Freundin will Katze - oje...

Diskutiere Freundin will Katze - oje... im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Erfahrungsgemäß wird sie um Hilfe bitten, wenn sie welche möchte. Wenn, hätte ich sonst gesagt: wenn dich Infomaterial interessiert, kann ich dir...
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #21
Ja, stimmt, so kommt's rüber.

Aber ich kann mich doch nicht freuen, wenn womöglich Fehler gemacht werden.

Ich weiß z.B. dass sie viel von Trockenfutter hält. Und ich halte gar nichts davon. Ich habe aus meinen Fehlern gelernt.

Und sie muss doch nicht dieselben Fehler machen, wie ich sie gemacht hab. Das ist doch alles so unnötig!

Ach je.

Ihr habt ja recht. Ich mag es ja selber nicht, belehrt zu werden.

Erfahrungsgemäß wird sie um Hilfe bitten, wenn sie welche möchte. Wenn, hätte ich sonst gesagt: wenn dich Infomaterial interessiert, kann ich dir paar Tipps geben, bzw Bücher empfehlen.
Kommt halt immer drauf an, wie wichtig einem die Freundschaft ist, ich würde eine langjährige Freundschaft nicht aufs Spiel setzen, du musst ihr ja nicht zustimmen in allem was sie macht, bzw tut ;-)

Aber ich käme mir auch bissl doof vor, wenn mir jemand direkt antwortet (frei übersetzt mal) ich gebe dir Hilfe, obwohl ich nicht darum gebeten habe und sie vielleicht auch gar nicht will. Man kann ohnehin nur dann helfen, wenn derjenige es zulässt, ansonsten gibt es nur Stress, ob es das wert ist, muss jeder für sich entscheiden.

lg Juli
 
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  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #22
Es kaufen sich auch einfach noch viel zu viele Menschen Katzen aus den Falschen Gründen.
Es wird ja immer noch erzählt, dass Katzen wenig Zuwendung brauchen und super pflegeleicht sind.
Das ist halt einfach nicht so. Katzen sind nicht weniger leicht oder aufwändig in der Pflege als andere Haustiere auch. Sie gehen halt alleine aufs Klo, aber das war es dann auch schon.

Und der Satz "Mein Kind bekommt eine Katze" macht mir Bauchschmerzen.
Was wenn die Katze keine Kinder mag oder im Falle von Kitten gleich schlechte Erfahrungen machen und dann total Contra Kinder sind? Tiere sind eh keine Kinderspielzeuge, Katzen aber ganz besonders nicht. Die sind so sensibel und merken sich echt alles was mal war. Da braucht nur einmal was sein, dann ist das zum scheitern verurteilt und das arme Kätzchen wandert ins Tierheim, weil "aggressiv".
 
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #24
Es kaufen sich auch einfach noch viel zu viele Menschen Katzen aus den Falschen Gründen.
Es wird ja immer noch erzählt, dass Katzen wenig Zuwendung brauchen und super pflegeleicht sind.
Das ist halt einfach nicht so. Katzen sind nicht weniger leicht oder aufwändig in der Pflege als andere Haustiere auch. Sie gehen halt alleine aufs Klo, aber das war es dann auch schon.

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Das kommt vielleicht auf die Sichtweise an, ich finde Katzen schon pflegeleicht, man kann mal wegfahren paar Tage, sie sind saubere Tiere und man kann arbeiten gehen, ohne das Gefühl zu haben, man vernachlässigt sie. Das ist aber sicher eine Einstellungssache, Fellpflege usw. empfinde ich nicht als Arbeit. Für mich sind Katzen nicht aufwendig, für andere sicherlich schon. Ich empfinde ein Meerschwein als aufwendiger, als Katzen.

Ich sehe die Besucher bei mir, die keine Katzen haben. Sie fragen zuerst immer nach der Arbeit damit. Aber absaugen müsste ich ja auch so mal und die Kaklos sauber machen ist schnell erledigt, komplett wechselt man das Streu ja nicht täglich.

lg Juli
 
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #25
Das kommt vielleicht auf die Sichtweise an, ich finde Katzen schon pflegeleicht, man kann mal wegfahren paar Tage, sie sind saubere Tiere und man kann arbeiten gehen, ohne das Gefühl zu haben, man vernachlässigt sie. Das ist aber sicher eine Einstellungssache, Fellpflege usw. empfinde ich nicht als Arbeit. Für mich sind Katzen nicht aufwendig, für andere sicherlich schon. Ich empfinde ein Meerschwein als aufwendiger, als Katzen.

Ich sehe die Besucher bei mir, die keine Katzen haben. Sie fragen zuerst immer nach der Arbeit damit. Aber absaugen müsste ich ja auch so mal und die Kaklos sauber machen ist schnell erledigt, komplett wechselt man das Streu ja nicht täglich.

lg Juli

Alleine lassen geht aber auch nur, wenn man zwei oder mehr Katzen hat. Eine Einzelkatze kann man nie guten Gewissens allein lassen, aber auch das wissen ja die Wengisten. Das Gerücht des Einzelgängers hält sich ja leider hartnäckig. Und da die Bekannte des TE schrieb "mein Kind bekommt EINE Katze" gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass das wörtlich zu nehmen ist.

