Zuchtgedanken

Diskutiere Zuchtgedanken im Zucht und Genetik Forum im Bereich Katzenzucht und Nachwuchs; Ist es weniger egoistisch, sich nicht um die Fortpflanzung eines Haustieres zu kümmern, sondern die "Natur" alles regeln zu lassen? Ich wünsche...
  • Zuchtgedanken Beitrag #21
Das ist natürlich immer eine Grundsatzfrage - aber für mich ganz persönlich ist Katzenzucht ein rein egoistisches Vergnügen, weil man gerne züchten möchte, weil man Kitten mag und die Geburt und das Aufwachsen miterleben will, weil man eine bestimmte Rasse mag, etc. Aber den Tieren tut man damit (in meinen Augen) nichts gutes.

Ist es weniger egoistisch, sich nicht um die Fortpflanzung eines Haustieres zu kümmern, sondern die "Natur" alles regeln zu lassen? Ich wünsche allen Katzen, dass sie unter den Bedingungen ihren Nachwuchs bekommen, wie das bei seriösen Züchtern der Fall ist. Dort wird alles getan, damit die Kätzchen gesund geboren werden und aufwachsen und dann vor allem in ein Zuhause kommen, das sorgfältig ausgewählt wird. Katzen von seriösen Züchtern landen in den seltensten Fällen im Tierheim, weil sie normalerweise ein Rückerwerbsrecht beim Verkauf vereinbaren.



Wichtiger als einem Verein beizutreten finde ich, einen sehr guten Züchter zu finden, der bereit ist, Dein Mentor zu sein. Bevor Deine erste Zuchtkatze einzieht, solltest Du schon wissen, aus welchen Linien sie kommen soll und auf was es Dir bei Deiner Zucht ankommt. Dazu brauchst Du jemanden, der sich durch jahrelange Erfahrung das nötige Hintergrundwissen erworben hat und Dich anleitet. Du kannst nicht zu einem Züchter gehen und hoffen, dass er Dir schon eine geeignete Zuchtkatze verkaufen wird. Als Anfänger wirst Du damit auf die Nase fallen.

Ich empfinde die Sorge um die Katzenmutter und ihren Nachwuchs und die Auswahl der Kittenkäufer als die größte Last bei der Zucht. Bei Geburten liegen Tod und Leben so nah beieinander, dass alles sehr schnell dramatisch werden kann. Auch die ersten 3 Wochen im Leben von Kätzchen sind kritisch. Die meisten Kittenkäufer bekommen davon kaum etwas mit. Die unschönen Seiten werden oft von Züchtern verschwiegen und viele setzen die Kitten erst auf die Homepage wenn sie 4-5 Wochen alt sind. Was nicht gut läuft, wird oft nie öffentlich. Natürlich ist das bei Katzen, die nicht gut versorgt werden, noch wesentlich schlimmer und bei Streunern erleben höchstens 20-30% das 1.Lebensjahr.

Die von Dir bevorzugten Rasse sind auch nicht wirklich selten, so dass Du lernen musst mit der Konkurrenz umzugehen und die ist oft nicht besonders nett. Da muss man wirklich ein dickes Fell haben.
 
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  • Zuchtgedanken Beitrag #22
Hallo ... (ich weißt nicht mehr genau, ob du irgendwann verraten hast, wie du heißt, oder angesprochen werden möchtest).

Grundsätzlich muss ich sagen, dass Vieles, was du schreibst sich anhört, als wenn es Hand und Fuß hätte. Sicher ist es immer gut, sich im Vorfeld zu informieren ... aber bestimmte Dinge lernt man definitv erst, wenn man dabei ist.

("Wahres Wissen beruht auf Erfahrung - alles andere ist nur Information" - A. Einstein)

Und das gilt bestimmt besonders für die Katzenzucht. Die Sache mit dem Verein ist gut, allerdings ist es nicht ganz einfach, den richtigen zu finden (falls es "den" Richtigen überhaupt gibt). Habe ich erste wieder gemerkt, als ich mir jetzt nach 10 Jahren Zucht einen Neuen gesucht habe.

Ein Genetik Kurs vor Zuchtbeginn kann sicher nicht schaden und das eine oder andere Buch sicher auch nicht. Absolut hilfreich wäre ein guter Kontakt mit einem Züchter in deiner Nähe, der sich auch bereit erklären würde, als Mentor zu fungieren. Allerdings ist so etwas nicht leicht zu finden.

