Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn?

Diskutiere Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre... Sockie hätte ich den Klinikaufenthalt auch gern erspart. Hätten wir gewusst wie...
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #41
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Sockie hätte ich den Klinikaufenthalt auch gern erspart. Hätten wir gewusst wie hoffnungslos ihr Kampf war, wäre sie früher und hier Zuhause erlöst worden.
Nur alles "hätte" bringt auch nichts mehr..
Wo sie war auf ihrem letzten Weg, das hat für sie nicht gezählt. Sie hatte mich in diesem Moment, war wo sie hingehörte, in meinem Arm. Zu deutlich zeigte sie mir das sie nur darauf gewartet hatte.
Kann mir wer sagen was er will.

Bei Gin und Isi wagen wir schon gar nicht mehr zu hoffen dass sie eines Tages als Omikatzen hier Zuhause gehen dürfen. Wenn doch werden wir genau das tun.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #42
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Wenn es möglich wäre würde ich zu Hause auch vorziehen.
Aber meine Katzen reagieren so panisch auf Fremde, dass ich nicht wirklich glaube dass ich ihnen einen Gefallen damit täte. Und gerade Freigänger mobilisieren, egal wie schlecht es ihnen geht dann nochmal richtig Kräfte.

Meine Sternenkatze hatte extreme Blutarmut und konnte kaum noch alleine laufen. Als ich sie zum letzten mal vom Garten ins Haus getragen hab hat sie Bärenkräfte entwickelt, so dass ich sie fast mit Gewalt festhalten musste. Beim Tierarzt hat sie sich dann nicht mehr gewehrt (macht keine meiner Katzen). :cry:
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #43
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

@Juli: Aber wir reden hier über kranke Tiere (zumindest ich :wink:) - Jack war nie ein Freund von Besuch, aber er war am Schluss nicht mehr fähig, großartig wegzulaufen oder gar auf einen Kratzbaum zu klettern. Außerdem kam der Tierarzt ganz leise rein, zog die Schuhe aus und setzte sich erst mal in aller Ruhe hin, sprach mit allen Katzen, streichelte sie, ließ sie an sich schnuppern etc. Das Licht war gedämmt, es wurde nur leise gesprochen und ich denke, es war für alle sehr angenehm.

Geflüchtet ist keiner.

Ja, aber Tommy war der kranke, nicht Painty. Für sie wäre es ein fremder gewesen, dem sie auch noch zuschaut, wie er Tommy mitnimmt. (wenn das der Tierarzt machen würde, das weiß ich nicht)

Egal wie leise sie reinkommen, Painty wird nicht hingehen. Sie wird auf dem Kratzbaum sitzen bleiben und zuschauen und was sie sieht, was sie versteht oder dann damit verbindet weiß ich nicht wirklich. Aber sicher nichts positives.

Tommy z.B. hatte kein Problem mit Ausstellungen, kein Problem mit Autofahren, war auch beim Tierarzt nie ängstlich. Stress ist es dennoch, das stimmt sicher. Aber wenn Tommy die Wahl gehabt hätte, wäre er wohl aus der Whg gegangen und hätte sich irgendwo draußen einen Platz zum sterben gesucht. Weg von mir, weg von den anderen Katzen.

lg Juli
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #44
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Ja, aber Tommy war der kranke, nicht Painty. Für sie wäre es ein fremder gewesen, dem sie auch noch zuschaut, wie er Tommy mitnimmt. (wenn das der Tierarzt machen würde, das weiß ich nicht) [...]
Nein, Jack war noch einige Stunden bei uns, hat im Wohnzimmer gelegen, als würde er schlafen und wurde erst später vom Bestatter, der auch sehr, sehr nett und feinfühlig war, abgeholt. Auch den haben die übrigen Katzen kennenlernen dürfen - auch er hat sanft mit ihnen gesprochen uns sie gestreichelt, sofern sie das zuließen.