Klar, solange sie zu zweit, gesund und rundum zufrieden sind, sind sie relativ pflegeleicht, aber wehe du erwischt einen Protestpinkler, der bei jeder Neuerung erst mal permanent überall hinmacht, nur nicht ins Kaklo... was glaubst du wie viele Katzen wegen Unsauberkeit abgegeben werden...
 
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #26
Ich würde an deiner stelle erst mal versuchen irgendwie zu beschwichtigen. Wenn ich sage " ich hole mir katzen" und jemand kommt so nach dem motto " bäm bäm bäm. So so und so hast du es richtig zu machen. ( sag ich jetzt nur mal so) dann wäre ich wohl auch angefressen.

Ich weis ja nicht ob ihr jetzt noch so in Kontakt steht, oder ob seit der Unterhaltung über katzen funkstille herrscht. Aber och würde ihr irgendwas schreiben wie " ich wollte dich nicht überrumpeln und freue mich für euch wenn ihr katzen möchtet. Aber gute katzenhaltung ist aufwendig und ich wollte dich davor bewahren die gleichen Fehler zu machen wie ich sie gemacht habe, als ich mir katzen geholt habe. Ich hab hier ein paar sehr informative Beiträge (links aus dem forum ) die kann ich dir gerne schicken wenn du möchtest. Und auch so stehe ich dir gern mit rat und tat zur seite, damit du es von Anfang an besser machen kannst als ich damals. Natürlich den katzen zu liebe, aber aixh damit ihr euch freut und nicht schon am Anfang mit Problemen zu kämpfen habt, die ich vielleicht auch hatte und die sich eigentlich ganz leicht vermeiden lassen."

Zu den Büchern würde ich schreiben das du eventuell auch 1-2 Bücher hast die du gut findest und ihr ausleihen kannst. Dafür müsstest du die Bücher aber selbst kaufen und auch mal durch lesen. Kommt aber freundlicher rüber als wenn du ihr ein komplett neues, vielleicht eingeschweißtes Buch einfach so schickst oder so was.
Und dann müsste man warten ob sie die Hilfe annehmen möchte.
Aber besser so, als wenn sie dir davon gar nichts mehr erzählt und dich ausschließt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #27
Ich habe auch eine Freundin, die schon seit ewigen Zeiten Katzen hält.
Die hat mich am Anfang auch nicht ernst genommen.
Aber dann hat sie eine miese Erfahrung gemacht, bei etwas, wovon ich ihr abgeraten habe, sie hat noch ein paar hilfreicheTipps von mir bekommen und seitdem fragt sich mich immer, wenn irgendetwas ist.
Eben rief sie auch an, weil sie einen Rat brauchte, da sie vermutete, dass eine ihrer Katzen krank ist.
Konnte ich leider nur bestätigen und hab sie zu meinen neuen Tierärztinnen geschickt. Hoffentlich ist es nichts Schlimmes.

Du brauchst einfach nur Geduld.
Sicher kennst du deine Freundin am besten. Ruf sie doch einfach an und sag ihr, dir geht die Sache nicht aus dem Kopf.
 
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #28
Ruf sie doch einfach an und sag ihr, dir geht die Sache nicht aus dem Kopf.

Das geht leider nicht. Sie wohnt nicht in Deutschland und wir telefonieren nicht. Unser einziger Kontakt ist per SMS oder E-Mail.

Mein Plan: ich kauf mir die beiden Bücher und schreib ihr 'ne liebe Mail. Vielleicht kopier ich dann noch ein zwei Seiten raus oder so, mal kucken.

Sauer ist sie bei sowas eher nicht, sie tut halt dann eh nur was sie will und ignoriert mich...
 
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #29
Dann hat es wenigstens einen Vorteil. Wenn es nicht gut läuft, bekommst du das Elend nicht mit.
Frag mal SkyEyesLara, der stellen sich bei einer ihrer Freundinnen immer die Haare auf. :shock:

Die Bücher solltest du auf jeden Fall lesen, das lohnt sich!
 
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #30
Hier auf der Arbeit habe ich eine die ihren Katzen Felix füttert und als wir auf das Thema Futter kamen (ich glaube wir kamen drauf, weil ich erzählte, dass Tammy sehr schnäkig ist) sagte ich, dass unsere auch anfangs nur sowas wollte, ich mich aber informiert habe und das leider Fastfood ist und wir deshalb langsam und mühselig auf mittel- bis hochwertiges Futter umgestellt haben. Da fragte sie mich dann welche Marken ich da so füttere und schrieb sich die auf und ich habe ihr auch dazu gesagt, dass sie nicht verzweifeln soll, wenn das nicht gleich klappt und die Katzen das erstmal verweigern. das ist normal und da muss man im Zweifel Häppchenweise umstellen. das ist viel Arbeit, aber langfristig hat man dafür eine gesündere Katze.
 
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #31
Das hört sich doch nach einem Plan an ;-)

Ich hoffe das du was postives erreichen kannst und sie deine Hilfe auch annehmen möchte :)
 
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #32
Hier auf der Arbeit habe ich eine die ihren Katzen Felix füttert und als wir auf das Thema Futter kamen (ich glaube wir kamen drauf, weil ich erzählte, dass Tammy sehr schnäkig ist) sagte ich, dass unsere auch anfangs nur sowas wollte, ich mich aber informiert habe und das leider Fastfood ist und wir deshalb langsam und mühselig auf mittel- bis hochwertiges Futter umgestellt haben. Da fragte sie mich dann welche Marken ich da so füttere und schrieb sich die auf und ich habe ihr auch dazu gesagt, dass sie nicht verzweifeln soll, wenn das nicht gleich klappt und die Katzen das erstmal verweigern. das ist normal und da muss man im Zweifel Häppchenweise umstellen. das ist viel Arbeit, aber langfristig hat man dafür eine gesündere Katze.