Bstimmte Dinge, wie zum Beispiel das Lesen und Interpretieren von Stammbäumen kann man tatsächlich nur durch jahrelange Erfahrungen lerne.

Ein Zuchtziel zu finden oder zu definieren ist auch mal schwierig. Und ich glaube jemand, hat so etwas auch nur im Ansatz gehabt, als er angefangen hat. Da ging es bei 99% um niedliche Kitten - ok - leider kommen viel auch nie über das Stadium hinaus .... :mrgreen:

Solange man anfängt, finde ich es durchaus noch tolerabel zu sagen, "typvolle, gesunde und gut sozialisierte Kitten" - irgendwann sollte man begreifen, dass das kein Ziel, sondern die Voraussetzung ist.

Man muss für sich selbst entscheiden, was für eine Art Züchter man sein will. Es gibt die, die kommen nie über das eher Liebhaber-Sein und den Wohnzimmer-Züchter hinaus. Da werden süße Kitten "produziert", die Leute lieben ihre Tiere und tun auch möglichst alles für die gesundheitliche Versorgung. Solche ZÜchter wiederholen ihre Verpaarungen häufig, nutzen oft Deckkater aus ihrer näheren Umgebung und behalten fast alle Kastraten (außer, es gibt echte Probleme). Das ist nett, hat für mich mit richtiger Zucht aber nur wenig zu tun. Das ist (in meinen Augen) eher Vermehren mit etwas höherem Niveau (eben mit Papieren).

Angefangen haben wir fast alle so - aber ich finde, über dieses Stadium muss man irgendwann hinaus kommen.

"Zuchtziel , jetzt wird es etwas schwierig. Wenn ich mir zum Beispiel den Mo anschaue würde ich die Standards dieser Rasse beibehalten wollen."

Ich vermute mal, dass für dich fast alle Katzen dieser Rasse, mit Ausnahme der Farbe ziemlich gleich aussehen ... "den Blick" für Details muss man auch erst lernen. Die perfekte Katze gibt es nicht - und du musst für dich herausfinden, wie sie aussehen sollte ... der STandard an sich ist nämlich bei allen Rassen ziemlich auslegbar. Und dann musst du versuchen, dich diesem Ideal zu nähern (und aktzeptieren, dass du ihn nie erreichst).

Ich behaupte mal: erst wenn du an jeder einzelnen Katze deiner Rasse etwas auszusetzten hast - also erst, wenn du an jeder Katze Fehler siehst - dann erst stehst du an dem Punkt, wo du in der Lage bist, eine gute Katze zu züchten ;-)

Neben den Dingen, die schon genant wurden, muss man sich auch zwangsläufig mit dem Vertragsrecht - hier insbesondere Kauf- und Gewährleistungsrecht beschäftigen. Als Züchter sind wir natürlich auch Verkäufer und da sollte man die Grundlagen schon beherrschen. Man sollte auch Spaß daran haben, relativ häufig wild fremde Menschen in seiner Wohnung zu haben ... außerdem hilft ein dickes Fell und gute Nerven - sie Züchterwelt kann nämlich schnell zum Haifischbecken werden.

Grüße,
Nic
 
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  • Zuchtgedanken Beitrag #23
Ich bin Sandra☺
 
  • Zuchtgedanken Beitrag #24
Hallo!
Wie gesagt, habe ich mich ja schon länger mit dem Gedanken Zucht ja nein beschäftigt Die Zeit hätte ich mir wohl erspart, wenn ich meine Gedanken früher ins Forum gestellt und eure Antworten erhalten hätte.
Ich habe mich dagegen entschieden. Ob der Gedanke später doch mal auftaucht , weiß ich natürlich nicht, aber zunächst hat es sich erledigt.
Ich hätte gerne das Wunder der Geburt miterlebt, ohne selbst Hauptdarstellerin wie bei meinen Kindern zu sein. Das Aufwachsen der Kitten etc.


Warum ich mich doch gegen eine eigene Zucht entschieden habe, hat wohl zwei Gründe.

1) Ich glaube, dass ich emotional nicht so weit bin. Ich weiß nicht, ob ich tatsächlich in der Lage wäre, Kitten in wildfremde Hände zu geben. Mit Sicherheit kann ich sagen, dass ich nie ein Tier, mit dem ich einige Zeit zusammen gelebt habe, abgeben könnte. Wenn ich da nur an meine beiden Katzis denke, könnte ich die Vorstellung schon nicht ertragen. Die beiden sind keine Haustiere, sondern Familienmitglieder.