[...] Egal wie leise sie reinkommen, Painty wird nicht hingehen. Sie wird auf dem Kratzbaum sitzen bleiben und zuschauen und was sie sieht, was sie versteht oder dann damit verbindet weiß ich nicht wirklich. Aber sicher nichts positives. [...]
Naja, das weiß ich nicht, es war sehr ruhig hier, keine Katze, auch nicht Jack, hat gemaunzt der sonst etwas - aber es ist ja müßig, darüber zu diskutieren, ich wollte einfach all denen, die sich unsicher sind, die Angst nehmen und Mut machen, es zu Hause geschehen zu lassen, ich kann nur sagen, dass es die absolut richtige Entscheidung war, es war friedlich, es war - dadurch, dass die kleine Elvira ihren Schabernack getrieben hat - fast heiter, zumindest musste ich über ihren Eifer, die Dinge wegzuschleppen, lächeln, was mich in dieser Situation unfassbar gelöst sein ließ. Es war wirklich ein Loslassen und ein Erlösen für beide Seiten und er durfte auf einer weichen Decke in angenehmer Umgebung gehen.

Jeder muss das für sich entscheiden, ich kann aber alle nur ermutigen, den Schritt zu gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #45
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Es kommt wohl aber auch auf den Zustand des Tieres an. Wäre Krabbe noch in der Lage wegzurennen, wäre er weg wenn es schellt. Zumal wenn es ein Mann ist. Da kann es dann auch nicht entspannend sein, wenn er hier erlöst würde.
Man muss die Situation einfach auf sich zukommen lassen, was hoffentlich noch einige Jahre dauern wird.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #46
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Ich würde - soweit es irgend möglich ist - auch immer den Tierarzt kommen lassen.

Die Katzen, die in meinem Freundeskreis leider eingeschläfert werden mussten, wären auch nicht mehr weggelaufen... insofern war das nicht das Problem. Hier ist es aber nicht so üblich, dass der Tierarzt ins Haus kommt.

Mein deutscher Tierarzt würde das aber sicher machen.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #47
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Es kommt wohl aber auch auf den Zustand des Tieres an. Wäre Krabbe noch in der Lage wegzurennen, wäre er weg wenn es schellt. Zumal wenn es ein Mann ist. Da kann es dann auch nicht entspannend sein, wenn er hier erlöst würde.
Man muss die Situation einfach auf sich zukommen lassen, was hoffentlich noch einige Jahre dauern wird.

Auch da kann ich dir sagen, die Tiere verändern sich zum Ende hin - Jack war immer ein Geist, wenn Besuch kam, aber zum einen hat der Tierarzt nicht geklingelt (darum hatte ich ihn gebeten) und zum anderen - wie gesagt - sie sind (so zumindest meine Erfahrung) nicht unbedingt mehr so, wie sie waren, als sie in der Blüte ihrer Jahre waren.

Aber - wie gesagt - es wird so geschehen, wie IHR das für eure Tiere entscheidet, ich will niemanden "überreden", wohl aber motivieren :wink:.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #48
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Danke sauri für die Erklärung. Wenn es so weit ist und es so eintritt wie Du es beschreibst, wird er in seinem Zuhause über die Regenbogenbrücke gehen.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #49
AW: Was an anderer Stelle dann doch zuuuu offtopic wäre...

Auch da kann ich dir sagen, die Tiere verändern sich zum Ende hin - Jack war immer ein Geist, wenn Besuch kam, aber zum einen hat der Tierarzt nicht geklingelt (darum hatte ich ihn gebeten) und zum anderen - wie gesagt - sie sind (so zumindest meine Erfahrung) nicht unbedingt mehr so, wie sie waren, als sie in der Blüte ihrer Jahre waren.
.

Zum Ende sind sie alle anders, das ist der Grund warum ich dann auch den letzten Weg antrete, bzw warum ich sie gehen lasse. Weil sie keine Kraft mehr haben, weil sie nicht mehr die Möglichkeit haben ein Katzengerechtes Leben zu führen mit Lebensfreude.

