Hallo zusammen,
wir haben hier einen Freigänger,
EKH, 1 Jahr und einen 15 Wochen alten Ragdoll, der gesicherten Freigang bekommen soll (Vorgeschichte: unser zweiter Freigänger wurde leider überfahren, dem ersten kann ich den Freigang nicht mehr entziehen). Nun soll der Ragdoll einen Kumpel bekommen, der auch mit der Situation: "Haus - allenfalls Garten" ganz gut klar kommt. Damit wir diesen Wahnsinn "drei Katzen plus Hund" halbwegs legitimieren können, möchte sich meine 10-jährige Tochter den nächsten Kater kaufen. Das ich immer da bin und erziehe und unterstütze ist selbstredend. Ihr Budget ist allerdings begrenzt. Eine Rassekatze sollte es dennoch sein, weil wir mit unserem
EKH die Erfahrung gemacht haben, dass dieser nicht im Haus zu halten war. Sicher gibt es Gegenbeispiele, aber ich bilde mir ein, mit dieser Wahl eher auf der sicheren Seite zu sein.
Leider ist das Budget für die Anschaffung nicht so groß. Die laufenden Kosten werden natürlich von uns gedeckt. Am liebsten hätten wir einen zweiten Ragdoll, das bekommen wir aber wohl preislich nicht hin, wenn man einen vernünftigen Züchter haben möchte.
Gestern haben wir uns nun einen kleinen
BKH-Kater (black
golden mackerel Tabby) mit Stammbaum angesehen und waren verzückt. Wir haben dort im Prinzip schon zugesagt. Der Kleine ist allerdings erst 6 Wochen alt und die Abgabe ist dementsprechend erst Mitte bis Ende November. Gestern Abend habe ich mich noch einmal richtig in das Rassebild eingelesen, aber anhand von Erfahrungsberichten auch manche Sachen gelesen, die mich nicht ganz so begeistern. Leider kann man ja über so ein kleines Kitten noch keine Angaben machen, was den Charakter anbelangt. Nun würden mich einige Dinge interessieren:
Haltet ihr unsere Konstellation für gut?
Ist der
BKH auch für Kinder als Anfängerkatze geeignet? Er soll im Zimmer meiner Tochter einen Platz bekommen, kann sich aber natürlich überall bewegen und auch bei den anderen schlafen.
Ist das mit den Haaren wirklich so eine Katastrophe? Wir hatten früher einen Dalmatiner, dessen Haare sich übel in die Kleidung hineingestochen haben und die quasi nur einzeln zu entfernen waren. Außerdem hat mein Bruder (Besuch ca. 5 Mal im Jahr) eine Katzenhaarallergie und wenn die Haare wirklich in allen Ecken und im ganzen Haus verteilt sind, dann habe ich vor dem Besuch womöglich keine Chance, diese zu entfernen.
War eure Wahl, eine
BKH zu nehmen, die richtige?
Die Züchterin meinte, die extremen Backen der Kater (die mir – sorry – gar nicht gefallen) wären nur bei unkastrierten Katern in der Form vorhanden. Stimmt das?
Vielen Dank für eure Meinungen (ist leider lang geworden)! Ich müsste heute die Anzahlung leisten, daher muss ich schnell eine Entscheidung treffen
