Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm?

Diskutiere Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? im Waldkatzen Forum im Bereich Katzenrassen; Sie hatten also zwei Katzen, die getrennt wurden voneinander? Schade für die Katzen. Sie hätten beide kastrieren sollen und die beiden hätten...
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #21
Sie hatten also zwei Katzen, die getrennt wurden voneinander? Schade für die Katzen. Sie hätten beide kastrieren sollen und die beiden hätten zueinander gedurft.

Ehrlich gesagt glaube ich an einen Ups-Wurf überhaupt nicht. Wenn es nur so passiert wäre, hätten sie sicher weniger Geld verlangt. € 400,00 ist schon eine Hausnummer.

Aber an die anderen. Wo bekommt ihr so günstig Rassekatzen her?
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #22
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #23
Weil ihr schreibt, es gibt Rassekatzen mit Papieren schon ab € 650,00. Als wir nicht wussten, ob wir die Katzen von einem Züchter oder vom Tierheim wählen sollen, haben wir Katzen ab € 950,00 als Liebhabertiere angeboten bekommen. Eine ab € 850,00. Deshalb hat mich der Preis erstaunt und angeblich haben mehrere hier diese Erfahrung gemacht, deshalb fragte ich. Rein aus Neugierde.
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #24
Es mag auf die Rasse und die Gegend ankommen, aber ja, ab 650 Euro ist ein realistischer Preis für ein kastriertes Jungtier.
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #25
Ich würde bei dem Ehepaar nicht allzu viel böse Absichten vermuten.
Unter Umständen ist es ihnen auch nicht bewusst, dass eine Katze mit Rasseeltern ohne Papiere eben keine Rassekatze ist. Vielleicht haben sie sich nach den Preisen im Internet gerichtet.
Wir wissen zu wenig und ich scheue mich, irgendetwas zu unterstellen.


Maja, die Frage ist, was noch in dem Preis enthalten war.
Unter Umständen war bei den Preisen bereits die Kastration und das Chippen enthalten.
650 Euro ist auf jeden Fall erst einmal ein Ausgangspreis.
Wird das Tier über eine längere Strecke gebracht, kommen noch Benzinkosten dazu.
So habe ich auch fast 900 und fast 800 Euro bezahlt.
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #26
Weil ihr schreibt, es gibt Rassekatzen mit Papieren schon ab € 650,00. Als wir nicht wussten, ob wir die Katzen von einem Züchter oder vom Tierheim wählen sollen, haben wir Katzen ab € 950,00 als Liebhabertiere angeboten bekommen. Eine ab € 850,00. Deshalb hat mich der Preis erstaunt und angeblich haben mehrere hier diese Erfahrung gemacht, deshalb fragte ich. Rein aus Neugierde.

Den einzigsten für den ich 750 euro bezahlt habe war Phoenix. Alle anderen 650 euro und die die 1 Jahr alt waren lagen unter 650 euro. Alle Kitten unkastriert, die älteren kastriert.

Es kommt sicher drauf an, wo man schaut. Ich habe gerade Xanthi (BKH, 600 euro) 10 km entfernt gefunden. Ansonsten lag einer bei 150 km Entfernung (Cottbus), 4 bei 550 km Entfernung (Koblenz) und Phoenix kommt aus Madrid, also das ist eine ganze Ecke weiter :mrgreen:.

Es gibt die Züchter die teurer verkaufen, aber 750 euro ist für eine Maine Coon als Liebhabetier bei mir die Schmerzgrenze.

lg Juli
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #27
Es mag auf die Rasse und die Gegend ankommen, aber ja, ab 650 Euro ist ein realistischer Preis für ein kastriertes Jungtier.

Oder auch unkastriert, mit der Auflage sie rechtzeitig kastrieren zu lassen.

Ich hätte auch 650 pro Tier zahlen sollen, aber da ich gleich 2 genommen habe, hat sie die beiden etwas günstiger abgegeben.

