Selly und Blue der Beginn

Diskutiere Selly und Blue der Beginn im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; So, die kurze Mittagsruhe genutzt um Selly und Blue Geschichten zu lesen. Leichte Hausarbeit erledigen unsere auch, Krümel wegputzen, Blumentöpfe...
  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #61
So, die kurze Mittagsruhe genutzt um Selly und Blue Geschichten zu lesen. Leichte Hausarbeit erledigen unsere auch, Krümel wegputzen, Blumentöpfe verschieben etc. aber die Papierkiste füllen Sie leider noch nicht. Spielzeug wird unter dem Sofa gehortet. Ab und zu kommt dann eine Federangel wieder raus, meistens trägt Momo die Angel dann quer in der Schnute und Toffee versucht sie zu fangen.

Autofahren und die Transportbox mögen beide erfreulicherweise. Zwar wird gemaunzt, aber das klingt eher nach kommentieren. Oder vielleicht manchmal wie der Esel bei Shrek: "Sind wir bald da?"

Bei unserer Tierarzt sind auch beide friedlich. Da darf man als Katze erstmal den Raum erkunden, dann wird man ordentlich gekrault und Leckerlies gibts auch noch.
 
  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #62
Selly liebt es in der Transportbox umher getragen zu werden. Der Tierarzt-Besuch ist nerviges Beiwerk, aber sie liebt es rauszuschauen und Frischluft zu schnuppern. Dazu kommt später mehr...;-)
 
  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #63
Blue und die Durchreiche


oder auch Was man alles beachten muss.

Selly ist mein erstes Haustier. Ich konnte zwar schon ein wenig Erfahrung bei den Tieren meiner Schwiegermutter sammeln, jedoch ist das nicht das Gleiche. Selly war eine Streunerin und konnte auch schon einige Erfahrungen bei meiner Schwiegermutter sammeln, bei der sie vor uns gelebt hatte. Das war aber auch ein anderes Leben als bei uns. Als Selly zu uns kam mussten wir erstmal das gemainsame Leben lernen. Ich musste lernen welches Maunzen was bedeutet, Selly musste lernen welches Wort was bedeutet. Ich musste lernen welcher Blick was bedeutet, ebenso musste Selly meine Gesten lernen. Ich musste lernen wann sie Schmerzen oder Hunger hat, oder wann sie einfach ihre Ruhe möchte. Wir lernten voneinander und miteinander und wuchsen zusammen. Selly ist ein ruhiges Tier die zwar viel Erkundet und ausprobiert aber nichts zerstört, nicht beißt, kratzt oder markiert. Dafür wird sie natürlich auch dementsprechend verwöhnt;-).
Der Charakter von Selly und ihre, leider, eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit machten uns das Zusammenleben leicht. Und dann kam Blue...
Blue als aufgewecktes, neugieriges Kitten, das noch erzogen werden musste, brachte Leben die Bude. Erneut mussten Selly und ich Maunzen und Blicke versthen lernen, da Blue anders kommuniziert. Wir mussten, um Blues Bewegungsdrang und Neugier gerecht zu werden die Wohnung umgestalten, Gewohnheiten ändern und umdenken. Auch hier fanden wir einen gemeinsamen Weg. Blue war noch recht jung als wir eines Tages in Ruhe aufstanden, frühstückten und unsere Wohnung Raum für Raum durchlüfteten. Auf einmal viel uns auf das Blue fehlte. Weit weg konnte sie nicht sein, aber es war verdächtig ruhig. Wir suchten sie, fanden sie aber nicht. Durch Zufall sahen wir sie dann am offenen Fenster im Hobbyzimmer sitzen, wie sie seelenruhig und unschuldig aus dem Fenster schaute. Uns rutschte das Herz in die Hose. Was passiert wenn sie runter fällt, oder raus springt. Und wie ist sie dorthin gekommenen? Als mein Mann Blue aus dem Zimmer geholt hatte rätseln wir wie sie in das Zimmer kam, da die Türe zum Hobbyraum geschlossen war. Die Auflösung kam im Laufe des Tages. Unser Hobbyraum hat eine Durchreiche zur Küche hin. Blue ist auf die Küchenzeile gesprungen, durch die Durchreiche gelaufen und hat sich an das offene Fenster gesetzt. Uns ging ein grelles Licht auf. Solche Dinge mussten wir mit Selly nicht beachten, sie kann nicht so hoch springen. Natürlich schließen wir seitdem beim Lüften die Türe und die Durchreiche und an Tagen mit schönem Wetter haben beide einen einsetzbare Rahmen für die Fenster. Daran können sich dann beide setzen und Frischluft schnuppern.
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  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #64
Wie toll ist das denn? Gesichertes Frischluftschnuppern! Und wie es ausschaut, sprechen sich die Beiden gut ab, dass der Raum nach hinten auch immer überwacht wird... :cool:
 
