Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm?

Diskutiere Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? im Waldkatzen Forum im Bereich Katzenrassen; Hey Leute:mrgreen: Wir haben unsere Coonie Holly jetzt bereits seit einem halben Jahr, sie ist auch topfit, sehr menschenbezogen und weist die...
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #1
Hollyleaf

Hollyleaf

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Hey Leute:mrgreen:

Wir haben unsere Coonie Holly jetzt bereits seit einem halben Jahr, sie ist auch topfit, sehr menschenbezogen und weist die typischen Merkmale einer Maine Coon auf, bspw. Ohrpinsel, Kragen usw. Nun hab ich noch mal daran zurückgedacht wie wie sie bekommen haben. Ich lese und höre immer Rassekatzen ohne Papiere sind meistens krank und man unterstützt mit ihrem Kauf Schwarzzüchter. Holly hat keine Papiere, allerdings haben wir sie auch nicht bei einem Züchter gekauft.
Holly stammt aus einem ungewollten Wurf des Ehepaars. Wir haben uns mit Ihnen getroffen als noch gar nicht feststand ob wir Holly überhaupt nehmen wollten. Sie wirkten sehr ehrlich und die Katzen konnten sich frei in der Wohnung bewegen und am Alltag teilnehmen. Ein Hund war ebenfalls mit von der Parti, und die Kitten waren allesamt lebhaft. Hollys Eltern stammen von einer Züchterin (Freundin der Besitzer) die zuerst den Kater an diese abgegeben hat. Später kam die Kätzin noch dazu, allerdings war sie zu dem Zeitpunkt nicht kastriert und der Kater hatte eine Lücke gefunden zu ihr zu gelangen. So ist es passiert.
Alle Kitten waren mehrfach entwurmt, und geimpft (Impfpass). Außerdem mussten wir noch zwei Wochen warten bis Holly 12 Wochen alt war und Bilder von unserem Haus und dem Zweitkater zeigen (wir stehen auch immer noch in Kontakt mit den Vorbesitzern). Als der Tag gekommen war bekam Holly noch ein Starterpaket mit auf den Weg und der Preis lag bei 400 Euro.

Puh, das war ein langer Text:lol:
Ich denke nicht das es ein Fehler war Holly von diesen Leuten zu holen, was meint ihr?
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #2
Uiuiui, 400 Euro... :shock:
Du bist sicher, daß die guten Leutchen damit kein Geld verdienen wollten?
Wofür haben sie 400 Euro verlangt? Rasse?

War der Kater schon kastriert, als Du die Kleine abgeholt hast?

Bei Rassekatzen-in-Not oder Rassekatzen-im-Tierheim hättest Du echte Notfallkatzen für weniger bekommen.
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #3
Es gibt nicht einmal einen Grund, dass für diese angeblichen "Unfallkitten" kein Stammbaum beantragt wurde. Wenn doch beide Elternkatzen von der gleichen Züchterin stammen, hätte diese dem Ehepaar doch helfen können bei den Formalitäten oder evtl. sogar auf ihren Cattery-Namen den Wurf (an-)melden können.

Toll wäre das zwar trotzdem nicht, so ein ungeplanter Wurf aus Tieren, die als Liebhabertiere gedacht waren, aber es hätte zumindest den guten Willen gezeigt.

So sind es halt stinknormale Vermehrer, die auch noch beim Preis ziemlich zugelangt haben und ich denke, es war falsch sie zu bestätigen in ihrem Tun, denn da passiert dann vielleicht bald der nächste Unfall...
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #4
Mich wundert es, dass ein Züchter unkastrierte Katzen abgibt und kein Problem damit hat, dass mit den Katzen weiter gezüchtet wird.

Sorry aber das glaub ich nicht.

Züchter lassen ihre Katzen nicht aus Spaß vor dem Verkauf kastrieren. Oder legen vertraglich fest, das eine Kastration Pflicht ist und das weiter züchten verboten ist.

Seltsame Geschichte von dem Ehepaar
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #5
Seltsam ist auch, dass der Kater unkastriert war, obwohl er doch früher als die Katze bei dem Ehepaar war. Unkastrierte Kater stinken massiv und sind sehr triebgesteuert.

