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Schade ist, dass sie JETZT die Möglichkeit hätte einen Fehler zu vermeiden, der später deutlich schwieriger zu beheben ist.
Onion, unser letzter Neuzugang ist genau so ein Fall. Jetzt, nach einem dreiviertel Jahr, kommt sie so ganz langsam aus sich raus und geht auf zaghafte Spielaufforderungen manchmal ein. Und ich wünschte ich könnte deiner Freundin erklären, wie traurig das ist, einer noch jungen Katze (ca.3 Jahre) zuschauen zu müssen, wie sie so unbedingt gerne spielen würde, aber einfach nicht weiß, wie man mit anderen Katzen umgeht. Sie will ja, aber sie kann sich nicht richtig ausdrücken. :-(
Wenn ich da im Vergleich die Jungs anschaue, die zusammen aufgewachsen sind und eben echte Kumpel. Und den Schnitzelkater dazu, der Erzeuger der beiden, der sich, nach unserem gerade erfolgten Umzug, zu den beiden in einen Karton gelegt hat und ihnen abwechselnd beruhigend den Kopf putzte.
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Hmm, ich habe mit Painty eine inzwischen fast 6 Jährige Katze hier, vom seriösen Züchter. Ausgezogen mit 16 Wochen, bis dahin mit Mama und Geschistern zusammen gelebt, sowie mit erwachsenen Katzen beim Züchter. Sie teilt aber heute noch kein Spielzeug. Wenn sie spielt, dann alleine. Kommt Phoenix hinzu, knurrt sie und haut ihm paar auf die Omme.
Wenn du also, jemandem den Rat gibst, eine gut sozialisierte Katze zu nehmen und diese nur zu zweit zu halten, derjenige dies macht, aber eine Katze dennoch so wie Painty ist, wie erklärst du es ihm? Vieles ist Wesensabhängig. Painty speilt nicht mit den anderen zusammen, sie tobt mal mit Xanthi ja, aber auch nicht mehr so wie als Kitten.
Tessa, sie hat nie jemanden geputzt, erst als Tommy einzog. Da war sie bereits 4. Interessant ist, Tessa putzt jeden der es möchte, aber man muss zu ihr hin. Von alleine legt sie sich nicht zu einem aus der Gruppe und fängt an zu putzen.
Aber grundsätzlich ist es super schön wenn 2 kuscheln oder zusammen spielen. Aber es ist nicht bei allen so gegeben, auch bei den gut sozialisierten Katzen nicht.
lg Juli
Sinngemäß ist das ja auch richtig, trotzdem mag das niemand. Wenn jemand der mal 150 Kilo gewogen hat stolz erzählt, dass er nun auf 90 runter ist will der ja auch nicht hören "ist aber trotzdem noch Übergewicht".
Und trotzdem ist es besser bewusster zu essen und sich wenigstens an gewissen Punkten einzuschränken als ganz darauf zu schei... getreu dem Motto "Nach mir die Sintflut" - meine Meinung.
Ich bin mal auf Idealgewicht runter, von über 90 kg. Mein Vater war ehrlich und hat durchaus gesagt: 80 sind immer noch zuviel. Hat er auch Recht, er hat es auch nicht gesagt um mich zu ärgern, sondern um mich anzuspornen. Hat auch funktioniert und immerhin 10 Jahre hatte ich das Gewicht auch gehalten. Inzwischen nicht mehr, aber ich bin auch noch weit von dem entfernt wo ich mal angefangen habe. ;-)
Ich habe auch kein Problem wenn jemand sagt: ich essen das nicht. Ich kann es aber nicht nachvollziehen wenn man gerade die Tiere als Grund angibt. Ist wie wenn ich abnehme und dann 80 bei 1,70 m wiege. Und sage, ja ich hab abgenommen wegen meiner Bandscheibe. Jetzt bin ich zufrieden. Wäre auch nur halbherzig, und ich hab es mir zurecht gedreht wie es mir gefällt.
Was ich eigentlich sagen will, das Hauptproblem ist immer, das der Gegenüber es ja doch anders auffasst als wie man selber meint. Besonders bei Kritik ist das immer schwierig und ich glaube ja nicht das man in dem Falle hier, wirklich zu einem Ergebnis kommt. Auch wenn ich es der Katze wünschen würde.
lg Juli