• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung

Diskutiere Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung im Immunerkrankungen und Infektionen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Bei meiner Lilly wurde im April 2014 - 2 Wochen nach einer Auffrischungsimpfung gegen Katzenseuche,- schnupfen und Chlamydien - durch...
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Bei meiner Lilly wurde im April 2014 - 2 Wochen nach einer Auffrischungsimpfung gegen Katzenseuche,- schnupfen und Chlamydien - durch Biopsie/Hautgeschabsel das eosinophile Granulom, genau gesagt eosinophiles Plaque, diagnostiziert. Lilly hat es bisher ausschließlich im Kopfbereich, vor allem bei den Ohrvorhöfen.

Unser Tierarzt hat zunächst mit Cortisonspritzen, anfangs auch mit Antibiotika behandelt, da die Haut entzündet war. Zudem hatte sich auch noch ein Pilz auf die befallene Haut gesetzt, der ist zum Glück gut behandelt worden und wieder weg.

Nach der ersten Akutbehandlung sind wir auf Prednisolon-Tabletten umgestiegen. Wir haben schnell von 5 mg auf 2,5 mg reduziert, dann nur noch auf jeden 2. Tag und dann schließlich auf jeden 3. Tag. Dann kam ein neuer Schub und wir mussten das Cortison wieder erhöhen.

Nun schleichen wir wieder aus, ein paar kleinere Knubbel sind noch da, aber die Haut ist nicht entzündet.

Mein Tierarzt hat mir dann eröffnet, dass er kein Cortison mehr geben möchte und wollte von heute auf morgen von Prednisolon auf Megestrolacetat umstellen. Das habe ich aber abgelehnt. Als weitere Alternative bliebe dann nur noch Atopica. Das habe ich nun zwar zuhause, einsetzen möchte ich es aber nicht.

Ich begann an der Vorgehensweise meines Tierarzt zu zweifeln und holte eine Zweitmeinung ein. Die Tierärztin in der Tierklinik riet von Megestrolacetat entschieden ab, da es Mammatumore verursachen kann und empfahl auch Atopica, das von den drei Hammermedikamenten die geringsten Nebenwirkungen haben soll.

Ich ließ ein großes Blutbild + T4 machen: alles in bester Ordnung.

Gleichzeitig habe ich Kontakt mit einer THP aufgenommen. Wir haben nun eine Haaranalyse machen lassen. Diese ergab, dass organisch alles tip top ist, keine Allergien oder Unverträglichkeiten. Lilly hat aber einen Impfschaden davon getragen (Vegatestung, Ergebnis: Index-Wert 16, also schon sehr hoch 0 = wäre bester Wert, 21 = schlechtester Wert). Der Test ergab, dass sie auf Silicea C30 ansprechen würde.

Dass sie einen Impfschaden hat, habe ich mir auch schon vor der Konsultation der THP gedacht. Denn bei der 2. Impfung der Grundimmunisierung hat sie extrem reagiert. Sie war völlig apathisch und hat mich angefaucht, sie hat 2 Tage nix gefressen und war überhaupt nicht sie selbst. Zudem ging sowohl der Grundimmunisierung als auch der letzten Auffrischung jeweils eine Giardien-Infektion und deren Behandlung voraus. Das Immunsystem war also schon geschwächt. Nach negativer Testung wurde sie dann geimpft. Und ich war so dumm und habe mich da einfach zu sehr auf den impfgeilen Tierarzt verlassen. :evil:

Ich habe mich nun entschieden, den Tierarzt zu wechseln und Lilly zunächst nur homöopathisch zu behandeln. Das Cortison wird noch ausgeschlichen, wir sollen aber jetzt schon gleichzeitig mit Homöopathie anfangen. Betroffene Hautstellen möchte ich äußerlich mit Calendulatinktur behandeln.