Es gibt keinen Grund einen Kater nicht zu kastrieren, wenn man nicht "züchten" will.

Weißt du etwas über die "Züchterin", von der die beiden Elterntiere deiner Katze stammen?

400 € sind inzwischen der üblicher "Vermehrerpreis" für Pseudorassekatzen.

Diese Katzen müssen nicht direkt erkennbar krank sein. Der teure Preis bei Rassekatzen kommt z.B. auch von der medizinischen Untersuchung der Elterntiere auf Erbkrankheiten.

Wurden die Elterntiere deiner Katze auf Erbkrankheiten getestet?
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #6
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #7
Ich fürchte nur, daß das "ehrlich wirkende" Ehepaar gerade so weitermacht...
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #8
Gab es zu der Katze auch einen Pass in dem die Grundimmunisierung eingetragen wurde?

Wurde Holly inzwischen kastriert?
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #9
Also der Kater war bereits kastriert als wir sie uns angesehen haben. Natürlich weiß ich auch das Leute die Rassekatzen ohne Papiere meistens unseriös sind, jedoch hatten diese auch eine Mitgliedschaft im Tierschutzverein und noch eine "gewöhnliche" Katzen aus dem Tierheim...Holly ist jetzt kastriert und ihre Vorbesitzer melden sich immer wieder bei uns, schicken Bilder von den Eltern und wir senden ihnen ebenfalls welche. Grundimmunsierung wurde auch eingetragen, wir haben Holly auch noch zusätzlich auf die Erbkrankheiten testen lassen (HCM, PKD).
Wegen der Papiere bin ich mir in der Sache dennoch unsicher, könnte man jetzt noch nach Papieren und genauer Herkunft der Elterntiere fragen?
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #10
Guten Morgen,

ehrlich gesagt, ich hätte im Leben keine 400 Euro bezahlt, nur weil der Stammbaum fehlt. Der kostet doch gerade mal 20 Euro und Coonies mit Papieren kosten um die 550-750 euro. Je nachdem wo man schaut. Ich hab 650 bezahlt. Der Stammbaum ist auch der Beweis für die Rasse. Ohne diesen, kann sie 10 mal so aussehen, du weist nicht wirklich was drin steckt und ob die Eltern wirklich die Eltern sind.

Ob das jetzt noch möglich wäre weiß ich nicht genau. Aber die Züchterin hätte den wurf auch über sich selber laufen lassen können, dann hätten die Babys Papiere gehabt und die Besitzerin hätte nicht mal in den Verein gemusst.

Das unkastrierte Kater manchmal abgegeben werden, hmm, doch, aber dann sind sie jünger und zu diesem Zeitpunkt noch nicht potent. Gibt aber schon Züchter die Kater von sich bei Bekannten leben haben, unkastriert und dorthin zum fremddecken gehen. Inwiefern das nun mit dem Uups Wurf stimmt, kann man glaube ich nicht nachvollziehen. Die einzigen die es genau wissen, sind die Vorbesitzer.

lg Juli
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #11
Also allzu seriös kann es nicht gewesen sein. Eine verantwortungsvolle und seriöse Züchterin, gibt keine unkastrierten potente Tiere ab, höchstens unkastrierte Kitten mit der Auflage, die dann rechtzeitig kastrieren zu lassen und die würde auch keine Kätzin in einen Haushalt geben wo sie schon einen potenten Kater abgegeben hat, wenn sie weiß, dass dieser noch nicht kastriert ist. Alles sehr dubios und unglaubwürdig, entweder war die Züchterin schon eine Vermehrerin und ihr war es egal, ob die weiterzüchten oder nicht oder die so ehrlich wirkenden Leutchen haben die als Liebhabertiere erworbenen Tiere nicht vereinbarungsgemäß kastriert sondern sie mit Absicht potent werden lassen und wollten dann einen Wurf mit den Tieren haben.

Haben die Elterntiere überhaupt selbst einen Stammbaum? Ich fürchte nicht.

400,00 € sind total überzogen für ein Kitten aus so einer unseriösen Quelle und mit Sicherheit wurden die Elterntiere auch nicht auf Erbkrankheiten untersucht, bei der Maine Coon wären dass vor allem PKD, HCM und HD.

