Eine reine, gut gehaltene Wohnungskatze (die keinen Zugang zu Straßenschuhen hat) hat meines Wissens u. meiner langjährigen Erfahrung nach, noch niemals einen Wurmbefall gebracht.
Möhren werden als Kohlenhydratbeigabe gegeben (nicht wegen des Vit.-A, richtig lesen: verwertbar für Katzen = ausschl. reines Retinolpalmit.). Der bei Möhren zus.- Nebeneffekt x 2 = Kotverfestigung m. Wurmbefallvorbeugung. Bestimmte Öle (wie z.B. Weizenkeimöl) in kl. Dosierungen alle paar Tage sind wichtig bei m. BARF ernährten Katzen.
Die chemischen Wurmkuren werden viel zu häufig, ohne Indikationen, wahllos eingesetzt.
Dies Mittel d. Wahl sollte ausschl. bei nachgewiesenem Wurmbefall v.
Tierarzt verordnet werden.
Tierärzte raten immer wieder, vorbeugend zu entwurmen, auch wenn möglicherweise überhaupt kein Wurmbefall vorliegt. Entwurmt d. Katze

nicht einfach, weil ein gewisser Zeitraum verstrichen ist. Da alle Wurmkuren - die meistens gleich gegen mehrere Wurmsorten wirken - einen erheblichen (auch schädlichen) Einfluss auf die Organe d. Katzen haben können, sollten nach dem Motto "so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig" entwurmt werden. Auch eine Entwurmung ist - wie eine Impfung - ein ziemlich heftiger, chemischer Eingriff in den Organismus der Katze! Bei Verdacht auf Wurmbefall eine Kotprobe (Sammelprobe über 3 Tage) ins Labor selbst einschicken. Sollten dann tatsächlich Würmer nachgewiesen werden, gezielt diesen Wurm mit dem für ihn wirksamen Wurmmittel behandeln, und nicht mit einem Breitspektrum-Wurmmittel. Wenn die Katze z. B. mit dem Po über den Fußboden rutscht, KÖNNTE das ein Hinweis auf Wurmbefall sein, genauso wie Durchfall oder nach einem Flohbefall.