Hallo ihr Lieben
Nachdem ich mich gestern schon privat vorgestellt habe, wollte ich euch gern von der Katzenhilfe Magdeburg e.V. berichten. So lange gibt es uns noch nicht (die Planungen zur Vereinsgründung sind noch nicht mal ein volles Jahr her) und wir sind ein recht junges Team.
Nun muss ich mal gucken wie lange es dauert den Beitrag zu schreiben, da sich Panthi nun zwischen mich und Laptop geklemmt hat. Hm, na gut:
Die Katzenhilfe Magdeburg ist en kleiner, ehrenamtlicher Verein und unser Vereinszweck ist natürlich die Förderung des Tierschutzes, mit besonderem Augenmerk auf die Belange von Katzen.
Unsere Ziele:
- Kastration und soweit erforderlich tiermedizinische Versorgung herrenloser Katzen
- Unterbringung, Ernährung und Pflege herrenloser Katzen
- Vermittlung herrenloser und/oder ungewollter Katzen in ein artgerechtes Zuhause
- Hilfe bei der Suche nach entlaufenen und vermissten Tieren
- Gemeinsame Verfolgung mit Behörden jeden Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz
- Leistung von Aufklärungsarbeit zum Wohlergehen und zur artgerechten Haltung von Tieren
- Bereitstellung von Informationsmaterial
Die Aufklärungsarbeit hat bei uns einen hohen Stellenwert und ist die Grundlage für unser Handeln.
Ich habe erst neulich alles noch mal zusammengefasst, daher kommt hier ein kleiner Einblick in die Vereinsgeschichte:
Zuerst möchte ich an Max erinnern. Mit ihm fing ja irgendwie alles an. Genau genommen in der Nacht vom 12.-13.07.14. Da hat mein Freund diesen absolut hilfebedürftigen Kater aufgelesen. Es folgten stationäre Behandlung, päppeln, regelmäßige Verbandswechsel, Bewegungsübungen, usw.
Mein Video von damals nachdem er genesen war:
Max
Und nebenher entwickelte sich bei Katrin und mir der Gedanke, mehr tun zu wollen. Wir begannen mit der Planung zur Gründung eines Vereins. Am 26.10.14 erfolgte dann die Gründungsversammlung (mit damals noch 7 Mitgliedern). Bis zum Jahresende gab es dann ordentlich was zu tun: Logo, Notar, Website, Amtsgericht, erste Notfälle, Mitgliederanfragen, usw.
Die ersten Notfellis haben wir dann schon deutlich vor Eintrag aufgenommen: Alvin und Aluna. Sie zogen am 22.11. und 28.11. ins Warme und konnten sich von ihrer
Bronchitis und dem Katzenschnupfen erholen.
Damit nicht noch mehr Leid entsteht haben wir die Eltern der beiden kastrieren lassen (10.12./15.12.).
Kurz vor Jahreswechsel haben wir dann das ersehnte "e.V." bekommen und es ging zügig weiter. Bis Februar haben wir unter Hochdruck an den ganzen Formalien gearbeitet. Im Februar ging es dann weiter mit den Kastrationen: Amira, Jördur, Djamal, Mukki (inzwischen Vereinsfelli) sowie Alvin und Aluna.
Bis heute haben wir so insgesamt schon 16 Katzen kastrieren lassen können (9 männlich/ 7 weiblich), weitere 5 folgen demnächst. Bisher aufgenommen haben wir 13 Notfellchen (davon 7 Kitten). Drei davon wiederum sind bereits vermittelt und Joy ist in die Obhut von Miriam/ Taskali gekommen. D.h. wir haben aktuell 9 Fellchen im Verein, von denen 8 auf ein schönes Zuhause hoffen.
Einem Streunerkater haben wir eine Zahnsanierung ermöglicht und ein anderer Streunerkater ist leider bereits Anfang des Jahres über die Regenbogenbrücke gegangen (Papamietz, der Ende '14 noch von uns kastriert worden ist. Die Straße hatte ihn geholt).