2) Ich habe die letzte Nacht ewig zum einschlafen gebraucht, weil ich immer wieder über die Verantwortung nachgedacht habe. Verantwortung in sämtlichen Punkten. Und da kamen mir wirklich Zweifel, ob ich tatsächlich so verantwortungsbewusst sein kann.

So, ich danke euch allen für eure Antworten.

LG Sandra
 
  • Zuchtgedanken Beitrag #25
Hallo Sandra,

also irgendwie finde ich das jetzt sehr schade, obwohl ich großen Respekt vor deiner Entscheidung habe. Vielleicht ist es aber auch gerade die Tatsache, dass du so verantwortungsvoll entscheidest, die mir das Gefühl vermittelt, dass du auch eine verantwortungsvolle Züchterin werden würdest.

[...]
1) Ich glaube, dass ich emotional nicht so weit bin. Ich weiß nicht, ob ich tatsächlich in der Lage wäre, Kitten in wildfremde Hände zu geben. Mit Sicherheit kann ich sagen, dass ich nie ein Tier, mit dem ich einige Zeit zusammen gelebt habe, abgeben könnte. Wenn ich da nur an meine beiden Katzis denke, könnte ich die Vorstellung schon nicht ertragen. Die beiden sind keine Haustiere, sondern Familienmitglieder. [...]

Ja, dafür ist nicht jeder gemacht. Ich selbst hatte hier auch zwei Würfe, von denen einige Kitten ausgezogen sind. Der 1. Wurf war von meiner Katze Finny (ein Ups-Wurf :-(), vier Kitten, eines ist bei uns geblieben und die anderen leben bei Familienmitgliedern von mir und im Bekanntenkreis, der 2. Wurf war von einer Pflegekatze, die drei Tage vor der Geburt bei mir eingezogen ist. Drei Katerchen, einer ist geblieben und zwei sind zu einer lieben Forine hier aus dem Forum gezogen.
Was ich damit sagen will: Obwohl ich immer noch zu all "meinen" Mäusen Kontakt habe, (bei den ersten drei ganz realen und bei den anderen beiden kann ich hier im Forum verfolgen wie es ihnen denn so geht), ist neben der Freude, dass sie tolle Familien gefunden haben und es ihnen dort sehr gut geht, immer auch ein kleiner Stich da, dass sie nicht hier bei mir sind.

[...] 2) Ich habe die letzte Nacht ewig zum einschlafen gebraucht, weil ich immer wieder über die Verantwortung nachgedacht habe. Verantwortung in sämtlichen Punkten. Und da kamen mir wirklich Zweifel, ob ich tatsächlich so verantwortungsbewusst sein kann. [...]

Dazu habe ich ja oben schon etwas geschrieben ;-).

Vielleicht kannst du es ja so machen, dass du die Zeit nutzt und dich einfach ein bisschen in der Theorie schlau machst, so ganz ohne Zeitdruck ;-). Wenn du dann irgendwann doch züchten möchtest, dann hast du schon ein gewisses Grundwissen, und wenn nicht, dann hast du halt ein bisschen was gelernt.

Wie auch immer du dich in der Zukunft entscheidest. Ich wünsche dir alles Gute mit deinen beiden Mäusen :).
 
  • Zuchtgedanken Beitrag #26
Oder vielleicht magst du mal Pflegestelle für den Tierschutz sein, wo du dich um eine Mama mit Babies kümmerst?
 
  • Zuchtgedanken Beitrag #27
Oder vielleicht magst du mal Pflegestelle für den Tierschutz sein, wo du dich um eine Mama mit Babies kümmerst?

Das hatte ich auch schon geschrieben, hatte es aber wieder gelöscht, weil auch da die Abgabe im Raum steht (die ich wirklich auch als sehr, sehr schwer empfinde), aber jetzt finde ich es gut, dass du den Vorschlag doch noch gemacht hast :).
 
  • Zuchtgedanken Beitrag #28
Ich habe hier die ganze Zeit mit gelesen obwohl ich selbst zum Thema Zucht nichts nützliches beizutragen habe. Danke für all die Infos und Gedanken der Profis!

Und an dich Sandra: Danke dass du deine Entscheidung hier mitteilst. Es spricht ja nichts dagegen, dass du dich weiter mit der Materie auseinander setzt und Kontakte zu Züchtern knüpfst.