Ich denke, wenn die, die vorher Angst hatten vor Besuch bei dem letzten Weg nicht wegrennen, dann weil sie die Kraft nicht mehr haben. Solange wie Painty Kraft hat, wird sie immer weglaufen vor Besuch.

Bacardy z.B. wäre vorm Tierarzt sicher nicht weggelaufen, aber er hätte es auch gar nicht gekonnt. Auch Tommy wäre nicht mehr dazu in der Lage gewesen, wirklich wegzulaufen.

lg Juli
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #50
Da hat sich etwas überschnitten [emoji4]

Ich zitiere mich mal selbst:

Bei unserem Dickerchen konnten wir ja leider die Entscheidung nicht selber treffen und auch nicht dabei sein [emoji17]

Aber als es dann bei der Omi Cleo so weit war, wollte ich sie eigentlich nicht unnötig stressen und habe 3 Tierarzt's gebeten, zu und zu kommen. Leider ist das hier in der Umgebung wohl nicht unbedingt üblich und sie war ja auch jahrelang nicht beim Tierarzt ... Deshalb haben wir sie in den Korb gepackt und sind mit ihr zu einem Tierarzt in der Nähe gefahren.

Wirklich toll war es da nicht und ich würde mir für meine auch wünschen, dass der Tierarzt nach Hause kommt, wenn es so weit ist.

Letztendlich glaube ich aber auch, dass das ein wenig egoistisch von mir ist ... Denn eigentlich verstecken sich ja die Tiere zum Sterben ...

Bei uns Menschen ist es glaube ich ähnlich, aber das würde jetzt hier zu weit führen.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #51
Ich habe zwar irgendwie Angst, immer das Bild einer toten Katze auf dem Sofa oder wo auch immer sie erlöst wurde, im Kopf zu haben, aber auch ich würde den Tierarzt kommen lassen.
Vor ca 16 Jahren mußte ich meinen Hund gehen lassen. Ich mußte noch mal zum Auto, weil ich mein Geld dort vergessen hatte. Als ich dann zur Hintertür der Praxis ging, weil dort auch der Raum war, in dem Strolch erlöst wurde, habe ich durch das Fenster geguckt. Dieses Bild, mein toter Hund in diesem Raum, habe ich immer noch im Kopf.
Happy ist ja nun schon 16 jahre alt. Zwar soweit noch fit (leicht dement), aber man macht sich trotzdem so seine Gedanken. Er soll noch lange leben, klar. Aber sollte es so sein, dass er erlöst werden muß, wird der Tierarzt herkommen, Happy darf an seinem Lieblingsplatz liegen und wenn es vorbei ist, dürfen die anderen sich verabschieden, wenn sie möchten. Erst dann soll er vom Bestatter abgeholt werden.
Auch bei allen anderen würde ich es so machen
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #52
Wir haben bei Finlay genau wie Heike gehandelt.
Unsere TÄ kam zu uns nach Hause und er wurde auf seinem Lieblingsplatz sediert und ist dann friedlich in meinen Armen eingeschlafen. Auch wenn ich dieses Bild öfters vor Augen habe, übérwiegt das Gefühl, es für ihn so richtig entschieden zu haben. Als er aufgebahrt dalag, haben die anderen sich "verabschiedet". Fast jeder kam daran vorbei, hat geschnüffelt oder ihn nochmals abgeschleckt.
Auch er wurde cremiert und seine Urne steht bei uns, da er so stehts bei uns ist.

Wir würden es jederzeit wieder so machen, auch mit unseren anderen Tieren.
Ich finde die Vorstellung schrecklich, dass er in der Erde in unserem Garten von Würmern und anderem Getier "gefressen" wird.