Und auch das Team hat sich sehr entwickelt. Wie oben erwähnt haben wir 7 Mitglieder auf der Gründungsversammlung gehabt. Inzwischen hat sich die Zahl der Mitstreiter fast verdreifacht! Stolze 13 aktive Mitglieder und 6 Fördermitglieder bilden nun die Basis unseres "Projektes".
Der Vorstand:
1. Vorisitzende - Kristina Arnold (also ich :mrgreen

2. Vorsitzende - Katrin Donocik
Kassenwart - Niklas Donocik
Nun fehlen natürlich noch die Fellchen. :mrgreen: Die 9 Vereinsfellis stell ich euch natürlich auch gern vor. Starten wir mal mit einem Pärchen:
Mukki und Schlumpf
Mukki ist Ende Juli '14 einer tierlieben Frau in die Arme gelaufen. Zuerst dachte diese bei Mukki würde es sich um einen Kater handeln, allerdings wuchs das Bäuchlein der Katzendame sehr deutlich und am 19.10.2014 brachte sie vier gesunde Babys zur Welt. Bis auf ihren Sohn Rocky, konnten ihre Kinder vermittelt werden und auch für sie schien mit ihrer Vermittlung alles gut zu sein. Bis dann der Adoptant Mukki wieder abgeben wollte. Sie kam dann zu uns, da wir weiter Kontakt gehalten hatten und das
Tierheim von dem jungen Herren keine Tiere mehr annahm. Es bestand die Gefahr dass sie wieder nach draußen gesetzt wird. :-x Mukki kam dann erstmal zu mir. Die Behauptung dass sie inzwischen kastriert und fertig geimpft ist (vor der Vermittlung hatte die Frau sie Erstimpfen lassen), stellte sich als unwahr heraus und da sie mit einem potenten Kater zusammenlebte, haben wir sie umgehend kastrieren lassen. Mit meiner Gruppe verstand sie sich nicht so gut, da sie doch recht dominant ist. Einen Fellfreund fand sie dann in Schlumpf, der als Notfall zu uns kam.
Schlumpf ist an uns herangetragen worden mit der Bitte um Hilfe. Aufgrund einer Flohspeichelallergie sah er sehr mitgenommen aus. Sein Fell war ihm zu großen Teilen ausgegangen und sein Verhalten (übermäßiges Trinken,
Polyurie, etc.) ließ auf eine Nierenerkrankung schließen. Eine akute
Niereninsuffizienz ist recht schnell ausgeschlossen worden: Zystisch verändertes Nierengewebe konnte in der Ultraschalluntersuchung festgestellt werden. Dazu sind seine Nieren deutlich vergrößert. Um seine Nieren durch eine Narkose nicht weiter zu belasten, haben wir uns gegen eine Kastration und für einen "
Kastrationschip" entschieden. Dieser muss alle 1 - 2 Jahre (manchmal auch erst später) neu gesetzt werden. Schlumpfi ist seit dem sehr viel ausgeglichener und holt nach seiner schweren Krankheitsphase nun allen Katerunsinn auf.
Das Fell wuchs nach der Flohbehandlung schnell wieder nach, aber den Nierenschaden kann man natürlich nicht beheben. Schlumpfi braucht daher tägl. sein Medikament, was er aber ganz gern zu sich nimmt. Überhaupt lässt er alles mit sich machen, wenn er danach nur ordentlich beschmust wird. Auch das bei vielen Katzen so unbeliebte Nierenspezialfutter (von VetConcept) frisst er sehr gern und gut.
Schlumpfi ist ein sehr lieber, schmusiger aber natürlich auch sehr spielfreudiger, raufiger Kater mit viel Lebensfreude. Seine Prognose schätzt sein behandelnder Arzt auf 'mittelalt', d.h. er kann sich noch viele Jahre Flausen ausdenken.