Nochmal zum Anfang des Themas: Ja, ich finde es war ein Fehler Holly von diesen Leuten zu kaufen. Egal was sie für eine Geschichte auftischen, es bleibt trotzdem ein Vermehrer, denn es gibt keine Rassekatzen ohne Papiere. Auch wenn die Geschichte sich so zugetragen hat, dann war man zu unachtsam und hätte die Tiere rechtzeitig kastrieren lassen sollen.
Aber ich verstehe dich. Ich hab den Fehler damals auch gemacht. Ich wollte unbedingt einen Maine Coon Kater. Ich habe aber damals wirklich gedacht, die Katzen mit Papieren sind für Ausstellungen oder für die Zucht und Leute die diese besuchen, oder züchten wollen, holen sich so ein Tier. Und die ohne Papiere sind für Liebhaber. Außerdem hab ich immer Abstand genommen von Züchtern die mehrere Zuchttiere hatten, das war für mich wie eine Massenproduktion, weil ich keine Ahnung hatte. Dann kam Garfild, eine Maine Coon look-a-like für 350 Euro. Die Frau hatte es gut gemeint und die Katzen sind mitten in der Familie aufgewachsen. Es war so gemütlich weil dort nur die Elterntiere wohnten, also haben wir uns für Garfild entschieden. Und wir haben alles bekommen, nur keinen Maine Coon Kater!!
Garfild ist viel zu klein mit seinen 5 KG und auch sonst sieht er wirklich nur aus wie ein kleiner MC-Kater, mehr nicht. Er hat einen Herzklappenfehler und die ersten 6 Monate haben wir quasi beim Tierarzt verbracht. Ich war ziemlich enttäuscht und würde diesen Fehler nicht nochmal machen, egal was für eine Geschichte ich zu hören bekomme!
Ich hab aus meinen Fehlern gelernt und mich informiert und so sind letzten Oktober "richtige" Maine Coon Kater bei mir eingezogen. Und das ist so ein unglaublicher Unterschied, das hätte ich nie für möglich gehalten ! Die Unterschiede könnten größer nicht sein.

LG Pia
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #28
Ja, ich bereue es auch Holly von diesen Leuten geholt zu haben (das heißt natürlich nicht dass ich meine Katze nicht haben will!). Sie klangen zwar sehr ehrlich, waren freundlich usw. aber das ist natürlich alles keine Sicherheit. Genau wie Puschel92 schon geschrieben hat dachte ich damals auch Papiere sind nur was für Zuchtkatzen, jetzt weiß ich aber das man für eine echte Rassekatze die topfit und sozialisiert ist auch etwas mehr bezahlen muss, obwohl 400 schon ein heftiger Preis sind. Aber trotzdem frage ich mich was so schwer daran war Papiere für die Kitten auszustellen wenn die Eltern doch vom Züchter sind... Ich meine ihnen lag schon was an den Kitten, denn sie haben Leuten abgesagt die die Katze einzeln halten wollten oder eine zu kleine Wohnung hatten etc. Impfpass, Grundimmunisierung, Entwurmung war ja auch alles dabei, aber na ja... Sehr seltsam das alles. Für mich gilt trotzdem wenn ich irgendwann noch mal eine Rassekatze haben sollte, dann mit Stammbaum.:razz:
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #29
Es ist auf jedenfall schon mal gut das du das auch so siehst. Und keiner sagt das du deine Holly nicht lieb hast. Wir haben Garfild auch lieb und er wird auch immer unser Mini-Coonie-Verschnitt bleiben ;-)

Das sie den Wurf der Züchterin nicht gemeldet haben, könnte vielleicht an den Verträgen der Elterntieren liegen?
Das ist nur eine Vermutung, aber wenn in den Veträgen steht (falls es welche gibt) das mit den Tieren nicht gezüchtet werden darf, aber das doch geschieht, dann ist es eine Vertragsverletzung. Und je nach dem wie die Züchterin dazu steht, kann es mehrere Tausend Euro "Schadensersatz" kosten.