Es ist eine persönliche Entscheidung, welche jeder für sich und seinen Möglichkeiten/Wünsche treffen mus.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #53
Alle unsere Sternchen sind bei uns im Garten beigesetzt worden. Joschi , Rambo sowie die beiden Hunde Immo und Hiska meiner Eltern. Mein erster Kater Carlo wurde im ehemals dazu gepachtetem Garten wenige Meter von hier von meinem Vater beerdigt. Nur die letzte Riesenschnauzerdame Sherry wurde vor 1 Jahr eingeäschert und die Asche auf dem zur Tierklinik gehörigem Friedhof verstreut. Mir wäre es lieber gewesen, sie ebenfalls hier im Garten zu haben, aber der Transport vom Seniorenzentrum zu uns wäre für meinen bereits 90-jährigen Vater zu viel Stress gewesen. Eine Urne dürfte ich bei uns im Haus wohl nicht aufstellen. Da macht mein Göga nicht mit :-? Auf dem Grab des ersten Hundes wurde ein Brombeerstrauch gepflanzt. Unsere fast 15 Jahre alt gewordene Riesenschnauzerin Hiska liegt unter einem bildschönen Rosenstrauch und die beiden Kater haben jeweils einen beleuchteten Schmetterling auf ihren Gräbern sowie ebenfalls einen von meinem Vater gepflanzten Rosenstrauch mit den Lieblingsrosen meiner verstorbenen Mutter. Mir graut schon vor der Zeit, wenn es mal für Emil+Rasmus soweit ist, da dann mit Sicherheit mein Vater nicht mehr da sein wird, um mich zu unterstützen. Ohne ihn dabei zu haben wäre ich bei den Seniorenkatern wohl zusammengebrochen.( mein Göga hatte während dieser Zeit fluchtartig das Haus verlassen ) Auch bei der Einschläferung von meinem schwarzem Herzenskater Joschi hier zu Hause war mein Vater dabei.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #54
Ich werde Sternchen wieder nach Hause holen. Kann ich leider nur als Asche, da ich sie hier nicht vergraben kann.
Ich würde mir das wohl nie verzeihn sie beim Tierarzt zu lassen :-( und von dort dann womöglich in unsere nahe gelegene Tierverwertungsanstalt zu kommen. :-(

Da Sternchen mein 1. Haustier ist, wird es auch das 1. mal so für mich sein, das ich eventuell eine Entstcheidung treffen muss. Und da graut es mir sehr vor.....
Auch das 1. geliebte Tier zu verlieren.

Tierarzt nach Hause holen ? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Würde ich auf keinefall machen, wenn es nur um eine Untersuchung geht. Das Zuhause sollte in der Hinsicht *sicher* sein.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #55
Danke für die Erstellung, dieses Threads.


Es kommt wohl aber auch auf den Zustand des Tieres an. Wäre Krabbe noch in der Lage wegzurennen, wäre er weg wenn es schellt. Zumal wenn es ein Mann ist. Da kann es dann auch nicht entspannend sein, wenn er hier erlöst würde.
Man muss die Situation einfach auf sich zukommen lassen, was hoffentlich noch einige Jahre dauern wird.

Ehrlich gesagt glaube ich gar nicht, dass der Tierarzt einschläfern würde, wenn das Tier noch WEGRENNEN würde/könnte.
Zumindest kann ich mir keine todkranke, sterbende Katze vorstellen, die noch die Kraft hat, wegzurennen.

Ich denke, wenn die, die vorher Angst hatten vor Besuch bei dem letzten Weg nicht wegrennen, dann weil sie die Kraft nicht mehr haben. Solange wie Painty Kraft hat, wird sie immer weglaufen vor Besuch. lg Juli

Aber die Katzen, die vor Besuch in der eigenen Wohnung weglaufen, sind mit Sicherheit auch beim Tierarzt nicht entspannt.
Warum dann das sterbende Tier noch zum Tierarzt bringen?
Entschuldige, wenn ich das einfach nicht verstehen kann.:oops:

Da hat sich etwas überschnitten [emoji4]

Ich zitiere mich mal selbst:

Was genau wäre egoistisch?
Das habe ich nicht verstanden.:oops:

Da Sternchen mein 1. Haustier ist, wird es auch das 1. mal so für mich sein, das ich eventuell eine Entstcheidung treffen muss. Und da graut es mir sehr vor.....
Auch das 1. geliebte Tier zu verlieren.