Die Behandlung sieht nun wie folgt aus und dauert 7 Wochen:

Lilly bekommt 1 x die Woche 3 Globuli Silicea C30.
2 x die Woche geben wir jeweils 1,1 ml Ubichinon comp. und Coenzyme comp. oral
täglich bekommt sie 1 Tabl. Citrokehl
unters Futter bekommt sie zu jeder Mahlzeit Vetamin (Zeolith)

Außerdem gebe ich zum Futter eine Mischung aus MSM, Lysin und Taurin und Nachtkerzenöl und Lachsöl (1:4).

Ich möchte hier gerne regelmäßig berichten, wie es bei uns vorangeht. Denn über EG kann man nicht genug Infos finden. Auch wenn jede Behandlung individuell ist und es bei EG viele Wege der Behandlung gibt und was bei dem einen wirkt, bei dem anderen völlig wirkungsvoll sein kann. Trotzdem kann man vielleicht die eine oder andere Anregung austauschen. :-D

So, nun wollen wir mal sehen, was Homöopathie für Lilly tun kann. :-D

Das Foto zeigt Lilly bei ihrem ersten Schub im April 2014.
 

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  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung

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  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #2
Wir haben wohl sowas wie eine Erstverschlimmerung - oder der ganze "Dreck" kommt gerade raus.

Innerhalb weniger Stunden haben sich weitere Knubbel an Lilly´s Ohr gebildet und zwar genau dort, wo der letzte Schub begann, dabei war der Zustand jetzt seit 2 Wochen weitgehend stabil, die Haut nahezu wieder intakt (wegen Cortison). Da wir gerade mit Homöopathie begonnen haben, kann es nur daran liegen.

Lilly bekam vorgestern abend 3 Globuli Silicea C30.
Gestern bekam sie morgens 1 Tablette Citrokehl und am Abend stellte ich dann eben die Verschlechterung fest. Sie bekam dann noch 1,1 ml Ubichonon comp und 1,1 ml Coenzym comp. Über Nacht hat sich nichts weiter verschlechtert.
Heute früh gab es wieder 1. Tablette Citrokehl.

Da müssen wir jetzt wohl durch und setzen die Behandlung wie geplant fort. Gegen den Juckreiz gehe ich mit verdünnter Calendulatinktur und kolloidalem Silberwasser (25 ppm) vor.

Mit meiner THP stehe ich natürlich jeden Tag in Kontakt.
 
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #3
Hey

Seid ihr der Ursache des eosinophilen Plaque(EG) nachgegangen?
Wie hoch ist der Eosinophile-Wert im Blutbild?

Auslöser könnten allergische Reaktionen auf: Parasiten, Hausstaub, Pollen, Futter, usw. sein.
Meine Katze leidet auch an EG, bei uns stellte sich eine Futtermittelallergie heraus.

Was fütterst du deiner Katze?
 
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #4
Auch mein Filou hat eG jedoch seit ich Futter komplett umgestellt habe auf roh und cats findfood haben wir keinerlei symthome mehr.
Ich würde also er mal das Futter umstellen bzw eine Ausschluss Diät machen.
 
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #5
@ Schokocookie

Die Schulmedizin hat in Sachen Ursachenfindung kaum was getan, außer mir Futterproben in die Hand zu drücken. Das haben wir dann eben beherzigt und seitdem nur noch Animonda Integra gegen Futtermittelallergie gefüttert. Davor gab es Catz Finefood, Leonardo und Christopherus. Ich habe von Anfang an nur hochwertig gefüttert und verschiedene Fleischsorten angeboten, aber vorwiegend Geflügel/Huhn. Wir haben auch teilgebarft.

Das Integra ist nicht optimal, das weiß ich schon, aber nach Absprache mit der THP soll ich daran erstmal nichts drehen, da wir sonst nicht wissen, ob eine Besserung oder Verschlechterung von der Behandlung oder vom Futter kommt.

Einen Allergietest beim Tierarzt habe ich aufgrund der Ungenauigkeit nicht machen lassen.

Die THP hat ja einen Test gemacht (Vegatest) und dort keine Allergien oder Unverträglichkeiten festgestellt, dafür aber einen satten Impfschaden.