Wenn einer da Ratschläge haben möchte, dann ist das ok. Ansonsten bleibt Futter für mich jedem selbst überlassen. Ich habe auch eine Freundin die komplett barft, ich nicht, wir können uns wunderbar über Futter unterhalten, sie versucht mir nicht ihre Meinung aufzuzwingen und ich ebenfalls nicht. Ich persönlich will keine Ratschläge in Sachen Futter und wenn, dann frage ich selber nach.

Was Protestpinkler betrifft, ok, habe ich bisher noch nie gehabt, aber auch wenn ich da einen hätte, muss man halt suchen wo das Problem ist, denn irgendwas stört die Katze ja dann.

Einzelkatzen werden immer alleine sein, ein Mensch kann keinen Katzenkumpel ersetzen. Man kann sich als Mensch sicher einreden das die Katze alles hat, was sie braucht wenn man bei ihr ist, ich halte das aber für fragwürdig. Ich habe die ersten Jahren auch einen Kater als Einzelkatze gehalten, er war älter und aus dem Tierheim. Heute würde ich es anders machen, aber damals hatte ich sicher kein schlechtes Gewissen auf Arbeit zu gehen, irgendwo her muss ja auch das Geld fürs Futter kommen und für die tierärztliche Versorgung.

lg Juli
 
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #33
Wenn einer da Ratschläge haben möchte, dann ist das ok. Ansonsten bleibt Futter für mich jedem selbst überlassen. Ich habe auch eine Freundin die komplett barft, ich nicht, wir können uns wunderbar über Futter unterhalten, sie versucht mir nicht ihre Meinung aufzuzwingen und ich ebenfalls nicht. Ich persönlich will keine Ratschläge in Sachen Futter und wenn, dann frage ich selber nach.
Das sehe und handhabe ich genauso.
Wenn mir jemand sagt er füttert Trockenfutter, dann sage ich halt schon, dass Trockenfutter nicht die beste Katzenernährung ist da viel zu arm an Flüssigkeit, aber ich kann und will nicht kontrollieren was derjenige daraus macht. Das ist ja wirklich jedem selbst überlassen.
Barf finde ich übrigens auch gut, da müsste ich mich aber gerade in Sachen Supplemente noch mehr reinlesen um mir das zuzutrauen.

Was Protestpinkler betrifft, ok, habe ich bisher noch nie gehabt, aber auch wenn ich da einen hätte, muss man halt suchen wo das Problem ist, denn irgendwas stört die Katze ja dann.

Wenn die Katze aber stört, dass man halt einmal im Jahr in den Urlaub fährt und man aus welchen Gründen auch immer keinen fremden Menschen (Catsitter) zur Betreuung der Miez in seine Wohnung lassen möchte, oder das man sich ein neues Sofa gekauft hat oder das die Wohnung eine Renovierung nötig hatte usw., dann ist das nunmal etwas an dem man herzlich wenig machen kann - außer nicht mehr in den Urlaub fahren, nie wieder neue Möbel kaufen und auch nie wieder renovieren oder gar umziehen, aber das ist wohl eher keine Option.

Einzelkatzen werden immer alleine sein, ein Mensch kann keinen Katzenkumpel ersetzen. Man kann sich als Mensch sicher einreden das die Katze alles hat, was sie braucht wenn man bei ihr ist, ich halte das aber für fragwürdig. Ich habe die ersten Jahren auch einen Kater als Einzelkatze gehalten, er war älter und aus dem Tierheim. Heute würde ich es anders machen, aber damals hatte ich sicher kein schlechtes Gewissen auf Arbeit zu gehen, irgendwo her muss ja auch das Geld fürs Futter kommen und für die tierärztliche Versorgung.

lg Juli

Auch hier bin ich völlig bei dir, aber genau da hakt es doch so oft. Das Gerücht, dass Katzen Einzelgänger sind hält sich extrem hartnäckig und wird dann eben für diese Leute auch noch bestätigt, wenn sie dann doch eine zweite dazu setzen und die beiden sich zerfleischen. Dann ist für katzenunerfahrene Menschen erwiesen, dass das Gerücht stimmen muss, obwohl die Stammkatze nur ganz normalem Revierverhalten nachgeht und das mit der zweiten Miez klappen würde vorausgesetzt man hat diese vorher sorgfältig ausgewählt und führt eine langsame Zusammenführung durch.
Ich muss gestehen, dass ich auch jemand war der solchen Gerüchten aufgesessen ist, aber ich habe mich als klar war, dass eine Miez einzieht direkt hingesetzt und mich in Foren informiert. Das ist aber bis heute leider nicht die Regel.
 