Am liebsten macht er das zusammen mit seiner Mukki. Mukki ist zwar ein Katzenmädchen, da sie aber genauso gern rauft wie er, passen die zwei wie die Faust auf's Auge. Sie orientieren sich sehr viel aneinander und daher fänden wir es schön, wenn beide zusammen in ein neues Zuhause ziehen könnten. Da beide doch sehr aufmüpfig sind, haben wir entschieden sie auf eine andere Pflegestelle ohne weitere Katzen zu setzen. Seit dem haben sich beide auch noch mal sehr weiterentwickelt und so getan, als wenn sie schon immer dort gewesen wären. :lol:
Fotos von Mukki:
Fotos von Schlumpf
Schlumpf kurz nach seinem EInzug bei mir:
Hope und die Babys
Dass Hope Babys bekommt, war definitiv nicht geplant. Wir kannten sie schon Februar diesen Jahres und hatten beschlossen sie, ihre Tochter Joy und den schwer lädierten Paul in den Verein aufzunehmen. Für Joy und Paul hatten wir relativ zügig jemanden, aber es hat eine ganze Weile länger gedauert bis sich jemand zur Aufnahme von Hope bereiterklärt hat. Und diesen Sonntag werd ich so schnell nicht vergessen, da bei uns allen die Gefühle Achterbahn gefahren sind.
Ich hatte am frühen Nachmittag das PS Angebot für Hope bekommen und Anett hat sofort mit den Damen der Futterstelle telefoniert. So haben wir dann eher zufällig erfahren, dass Hope vor kurzem noch sehr dick war und jetzt ganz dünn. Warum sich keine der Damen bei uns gemeldet hat habe ich später versucht herauszufinden, aber das ist ein Fall für sich. Nur so viel: Oberflächlich sehen viele Leute dass sie Hilfe brauchen, weil sie mit der Population nicht klar kommen. Aber wenn es dann ans eingemachte geht, kann man schnell erkennen, wer sich über Katzen und deren Versorgung definiert. Bei Paul war sie froh, dass er weg war (er hat den Katzendamen doch immer das Futter weggefressen) und bei den Mädchen hat sie geweint. Keine Freudentränen. Sie hat uns auch noch allen Ernstes gefragt, ob die auch Futter bekommen, da wo sie jetzt hingehen. Tja, dieses Jahr zumindest gibt es keine Jungtiere mehr, ihre Nachwuchsbringer sind ja jetzt weg.
Wir erfuhren also nebenbei dass sie wohl Kitten hat und machten uns auf den Weg zum Futterstelle (in Förderstedt, nicht Magdeburg). Die Dame meinte zwar, dass Hope gerade gefressen hat und nicht wiederkommen wird, aber wir wollten wenigstens versuchen die Minis zu finden. Es war immerhin auch sehr frisch in den Nächten und für die nächsten Tage war Regen angesagt. Die Futterstelle hat nicht gewusst wo sie sein könnten, aber da sie sehr regelmäßig futtern kam, haben wir sie in der Nähe vermutet. Und ja, nach 5 Minuten hatten wir die Familie entdeckt. Zwei Mädchen und zwei Jungs lagen da bei ihr (fragt nicht wie viele Zecken wir da abgesammelt haben *schauder*) und Hope war leider schon wieder rollig. Wir haben bis nach 22 Uhr gewartet (die Babys hatten wir dann nach einer gewissen Zeit ins Auto gesetzt, weil es auch zu kalt wurde), aber sie war satt, die Kater saßen auf ihr drauf und wir sind dann ohne Hope gefahren. Die Pflegestelle erwies sich dabei als ein Geschenk. Erst waren sie damit einverstanden neben Hope auch die Babys unterzubringen und dann auch noch erstmal nur die Babys. Was immerhin auch bedeutete sie mit der Flasche zu füttern (die Kleinen schätzten wir auf 10 Tage. Ich habe die beiden dann angelernt und sie haben ihre Sache wirklich toll gemacht! Weniger toll gestaltete sich das Fangen von Hope. Es war weiterhin unser Ziel die Familie zusammenzubringen (es geht einfach nichts über Muttermilch und kätzische Geborgenheit!), allerdings wurde der Montag komplett torpediert. Die Futterstellendame hatte Hope bis zum Eintreffen unserer Fängerin mehrfach satt gefüttert. Anett blieb trotzdem 5/6 Stunden da, aber sie kam einfach nicht wieder.