Kurz bevor das EG ausgebrochen ist hatte Lilly Giardien, wurde mit Panacur behandelt und danach gleich geimpft. Das war einfach zu viel für sie.

Auch mein Filou hat eG jedoch seit ich Futter komplett umgestellt habe auf roh und cats findfood haben wir keinerlei symthome mehr.
Ich würde also er mal das Futter umstellen bzw eine Ausschluss Diät machen.

Ich habe ja fast nur CFF gefüttert und gebarft haben wir auch teilweise. Trotzdem ist das EG ausgebrochen.

Futter wurde gerade auf Integra umgestellt. Wir sind jetzt in der 4. Woche.
 
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #6
Oh okay dann wird es wirklich die Impfung gewesen sein. Ich hoffe es lässt wieder nach.
 
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #7
Och die arme Mieze, natürlich kann es eine allergische Reaktion auf die Impfung, oder ein Medikament sein. Normalerweise heilen EG-Krusten zw. 2-6 Wochen vollkommen aus, wenn kein Kontakt zum Auslöser mehr besteht.

Ich habe bei meiner Katze auch keinen Allergietest gemacht, da dieser viel zu ungenau ist. Jedoch zeigte der Eosinophil-Wert im Blut eine deutliche Erhöhung an, was wiederum auf eine Allergie schließt.
Darauf ließ mein Tierarzt noch einen anderen CombTest machen um eine andere Autoimmunkrankheit auszuschließen.

Mein Tierarzt wollte nicht gleich Cortison spritzen und sagte, wir sollten zuerst eine AD machen.
Auch wir haben teilweise sehr hochwertig gefüttert,und leider auch die ein oder andere nicht so hochwertige Marke.
Seit dem wir nur Geflügel füttern, sind alle EG-Knubbeln abgeheilt. Wir stecken aber noch mitten in einer AD.

Wie lange ist die Behandlung wegen den Gardien jetzt her?
 
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #8
Also wenn es nur mit Futter weggehen würde wäre ich überglücklich, aber daran glaube ich nicht mehr. Wir müssen jetzt halt erstmal die Wirkung der Arzneimittel abwarten und dann werden wir weitersehen. Leckerlies und Co. sind seit langem schon gestrichen.

Für den absoluten Notfall habe ich Atopica hier, aber zunächst möchte ich es wirklich ausschließlich mit Homöopathie versuchen. Hier dürften wir eigentlich in zwei Wochen schon eine Tendenz erkennen. Wenn nicht, dann müssen wir den Plan überdenken.

Bei uns war vor Diagnosestellung der Wert der eosinophilen Granulozyten im Normbereich, die Diagnose wurde allein durch die Biopsie gestellt. Unter Cortison hat mein Tierarzt dann nochmal den Wert bestimmt. Völliger Blödsinn, da unter Cortison nicht aussagekräftig und logischerweise niedrig, dem einzigen, den das was brachte, war sein Geldbeutel.

Meine THP ist aber der Meinung, dass Tierärzte sehr gerne schnell mit der Diagnose Autoimmunerkrankung EG kommen, wenn sich nix anderes finden lässt und sie der Ursache gar nicht auf die Spur kommen wollen. Ist ja so herrlich einfach so zu sagen "Das ist EG, da geben wir Cortison, Atopica oder Megestrolacetat". Zu Nebenwirkungen, Lebenserwartung und Folgekrankheiten hält man sich bedeckt, denn genau diese Medikamente bedeuten für den Tierarzt ja Kundenbindung. Heute ist es EG, in ein paar Jahren dann schon ein Diabetes und hoffentlich lange kein Tumor, damit die Katze auch recht alt wird, denn je älter, desto mehr Geld kommt bei chronischer Krankheit in die Kasse des Tierarzt. Entschuldigt bitte meinen Sarkasmus, aber ich habe mittlerweile echt so einen Zorn auf meinen Ex-Tierarzt. :evil: Und mein Vertrauen hat auch ganz schön gelitten.