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #34
Das sehe und handhabe ich genauso.
Wenn mir jemand sagt er füttert Trockenfutter, dann sage ich halt schon, dass Trockenfutter nicht die beste Katzenernährung ist da viel zu arm an Flüssigkeit, aber ich kann und will nicht kontrollieren was derjenige daraus macht. Das ist ja wirklich jedem selbst überlassen.
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Naja, ich sage gar nichts dazu, solange man mich nicht fragt. Also wenn nicht wirklich kommt: Was hältst du davon .... sage ich nichts. Weil, ehrlich gesagt, mich interessiert dann nicht was der andere davon hält, wenn ich keine Ratschläge möchte ;-) zumindest wenn ich von mir selber ausgehe.
Wenn die Katze aber stört, dass man halt einmal im Jahr in den Urlaub fährt und man aus welchen Gründen auch immer keinen fremden Menschen (Catsitter) zur Betreuung der Miez in seine Wohnung lassen möchte, oder das man sich ein neues Sofa gekauft hat oder das die Wohnung eine Renovierung nötig hatte usw., dann ist das nunmal etwas an dem man herzlich wenig machen kann - außer nicht mehr in den Urlaub fahren, nie wieder neue Möbel kaufen und auch nie wieder renovieren oder gar umziehen, aber das ist wohl eher keine Option.

Wir reden glaub ich aneinander vorbei, ich selber denke schon das das eine, das andere nicht ausschließt. Nur weil jemand keine Ratschläge möchte, bedeutet es nicht gleich, das derjenige die Katze aussetzen wird, wenn sie mal pinkelt, oder man in Urlaub fährt.
Auch hier bin ich völlig bei dir, aber genau da hakt es doch so oft. Das Gerücht, dass Katzen Einzelgänger sind hält sich extrem hartnäckig und wird dann eben für diese Leute auch noch bestätigt, wenn sie dann doch eine zweite dazu setzen und die beiden sich zerfleischen. Dann ist für katzenunerfahrene Menschen erwiesen, dass das Gerücht stimmen muss, obwohl die Stammkatze nur ganz normalem Revierverhalten nachgeht und das mit der zweiten Miez klappen würde vorausgesetzt man hat diese vorher sorgfältig ausgewählt und führt eine langsame Zusammenführung durch.
Also bei mir wars das Tierheim die mir sagten Spike kann man wunderbar als Einzelkater halten. Ok, sie sagten auch das er 5 ist, er war aber bereits mindestens 15, aber er mochte übrigens andere Katzen, zumindest die Nachbarskatze durfte immer zu uns in die Whg und an sein Futter, auf sein Klo. Langsame Zusammenführung habe ich nie gemacht und mit dem sorgfältig ausgewählt, davon halte ich nichts. Weil sich Katzen im neuen Zuhause ohnehin oft ganz anders verhalten als wie sie im Tierheim waren und ich nicht glaube das Tierheim Mitarbeiter die Tiere überhaupt so einschätzen können. Die haben gar keine Zeit dafür, in der Regel sind diese meistens unterbesetzt. Die Züchter die ich kenne, halten davon genauso wenig. Sie haben alle bunt zusammen gewürfelte Gruppen, einfach weil Züchter nicht ihre Zuchtkatzen alle zum selben Zeitpunkt kaufen und die haben alle kein Problem.

Ich bin eher der Meinung das die Nervösität der Menschen vieles kaputt machen kann in einer Zusammenführung und das Katzen oft zu menschlich betrachtet werden. Zu viele Anforderungen an ein neues Tier gestellt werden. Wenn man sich eine weitere Katze als Puffer quasi holt, bin ich mir nicht sicher, ob die Besitzer so überhaupt eine gerne hätten. Da wird nur geguckt, das die Katze mit der einen noch spielen soll, die andere in Ruhe lassen soll. Welche Katze kann solchen Anforderungen gerecht werden? Da gehts gar nicht mehr darum ob die Menschen dieses tier möchten, weil sie es lieben. Da wird konsequent geschaut wo die absolut "richtige" Katze ist. Und übersehen das junge Katzen halt schon raufen, aber niemand garantieren kann, das diese Katze die andere dann auch in Ruhe lässt und nicht mal anspringt. Wenns doch so ist, was dann?
Ich muss gestehen, dass ich auch jemand war der solchen Gerüchten aufgesessen ist, aber ich habe mich als klar war, dass eine Miez einzieht direkt hingesetzt und mich in Foren informiert. Das ist aber bis heute leider nicht die Regel
Ja, es hält sich hartnäckig mit dem Gerücht der Einzelkatzen, aber du wirst niemanden belehren können, der diese Hilfe nicht will. Das war und bleibt immer so.

lg Juli
 
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #35
Naja, ich sage gar nichts dazu, solange man mich nicht fragt. Also wenn nicht wirklich kommt: Was hältst du davon .... sage ich nichts. Weil, ehrlich gesagt, mich interessiert dann nicht was der andere davon hält, wenn ich keine Ratschläge möchte ;-) zumindest wenn ich von mir selber ausgehe.
Was die Person daraus macht ist ja ihre Sache, aber wenn ich sehe wie viele gar nicht wissen, dass Trockenfutter unter normalen Umständen kein Alleinfuttermittel ist, dann finde ich es grundsätzlich nicht verkehrt oder verwerflich zumindest mal darauf hingewiesen zu haben.


