Ich finde die Diskussion hier wirklich nicht schön.
Aber einmal zu den finanziell knappen Mitteln:
Es ist durchaus so, dass man sich ein Haustier auch mit knappen finanziellen Mitteln halten kann.
Das ganze erfordert nur eine viel sorgfältigere Planung.
Es muss genau gerechnet werden und es muss vor allem VOR der Anschaffung ein finanzielles Polster angespart werden.
Ich habe grob gerechnet, was passieren könnte: nehmen wir an, der Worst Case tritt ein. Beide Katzen müssen mehrmals gründlich auf verschiedene Arten untersucht werden, es muss ausprobiert werden, Medikamente sind notwendig, Operationen eventuell auch und sie müssen einige Tage in der Klinik bleiben. Da bin ich pro Katze bei einer vierstelligen Summe irgendwo zwischen 1000 und 2500 EUR.
Und genau das sollte dann auch auf der hohen Kante liegen - wenn nicht sogar mehr, ich persönlich zahle monatlich auf mein Katzenkonto ein, man weiß ja nie und jünger werden die Tiere auch nicht.
Ich selbst bin nur Azubi und habe mich das Projekt "Katze" trotzdem anzugehen gewagt. Hochwertiges Futter und Streu gehen von dem Geld ab, das ich monatlich für Freizeit und Hobby habe. Die Katzen sind mein Hobby.
Damit ich lange gewährleisten kann, dass meine Tiere gesund (und damit halbwegs billig) bleiben kommt Vorsorge dazu: Impfen, entwurmen wenn notwendig, richtig füttern, richtig halten...
Ich finde es absolut unverschämt und verantwortungslos zu sagen "kein Geld ist da", "die Mittel sind knapp" und, und und.
Das, was nicht da ist ist der richtige Plan VOR Anschaffung der Tiere. Es fehlt die Rechnung was passieren kann.
Und mit Verlaub: Wer eine Katze nicht betreuen kann, der kann auch ein oder zwei Kitten (selbst, wenn sie vom besten Vereinszüchter mit Papieren, Gesundheitsvorsorge etc kommen) nicht betreuen.
Ich finde es sehr, sehr schade wie diese Diskussion hier verlaufen ist.
Ich gebe vielen Foris hier recht.
Ich verstehe aber absolut nicht, wie man sich so gegen das absolut Offensichtliche sträuben kann.