Die Giardiengeschichte begann im Januar 2014, das war schon der 2. Giardienbefall innerhalb von 2 Jahren, im März wurde sie 2 x negativ getestet. Dann wurde sie geimpft und prompt war im April das EG da.

Seit 8 Monaten wird ihr Körper also mit den verschiedensten Medikamenten vollgepumpt: Panacur, 3-fach-Impfung, Antibiotika, Pilzmittel, mehrmals Cortison gespritzt mit und ohne Depot und in Tablettenform. Und jetzt wollte er sie auch noch mit Megestrolacetat (Megecat) vollpumpen. :-|

Och die arme Mieze, natürlich kann es eine allergische Reaktion auf die Impfung, oder ein Medikament sein. Normalerweise heilen EG-Krusten zw. 2-6 Wochen vollkommen aus, wenn kein Kontakt zum Auslöser mehr besteht.

Ich habe bei meiner Katze auch keinen Allergietest gemacht, da dieser viel zu ungenau ist. Jedoch zeigte der Eosinophil-Wert im Blut eine deutliche Erhöhung an, was wiederum auf eine Allergie schließt.
Darauf ließ mein Tierarzt noch einen anderen CombTest machen um eine andere Autoimmunkrankheit auszuschließen.

Mein Tierarzt wollte nicht gleich Cortison spritzen und sagte, wir sollten zuerst eine AD machen.
Auch wir haben teilweise sehr hochwertig gefüttert,und leider auch die ein oder andere nicht so hochwertige Marke.
Seit dem wir nur Geflügel füttern, sind alle EG-Knubbeln abgeheilt. Wir stecken aber noch mitten in einer AD.

Wie lange ist die Behandlung wegen den Gardien jetzt her?
 
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #9
Wie gesagt so ein EG-Knubbel braucht bis er vergeht. Ich würd mal alle Medikamente absetzen, außer die wirklich notwendigen. Cortison kann man im Notfall ja noch immer spritzen und eine Katze verstrirbt ja nicht an EG.

Ich hab mich mit dem Thema Allergie auch auseinander gesetzt und bin zu intessanten Erkenntnissen gekommen. Viele Allergien etwickeln sich nach einer Impfung. Es gibt Fälle, die klingen höchst verwunderlich, zB. konnte eine Frau plötzlich nach einer Impfung keine Äpfel mehr essen, obwohl sie zuvor nie Probleme hatte. Auch bei meiner Mieze traten die Symptome nach der Katzenschnupfenimpfung auf, aber das mag jetzt reiner Zufall sein.

Cortison hilft zwar gut, aber es ist eine reine Symptombekämpfung.

Ich bin draufgekommen, dass meine Katze Fisch nicht verträgt, egal wie teuer die Marke auch ist. Wahrscheinlich ist es auch nur eine Frischsorte, aber die kann ich ja gar nicht alle durchtesten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #10
Ja, ich weiß, dass das dauert. Problem ist, er vergeht ja nicht ohne Behandlung bzw. ohne das die Ursache eliminiert wurde. Sie kratzt sich die Stellen immer wieder auf und das entzündet sich dann und zieht dann einen Rattenschwanz an Behandlungen nach sich.

Wir geben ja momentan nur noch das Prednisolon und die homöopathischen Mittelchen. Prednisolon wird ja eh ausgeschlichen, aber sehr langsam. Und dann muss die Homöopathie zeigen, was sie kann.

Mein Ex-Tierarzt will kein Cortison mehr geben, mein neuer Tierarzt auch nicht. Der neue tendiert zu Atopica.

Aber wie gesagt, Schulmedizin ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Thema mehr für uns. Nur die 2,5 mg Prednisolon gebe ich noch jeden 2. Tag bis Ende nächster Woche.