Ich hatte mich dann an dem Abend dazu veranlasst gesehen, am Telefon etwas deutlich zu werden. Freundlich zwar, aber sehr direkt. Und am nächsten Tag war Hope dann auch schon in geeigneterer Stimmung. Gegen 12 saß sie endlich in der Falle.
Sie war insgesamt recht panisch und wollte von nichts was wissen, leider auch nichts von den Babys. Ich bin dann abends noch mit meinem Freund zur PS gefahren und habe sie etwas beruhigt bekommen. Ich hab's dann einfach riskiert und ihr zunächst den Kärftigsten von den vieren hinzuschieben (mit dem Federwedel) und dann auch alle anderen. Das einzige was sie doof fand war meine Anwesenheit. Die Babys hat sie erst ignoriert, aber dann vorsichtig an ihrem zartestetn Mädchen (Bibi) geschnuppert. Die Tigerchen waren mega begeistert dass sie zurück war und haben sie kurzerhand auf die Seite geschubst. Und ab da ging es mit der Mutter-Kitten-Bindung wieder Berg auf. Es hatte zwar ein paar Tage gedauert, in denen weiter zugefüttert worden ist, aber irgendwann waren sie wieder voll bei Mama dran. Inzwischen sind die Minis 8 Wochen alt und es geht ihnen wieder gut. Wieder, da sie seit letztem Donnerstag mit einem heftigen Calici-Infekt zu tun hatten. Seit Dienstag geht es aber deutlich besser und mittlerweile merkt man den Kleinen gar nichts mehr an (obwohl Bonnie sogar infundiert werden musste, weil sie schlapp gemacht hat).
Nun genug erzählt, Fotos sind wichtig.
Babys kurz nach dem Fangen:
Barney
Bibi (sie sieht sehr nach Halbschwester Joy aus)
Benny
Bonnie
Wiedervereint mit Mama Hope
Son Goku (mein Freund ist Namenspate :lol
Es begann mit einer Einfanghilfe, jemand anderes wollte sich dann weiter kümmern, aber wie es dann immer so ist, es ging aus div. Gründen nicht. Plan B war eigentlich das Tierheim (da wir ein sehr kleiner Verein sind, haben wir natürlich nur begrenzte Ressourcen), aber gesundheitlich betrachtet, war es uns lieber wenn er gesondert gepäppelt wird. Der kleine Kerl ist vermutlich Ende März geboren hat sich die letzte Zeit allein durchgeschlagen.
Anwohner sind auf ihn aufmerksam geworden und haben Hilfe für ihn gesucht. Die hatte er auch dringend nötig. Abgemagert, verfloht und dehydriert kämpfte er sich durch. Seine Mama und Geschwister waren nirgends aufzufinden. Vermutlich ist er, aufgrund der sehr frühen Geburt in diesem Jahr, der einzig Überlebende.
Die ersten Tage war er sehr zurückhaltend und hat eigentlich nur geschlafen und gefressen. Mittlerweile ist er sehr aufgeweckt, turnt durch die Gegend und schmus-schnurrt in einer Tour. Alltagsgeräusche machen ihm noch Angst, aber er wird von Tag zu Tag mutiger. Wie alle Fellis im Verein ist er auch schon getestet worden (
FIV/
FeLV negativ) und hat diesen Dienstag die erste Impfung bekommen. Da beide Nüsschen bereits an Ort und Stelle sind, peile ich für Ende nächster Woche die Kastration an. In der Zwischenzeit ist er gut Freund mit meiner Bande geworden. Möpsi ist sein liebster Raufpartner, mit Hooki spielt er dagegen fangen. Obwohl er noch so klein ist und viele Hummeln im Hintern hat, schmust er für sein Leben gern! Das wird wirklich mal ein richtiges Schmusebärchen.
Nun süße Fotos
Paul
Mit ihm hab ich jetzt bis zum Ende gewartet, weil er nicht vermittelt wird. Er kommt von derselben Futterstelle wie Joy und Hope. Zu Beginn hatte er ein blutig gekratztes Ohr, ein schlecht aussehendes Auge und ein sehr dünnes Fellkleid.