Wir reden glaub ich aneinander vorbei, ich selber denke schon das das eine, das andere nicht ausschließt. Nur weil jemand keine Ratschläge möchte, bedeutet es nicht gleich, das derjenige die Katze aussetzen wird, wenn sie mal pinkelt, oder man in Urlaub fährt.
Nein, natürlich nicht, aber viele gehen einfach so blauäugig da heran, dass sie dann ganz schnell auf den Boden das Tatsachen zurückgeholt werden, wenn Miez mal da ist.
Und Unsauberkeit ist nicht umsonst eine der Hauptgründe für die Abgabe ins Tierheim.

Also bei mir wars das Tierheim die mir sagten Spike kann man wunderbar als Einzelkater halten. Ok, sie sagten auch das er 5 ist, er war aber bereits mindestens 15, aber er mochte übrigens andere Katzen, zumindest die Nachbarskatze durfte immer zu uns in die Whg und an sein Futter, auf sein Klo. Langsame Zusammenführung habe ich nie gemacht und mit dem sorgfältig ausgewählt, davon halte ich nichts. Weil sich Katzen im neuen Zuhause ohnehin oft ganz anders verhalten als wie sie im Tierheim waren und ich nicht glaube das Tierheim Mitarbeiter die Tiere überhaupt so einschätzen können. Die haben gar keine Zeit dafür, in der Regel sind diese meistens unterbesetzt. Die Züchter die ich kenne, halten davon genauso wenig. Sie haben alle bunt zusammen gewürfelte Gruppen, einfach weil Züchter nicht ihre Zuchtkatzen alle zum selben Zeitpunkt kaufen und die haben alle kein Problem.
Dass Tierheim's die Tiere selten richtig einschätzen können sehe ich auch so und ist auch unsere Erfahrung. Uns wurde Tammy auch als sehr gesprächige Einzelkatze übergeben.
Ich würde sie wirklich nicht als besonders gesprächig bezeichnen.
Das Einzelkatze schlossen die wohl aus ihrer Vorgeschichte, aber wir merken jetzt mehr und mehr, dass sie sich einsam fühlt und deshalb zieht im Mai eine Freundin ein.
Wir wissen halt nur, dass Tammy nicht komplett unsozial ist, aber wie sozial genau wissen wir eben nicht und weil sie dazu auch noch sehr selbstbewusst ist machen wir definitiv eine langsame Zusammenführung.

Mit Nachbarskatzen hatte sie bisher nur näheren Kontakt zu einem roten Kater, der ist aber frech wie Rotz und extrem penetrant und darauf reagiert sie sehr giftig.
Dass sie zu den beiden Katzen der Nachbarin gegenüber Kontakt hat haben wir noch nicht beobachten können, aber kürzlich beobachteten sie und eine der beiden Nachbarskatzen sich aus sicherer Entfernung (Tammy drinnen im Wohnzimmer und die Nachbarsmiez draußen auf dem Nachbarsgrundstück) durch einen Zaun und keine der beiden zeigte irgendwelche Anzeichen von Nervosität, Aggression oder ähnlichem. Im Gegenteil, es wurde sich fleißig zugeblinzelt und die Nachbarskatze fing dann noch an sich zu putzen. Die beiden Nachbarskatzen sind auch eher Typ höfliche Zurückhaltung und ich denke das ist es auch was Tammy braucht.

Ich bin eher der Meinung das die Nervosität der Menschen vieles kaputt machen kann in einer Zusammenführung und das Katzen oft zu menschlich betrachtet werden. Zu viele Anforderungen an ein neues Tier gestellt werden. Wenn man sich eine weitere Katze als Puffer quasi holt, bin ich mir nicht sicher, ob die Besitzer so überhaupt eine gerne hätten. Da wird nur geguckt, das die Katze mit der einen noch spielen soll, die andere in Ruhe lassen soll. Welche Katze kann solchen Anforderungen gerecht werden? Da gehts gar nicht mehr darum ob die Menschen dieses tier möchten, weil sie es lieben. Da wird konsequent geschaut wo die absolut "richtige" Katze ist. Und übersehen das junge Katzen halt schon raufen, aber niemand garantieren kann, das diese Katze die andere dann auch in Ruhe lässt und nicht mal anspringt. Wenns doch so ist, was dann?
Das stimmt auch und bei sehr sozialen Katzen mag das funktionieren, dass man die einfach alle zusammensetzt und schaut was draus wird, aber bei Katzen die lange und vielleicht auch noch von kleinauf allein gehalten wurden oder einfach nur schlechte Erfahrungen mit Artgenossen gemacht haben sollte man schon schauen, dass man der eine "Sozialarbeiterin" dazusetzt die die Miez dann ein bisschen an die Hand nimmt und ihr zeigt, dass andere Katzen nicht generell doof sind und ihr die Katzensprache wieder beibringt.

Ja, es hält sich hartnäckig mit dem Gerücht der Einzelkatzen, aber du wirst niemanden belehren können, der diese Hilfe nicht will. Das war und bleibt immer so.
Das stimmt, aber trotzdem ist es oft so, dass man eher an die Leute herankommt, wenn man einen entsprechend netten Ton anschlägt statt gleich mit der Tür ins Haus zu fallen.
 