Meine THP meinte auch, an EG stirbt sie nicht, wenn sie jetzt die nächste Zeit noch ein paar Knubbel hat, müssen wir halt damit leben, wichtig ist nur, dass wir den Juckreiz und das Aufkratzen in den Griff bekommen. Und dafür haben wir ja Calendula und kolloidales Silber. Und wenn sie das blutig kratzen nicht aufhört, dann bekommt sie - so leid es mir tut und so abartig ich das Zeug eigentlich finde - Softclaws auf die Krallen zu ihrem eigenen Schutz, die sind immer noch besser als ein Trichter. :oops:

Das was Du schreibst zum Thema Allergie glaube ich auch. Das Immunsystem wird einfach total durcheinander gebracht und es ist kein Wunder, wenn der Körper mit Autoimmungeschichten, Allergien oder einfach Überreaktion reagiert.

Einige Impfungen haben absolut ihre Berechtigung, keine Frage. Auch die Grundimmunisierung halte ich für sehr wichtig. Aber man sollte es wirklich mit viel Bedacht machen.

Übernächste Woche ist meine Pia mit der 3. Impfung, also der Auffrischung der Grundimmunisierung, fällig und ich hab jetzt schon Bammel davor.
 
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #11
Beobachte deine Katze ganz genau. Ich führe ein Knubbelverzeichnis. Hab mir dazu aus dem Internet Katzenumrissbilder gesucht und dort jeden Knubbel mit Datum vermerkt. Neue Knubbeln entstehen ja nur wenn, die Katze mit etwas in Kontakt kommt, das sie nicht verträgt.

Cookie wird jeden Abend ganz ausführlich gestreichelt, damit ich ja keinen neuen Knubbel überseh. Das fiese an EG ist, dass die Knubbeln wandern können. Angefangen hat es bei uns auch beim Ohr, jetzt sitzen die Knubbeln haupfsächlich in den Achseln und an den Hinterläufen. Ich hoffe nicht dass sie irgendwann ihren Mund befallen, das stelle ich mir sehr unangenehm vor.


Zur Zeit sind wir knubbelfei, aber ich hab noch Rind, Lamm und Fisch zum Austesten vor mir :(

Wie gesagt, genau beobachten. Katzen können aber auch auf Pollen oder Hausstaubmilben usw. reagieren, sogar auf neue Waschmittel. Besser wäre es natürlich den Auslöser zu finden, auch wenn das der Suche im Heuhaufen gleicht.

Ich drücke deiner Mieze die Daumen, dass ihr den Auslöser findet.
Silberwasser hab ich von vielen schon gehört, soll angeblich sehr gut wirken, ich hab es noch nicht ausprobiert.
 
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #12
Du könntest auch mal Isenbert fragen.
Ihre Nala hat auch EG.
Isenbert barft und hat damit das Auftreten der Geschwüre reduzieren können.
Im Moment bekommt ihre Nala auch Atropica und das schlägt sehr gut an.
 
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #13
@ Schokocookie

Vielen Dank. Der Tipp mit dem Notieren der Knubbel ist gut, das werde ich gleich umsetzen. Habe heute eine neue Stelle direkt am Hinterkopf ertastet, die ist aber schon verkrustet.

Die Knubbel im Ohrbereich haben sich schon wieder deutlich verbessert. Das Silberwasser scheint schon etwas zu bringen. Wichtig ist halt laut meiner THP, dass das getränkte Wattepad mindestens 1 Minute aufgelegt wird.

@ Frigida

Auch Dir Danke für den Hinweis. 100 % Barf wäre natürlich schon eine gute Möglichkeit, aber da habe ich halt schon wieder mit der Supplementierung meine Bedenken. Momentan supplementiere ich mit Felini, bei 100 % Barf wäre das zu einseitig. Und ich will auch, dass sie weiterhin Dose annehmen, da es ja auch mal sein kann, dass sie nur Dose bekommen, z.B. wenn ich mal in Urlaub fahre oder ins KH muss.

Ja, Atopica scheint schon ein sehr wirksames Medikament zu sein. Aber es fährt das Immunsystem (insbesondere die so wichtigen T-Zellen) so stark runter, dass die Katzen halt für andere Krankheiten empfänglicher werden. Darum möchte ich es nur einsetzen, wenn es gar nicht anders mehr geht.
 