Leider ist gerade die Rasse Maine Coon durch die vielen Schwarzzüchter und Vermehrer schon total krank gezüchtet worden, aber vielleicht hast du ja Glück und dein Kätzchen ist ganz gesund.

Wie alt ist der Zweitkater und woher stammt er?
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #12
400 € für ein angebliches OOpps - Wurf - Kitten??

Sorry, aber für einen versehentlichen Wurf ist das kein angemessener Preis.

In welchem verwandschaftlichen Verhältnis standen die Elterntiere?

Und wie bereits geschrieben, für ab ca. 600 - 650 € bekommst du ein ordentlich gezüchtetes Tier
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #13
Ich frage mich ebenfalls - wie die meisten hier - was das für eine "Züchterin" war, die die Katzen an das Ehepaar abgegeben hat.
Weißt du, ob es dort überhaupt Papiere gibt?
Denn wie schon erwähnt, dieser Wurf hätte legalisiert werden können.

Eigentlich liegt dort am Ausgangspunkt der Hase im Pfeffer.
Denn es ist ja nicht sicher, ob es sich um eine "seriöse" Züchterin handelt, bei der alle Untersuchungen gemacht werden. Sind ihre Tiere alle gesund oder gibt es Probleme mit Erbkrankheiten?

Nicht jeder Züchter mit Vereinsangehörigkeit ist auch ein guter Züchter. Und manche gehen mit ihren Tieren schlimmer um, als das Ehepaar mit der Ooops-Vermehrung.
Die Suche nach einem guten Züchter ist immer schwierig.

Aber die wenigsten Katzenkäufer verstehen, wozu die Papiere wirklich wichtig sind, wenn sie sich damit nie zuvor beschäftigt haben.
Immerhin habt ihr ein gut sozialisiertes Kitten. Das ist schon viel wert. Über evtl. auftretende Erbkrankheiten kann man nichts sagen.
Und es ist eben keine Rassekatze.
400 Euro ist natürlich viel Geld für eine Look-alike Katze, aber ich kann nicht sagen, dass ich schlauer war.
Bei mir waren es 325 Euro pro Tier und die zwei hatten mit Sicherheit nie einen Tierarzt gesehen und waren nicht einmal geimpft (trotz anders lautender Vereinbarung im Kaufvertrag).
Glücklicherweise sind beide bisher pupsgesund. :mrgreen:


Ach eine Frage noch:
In welchem verwandschaftlichen Verhältnis standen eigentlich die beiden Katzen bei dem Ehepaar?
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #14
[...] Leider ist gerade die Rasse Maine Coon durch die vielen Schwarzzüchter und Vermehrer schon total krank gezüchtet worden, aber vielleicht hast du ja Glück und dein Kätzchen ist ganz gesund. [...]
Jain, Schwarzzüchter und Vermehrer züchten ja nun nicht und sie haben auch keine Maine Coon - daher: echte Maine Coons aus guten Catterys sind genauso gesund/krank wie andere (Rasse-)Katzen auch.

[...] Natürlich weiß ich auch das Leute die Rassekatzen ohne Papiere meistens unseriös sind, jedoch hatten diese auch eine Mitgliedschaft im Tierschutzverein und noch eine "gewöhnliche" Katzen aus dem Tierheim...[...]
Noch mal - zur Erklärung: Es GIBT KEINE Rassekatzen OHNE Papiere, eine Katze, die keine Papiere hat, ist KEINE Rassekatze.

Und nur, weil jemand in einem TSV ist und Katzen aus dem Tierheim hat, kann er kein Vermehrer sein und muss automatisch Ahnung von Katzenzucht haben? Was ist denn das für eine komische Logik?

[...] Holly ist jetzt kastriert und ihre Vorbesitzer melden sich immer wieder bei uns, schicken Bilder von den Eltern und wir senden ihnen ebenfalls welche. [...]
Und das macht wett, dass sie schwarz vermehrt haben und die Katzen ggf. erbkrank sind oder zumindest sein können, weil es nicht annähernd gecheckt wurde? Hast du dir mal angeschaut, welche Voraussetzungen mal als Züchter und die Katzen haben sollten (siehe Links)?

