Man man man, hier liegt aber einiges im Argen.
Was die Zweitkatze und das überzeugen der Mutter angeht, sage ihr folgendes: Zwei Katzen sind nicht doppelt so viel Arbeit, weil sie sich gegenseitig beschäftigen können und somit nicht aus Langeweile die Wohnung zerstören müssen. Sie sind auch nicht doppelte Kosten, da man für zwei Katzen größere Dosen von Futter kaufen kann und die sind auf die 100g gerechnet in der Regel günstiger als kleinere Dosen. Sie werden sich auch nicht nur noch miteinander beschäftigen und euch links liegen lassen, das ist eine völlig unbegründete Sorge. Wenn Dosi spielen oder kuscheln will, hat das jederzeit Vorrang vor dem Katzenpartner. Vertraue mir, ich habe drei, und keine zieht es vor, sich mit den Kumpels zu beschäftigen, wenn ich mit der Spielangel ankomme oder mich zum kuscheln aufs Sofa lege.
Was man aber hat, ist doppelte Freude, man hat halt plötzlich zwei Fellknäuel zum Kuscheln, wenn der eine gerade keine Lust hat, dann mit Sicherheit der andere und alleine ist man nie
Sollte deine Mama sich trotz allem nicht überzeugen lassen, ein zweites Kitten dazuzuholen, sei so gut, du deinem Schützling einen Gefallen und suche ihm ein anderes, liebevolles Zuhause, wo er die Gesellschaft anderer Katzen genießen darf. Du hast jetzt die Verantwortung für ihn und damit bist du verantwortlich für sein Glück, das darfst du niemals vergessen.
Wenn du ihn behältst und er aus Mangel von Artgenossen psychisch verkrüppelt, ist das deine Verantwortung.
Und handle schnell - je länger du wartest, desto größer ist das Risiko, dass er das kätzische Verhalten verlernt und unverträglich mit anderen Katzen wird.
Und dann kann, wenn er zu den Katzen gehört, die sich "wehren" und nicht einfach resignieren - im Zweifel nichts mehr verhindern, dass er Verhaltensauffälligkeiten entwickelt, die deine Mum dann sicher nicht freuen werden.