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #14
Wir haben nun die erste Woche mit Homöopathie hinter uns. Das Cortison schleichen wir immer noch aus. Freitag werden wir dann auf 1/4 Tablette reduzieren, also auf 1,25 mg jeden 2. Tag und nächste Woche werden wir dann ganz damit aufhören.

Die Knubbel heilen langsam, man sieht deutlich Fortschritte. Wir haben es momentan gut im Griff. Ein großer "Böser", den sie sich leider auch aufgekratzt hat, ist noch da. Die Stellen behandle ich weiterhin täglich mit Calendulatinktur. 2 x am Tag trage ich auf die abheilenden Knubbel Rescuesalbe auf, der böse Knubbel bekommt Ebenol Salbe drauf. Für eine Stunde muss sie dann auch jeweils einen aufblasbaren Kragen tragen, damit alles gut einziehen kann. Ein paar, nur im Fell ertastete Krusten, sind schon abgefallen.

Leider hat sie momentan einen ausgeprägten Putz-und Kratzzwang. Das gefällt mir gar nicht. Darum besorge ich heute noch Crab Apple (hoffentlich bekomme ich alkfreie Tropfen in der Apotheke). Die THP hat mir Tropfen empfohlen, sie sollen wohl besser wirken als Globuli.

Lilly hält sich echt tapfer. :-D

Heute abend bekommt sie zum zweiten Mal Silicea C30. Darauf hatten wir letzte Woche ja eine deutliche Verschlimmerung. Ich bin schon sehr gespannt, was jetzt passiert, ob es wieder schlimmer wird, oder ob es letzte Woche einfach nur Zufall war.

Die doch recht große Citrokehl Tablette nimmt sie wie Leckerli, die halbe Cortisontablette dagegen spuckt sie jetzt immer aus, aber erst seitdem wir Homöopathie geben. Sogar im Fleisch versteckt lässt sie die Tablette liegen. Seltsam. :shock:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #15
Ich habe deinen Thread leider jetzt erst entdeckt. Mich wundert, dass du da so einen "Großangriff" startest... Prednisol, Globuli, Silberwasser etc. So kannst du doch nicht herausfinden, was ihr nun wirklich hilft. :?:

Ich kenne es so, dass man Prednisol, AB etc. erst ausschleichen sollte, bevor man homöopathisch dran geht. Wir haben dann auch immer nur ein Mittel gegeben, nicht mehrere zusammen.

Anfangs haben wir erst ca. 8 Wochen eine Ausschlussdiät mit Pferdefleisch gemacht und als das ohne Ergebnis blieb, einen Test auf Umweltallergien. Das war ein Bluttest - an Haaranalysen etc. glaube ich persönlich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #16
Dass wir jetzt Cortison - in geringer Dosis und nur jeden 2. Tag - und Homöopathie gleichzeitig einsetzen ist so mit der THP abgestimmt. An den Behandlungsplan möchte ich mich korrekt halten, da vertraue ich voll auf meine THP, die schon einigen EG-Katzen helfen konnte. Sie wurde mir durch Mundpropaganda anderer EG-Betroffener empfohlen, daher denke ich schon, dass sie weiß was sie tut und empfiehlt.

Außerdem setzen wir das Cortison ja eh nächste Woche endgültig ab. Dieses Großaufgebot mache ich auch nur, um eben wieder Entzündungen und Pilzbefall - wie wir ihn vor 3 Monaten hatten - und damit wieder Cortison und AB zu vermeiden, ich will ihr diese Chemie nicht mehr geben, bin froh, wenn das Cortison endlich ausgeschlichen ist. Wenn das Ganze nämlich wieder böse ausbricht, sich entzündet oder sich ein Pilz darauf absetzt geht die ganze Kacke wieder von vorne los, darum die scharfen Geschütze in der jetzigen Akutphase. Und wir haben es damit ganz gut im Griff. Das Silberwasser lasse ich mittlerweile weg. Ich denke, dass wir mit Rescuesalbe und Calendulaessenz die nächste Zeit gut über die Runden kommen.