[...] Grundimmunsierung wurde auch eingetragen, wir haben Holly auch noch zusätzlich auf die Erbkrankheiten testen lassen (HCM, PKD). [...]
Welcher Tierarzt hat euch denn gesagt, dass man HCM bei einem 8 Monate alten Tier durch einen Test ausschließen kann? Dem habt ihr aber völlig unnötig Geld in den Rachen geworfen.

[...] Wegen der Papiere bin ich mir in der Sache dennoch unsicher, könnte man jetzt noch nach Papieren und genauer Herkunft der Elterntiere fragen?
Welcher Verein soll denn einer solchen unsachgemäßen Verpaarung Papiere ausstellen und was sollen diese denn dann wert sein?



 
Zuletzt bearbeitet:
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #15
Schließe mich saurier in allen Punkten an, nur noch ergänzend zu diesem Punkt:

Welcher Tierarzt hat euch denn gesagt, dass man HCM bei einem 8 Monate alten Tier durch einen Test ausschließen kann? Dem habt ihr aber völlig unnötig Geld in den Rachen geworfen.
Der HCM-Schall sollte bei einem Fachtierarzt gemacht werden, geht nicht mit normalen Ultraschall und der hat selbst bei einem einjährigen Tier so gut wie keine Aussagekraft und muss alle 1-2 Jahre wiederholt werden. Eine erblich bedingte HCM kann man nur ausschließen, in dem man nur mit getesteten und gesunden Linien züchtet, dass heißt nicht nur die Elterntiere, sondern auch die Generationen davor sind bis ins hohe Alter regelmässig auf HCM getestet worden.

Normalerweise lohnt sich erst ab einem Alter von 1,5 - 2 Jahren mit dem ersten Schall zu beginnen, weil ein Schall davor so gut wie keine Aussagekraft hat.
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #16
Welcher Tierarzt hat euch denn gesagt, dass man HCM bei einem 8 Monate alten Tier durch einen Test ausschließen kann? Dem habt ihr aber völlig unnötig Geld in den Rachen geworfen.

Wo steht denn das man es ausgeschlossen hat? Da steht man hat drauf testen lassen. Das kann den Gentest bedeuten (der eh für die Tonne ist und PKD nur für Perser) oder den Ultraschall. Daran ist mit 8 Monaten auch nichts verwerfliches, man es kann es nicht auf ewig ausschließen, aber für den Moment. Hätte die Katze HCM hätte man es gesehen, auch bei einem 8 monate altem Tier (ja es gibt auch schon Katzen die so jung erkrankt sind)

Das heißt, es ist nichts verwerfliches daran mit einem 8 oder 9 Monate altem Tier zu gehen.

lg Juli

Normalerweise lohnt sich erst ab einem Alter von 1,5 - 2 Jahren mit dem ersten Schall zu beginnen, weil ein Schall davor so gut wie keine Aussagekraft hat.

Diese Aussage ist für mich absolut falsch. Es gibt Tiere die sind mit 2 Jahren bereits tod. Also wenn ich den Schall für mich machen möchte, dann kann man auch mit 1 Jahr oder davor gehen. Was "normalerweise" ist., wird den tieren die schwer erkrankt sind, nämlich nicht helfen.

lg Juli
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #17
Okay, danke für die Informationen (vor allem wegen der Erbkrankheit!) Habe heute noch einmal den Vorbesitzern geschrieben. Da hatte ich wohl was falsch in Erinnerung jedenfalls ist mir die Geschichte jetzt wo sie geschrieben haben auch wieder eingefallen (hups...), der Vater stammt von einer Züchterin die ihre Katzen wegen Zuchtauflösung abgegeben hat. Mittlerweile ist sie gestorben. Die Mutter kommt von Ellinghauser Power Coons. Kennt diese jemand?
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #18
Okay, danke für die Informationen (vor allem wegen der Erbkrankheit!) Habe heute noch einmal den Vorbesitzern geschrieben. Da hatte ich wohl was falsch in Erinnerung jedenfalls ist mir die Geschichte jetzt wo sie geschrieben haben auch wieder eingefallen (hups...), der Vater stammt von einer Züchterin die ihre Katzen wegen Zuchtauflösung abgegeben hat. Mittlerweile ist sie gestorben. Die Mutter kommt von Ellinghauser Power Coons. Kennt diese jemand?