Wobei ich zwei Dinge denke: einerseits stimmt es, dass der Druck und die Verantwortung sicher nicht für jeden ist, und es ist gut sich das einzugestehen. Andererseits gibt es so viele Leute die leichtfertig zu "züchten" anfangen, jemand wie du der sich so viele Gedanken macht und so kritisch reflektiert erscheint mir da wesentlich geeigneter ;)

Auch die Idee, als Pflegestelle für trächtige Katzen zu fungieren finde ich für eine potenzielle Züchterin sehr gut. Diese Katzen brauchen jemanden der für die da ist und sie danach liebevoll weiter vermittelt, und du hättest den Bonus, intensiv über Trächtigkeit, Geburt und Kittenaufzucht zu lernen, ohne den (finanziell) großen Schritt zur eigenen Zucht zu machen.
 
  • Zuchtgedanken Beitrag #29
Ich denke, die Abgabe der Kitten ist super schwer. Mal kann zwar den neuen Besitzer auf Herz und Nieren prüfen, aber eine Garantie gibt es nicht. Und dann finde ich das liebevoll aufgezogene Kätzchen in irgendeiner Internet Anzeige, weil urplötzlich eine Allergie aufgetreten ist.

Ich wurde ja gefragt, ob ich Miley einmal decken lassen würde. Die Kitten aus einem Wurf würden bei Freunden ein neues Heim finden und eins würde ich sowieso behalten. Als Züchter hat man aber mehrere Würfe und irgendwann sind alle Freunde mit Kitten versorgt.
Zu Miley ist zu sagen, dass sie keine Papiere hat. Ich habe damals zwar die Mutter und die Oma gesehen, mehr weiß ich aber nicht über ihre Abstammung. Zudem kommt, dass ich bei der Sammlung von Informationen rund um eine Zucht natürlich auch auf das Thema Deckkater gestoßen bin. Teilweise ist es wirklich scheußlich, wie mit manchen (nicht eingetragenen) Katern umgegangen wird. Die müssen rund um die Uhr und Herrchen oder Frauchen zählt nebenan das Geld. Von der Gesundheit mal ganz abgesehen.

Sorry, dass ich gerade abgeschweift bin.

Wie gesagt, erstmal bin ich mit dem Thema durch. Der Ordner mit meinen gesammelten Informationen kommt aber nur in den Schrank und nicht gleich in den Müll.
 
  • Zuchtgedanken Beitrag #30
Eine sehr weise Entscheidung. :cool:
 
  • Zuchtgedanken Beitrag #31
Wenn deine Katze keine Papiere hat wärst du sowieso kein Züchter, sondern nur ein Vermehrer.
Schön dass du dich dagegen entschieden hast.
 
  • Zuchtgedanken Beitrag #32
Sie hatte auch noch gar keine Zuchtkatze gekauft:
Zu meiner Familie gehören mein Mann, unsere beiden Kinder und Ragdoll Mo und Birma Miley.
Das o.g. Thema betrifft weder Mo noch Miley ( beide können nicht mehr).
 
  • Zuchtgedanken Beitrag #33
Oh *rotwerd*, ich hab da nur gelesen Katze ohne Stammbaum und Zuchtgedanken...
Dann entschuldige ich mich mal für meinen vorschnellen Beitrag
 
  • Zuchtgedanken Beitrag #34
Ich hatte auch länger das Thema "Züchten" im Hinterkopf.
Und habe ohne weitere Pläne einfach mal ein Genetikseminar () besucht.
Thema war hier natürlich nicht nur die Farbgenetik der Katzen, sondern auch das Auftreten von Erbkrankheiten, Zuchtziele, Zuchtmöglichkeiten, Zuchtethik usw.
Die beiden Züchterin, die das Seminar hielten, haben dabei das bunte Album ihrer Erfahrungen aufgeblättert. Und das war nicht immer schön.
Gerade was die Problematik der Erbkrankheiten angeht. Und selbst wenn es keine Erbkrankheiten sind, es reicht oft ein einfacher Virus/Bazillus um einen ganzen Wurf zu töten. Da rennt man mit den Kitten alle Nase lang zum Tierarzt, wacht die Nächte durch, hofft und kämpft tagelang und am Ende ist alles vergebens. DAS ist noch viel schlimmer, als gesunde Kitten aus einem Wurf abzugeben.

Und das war für mich am Ende der entscheidende Grund zu sagen: Nein, ich werde nicht züchten.
Denn das könnte ich nicht ertragen.
Auch wenn ich ebenfalls gehört habe, schade, du wärst sicher ein guter und verantwortungsvoller Züchter gewesen.