Für mich sind das alles Akutmaßnahmen, die ich eigentlich auch nicht dauerhaft geben möchte. Mein Ziel ist es, dass wir irgendwann ohne jegliche Mittel wieder symptomfrei leben können und nicht, weil wir eine bestimmte Futtersorte weglassen oder ein bestimmtes Mittel geben. Vielleicht ein Wunschdenken, das wird sich zeigen.

Eine Ausschlussdiät mit Pferdefleisch habe ich auch schon in Erwägung gezogen, das ist daran gescheitert, dass ich nicht mal bei unserem Pferdemetzger und diversen anderen Metzgern Futterfleisch bekomme und 10 EUR das Kilo sind mir einfach zu teuer. Und mit Barfshops habe ich keine gute Erfahrungen gemacht, das Fleisch wurde von meinen Katzen nicht angerührt, hat auch, wenn ich ehrlich bin, nicht gut gerochen. Ich habe auch schon das Frostfutter von Petman, das ich vor Ort bei Fressnapf und Futterhaus bekommen kann, angeboten. Wurde hier auch nicht angerührt.
 
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #17
Pferdefleisch gibts ja auch als Dosenfutter und Rohfleisch haben wir immer in Topqualität online beim Pferdemetzger bestellt (ca. 4 EUR/kg)...

Lachsöl und diese Mischung mit MSM etc hatten wir auch probiert, hatte aber leider keinen Effekt.


Dauerhaft symptomfrei zu bleiben wird sicherlich schwierig. Aber man hätte dann halt ggf. ein Mittel in der Hand mit dem man direkt reagieren könnte ohne die Cortison-Keule zu schwingen. Ich drücke euch die Daumen.
 
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #18
Wir haben hier Integra Pferd schon gegeben und auch Cat Sana von Vet Concept, Lilly spielt nicht mit. Sie rührt es nicht an. Ich hab es dann sein lassen, denn eine richtige AD ist das ja auch nicht und ihr zu dem Stress auch noch das Futter zu nehmen, das ihr schmeckt, ist nur noch weiterer Stress für sie.

MSM und Lysin lasse ich jetzt auch seit einer Woche weg. Nicht, dass ich damit noch irgendwas anheize. Vielleicht bringt es ja auch nur etwas bei dem EG im Mäulchen und nicht beim Plaque!?

Meine THP sieht bei uns das Problem in einem Impfschaden und zu starker Medikamentenbelastung durch unsere Vorgeschichte und nicht etwa in einer Unverträglichkeit oder Allergie. Sie geht davon aus, dass wir mit Homöopathie das Ganze zum Stillstand bringen. Diejenige, die mir diese THP empfohlen hat, hat seit der Behandlung einen symptomfreien Kater. Darum möchte ich mich auch nicht mit der Aussage der Tierarzt "EG ist unheilbar, da helfen nur Cortison und Atopica" zufrieden geben.

Es ist ein Versuch wert, wenn es nicht klappt, werde ich einen Bluttest machen lassen. Cortison und Atopica sind nur das allerallerletzte Mittel, wenn gar nichts anders mehr hilft.
 
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #19
Eine Woche ist vergangen. Es sind keine neuen Knubbel dazugekommen. :) Und Lilly´s Putzzwang und Gekratze ist wie weggeblasen. Crab Apple hat echt schnell gewirkt. :)

Momentan hat sie noch 2 kleine gerötete Stellen an den Ohren und einen großen, total verkrusteten Knubbel, der wohl auch noch etwas Zeit braucht zum Abheilen.

Mit Cortison sind wir dann am Freitag durch.

Wir sind jetzt schon in der 3. Woche mit Homöopathie und in der 6. Woche mit Animonda Integra.
 
  • Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung Beitrag #20
Das sind doch wirklich super Nachrichten!! *froi*
 
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Lilly - das eosinophile Granulom und homöopathische Behandlung

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