Katrin hat ihn dann bei sich aufgenommen und wir haben ihn eingehend untersuchen lassen. Das Auge musste raus und während dieser OP ist er gleich mit kastriert worden. Zu Beginn sind wir noch davon ausgegangen, dass sich seine Nieren erholen würden und aufgrund des akuten Krankheitszustands aus der Reihe tanzten. Er ist aufgrund der Werte auch mit Inhalationsnarkose operiert worden. Inwischen steht fest, dass er sich im letzten Stadium der
CNI befindet. Seine Werte werden kontinuierlich schlechter. Wie Schlumpf bekommt er Semintra, Renes Viscum und eine Nierendiät. Aktuell geht es ihm ganz gut und er genießt es gestreichelt und umsorgt zu werden. Er hatte letztens eine Blasenentzündung, die jetzt wohl aber zurück gegangen ist. Jedenfalls geht er auch wieder artiger auf Toilette.
Wie lange er noch hat kann ich natürlich nicht sagen. Es kann mal ganz schnell umschlagen, dann sind es nur noch Tage, aber es können auch noch viele Wochen sein. Von vielen Monaten will ich eher nicht sprechen, aber so lange es ihm gut geht, wird er die Zeit bekommen die er hat.
Das erstmal zu den Fellis. :mrgreen:
Wie arbeiten wir sonst so:
Wir sind wie gesagt ein kleiner Verein und müssen daher sehr darauf achten wie viele Tierchen wir aufnehmen. Letztlich möchten wir für alle unsere Nasen da sein wenn was ist. Mit zwei
CNI-Fellis müssen wir auch gut kalkulieren. Wir treffen uns daher zu regelmäßigen Vorstandssitzungen und legen 'Projekte' an, die wir durchrechnen und gegenbenenfalls aktualisieren. Eine kleine Katzenfamilie haben wir auch schon ins Tierheim gebracht (bzw. die sind aus der Tierklinik abgeholt worden, eins der Minis musste eingeschäfert werden). Wir versuchen in unserem Rahmen Probleme für Fellis zu lösen, müssen uns aber auch viel Hilfe dabei suchen.
Neben Katrin und mir, haben wir aktuell noch zwei weitere Pflegestellen. Eine wird wohl demnächst dazu kommen, da steht aber noch die VK aus.
Zum Thema VK: Alle unsere Pflegestellen und Adoptanten werden vorher 'kontrolliert' und über etwaige Risiken aufgeklärt. Spätestens 6 Monate nach Vermittlung erfolgt dann eine NK. Sollte ein Verein nach Magdeburg vermitteln und jemanden suchen der eine VK macht, stellen wir uns sehr gern zur Verfügung.
Unsere Adoptanten bekommen von uns, neben dem Schutzvertrag, auch einen Abgabebogen und eine medizinische Checkliste von uns mit. Das soll den Neudosis auf den ersten Metern helfen und dem zukünftigen Arzt einen kleinen Einblick in die medizinische Vorgeschichte geben. Alle unsere Fellchen werden
FIV/
FeLV getestet, geimpft, gechippt und kastriert (Schlumpfi ist mit seinem
Kastrationschip eine Ausnahme, die wir Zugunsten seiner Gesundheit und in Absprache mit den Ärzten getroffen haben). Keine Ausnahme machen wir mit den Kitten. Sofern die fit sind, werden sie mit 13 Wochen kastriert und egal ob mit Mama oder ohne, erst ab der 14./15. Woche vermittelt. D.h. uns verlässt kein Fellchen unkastriert. ;-)
Soweit sind das erstmal unsere Eckdaten. Wenn ihr Fragen habt dürft ihr sie natürlich sehr gern stellen.
Ansonsten werd ich euch einfach über unsere 'Arbeit' berichten und ihr könnt ein bisschen mitverfolgen wie es hier in Magdeburg so läuft.
Vorhin hat Anett wieder einen Streuner gefangen, der eigentlich als Fundtier ins
Tierheim gebracht werden sollte. Der Bruder der Finderin wollte sich aber selber um ihn kümmern, also ist er nun dort untergebracht worden. Fotos gibt's von dem Süßen nachher auch noch.