Eigentlich ist das keine Meinung, sondern eine Tatsache.
Auf Tierärzte kann man was die Ernährung von Katzen angeht, nicht hören.
Jemand schrieb hier mal, wenn du zu deinem Hausarzt gehst und du z.B. abspecken musst, schickt er dich zu einer Ernährungsberatung, denn der Hausarzt ist auf das Heilen spezialisiert und nicht auf die richtige Ernährung.
Genauso ist es mit Tierärzten.
Ich finde, das ist ein sehr passender Vergleich.
Dick werden Katzen in der Regel vom Trocken- und nicht vom Nassfutter. Wobei es eben auch auf die Qualität des Nassfutters ankommt.
Denn du musst bedenken, dass Katzen nun einmal Carnivoren sind und ihre natürliche Ernährung das Fleisch ist.
Ihr Körper ist darauf angepasst.
Katzen ernähren sich hauptsächlich von den hochwertigen Proteine im Muskelfleisch. Erhalten sie also nicht genug von den Proteinen, fressen sie mehr um ihren Bedarf zu decken. Daher ist es eben wichtig ihnen hochwertiges Nassfutter zu geben, in denen dieses Fleisch enthalten sind. Im Aldi-Futter sind allerdings relativ viele tierische Nebenprodukte, die diese Proteine nur in kleiner Menge oder gar nicht enthalten, was dazu führt, dass von diesem Fleisch viel gefressen wird.
Und ich weise noch einmal darauf hin, dass es wirklich wichtig ist, verschiedene Marken zu füttern. Sind deine Katzen an ein Futter gewöhnt, kann es zu Problemen kommen, sobald der Hersteller die Rezeptur ändert.
Und wie gesagt, es kann zu einer Über- oder Unterversorgung mit bestimmten Nährstoffen kommen.
Da ich barfe, habe ich mich ausgiebig damit beschäftigt, und weiß, wovon ich hier rede.
Trockenfutter ist definitiv ungesund. Wenn du wirklich gute Tierärzte danach fragst, wirst du es von dort auch hören. Das müsste allerdings schon einer sein, der nicht Royal Canin oder Hills zum Verkauf im Regal hat.
Durch den geringen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 7% wird dem Körper der Katze Feuchtigkeit entzogen. Die Katze müsste also den fehlenden Bedarf von mindestens 70% durch Trinken decken. Das macht aber keine Katze, denn es liegt in ihrer Natur, die Flüssigkeit durch ihre Beute aufzunehmen.
Dazu kommt, dass der Körper die Mengen an Getreide, die im Trockenfutter enthalten sind, nicht verwerten kann. Das Getreide belastet das Magen-Darm-System, denn Magensäure wird bei einer Katze nur gebildet, wenn der Reiz "Fleisch" im Magen ankommt. So kann das Getreide nicht verdaut werden, liegt zu lange in Magen oder Darm, gärt dort und bildet die optimale Grundlage für schlechte Parasiten und Bakterien.
Da der Körper das Getreide nicht aufspalten und verwerten kann, wird die Bauchspeicheldrüse belastet und zudem werden die Stoffe im Körper eingelagert, was dazu führt, dass die Katzen dick werden.
Ich bin ebenfalls lange außer Haus, aber bei mir gab es früher auch Nassfutter und jetzt Barf. Das gibt keinerlei Probleme. Bei Nassfutter habe ich morgens zweimal gefüttert und dann nach dem Zurückkommen erneut.
Beide durften von dem Futter so viel fressen wie sie wollen. Was bei hochwertigem Futter überhaupt kein Problem für die Figur ist. Ich habe anfangs sogar mit der Dose neben dem Napf gestanden und immer nachgefüllt, bis man sich voll gefressen getrollt hat. Dadurch gab es auch kein Futterneid.
Und was die Knochen angeht, im rohen Zustand sind sie elastisch und gerade die kleinen Knochen werden gern und problemlos gefressen. Die Katzen fressen doch die Mäuse mit ihren dünnen Knochen doch auch mehr oder weniger vollständig auf.
Nur nach dem Kochen werden die Knochen hart und splittern beim Draufbeißen, so dass sich die Splitter in Maul, Speiseröhre und Co bohren können.
Auch mit zu viel Kuhmilch sollte man vorsichtig sein. Kuhmilch kann wie Getreide bei Katzen zu Allergien führen.
Falls du mehr wissen willst, lege ich dir diesen Link ans Herz
http://www.hauspuma.de/Gesundheit/Ernaehrung/start.htm