Erschreckend fand ich übrigens auch manche Teilnehmer in dem Kurs. Diejenigen, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben und denen es auch an etwas im Kopf fehlt, aber züchten! Da sieht man dann, dass man sich die Züchter sehr genau anschauen muss, wenn man eine Katze sucht.

Im übrigen ist das auch ein Grund, so ein Seminar zu besuchen. Es hilft nämlich gute und weniger gute Züchter auseinander zu halten.
 
  • Zuchtgedanken Beitrag #35
Und das war für mich am Ende der entscheidende Grund zu sagen: Nein, ich werde nicht züchten.
Denn das könnte ich nicht ertragen.

Ich könnte es ebenfalls nicht ertragen zu züchten. Zwar aus anderen Gründen aber dennoch.

Ich könnte es einfach nicht, angesichts des ganzen Katzenelends. So viele Katzen suchen ein Zuhause (auch Rassekatzen). Warum dann noch mehr produzieren?
 
  • Zuchtgedanken Beitrag #36
Ich hatte früher den Gedanken vielleicht mal zu züchten, jetzt aber lange nicht mehr.

Ein Grund dafür ist auch, dass es mich nerven würde, mich ständig rechtfertigen zu müssen, dass ich Katzen produziere, je nach Einstellung des Gegenübers, aus Ignoranz, Egoismus, Rassewahn, Geltungssucht oder Geldgier. ;-)
 
  • Zuchtgedanken Beitrag #37
Ich bin der Meinung, dass jemand, der verantwortungsvoll züchtet nicht angefeindet werden sollte. Bei einem seriösen Züchter stellt sich mir die Frage nach dem Geldbeutel auch gar nicht. Ich hatte ja selbst mal kalkuliert. Bei einem Wurf mit 3 Kitten kam ich auf eine " Gewinnspanne" von maximal 300 Euro und das auch nur ohne Komplikationen.
Ich bin froh, dass sich jemand entschieden hat, Ragdolls und Heilige Birma zu züchten, sonst hätte ich meine beiden Monster nicht.
Leben und leben lassen, hatte ich bei jemanden hier gelesen und das finde ich sehr passend.

LG Sandra
 
  • Zuchtgedanken Beitrag #38
Die dreihundert insgesamt, dass wären 100,00 € pro Kitten, darf ich fragen von welchem VK-Preis du ausgegangen bist und was du da mit eingerechnet hast?
 
  • Zuchtgedanken Beitrag #39
Jetzt weiß ich, wo ich den Spruch gelesen habe. ?
VK 600 Euro.
Tierarzt vor Deckung
Deckung
Tierarzt während der Schwangerschaft
Futter für werdende Mütter
Notfallset
Hausbesuch Tierarzt in der Kinderstube
Futter Kitten
Entwurmung und Impfungen
Ggf. Chip
Ausstellung ärztliches Gutachten Kitten
Ausstellung Papiere

Da ich noch nie gezüchtet habe sind das fiktive Kosten, die ich zusammen gesammelt habe.

Unserer Ragdoll wurde zum Selbstkostenpreis von 350 Euro abgegeben, von Freundschaften.

LG Sandra
 
  • Zuchtgedanken Beitrag #40
Fehlen noch die Streukosten, die Untersuchungen auf rassespezifische Erbkrankheiten der Elterntiere, Anschaffungspreis einer Zuchtkätzin mit Zuchtzulassung, die sind deutlich teurer als Liebhabertiere, Vereinsbeitrag, Kosten für die Stammbäume der Kitten usw.

EDIT: Ausstellung der Papiere hattest du ja schon, ganz überlesen, dachte bezieht sich nur auf Impfpass und Gesundheitszeugnis. ;-)

und wie du schon sagst, dass ist wenn alles gut geht, keine Komplikationen, kein Kaiserschnitt, Handaufzucht oder Krankheiten usw.

Es sind ja auch mehrere Entwurmungen und zwei Impfungen usw. es läppert sich, viele Menschen denken leider, dass sich Züchter eine goldene Nase verdienen, dabei ist da die viele Zeit und Arbeit die man da reinstecken muss noch gar nicht miteingerechnet. ;-)

Zucht ist und bleibt ein teures Hobby, wenn man es richtig machen will. :)


Aber du hast es schon gut durchdacht, auch wenn du dich ja gegen eine Zucht entschieden hast, man kann es nur auch für andere die hier mitlesen, nicht oft genug betonen, was da alles mit dazu gehört.
 
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