• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Impfungen/ Wurmkur/ Zeckenmittel Freigänger

Diskutiere Impfungen/ Wurmkur/ Zeckenmittel Freigänger im Immunerkrankungen und Infektionen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; So sehe ich das auch.
  • Impfungen/ Wurmkur/ Zeckenmittel Freigänger Beitrag #61
Bei mir liegt das (denke ich) daran, dass ich selber für mich entscheiden kann was ich machen möchte, bzw was ich mir impfen lasse. Ich such mir meine Aufenthaltsorge i d R aus. Bahnhofsklos als Beispiel können gemieden werden ...



Für meine Katzen bin ich verantwortlich und sie gehen ja auch keiner Katze mit schnupfen aus dem Weg. Sie kämpfen, beißen und kratzen sich. Und ich bin der Meinung ich dass ich für meine Tiere einschätzen muss wie weit ich sie schützen möchte/kann. Was ja hier auch jeder sehr unterschiedlich sieht.



Hätte ich zb Katzen die im Haus leben und nicht raus kommen, dann würde ich Grundimmunisieren, evtl nach einem Jahr nachimpfen und dann wäre vermutlich das Thema Impfungen für mich erledigt.


So sehe ich das auch.
 
  • Impfungen/ Wurmkur/ Zeckenmittel Freigänger Beitrag #62
Vor ca. einem Monat wurde ich von einem Hund gebissen, als ich im Freien spazieren war. Klar hatte ich Tollwut etc. im Hinterkopf als ich mich notfallmäßig im nächsten Krankenhaus versorgen ließ. Die behandelnden Ärzte versorgten die Wunde und verabreichten mir vorsorglich eine Tetanusspritze, die ich doch bitte von meinem Hausarzt wiederholen und den Schutz damit vervollkommnen sollte. Über Tollwutangst wurde da im KH herzhaft gelacht.
GsD ist mein HA da sehr fit, nimmt diesbezüglich an jeder Fortbildung teil und hat mir erklärt, dass die meisten Impfungen uns Menschen grundimmunisieren. Es gab keine auch zweite Injektion für mich, da meine vor Jahren verabreichte, völlig ausreichte.
Er kann es sich auch nicht wirklich erklären, warum das bei Katzen so viel anders sein soll!
 
  • Impfungen/ Wurmkur/ Zeckenmittel Freigänger Beitrag #63
Bei mir liegt das (denke ich) daran, dass ich selber für mich entscheiden kann was ich machen möchte, bzw was ich mir impfen lasse. Ich such mir meine Aufenthaltsorge i d R aus. Bahnhofsklos als Beispiel können gemieden werden ...

Für meine Katzen bin ich verantwortlich und sie gehen ja auch keiner Katze mit schnupfen aus dem Weg. Sie kämpfen, beißen und kratzen sich. Und ich bin der Meinung ich dass ich für meine Tiere einschätzen muss wie weit ich sie schützen möchte/kann. Was ja hier auch jeder sehr unterschiedlich sieht.

Hätte ich zb Katzen die im Haus leben und nicht raus kommen, dann würde ich Grundimmunisieren, evtl nach einem Jahr nachimpfen und dann wäre vermutlich das Thema Impfungen für mich erledigt.

So sehe ich das auch.

Gegen was, müsste ich mich denn impfen lassen, wenn ich das Bahnhofsklo nicht meiden könnte?:-?

Ganz genau! Für unsere Katzen sind wir verantwortlich.
Deshalb lasse ich persönlich, nicht mehr in meine Tiere reinspritzen als unbedingt notwendig ist.
Das gehört, für mich, auch zur Verantwortung.

Ich frage nochmal, warum sollte die Impfung bei Wohnungskatzen anders greifen, als bei Freigängern?
Warum sollte man, Eurer Meinung nach, einen Freigänger einmal im Jahr gegen Schnupfen/Seuche impfen lassen?
Diese Impfung hält mindestens siebeneinhalb Jahre bzw ein Leben lang. Das wurde in Studien untersucht und nachgewiesen.
Damit jetzt aber die Tierärzte und Hersteller auch noch genug Kohle scheffeln, wurde der Kompromiss geschlossen (Weltverband der Kleintierärzte), dass man alle drei Jahre nachimpft.
Klar, so ein Impfsarkom bringt beiden ja auch nochmal richtig Kohle (mit OP und Nachsorge).

Wie groß oder hoch, ist das Risiko, dass die Katze eine tollwütige Fledermaus schnappt und wie hoch ist die Gefahr ein Impfsarkom zu bekommen?

Verantwortung geht doch in beide Richtungen, oder?

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Impfungen/ Wurmkur/ Zeckenmittel Freigänger Beitrag #64
Hallo,

ich hab mich hier im Forum bzgl. des Impfwahns belehren lassen und lasse nun nichts mehr nachimpfen.
Schnubsi (normaler Freigänger, fängt viele Vögel) hat alle Grundimpfungen erhalten und gut is.
(Besonders die Leukoseimpfung war ein Hammer für ihn, das tu ich ihm nicht nochmal an!)