Tierarzt nach Hause holen ? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Würde ich auf keinefall machen, wenn es nur um eine Untersuchung geht. Das Zuhause sollte in der Hinsicht *sicher* sein.

Das Dir davor graut, kann ich gut verstehen. Ich persönlich fand das entsetzlich (eigentlich gibt es kein passendes Wort für diese Entscheidung).
Ich hatte auch leider das Problem, dass ich gar nicht mehr gesehen habe, dass Mona schon so schlimm abgemagert war und sie kaum noch Kraft hatte.
Ich konnte/wollte das nicht sehen.:-(

Das Zuhause ist doch sicher.
Es geht wirklich nur um das Ende, das Einschläfern.

Ich weiß nicht, ob man das jetzt wirklich vergleichen kann, aber wer von Euch möchte denn nicht lieber Zuhause sterben?


Liebe Grüße
Melanie
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #56
Melli, Du hast absolut Recht. Da war mein Post wohl nicht durchdacht als ich das geschrieben habe. Kein Tierarzt würde das machen. Und ich auch nicht das go dazu geben.

Ja das stimmt, wenn man es sich aussuchen kann, würde wohl jeder Mensch in seinem Zuhause sterben wollen.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #57
Ich bin mir nicht sicher, ob Tiere uns dabei haben wollen, aber wir reden es uns gern ein. Das meine ich mit "Egoismus". Wir brauchen das für uns, damit wir mit der "Sache" abschließen und trauern können. (Und das ist nicht als Vorwurf gemeint, sondern, weil wir Menschen einfach so sind!)

In der Natur ziehen sich sterbende Tiere nach ihrem Abschied ja auch zurück.

Und auch Menschen sterben überwiegend dann, wenn die Angehörigen gerade draußen sind oder schlafen ... Der Sterbeprozess (vor allem ein langwieriger) ist ja nicht unbedingt ein schöner und ich persönlich würde auch nicht wollen, dass mir jemand dabei zusieht.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #58
Dieses Thema macht sehr nachdenklich. Nicky, vor allem Dein letzter Post. Ich war dabei als meine Mutter starb. Ob sie es noch mitbekommen hat, weiß ich nicht. Zumindest habe ich es nicht gemerkt. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie wollte, dass ich bis zum Schluss bei ihr war. Sie hat sehr geklammert.
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #59
Heute morgen wollte ich bereits davon schreiben, habe einen Poat aber vor dem Senden wieder gelöscht...

Jetzt nach dem Nachlesen Eurer letzten Beiträge, ist mir doch danach.

Ich habe zuerst meinen Papa, 9 Jahre später meine Mama und nur 4 Wohen danach meine geliebte Schwägerin,
zum Sterben nach Hause geholt.
Bei Vati war es echt eine heftige Nummer, weil ich keine Ahnung hatte, was da auf mich/ uns zukommt...
aber da diese Erfahrung absolut dazu beigetragen hat, auch anderen geliebten Menschen wie auch Tieren diese Möglichkeit zu geben, konnte ich es und es war für alle gut so.

Sie wollten unbedingt aus dem Krankenhaus... und durften entspannt in liebevoller Umgebung loslassen.

Vielleicht übertrage auch ich zu sehr von Mensch auf Tier, aber diese - meine Gedanken,
wollte ich euch nicht vorenthalten.
Danke für Euer Ohr
Bine
 
  • Der letzte Weg - wie und wo gestaltet ihr ihn? Beitrag #60
Ich bin mir nicht sicher, ob Tiere uns dabei haben wollen, aber wir reden es uns gern ein.

Jein.
Habe Katzen erlebt die "Tschüss" gesagt und sich zum Sterben verkrochen haben.
Aber eben auch wie bei Sockie, ein Warten auf den eigenen Menschen, noch einmal Nähe, und dann sterben.

Bei Menschen weiss ich es nicht, da bisher nur einmal dabei und nicht wirklich bewusst mitbekommen.
 
Thema:

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