Lola und Shira zogen heute um.
Das gesamte dreiköpfige Übergabeteam hatte ein gutes Bauchgefühl. Lola und Shira haben ein wirklich schönes Zuhause und eine sehr nette Dosi gefunden.
Ich hatte bereits morgens erste Vorbereitungen getroffen, indem ich Lola und Shira ins Arbeitszimmer sperrte. Sie waren nicht begeistert, was man daran merkte, dass sie nichts fraßen.
Mittags setzte ich sie dann in die Transportkiste und als Brigitte und Frau St. eintrafen, ging es sofort los ins neue Zuhause.
Dort angekommen, öffnete ich die Box und es geschah - wenig. Die zwei Damen lagen unter dem für die Box gebastelten Knotenbettchen. Also, Knotenbettchen aus der Box genommen und davor gelegt. Nach ein paar Minuten steckte Shira als erste den Kopf aus der Box und zog ihn gleich wieder zurück. Lola war mutiger und kam heraus, um wenig später ins Schlafzimmer zu wandern, was sie "verschluckte".
Shira kam dann auch vorsichtig aus der Box, um sich unter dem Knotenbettchen zu verstecken. Mit ihrer neuen Tarnung als Knotenbettchen schlich sie dann in die nächste Ecke und blieb dort. Nach etlichen Minuten wurde uns das zu bunt und ich legte das Bettchen in die Box. Die enttarnte Shira schlich an der Wand entlang am Kratzbaum vorbei unters Sofa und wurde nicht mehr gesehen.
Die Adoptantin ist zwar Katzenanfängerin, aber geduldig. Und die zwei Katzenmädchen sind hungrig. Und neugierig genug, ihr neues Umfeld zu erkunden, wenn nicht mehr so viele Menschen da sind.
Die anderen zwei Damen scheinen ihre Schwestern nicht wirklich zu vermissen. Ich sah sie heute abend häufiger. Derzeit liegen sie bei Pio, wo auch sonst.
Mein Spielangebot mit dem Federwedel nahm Rhino als erster an. So habe ich ihn lange nicht erlebt. Er düste auf, unter und durch den XXL-Y-Rascheltunnel. Diva und Leni beobachteten das aus sicherer Entfernung. Der Kerl war ihnen jetzt doch etwas zu wild. Aber immerhin ging auch Leni an den Wedel, wenn Rhino gerade pausierte.
Ohne die Wilden, die hier ständig durch die Wohnung tobten, ist es deutlich ruhiger.
Diva, Leni und Rhino erscheinen mir offener. Die jungen Wilden sind fort, nun können die ruhigeren Tiere die Bude auf ihre Weise rocken.