Verstoße ich gegen den Vetrag meiner beiden Kater, sind pro Tier mindestens 2000 Euro Strafe fällig.

EDIT: Oder das Ehepaar wusste gar nicht das sowas geht und hat sich mit der Züchterin nicht in Verbindung gesetzt. Auch möglich.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #30
Es ist auf jedenfall schon mal gut das du das auch so siehst. Und keiner sagt das du deine Holly nicht lieb hast. Wir haben Garfild auch lieb und er wird auch immer unser Mini-Coonie-Verschnitt bleiben ;-)

Das sie den Wurf der Züchterin nicht gemeldet haben, könnte vielleicht an den Verträgen der Elterntieren liegen?
Das ist nur eine Vermutung, aber wenn in den Veträgen steht (falls es welche gibt) das mit den Tieren nicht gezüchtet werden darf, aber das doch geschieht, dann ist es eine Vertragsverletzung. Und je nach dem wie die Züchterin dazu steht, kann es mehrere Tausend Euro "Schadensersatz" kosten.

Verstoße ich gegen den Vetrag meiner beiden Kater, sind pro Tier mindestens 2000 Euro Strafe fällig.

EDIT: Oder das Ehepaar wusste gar nicht das sowas geht und hat sich mit der Züchterin nicht in Verbindung gesetzt. Auch möglich.

Ich frag mich, ob das Ehepaar überhaupt Stammbäume für die beiden Elterntiere hat.
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #31
Ich frag mich, ob das Ehepaar überhaupt Stammbäume für die beiden Elterntiere hat.

Ich denke das werden wir nur erfahren wenn Hollyleaf explizit bei dem Ehepaar danach fragen würde :?
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #32
Ja, Stammbäume sind bei beiden Elterntieren vorhanden...
Das ist nur eine Vermutung, aber wenn in den Veträgen steht (falls es welche gibt) das mit den Tieren nicht gezüchtet werden darf, aber das doch geschieht, dann ist es eine Vertragsverletzung. Und je nach dem wie die Züchterin dazu steht, kann es mehrere Tausend Euro "Schadensersatz" kosten.

Verstoße ich gegen den Vetrag meiner beiden Kater, sind pro Tier mindestens 2000 Euro Strafe fällig.

EDIT: Oder das Ehepaar wusste gar nicht das sowas geht und hat sich mit der Züchterin nicht in Verbindung gesetzt. Auch möglich.

Ich weiß nicht ob sie als Liebhabertiere oder Zuchtkatzen verkauft wurden, allerdings denke ich wenn es Liebhaberkatzen gewesen wären, hätten sie doch kastriert sein müssen... Wovon ich glaub ich eher ausgehen würde ist dass das Ehepaar nicht wusste dass man für die Kitten Papiere braucht, bzw. einen Wurf verhindern wenn man nicht züchten will (sie haben den Kater ja nach dem Deckakt kastriert).
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #33
Ja, Stammbäume sind bei beiden Elterntieren vorhanden...


Ich weiß nicht ob sie als Liebhabertiere oder Zuchtkatzen verkauft wurden, allerdings denke ich wenn es Liebhaberkatzen gewesen wären, hätten sie doch kastriert sein müssen... Wovon ich glaub ich eher ausgehen würde ist dass das Ehepaar nicht wusste dass man für die Kitten Papiere braucht, bzw. einen Wurf verhindern wenn man nicht züchten will (sie haben den Kater ja nach dem Deckakt kastriert).

Hast du die Stammbäume gesehen oder wurde nur gesagt, dass die Stammbäume existieren?
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #34
allerdings denke ich wenn es Liebhaberkatzen gewesen wären, hätten sie doch kastriert sein müssen...
Ja und nein. Es kommt auf das Abgabealter des Tieres an. Ich hab meine beiden mit 12 und 15 Wochen bekommen, als Liebhabertier und unkastriert. Wenn die Katzen/Kater aber schon ein paar Monate alt sind oder auch ehemalige Zuchttiere die ein neues Zuhause suchen, dann sind die meisten bereits kastriert bevor sie ausziehen. Also kann es auch sein, dass das Ehepaar sich selbst um die Kastration hätte kümmern müssen und es versäumt hat dies rechtzeitig zu erledigen.
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #35
Ja, Stammbäume sind bei beiden Elterntieren vorhanden...


