und ich habe mich von diesem schlechten Gewissen befreit.
Ich beneide Dich sehr darum.
Ich kann aber jeden verstehen den es schwer fällt auf Fleisch zu verzichten...muss aber wirklich keine Massenartikel sein.
Das mit den wirklich guten Biosiegeln ist eben ein Kompromiss, mit dem ich irgendwie leben kann, aber der Gedanke bleibt, dass diese Tiere, die ich aufesse eben sicher nicht sterben wollten...
Mein schlechtes Gewissen diesbezüglich ist eher eingeschränkt, da es den Tieren ja zu Lebzeiten gut geht.
Ja klar ging es ihnen gut, im Gegensatz zu den konventionell aufwachsenden Tieren, aber wie gesagt, für mich fühlt es sich trotzdem nicht richtig an.
Letztendlich hat es auch nix mit der Haltung zu tun, sondern damit, dass ich mich als tierlieb bezeichne. Wie kann ich sagen, dass meine süßen Katzenjungs eine Seele haben und ich sie sehr liebe, aber beim Essen den Kopf ausschalte und mir das Tier schmecken lasse, das für mich getötet wurde.
Ein Dilemma, für mich.
Wir haben den Konsum drastisch reduziert und essen im Durchschnitt vielleicht nur noch zweimal wöchentlich Fleisch. Ich denke, dass ist schonmal ein guter Anfang.
Das ist ein sehr guter Anfang und auch ein Kompromiss für mich.
Wenn wir alle schon nicht drei.- oder viermal am Tag sondern nur noch zweimal die Woche Fleisch essen würde, wäre das ganz viel wert.
Warum ist es so schwer, auf Fleisch zu verzichten?
Das kann ich Dir gar nicht wirklich beantworten.
Ich glaube der Geschmack und Geruch ist einfach zu tief in meinem Hirn verankert.
Ich weiß, dass es eigentlich abstoßend sein müsste, wenn ich "verbrannte", knusprige Haut rieche, aber wenn hier ein Brathähnchen im Ofen ist, dann läuft mir das Wasser im Mund zusammen.
Ich koche, wie auch @gwend0line häufig vegetarisch und Aufschnitt esse ich in der Regel gar nicht mehr, aber ich kann einfach nicht komplett auf tierische Produkte verzichten. :-(
Immerhin achte ich noch bei Kosmetika darauf, was ich kaufe.