vereinzelte Einzelgänger gebe, aber er beschreibt ganz eindeutig, dass die Kätzinnen und Kater sehr wohl Gruppen bilden. Vor allem suchen diese 'Einzelgänger' aber durchaus den Kontakt zu Artgenossen, sie leben nur nicht ständig mit ihnen zusammen und man muss da auch unterscheiden zwischen potenten und kastrierten Tieren, Freigängern und Wohnungskatzen.

Darüber hinaus sollte man sich mal die Berichte derjenigen anschauen, die aus der Landwirtschaft kommen oder eben sehr ländlich mit vielen Freigängern aufgewachsen sind/wohnen, ebenso die derjenigen, die Streuner(kolonien) betreuen - die werden immer und immer wieder bestätigen, dass sich die Katzen FREIWILLIG zu Gruppenverbänden zusammenschließen. Da braucht man keine wissenschaftlichen Studien, obwohl es sie - s.o. - gibt, aber das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand.

Ebenfalls sehr informative Hinweise findet mal hier:







Vor allem diese Zusammenstellung möchte ich allen ans Herz legen:




Und hier ein paar Threads von Usern hier im Board:









Zusammenfassend bleibt also festzuhalten:

Katzen sind von Natur aus KEINE Einzelgänger.


Sie suchen, wenn sie die Möglichkeit haben, immer den Kontakt zu Artgenossen, das muss nicht immer ein inniges Kuscheln sein, auch eine kurze Begrüßung und ein Schnuppern an Nase und Po sind soziale Akte und dienen dem seelischen Wohlbefinden.

Grundsätzlich gilt: Gesunde Kitten gehören NICHT in Einzelhaltung. Es gibt KEINEN nachvollziehbaren Grund, ein Kitten alleine zu halten und es somit im schlimmsten Fall zu einem sozialen Krüppel (und erst zu einer unverträglichen Einzelkatze) zu machen.

Wer tatsächlich - aus welchen Grund auch immer - nur eine Katze halten kann oder will, sollte so einem Tier, das (überwiegend) aufgrund von falschen Haltungsbedingungen durch Menschen zu einem Einzeltier gemacht wurde, und keinem Kitten ein neues Zuhause bieten.

Weiterhin gilt, sich vor der Anschaffung von Lebewesen (in dem Fall Kitten) schlau zu machen, dann kann einen die Tatsache (nicht Meinung oder Ansichtssache...), dass eine Einzelhaft von gesunden Kitten ein egoistisches No-Go ist, nicht mehr überraschen. [...]

Einige Gedanken, die man sich VOR der Anschaffung von Katzen (Kitten) machen sollte:

Zunächst sollte man sich einmal klar machen, dass eine Katze weder ein ‚Spielpartner’ für einen selbst oder das Kind ist, noch ein ‚Dienstleister’ für den Halter („Ich will eine Katze, damit sie mit mir schmust und mich liebhat und ich nicht mehr so einsam bin.").

Es sind LEBEwesen, die Ansprüche und Bedürfnisse habe. Die Frage ist also: „Bin ich bereit und gewillt, diese so gut es geht zu berücksichtigen bzw. zu erfüllen?“

Da wäre zum einen, dass man Kitten nicht alleine halten sollte. Katzen sind – gegen die landläufige immer noch verbreitete falsche Meinung – keine Einzelgänger und leiden, wenn man sie in Einzelhaft hält. Es schadet der Katzenseele SEHR, wenn man die Katze in die Isolation zwingt. Und nein, ein Hund kann den kätzischen Partner ebenso wenig ersetzen wie der Mensch, wer das von sich annimmt, denkt leider menschlich egoistisch und nicht im Sinne seines Tieres.

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Daher gilt: Wer Kitten anschaffen will, immer ZWEI.


Bei älteren Tieren kann es mitunter sein, dass das Tier bereits zum Einzelgänger gemacht wurde, meist lieben es aber auch erwachsene Katzen, ihre Artgenossen um sich zu haben. Daher gilt auch hier die Regel: Der Mensch ist KEIN adäquater Partner für die Katze. Dabei müssen die beiden Katzen nicht ständig ‚aufeinander kleben’, oft geht es mehr um einen Rauf- und Spielkameraden, einfach jemand der eigenen Spezies, der da ist.

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Zum anderen sollten diese Kitten mind. 12 Wochen alt und grundimmunisiert sein – besser wäre, wenn sie 14-16 Wochen im Familienverband verbleiben könnten, bevor sie ins neue Zuhause umziehen, weil sie dann sowohl physisch als auch psychisch ausgereifter und stabiler sind. Kitten, die zu jung vom Familienverband weggerissen werden (und ja, auch solche, die die Mutter angeblich ‚verstoßen’ hat oder bei denen die Mutter verstorben oder weggelaufen sein soll), können einfach sozial und körperlich nicht so gut reifen, wenn sie nicht mit den Geschwistern gemeinsam und/oder in der gewohnten Umgebung aufwachsen.
Hinzu kommt, dass sie leider oft, wenn sie zu früh getrennt werden, psychische Schäden erleiden, die sich in vermeintlichem Fehlverhalten äußern (nuckeln, beißen, kratzen, Aggressionen etc.) bzw. auch körperlichen Schäden (zu schwaches Immunsystem) nicht ausgeschlossen sind.