Ich weiß nicht ob sie als Liebhabertiere oder Zuchtkatzen verkauft wurden, allerdings denke ich wenn es Liebhaberkatzen gewesen wären, hätten sie doch kastriert sein müssen... Wovon ich glaub ich eher ausgehen würde ist dass das Ehepaar nicht wusste dass man für die Kitten Papiere braucht, bzw. einen Wurf verhindern wenn man nicht züchten will (sie haben den Kater ja nach dem Deckakt kastriert).

Aber die Züchter hätten da entsprechend informieren müssen und wie gesagt, seriöse und verantwortungsvolle Züchter geben keine potenten Tiere ab und erst recht keine unkastrierte Kätzin in einen Haushalt, wo schon ein potenter Kater ist. Es sei denn das Ehepaar hat die beiden schon als Kitten erworben und dann nicht kastrieren lassen, dann war es also doch Absicht mit dem Wurf, man weiß es nicht, so oder so, seriös und verantwortungsvoll ist was anderes.

Wie alt sind denn die beiden Elterntiere und seit wann leben sie in dem Haushalt von dem Ehepaar?
 
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  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #36
Also wir haben mit Auflage zur Kastration eine ehemalige Zuchtkatze bekommen. Allerdings war unser Junge kastriert. Und auch Kitten können mit 12 Wochen schon Kastriert sein. Es kommt immer auf die Züchter deren Tierarzt und die Erfahrung an. Pauschal kann man das glaube ich nicht sagen wie Die Abgabe ist.
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #37
Also ich kenne nur Züchter die bei einer Zuchtauflösung oder Gruppenverkleinerung/veränderung erwachsene Tiere nur bereits vorab kastriert abgeben.

Aber vielleicht gibt es auch welche die eine Frist vorschreiben, wenn die Tiere dann in Liebhaberhände kommen.

Bei Jungtieren, gibt es Züchter die entweder frühkastriert abgeben oder es steht im Vertrag drinnen, dass kastriert werden muss und nicht damit gezüchtet werden darf.
Bei meinen Katern stand sogar bis zum 1. Jahr und ich musste auch eine Tierarzt Bestätigung. zum Züchter schicken.

Zum Papiere nachträglich ausstellen, wie schon gesagt wurde, entweder es wäre Vertragsbruch gewesen mit Gericht und/oder einer deftigen Geldstrafe oder es gibt auch Züchter die dann im Vertrag drinnen haben, dass dann der Aufpreis zum Zuchttier plus Strafe zu entrichten sind.
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #38
Das mit der Frist bis zum 1 Jahr hatten wir bei unseren ersten Jungs auch. Aber ehrlich je nachdem wie der Tierarzt mit der Bescheinigung umgeht ist es machmal einfach zu betrügen. Wenn man es will. Aber das wäre ja dann Vorsatz.
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #39
Naja ich bin jetzt mal von einem ehrlichen Tierarzt ausgegangen, der die Bestätigung gleich mit der tatsächlich gemachten Kastration hergibt :mrgreen:
 
  • Coonie ohne Papiere, wirklich so schlimm? Beitrag #40
Hi,

war bei mir auch so, die Kitten die nicht kastriert waren, da hatte ich eine Auflage sie zu kastrieren (bis zu einem Jahr, wenn ich mich recht entsinne steht im Vertrag) die Kastra Bescheinigung bekommen die Züchter und ich dann den orginalen Stammi. Bis dahin, hab ich eine Kopie.

Bei Bacardy habe ich nachgezahlt, den aufpreis zum Zuchttier und mit seiner Züchterin alles abgeklärt, mit 15 Wochen war er als Liebhabertier gekauft.

lg Juli
 
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