  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #65
Das klappt nur wenn sie beobachtet werden. Sonst sind sich einig das rausschauen wichtiger ist.
Wir haben keinen Balkon an unserer Wohnung, dafür können sie mit den Rahmen aus jedem Fenster Frischluft schnuppern und Probleme mit dem Vermieter gibt's auch nicht, da es keine feste Konstruktion ist.
 
  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #66
Och das ist ja cool! So können sie rausgucken und ihr lüften ohne Sorge!
Habt ihr den Rahmen selbst gemacht?
So eine Lösung wäre bei mir auch noch eine tolle Idee. Ich würde mir da aber dann wieder Gedanken machen wegen Wespen und Bienen, die dann zum Jagdobjekt werden würden. Also käme dann noch ein Insektenschutznetz mit dazu.
 
  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #67
Der ist selbstgemacht. Das stimmt hin und wieder kommen Bienen und Wespen rein, aber die Rahmen kommen nur rein wenn wir da sind, dadurch können wir eingreifen, wenn das doch mal passieren sollte. Und der Vorteil ist das Fliegem durch das Gitter kommen, die eignen sich hervorragend als Jagdobjekt...;-)
 
  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #68
Gibt`s von Blue auch Fotos bei der (Fliegen-)Jagd? :?:
 
  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #69
Leider nicht, dafür ist sie zu schnell. Das werden keine scharfen Bilder:oops:
 
  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #70
Selly und der Schäferhund