Hier noch ein interessanter Text zum Informieren: klick ►


Katzen können sehr alt werden, daher sollte man sich VOR der Anschaffung gut überlegen, ob man die nächsten ca. 15-20 Jahre wirklich bereit ist, Rücksicht auf die Tiere zu nehmen, auch und vor allem, wenn sie einmal alt und/oder krank sind und sich die eigenen Lebensumstände einmal ändern (Umzug, Familie etc.).
Dabei gilt es auch zu bedenken, ob man alles finanziell ‚stemmen’ kann, denn die Versorgung eines Tieres kostet über Jahre (und nicht nur einmalig bei der Anschaffung) Geld. Wenn man also nicht für gewisse Rücklagen sorgen kann bzw. eine gewisse Summe jederzeit zur Verfügung stehen hat, sollte man sich überlegen, ob man der Versorgung der Tiere wirklich gerecht werden kann oder ob eine Anschaffung nicht ein sehr egoistischer Wunsch ist, der den Tieren schaden könnte. Auch sollte man finanziell die Kastration gleich mit einplanen, die möglichst vor der ersten Rolligkeit der Katze, also mit ca. 6 Monaten erfolgen sollte.

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Natürlich kann jeder einmal in Not geraten, aber wer von Anfang an jeden Cent umdrehen muss und vielleicht sogar an der Ernährung oder gesundheitlichen Versorgung sparen will/muss, sollte sich wirklich einmal fragen, ob die Anschaffung eines Tieres/einer Katze wirklich eine gute Idee (für das Tier!) ist.


Sollte es da keine Probleme geben, folgt die Überlegung, welche Katze einziehen soll. Wenn man keine Rassekatze möchte, sollte man sich an die umliegenden Tierheime und/oder den ortsansässigen Tierschutz wenden – sofern diese keine passenden Tiere haben, die einem zusagen, können sie einem meist weitere Adressen von Tierschutztieren (auch z.B. von Bauernhöfen, auf denen Tierschutz betrieben wird oder Notfallkatzen, ggf. aus aufgelösten Vermehrerhaushalten) nennen.

Bitte keine Kitten aus sogenannten ‚von privat’-Angeboten nehmen - auch wenn sie noch so süß und Mitleid erregend sein sollten. Ja, das mag hart klingen - vor allem für die bereits geborenen Tiere - aber nur, wenn sich die potenziellen Halter endlich klar darüber werden, dass sie es sind, die den Markt regeln, werden unsinnige Vermehrungen zumindest zurückgehen…

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Auch bitte bei dem Begriff ‚Hobbyzüchter’ aufpassen – landläufig ist damit jemand gemeint, der vermeintliche Rassekatzen oder auch Hauskatzen ohne Papiere ‚züchtet’. Jedoch ist das reine Geldmacherei, denn diese Leute vermehren einfach nur Tiere, die so aussehen, als ob sie einer Rasse angehörig wären. Das verleitet den Laien und uninformierten Käufer dazu, zu glauben, dass diese sogenannten ‚Look-a-likes’ dasselbe wären wie Rassekatzen, nur eben billiger, weil sie keinen Stammbaum haben. Leider ist das eine – für die Katzen extrem schlechte – Fehleinschätzung! Denn eine Rassekatze definiert sich über ihre Papiere und eine selbige ohne anzubieten, erfüllt eigentlich den Tatbestand des Betruges.

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Eigentlich handelt es sich bei einem sogenannten Hobbyzüchter aber um einen in einem Verein organisierten Züchter, denn gewerbliche Zuchten gibt es in Deutschland keine.

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Ob und inwieweit sich ein Züchter – wie oftmals vermutet – eine ‚goldene Nase’ an der Katzenzucht verdient, kann man hier nachlesen:

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Aber auch bei den Vereinszüchtern muss man ganz genau schauen, nicht jeder, der in irgendeinem Verein Mitglied ist, ist gleich seriös und verantwortungsvoll – leider, da es in Deutschland leider viele Möglichkeiten gibt, einen Verein zu gründen, was dadurch nichts über dessen Qualität aussagt.

Daher gilt: Im Vorfeld schlau machen, VIEL recherchieren, lesen und immer wieder nachfragen, vor allen, wenn man widersprüchliche Aussagen liest oder hört.