Mir dem Entwurmen mache ich es auch von den Anzeichen abhängig. Schnu kriegt dann immer stumpferes Fell und er schleckt weniger (ohne Würmer ist er ständig am Mäulchen schlecken). So hat wohl jede Katze ihre Anzeichen...

Gegen Zecken hilft leider nur die Zeckenzange. Ich gebe noch Ledum, ein homöopathisches Mittel (kleine Globuli) gegen die Viecher, was auch bei/nach Befall unterstützend/heilend wirkt. Es verhindert zwar NICHT komplett den Befall, aber es sind -seit ich das gebe- doch etwas weniger Zecken geworden und auch große Zeckenbisse heilen gut ab.
 
  • Impfungen/ Wurmkur/ Zeckenmittel Freigänger Beitrag #65
Hallo zusammen,

Vieles wurde hier ja schon angesprochen. Zweierlei möchte ich als Anregung kurz anmerken:

1. Wenn man den Wurmbefall schon dadurch sieht, dass Würmer irgendwo aus der Katze kommen oder sich Wurmteile irgendwo finden, dann ist das ein schon RIESIG großer Bandwurm oder die Katze sitzt VOLLER kleinerer Würmer. Ein so ausgeprägter Wurmbefall kann SEHR gesundscheitsschädlich für die Katze sein, die Würmer befallen Organe und schädigen sie damit zum Teil auch langfristig, sondern schädliche Abfallprodukte ihres Stoffwechsels ab und auch diese schaden dem Tier. Und schon bevor man Würmer sieht, scheidet die Katze Wurmeier aus, die man auch nicht sieht, an denen sich aber auch der Mensch infizieren kann und die Katze reinfizieren. Also für so harmlos sollte man Würmer keinesfalls halten.

2. Ganz entgegen der hier mehrfach geäußerten Annahme, muss eine gut grundimmunisierte Katze genau dann NICHT nachgeimpft werden, wenn sie ständig Kontakt mit kranken Katzen hat. Denn dann wird die Immunreaktion ja genau durch den Kontakt mit den infizierten Artgenossen wieder aufgefrischt. Nachimpfen ist ja nur dagegen gedacht, dass der Organismus seine spezifische Abwehr wieder vergisst, wenn der Erreger ewig lang nicht mehr aufgetaucht ist.
Also Hannibal, wenn jemand beruhigt sein kann, dann eigentlich Du! (Immer natürlich: Grundimmunisierung vorausgesetzt.)


Ich persönlich setze das für mich folgendermaßen um:

Ich entwurme nicht regelmäßig nach Kalender. Aber bei typischen Frühanzeichen (vermehrtes Niesen, Kugelbauch, Heißhunger, Gewichtsabnahme trotz normalen Fressens und Verhaltens) erinnere ich mich dann: Oh, ich sollte mal wieder entwurmen. Letztlich ist das dann normalerweise etwa einmal bis höchstens zweimal in Jahr. Wenn irgendwann ein Impftermin ansteht und ich längere Zeit nicht entwurmt habe, dann entwurme ich etwa 10 Tage vor dem Impfen, auch wenn es keine Frühanzeichen gibt. Unsere Tierärztin meint, bei Freigängern sei das empfehlenswert, denn Freigänger kommen regelmäßig in Kontakt mit Würmern. Impfen, wenn (unbemerkt) Wurmbefall vorliegt, sei schädlich. Wenn man von Würmern weiß, würde man sowieso erst impfen, wenn die Würmer weg sind.

Da die Katzen bei uns im Umfeld alle geimpft und gesund scheinen, kann ich nicht davon ausgehen, dass meine Katzen ihre Imunität über die Jahre durch Kontakt mit dem Erreger erhalten. Aber ich kann auch nicht davon ausgehen, dass sie nicht - zum falschen Zeitpunkt, wenn ihr Imunsystem gerade den Erreger vergessen hat - einem infizierten Tier begegnen und sich doch anstecken.
Ich impfe deshalb nach jeweiliger Impfempfehlung meiner von mir sehr geschätzten Tierärztin, die immer die Impfstoffe nimmt, die die am wenigsten schädlichen Adjuvantien haben.
Da unsere immer Freigänger sind und wir an einem Naturschutzgebiet leben, wo auch Füchse leben, impfen wir auch gegen Tollwut. Da ich um Himmels Willen nie erleben will, dass meine Lieblinge so leiden müssen wie der vor vielen Jahren an Leukose erkrankte Kater der Nachbarn meiner Eltern, impfe ich auch dagegen.

Aber letztlich ist das konkrete Verhalten dann im Ermessen des jeweils Einzelnen, wie er/sie mit den individuellen Gegebenheiten vor Ort und dem Wissen um die verschiedenen Erkrankungen umgeht.

Als Grundlage fehlten mir in diesem Thread aber die beiden obigen Informationen.

Liebe Grüße,
Seidenschnabel
 
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