Wie schon gesagt, seriöse und verantwortungsvolle Züchter geben ihre Tiere nicht potent sondern bereits kastriert ab. Bei dem Verkauf von Liebhabertieren im Kittenalter, wenn diese nicht frühkastriert werden, steht zu mindestens bei mir in allen Kaufverträgen ausdrücklich drin, dass die Tiere kastriert werden müssen und man nicht mit ihnen züchten darf. Ich musste sogar die Kastrationsbestätigung von der TÄ an die Züchterin senden.

Daher noch einmal meine Frage, hatten die Elterntiere Papiere oder nicht, hatten die Stammbäume? Wurden die beiden auf Erbkrankheiten untersucht?

Eine seriöse Cattery hätte ihnen die Kätzin nicht vermittelt, wenn die ehrlich angeben im Besitz eines potenten Katers zu sein, die geben keine geschlechtsreife Kätzin in einen Haushalt mit einem potenten Kater.

Egal wie man die Geschichte dreht und wendet, die Herkunft der Elterntiere kann nicht allzu seriös gewesen sein und denen war es egal, ob und wann kastriert wird oder gar schon eine zweite potente Katze im Haushalt lebt oder das nette Ehepaar hat beim Kauf nicht ganz die Wahrheit gesagt oder die Tiere wurden als Kitten unkastriert erworben und man hat bewusst mit der Kastration noch gewartet bis die geschlechtsreif geworden sind und dann ist es passiert.

Diese Aussage ist für mich absolut falsch. Es gibt Tiere die sind mit 2 Jahren bereits tod. Also wenn ich den Schall für mich machen möchte, dann kann man auch mit 1 Jahr oder davor gehen. Was "normalerweise" ist., wird den tieren die schwer erkrankt sind, nämlich nicht helfen.

lg Juli

Ich meine aussagekräftig in Hinblick auf die Zukunft und die Zuchttauglichkeit. Natürlich kann man da im Falle einer schweren erbbedingten HCM auch oft schon etwas im Alter von wenigen Monaten erkennen, aber wie gesagt, in dem Alter erkennt man nur angeborene bzw. sehr schwere Herzerkrankungen, aber für eine Prognose ob ein Tier HCM hat oder nicht ist es in dem Alter noch zu früh.
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #19
Ich meine aussagekräftig in Hinblick auf die Zukunft und die Zuchttauglichkeit. Natürlich kann man da im Falle einer schweren erbbedingten HCM auch oft schon etwas im Alter von wenigen Monaten erkennen, aber wie gesagt, in dem Alter erkennt man nur angeborene bzw. sehr schwere Herzerkrankungen, aber für eine Prognose ob ein Tier HCM hat oder nicht ist es in dem Alter noch zu früh.

Das sagt aber auch mit 1,5 Jahren nichts aus. Die wenigsten Züchter werden auch warten bis die Zuchtkatze mal 2 Jahre ist, um sie einzudecken. Ich kenne Züchter die gehen das erste mal mit etwa 10 Monaten zum Schall, ab da jährlich. Bzw vor jedem eindecken. (also manchmal auch erst nach 1,5 Jahren wieder)

Eine richtige Aussagekraft hat ein Schall erst mit 6/7 Jahren. Vorher ist alles eine Momentaufnahme. Glaube mir, auch ein junges Tier was erkrankt ist (an HCM), muss nicht die erbbedingte Variante haben. Dazu kommt das es nicht nur HCM gibt, es gibt auch die RCM z.B. auch wenn diese nicht erblich bedingt ist.

lg Juli
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #20
ob es nun seriös war oder nicht, bei einer Zuchtauflösung seine Tiere nicht kastriert zu verkaufen, kann die Züchterin des Katers nicht mehr beantworten.

Sehr positiv finde ich von der Herkunftsfamilie, dass sie Holly nicht in Einzelhaft veräußert haben. Das wäre für mich schlimm.

Dennoch ist es ein zu hoher Preis für ein nicht reinrassiges Tier und das bleibt Holly nun mal, selbst wenn der Kater Papiere besitzt. Alle anderen Erklärungen warum man ein Tier vom Züchter kaufen sollte hast du ja schon erhalten und sicher gelesen.

lg
Verena
 
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