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #36
Was die Person daraus macht ist ja ihre Sache, aber wenn ich sehe wie viele gar nicht wissen, dass Trockenfutter unter normalen Umständen kein Alleinfuttermittel ist, dann finde ich es grundsätzlich nicht verkehrt oder verwerflich zumindest mal darauf hingewiesen zu haben.
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Sicher ist nichts verwerflich daran, aber ich kenne genug die das durchaus wissen. Ich z.B. , ich hab auch Nassfutter, aber eben auch Trockenfutter immer zur Verfügung stehen und ich mag mich weder rechtfertigen, noch erklären warum, wieso, weshalb . Ich mag genauso wenig erklären warum ich Fleisch gerne esse und nicht vegan lebe (z.B., kommt für mich meist aufs selbe raus, man kommt da kaum auf einen Nenner, es sei denn, der Gegenüber hat kein Problem damit und akzeptiert es einfach, ohne darauf hinzuweisen, warum, wieso seine Meinung die bessere ist)

Nein, natürlich nicht, aber viele gehen einfach so blauäugig da heran, dass sie dann ganz schnell auf den Boden das Tatsachen zurückgeholt werden, wenn Miez mal da ist.
Und Unsauberkeit ist nicht umsonst eine der Hauptgründe für die Abgabe ins Tierheim.
Das mag sein, ich habe mich nie genau damit befasst was der meiste Abgabegrund ist, mein Hauskater bleib beim Tierarzt, er ist vorher aus dem 4. Stock vom Balkon geflogen, hatte Pfote gebrochen und die Besitzer hatten 2 Tage später ne neue Katze. Sie wollten Sammy am liebsten einschläfern lassen. Ich denke mit solchen Menschen braucht man gar nicht reden, wo ein Wille, da ein Weg. Aber in dem Fall war ja nix da. Solange die Menschen wenigstens die tiere im Tierheim abgeben, bösartig wird es, wenn das normale Denken nicht einmal mehr bis dahin reicht.

Mit Nachbarskatzen hatte sie bisher nur näheren Kontakt zu einem roten Kater, der ist aber frech wie Rotz und extrem penetrant und darauf reagiert sie sehr giftig.
Dass sie zu den beiden Katzen der Nachbarin gegenüber Kontakt hat haben wir noch nicht beobachten können, aber kürzlich beobachteten sie und eine der beiden Nachbarskatzen sich aus sicherer Entfernung (Tammy drinnen im Wohnzimmer und die Nachbarsmiez draußen auf dem Nachbarsgrundstück) durch einen Zaun und keine der beiden zeigte irgendwelche Anzeichen von Nervosität, Aggression oder ähnlichem. Im Gegenteil, es wurde sich fleißig zugeblinzelt und die Nachbarskatze fing dann noch an sich zu putzen. Die beiden Nachbarskatzen sind auch eher Typ höfliche Zurückhaltung und ich denke das ist es auch was Tammy braucht.

Ist sie Wohnungskatze oder Freigänger? Ich hatte mit Tommy einen Kater der in seinem Revier völlig normal auf Neuzugänge reagiert hat, sprich, bisschen fauchen, knurren und nach paar Tagen war alles vorbei. Im Gehege mit einem Nachbarskater war er das ganze Gegenteil, jedesmal wenn der kam, sprang Tommy voller Wucht und Wut gegen das Gatter, und hat dieses verscheucht. War halt nicht sein direktes Revier und speziell diesen konnte er nicht leiden. Es gibt noch andere Katzen in der umgebung, da hat Tommy bei weitem nicht so einen Aufstand verursacht. Woran es genau lag kann ich nicht sagen, aber ich denke es gibt auch bei Katzen dieses: ich seh dich und ich mag dich nicht. Welche die sich von Anfang an unsympathisch sind. Ist immer etwas schwierig daraus zu schließen, wenn sie noch getrennt sind, also ein Fenster oder Gitter dazwischen ist.

Tommy war übrigens auch einer, er als ruhig und nie mitten drin beschrieben wurde. Selbstbewusst, aber unauffällig. Hier war er das ganze Gegenteil (ist mit 1 Jahr als Kastrat von den Züchtern zu mir gezogen) er war der erste beim Besuch, immer mittendrin, hat apportiert usw.

Das stimmt auch und bei sehr sozialen Katzen mag das funktionieren, dass man die einfach alle zusammensetzt und schaut was draus wird, aber bei Katzen die lange und vielleicht auch noch von kleinauf allein gehalten wurden oder einfach nur schlechte Erfahrungen mit Artgenossen gemacht haben sollte man schon schauen, dass man der eine "Sozialarbeiterin" dazusetzt die die Miez dann ein bisschen an die Hand nimmt und ihr zeigt, dass andere Katzen nicht generell doof sind und ihr die Katzensprache wieder beibringt.
Die einzigste wo ich wußte das sie 11 1/2 Jahre Einzelkatze war, war Lizzy, diese hatte ich mit 12 Jahren übernommen, ich hab ihr Sammy (zum damaligen Zeitpunkt 2 1/2 Jahre alt) vor die Nase gesetzt, Lizzy, inzwischen 13 Jahre alt gewesen, mochte ihn sofort und deshalb bleib Sammy. Mein Glück war vermutlich das ich zur damaligen Zeit eben nicht im Internet unterwegs war. Glück deswegen, weil es keinen lieberen gibt als Sammy, er ist inzwischen 11 jahre alt und begrüßt jeden Neuzugang mit Nasenstupser, ohne Fauchen etc. Hätte ich damals schon im Netz gelesen, hätte ich vermutlich direkt beim Tierarzt abgesagt. Es soll jetzt nicht heißen das es immer so läuft wie in meinem Fall, aber es zeigt eben: Nicht immer ist das was wir einschätzen wirklich richtig, nicht immer lässt eine Katze, die lange allein gelebt hat, darauf schließen, das sie die Katzensprache verlernt hat. Bei Sammy wußte ich nichts weiter, er hat da wohl allein gelebt, aber mehr weiß ich beim besten Willen nicht.
Das stimmt, aber trotzdem ist es oft so, dass man eher an die Leute herankommt, wenn man einen entsprechend netten Ton anschlägt statt gleich mit der Tür ins Haus zu fallen.