Selly wohnte bereits eine zeitlang bei meiner Schwiegermutter, als diese sich einen Schäferhundwelpen holte. Der Welpe sollte Gesellschaft für die Bernerhündin, die bei ihr lebte sein. Beide Hunde hatten ein Zimmer im Haus, in dem sie über Nacht schliefen, am Tag waren sie im Garten. Nach ein paar Monaten verstarb die Bernerhündin im Winer mit 13 Jahren und der Schäferhund war alleine im Garten. Da der Welpe sehr menschenbezogen war und nicht isoliert aufwachsen sollte, kam sie Stück für Stück mit in das Haus. Erst über Nacht, später auch am Tag. Selly, die zu diesem Zeitpunkt noch bei meiner Schwiegermutter lebte, hatte kein Problem mit den Hunden, so lange ihr diese nicht zu nahe kamen. Als aber die Bernerhündin verstarb und der neugierige, aufgeweckte Schäferhundwelpe öfter ins Haus kam, ließen sich Begegnungen nicht ganz vermeiden. Der Welpe fand Selly natürlich interessant und wollte, wann immer es ging, sie beschnüffeln und zum Spielen auffordern. Selly war es natürlich nicht ganz geheuer wenn der mittlerweile ziemlich große Welpe auf sie zugerannt kam und sich mit dem Maul näherte. Als ehemalige Streunerin wusste auch keiner welche Erfahrungen Selly bereits mit Hunden gemacht hatte. Eine lange Zeit verging, in der Selly den Hund, wenn sie sich über den Weg liefen, anfauchte und, wenn der Hund ihr zu nah kam, auch nach ihr schlug. Langsam, ganz langsam verstand der Hund Abstand von Selly zu halten und Selly verstand das der Hund ihr nicht schaden wollte. Mit der Zeit vertrugen sie sich so gut das beide zusammen auf einer Decke lagen. Als Selly zu uns kam, hatte sie den Hund nicht vergessen. Immer wenn meine Schwiegereltern mit ihm zu Besuch kommen, begrüßen Sie sich mit einem Nasenstups. Eines Tages jedoch war es mit der Freundschaft vorbei. Für einen Feiertag beschlossen alle zusammen bei uns das Festagsessen zu halten. An dem Tag musste ich bis zum späten Mittag arbeiten und meine Schwiegermutter kochte in unserer Wohnung das Essen, damit wir nach meinem Dienst alle gemütlich beisammen sitzen konnten. Als ich nach Hause kam kreuzte gerade meine Schwiegermutter meinen Weg, die gerade den Tisch deckte, ihr hinterher lief der Schäferhund. Der Hund sah mich und kam freudig auf mich zu um mich zu begrüßen. Selly kam kurz darauf um die Ecke und sah das der Hund erregt und mit wedelndem Schwanz um mich sprang. Selly interpretierte das Verhalten als Angriff und kam schnell zu mir gelaufen. Sie stellte sich zwischen den Hund und mich und fauchte und spuckte den Hund an, da sie dachte ich wäre in Gefahr. Meine Schwiegermutter kam eilig angelaufen als sie den Krach hörte und verschlimmert die Situation durch ihre Aufregung noch, da der Schäferhund jetzt auch noch meint mich beschützen zu müsse. Ich stand nun von Tieren eingekesselt im Vorsaal und konnte keinen Schritt gehen. Um die Situation zu lösen nahm ich kurzerhand Selly auf den Arm und balancierte in meinen Arbeitssachen, mit Rucksack auf dem Rücken und einer zappendelnden Katze auf dem Arm um den Hund und meine Schwiegermutter herum. Ich ging ins Wohnzimmer und setzte Selly auf das Sofa ab, damit sie sich beruhigen konnte. Zum Glück kehrte schnell wieder Ruhe ein und Hund und Katze verstanden sich wieder. So wurde es noch ein gemütliches Essen.
Bis heute bin ich natürlich stolz das Selly mich vor dem Hund verteidigen wollte. Auch wenn ich ihr das nicht sage, da ich sonst Angst habe das sie den Hund doch mal hochkant aus der Wohnung schmeißt;-)

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  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #71
So ... nun habe ich auch alles nachgelesen. Das sind tolle Geschichten! Nur nicht aufhören! Ihr seid ein tolles Team, wie es scheint. :)

Das mit dem Aufräumen läuft bei uns leider anders herum ... ich schmeiße was weg und die Miezen ziehen es wieder raus. :roll:
 
  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #72
Deine sind auch noch jung, warte mal noch ein paar Jahre ab...;-):mrgreen:
 
  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #73
Ich klebe hier auch dran. :d078:

Lese deine Geschichtchen sehr gerne. :) Das Bild von Selly im Karton ist echt klasse. :lol:
 
  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #74
Ich klebe hier auch dran. :d078:

Lese deine Geschichtchen sehr gerne. :) Das Bild von Selly im Karton ist echt klasse. :lol:

@mice: 1. Das stimmt! 2. Finde ich auch! :-D

@goya: Sellyherzensprinzessin ist schon sehr majestätisch in dem (zusammengeklappten) Karton!
Ein ganz tolles Foto! :!:
Und Schwiemus Schäferhund finde ich auch ganz entzückend!
 
  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #75
Nur gut das ich ständig meine Kamera mit mir herum trage und so viele Fotos mache, oder das versuche...
Ich habe noch ein paar schöne Bilder auf Lager, da müsst ihr aber noch ein wenig Geduld haben.
 
  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #76
Mein zweiter Vorname ist "Frau Ungeduld". ....
Aber was kann ich machen, außer nach noch mehr Fotos betteln?