Wenn man sich keine zwei Kitten von einem seriösen Züchter leisten kann (oder will bzw. zusätzlich den Tierschutz unterstützen möchte), kann man sich je nach Rasse (z.B. bei Bengalen/Orientalen etwas schwierig oder anderen extremeren Rassen wie den Sphynxen) auch nach einem Katzenkumpel im selben Alter aus dem Tierschutz umsehen oder überlegen, ob ggf. ein Kastrat aus der Zucht, aus der man sein Kitten hat, mit einziehen könnte.

Alles in allem sollte ein Katzenkauf NIE eine spontane Aktion sein, sondern wohl überlegt und gut vorbereitet!
 
  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #17
Ich glaube, der Anfragende ist leider resistent... Ratschläge , die dem Wohl der Katze dienen, scheinen eher als Angriff als als Hilfe aufgefasst zu werden. Oder ist das ein Troll, der uns einfach nur wütend machen will?? Ist mir echt zuviel, acht Wochen altes Kätzchen, das nun lebenslang Einzelhaft gekriegt hat... Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte, hat da ein sehr berühmter Maler mal gesagt...

Ich hoffe für das Kleinchen, dass der Anfragende doch noch in sich geht... Dem Kätzchen zu Liebe...
 
  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #18
@Glasi, ich wüsste nicht, warum das, was Du über mich geschrieben hast, editiert werden sollte ;-). Ich wundere mich nur, dass Du so gut über mich informiert bist;-).Ich bereue es sehr, dass Krabbe keinen Kumpel bekommen hat. Ich wusste es nicht besser und wäre dankbar gewesen, wenn mich jemand aufgeklärt hätte. Krabbe pinkelt nicht in die Ecken, er geht auch nicht an die Tapeten. Er ist sehr lieb, schmust gern und ist GsD nicht mehr allein, weil ich nicht mehr arbeite. Aber als Du schriebst, dass Katzen viel schlafen die allein sind und resigniert haben, da ging mir mal wieder ein Stich durchs Herz. Ich hätte zu gerne einen glücklichen Kater, dem ich das biete, was er braucht und auch verdient:-(.
Für mich kommen beim nächsten Mal nur noch zwei Katzen in Frage. Ich mache doch nicht wissentlich mein geliebtes Tier unglücklich.
 
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  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #19
@Glasi: Diese Art von Kommentar ist für mich völlig in Ordnung, das ist wenigstens sachlich geschrieben. Entwurmt wurde die Kleine bereits vom Besitzer. Diese Woche gehe ich mit ihr zum Tierarzt zwecks Impfung / Impfplan. Die folgenden Worte richten sich nicht an dich oder die anderen sachlichen Ratschläge

@Krabbentier: ich fasse zusammen....eine verschmuste Katze, nicht aggressiv, zerstört keine Sachen. Toll oder? Und das obwohl es sich ja um Quälerei handelt...

Auf die anderen Kommentare wie Troll o.ä werde ich nun nicht mehr reagieren. Ihr solltet mal über eure Äußerungen nachdenken! Es wird hier grade so dargestellt als würde ich irgendwelche Robben abschlachten oder Tiere durch die Luft werfen.

Ich halte eine Katze allein! Das ist echt ein Verbrechen.... Tierquälerei! Genau wie die anderen 70% Katzenbesitzer.... alles laut eurer Meinung Tierquäler! Genauso mein Bekanntenkreis.....

Ich hätte auch schreiben können: Ja mach ich! Ja ihr habt recht! Wäre euch das lieber? Wenn ja, kein Problem....

Ich habe nun schon mehrfach geschrieben, dass ich die Ratschläge zur Kenntnis genommen habe....wo liegt also das Problem?

Also mal bitte die Kirche im Dorf lassen! Geht doch bitte vor die Tierheime und die Zoos und haltet Schilder hoch, denn dort sind die wirklichen Probleme und nicht wenn eine Katze ein glückliches zuhause hat.

@Evimat: Fenster schließen. Laptop zuklappen. Eine andere Beschäftigung suchen. Wer sich so aufregen kann, scheint in seinem Leben nicht genügend ausgelastet zu sein.
 
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  • Hilfe bei Geschlechtsbestimmung (8 Wochen altes Kitten) Beitrag #20
[...] Ich habe nun schon mehrfach geschrieben, dass ich die Ratschläge zur Kenntnis genommen habe...[...]
Und was daran hast du nicht verstanden? Ernsthafte Frage. Was an all den wissenschaftlichen Studien, Untersuchungen und Erfahrungsberichten langjähriger Katzenhalter, die ich dir z.B. aufgelistet habe, war für dich so unglaubwürdig, dass du - obwohl du sie gelesen hast - immer noch der Meinung bist, für dein Tier etwas Gutes zu tun, wenn du es zu früh und damit (wie gesagt) medizinisch unterversorgt und nicht sozialisiert zu dir holst und es dann auch noch bewusst isolierst und ihm somit jegliche Chance auf eine gesunde Katzenseele versagt :cry:?
 
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