Da gebe ich dir definitiv recht :-D

lg Juli
 
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #37
Sicher ist nichts verwerflich daran, aber ich kenne genug die das durchaus wissen. Ich z.B. , ich hab auch Nassfutter, aber eben auch Trockenfutter immer zur Verfügung stehen und ich mag mich weder rechtfertigen, noch erklären warum, wieso, weshalb . Ich mag genauso wenig erklären warum ich Fleisch gerne esse und nicht vegan lebe (z.B., kommt für mich meist aufs selbe raus, man kommt da kaum auf einen Nenner, es sei denn, der Gegenüber hat kein Problem damit und akzeptiert es einfach, ohne darauf hinzuweisen, warum, wieso seine Meinung die bessere ist)
Gegen Trockenfutter zur Verfügung nebst Nassfutter sagt ja niemand was. Das hatten wir anfangs auch, da war das aber so ein billiges Trockenfutter, dass sie eh selten nie angerührt hat und da gab es zur Eingewöhnung auch noch Witzkotz etc., aber als wir anfingen umzustellen wurde die so mäkelig und wenn wir da das Trockenfutter hätten stehen lassen (auf das von Real Nature fährt sie so dermaßen ab!), dann würde die sich auch zum Trockenfutter-Junkie mausern.
Wie gesagt, es muss sich bei mir ja keiner rechtfertigen und ich bringen den Hinweis auch nur allgemein und nie auf bestimmte Personen bezogen.
Hier ist denke ich auch der Ton und die Art wie man es rüberbringt ausschlaggebend.


Das mag sein, ich habe mich nie genau damit befasst was der meiste Abgabegrund ist, mein Hauskater bleib beim Tierarzt, er ist vorher aus dem 4. Stock vom Balkon geflogen, hatte Pfote gebrochen und die Besitzer hatten 2 Tage später ne neue Katze. Sie wollten Sammy am liebsten einschläfern lassen. Ich denke mit solchen Menschen braucht man gar nicht reden, wo ein Wille, da ein Weg. Aber in dem Fall war ja nix da. Solange die Menschen wenigstens die tiere im Tierheim abgeben, bösartig wird es, wenn das normale Denken nicht einmal mehr bis dahin reicht.
Sowas habe ich auch schon mitbekommen. Katze war krank und beim Tierarzt kam dann heraus, dass operiert werden muss und die Besitzer sagten knallhart "nö, sie können den Kater behalten". Sowas kommt deutlich häufiger vor als viele denken und ich finde das wirklich fürchterlich.

Ist sie Wohnungskatze oder Freigänger? Ich hatte mit Tommy einen Kater der in seinem Revier völlig normal auf Neuzugänge reagiert hat, sprich, bisschen fauchen, knurren und nach paar Tagen war alles vorbei. Im Gehege mit einem Nachbarskater war er das ganze Gegenteil, jedesmal wenn der kam, sprang Tommy voller Wucht und Wut gegen das Gatter, und hat dieses verscheucht. War halt nicht sein direktes Revier und speziell diesen konnte er nicht leiden. Es gibt noch andere Katzen in der umgebung, da hat Tommy bei weitem nicht so einen Aufstand verursacht. Woran es genau lag kann ich nicht sagen, aber ich denke es gibt auch bei Katzen dieses: ich seh dich und ich mag dich nicht. Welche die sich von Anfang an unsympathisch sind. Ist immer etwas schwierig daraus zu schließen, wenn sie noch getrennt sind, also ein Fenster oder Gitter dazwischen ist.
Sie ist Freigänger, begegnet den genannten Katzen also durchaus von Angesicht zu Angesicht.
Wie gesagt, beim roten Kater wird sie zur Furie, wenn der nur auf 3m an die Terrassentür rankommt und bei den Nachbarskatzen schaut sie total interessiert und ist total entspannt.
Im Tierheim war angrenzend an ihr Gehege so ein freies Gehege, quasi ein Vorraum. Als die Tierheim-Mitarbeiterin das Gehege geöffnet hat ist Tammy direkt raus, hat alles geschnüffelt und ist total neugierig auf einen 18-jährigen Kater zugelaufen, hat ihn durchs Gitter beschnüffelt. Der Kater hat sie dann angefaucht und sie ist direkt zurückgewichen und hat ihn in Ruhe gelassen. das hat mich schon stutzig werden und an der Aussage Einzelkatze zweifeln lassen, aber da war ich noch generell zu neu im Thema als dass ich das hätte objektiv beurteilen können. Inzwischen gibt es eindeutige Anzeichen für Einsamkeit, die nicht mehr zu ignorieren sind und so gibt es halt eine Zweitmiez.

Tommy war übrigens auch einer, er als ruhig und nie mitten drin beschrieben wurde. Selbstbewusst, aber unauffällig. Hier war er das ganze Gegenteil (ist mit 1 Jahr als Kastrat von den Züchtern zu mir gezogen) er war der erste beim Besuch, immer mittendrin, hat apportiert usw.
Tammy wurde als zurückhaltend verschmust und gesprächig beschrieben. Verschmust ja, zurückhaltend und gesprächig definitiv nein. Als wir sie zu uns holten und den Kennel öffneten ist sie da total selbstverständlich herausspaziert, hat sich im Zimmer umgeschaut und stand nach 10 Minuten schon vor der Tür als wolle sie sagen "So, und nun möchte ich bitte den Rest der Wohnung sehen."

Die einzigste wo ich wußte das sie 11 1/2 Jahre Einzelkatze war, war Lizzy, diese hatte ich mit 12 Jahren übernommen, ich hab ihr Sammy (zum damaligen Zeitpunkt 2 1/2 Jahre alt) vor die Nase gesetzt, Lizzy, inzwischen 13 Jahre alt gewesen, mochte ihn sofort und deshalb bleib Sammy. Mein Glück war vermutlich das ich zur damaligen Zeit eben nicht im Internet unterwegs war. Glück deswegen, weil es keinen lieberen gibt als Sammy, er ist inzwischen 11 jahre alt und begrüßt jeden Neuzugang mit Nasenstupser, ohne Fauchen etc. Hätte ich damals schon im Netz gelesen, hätte ich vermutlich direkt beim Tierarzt abgesagt. Es soll jetzt nicht heißen das es immer so läuft wie in meinem Fall, aber es zeigt eben: Nicht immer ist das was wir einschätzen wirklich richtig, nicht immer lässt eine Katze, die lange allein gelebt hat, darauf schließen, das sie die Katzensprache verlernt hat. Bei Sammy wußte ich nichts weiter, er hat da wohl allein gelebt, aber mehr weiß ich beim besten Willen nicht.
Ich weiß was du meinst. Wenn man alle Fakten mal kennt neigt man dazu alles zu zerdenken und das ist total hinderlich, besonders für eine Zusammenführung.
 
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #38
Daran, Ratschläge auch mal ungefragt zu geben, finde ich jetzt an sich nichts schlechtes.
Es gibt Menschen, die wissen tatsächlich gar nicht, dass Trockenfutter schädlich ist, Katzen keine Einzelgänger sind, Halsbänder gefährlich werden können und man seine Fenster lieber sichern sollte.
Die sind dann oft auch dankbar und erfreut, wenn sie darauf hingewiesen werden und fragen dann von sich aus weiter nach.
Wenn sie nicht von sich aus weiter nachfragen, dann lasse ich das "belehren" dann halt bleiben.

Natürlich gibt es auch Menschen, die da ungehalten drauf reagieren und dicht machen und natürlich kommt es auch immer auf den Ton an, in dem die Ratschläge gegeben werden.
Aber an einem ungefragten Ratschlag an sich sehe ich erst einmal nichts Schlimmes.

Vielleicht ein blödes Beispiel, aber die Schwester meines Freundes ist eine echte Haarpflege-Fetischistin und hat wirklich Ahnung davon, was für Produkte für welche Haare gut sind und was für welche eben nicht.
Ich habe mal irgendwann am Rande erwähnt, dass ich mein Schampoo jetzt immer bei einer bestimmten Firma kaufe, die keine Tierversuche macht und natürliche Bestandteile verwendet.
Daraufhin ihre Frage: "wusstest du, dass die Parabene einsetzen?" und ich sagte "nein, wusste ich nicht". Sie hat es mir erklärt und mir alternativen gezeigt und dafür war ich ihr sehr dankbar und habe das auch umgesetzt, obwohl ich sie vorher eigentlich gar nicht um Rat gebeten hatte, sondern wir lediglich im Gespräch darauf kamen.
 
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #39
So sehe ich das auch Labiae und genau das wollte ich damit sagen.

Gesendet von meinem HUAWEI RIO-L01 mit Tapatalk
 
  • Freundin will Katze - oje... Beitrag #40
Daraufhin ihre Frage: "wusstest du, dass die Parabene einsetzen?"

OT:
Da wäre ich auch sehr dankbar über einen Rat. Welche Körperpflegeprodukte kann man ohne schlechten Gewissens verwenden? Am liebsten folgende Kriterien:
- vegan
- ohne Tierversuche
- ohne Schrott

OT ENDE

Also nun ist meine Freundin wohl wirklich sauer... :-(
Sie hat mich informiert, dass sie eine Katze von einem Bekannten holen wollen, die gerade trägt.

Hab ihr geschrieben, dass ich mich in Zukunft nicht mehr einmische, dass ich sie nur bitte, sich zwei zu holen und erst ab 12. / 13. Woche, da die Sozialisierung erst so spät stattfindet. Und dass zwei Kitten sicherlich genauso mit ihrem Kind spielen werden.

Das war vor einer Woche. Seitdem hat sie sich nicht mehr gemeldet...
:-(

PS.: ok, ich hab die vielleicht böse Formulierung benutzt "alles andere ist nicht artgerecht"

War vielleicht zu heftig...
 
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