*bettelBlickaufsetzt
 
  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #77
Tut mir leid. Das klappt bei meinen Katzen (meistens) nicht, da kann ich widerstehen.;-)

Die Bilder müssen doch zu den Texten passen...:mrgreen:

Eine Ausnahme mache ich aber:

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  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #78
Schönen Abend und gute Nacht
 
  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #79
  • Selly und Blue der Beginn Beitrag #80
Und damit es passend bleibt:

Blue und der Schäferhund

Als Blue zu uns kam war schon klar das sie auch irgendwann Bekanntschaft mit dem Schäferhund machen wird. Sie kannte zwar schon Hunde von der Züchterin, jedoch waren das kleine Schoßhündchen, die vielleicht ein Zehntel von dem Gewicht des Schäferhundes haben. Nach ein paar Wochen Eingewöhnung war es dann soweit. Meine Schwiegereltern besuchten uns mit dem Schäferhund. Meine Schwiegereltern waren bereits mehrmals allein da gewesen und Blue hatte schon Vertrauen zu ihnen gefasst. Wir waren gespannt wie Hund und Katze aufeinander reagieren würden. Als unser Besuch kam verschwand Blue erstmal unter das Sofa. Das ist bis heute ihr sicherer Rückzugsort, wenn ihr etwas unheimlich ist. Wir setzten uns gemeinsam ins Esszimmer zum Kaffeetrinken, der Hund lag ruhig auf seiner Decke neben uns. Nachdem es einige Zeit ruhig war, kam Blue in das Esszimmer spähen. Ich setzte mich auf den Fußboden, um zum einen, Blue Sicherheit zu geben und zum anderen um eventuell eingreifen zu können. Der Hund hatte schließlich noch nie ein Kitten gesehen und das Kitten noch nie so einen großen Hund. Als Blue den Raum betrat, horchte der Hund auf und hob den Kopf. Blue bemerkte die Bewegung und stoppte. Sie kam zu mir und setze sich zwischen meine Beine, die ich im Schneidersitz angeordnet hatte. Der Hund kam von seiner Decke näher gerutscht, Blue wurde unsicher. Um sich vor dem großen Monster zu verteidigen stand sie zwischen meinen Beinen auf, vergrößerte sich mit einem Katzenbuckel, gesträubten Fell und keifte den Hund an. Sie wurde immer erregte... Den Hund interessierte das nicht, er war fasziniert von dem kleinen Fellbündel und wollte es beschnuppern. Selly hingegen gab ihr Bestes um Blue zu zeigen das sie keine Angst haben muss und lief vor dem Hund ständig ruhig auf und ab, mit einem Blick, der Blue sagte: Du brauchst doch keine Anhst haben, der tut nix. Nach ein paar Minuten beendeten wir das erste Treffen, damit der Stress nicht überhand nahm und trugen Blue aus dem Zimmer. Im Laufe des Tages schlich sie nur noch an dem Zimmer vorbei...
Das zweite Treffen verlief schon ruhiger. Der Schäferhund lag ruhig im Esszimmer, beobachtete Blue von der Entfernung und Blue beobachtete den Hund vom Vorsaal aus. Das dritte Treffen begann ebenso, dann sprang Blue in den Wäschekorb, den ich mir schnappte und, immer unter Beobachtung von Blue, mit dem Korb in Richtung Hund ging. Die Katze beschaute neugierig den Hund aus dem sicheren Korb und der Hund versuchte einen Blick auf Blue zu erhaschen. Ich trug den Korb wieder hinaus und damit war das dritte Treffen beendet. Beim vierten Treffen wurde Blue mutig. Der Hund lag wieder im Esszimmer auf auf seiner Decke, Blue schlich sich unter den Überwurf des Stuhls, der dem Hund am nächsten stand und verharrte erstmal darunter. Nachdem der Hund ruhig liegen blieb, bildete sich aus dem Stoff des Überwurfs eine Beule und eine kleine dunkle Nase schob sich hervor, Richtung Hund. Gleiche darauf bildete sich die Beule wieder zurück, um kurz darauf wieder zu entstehen. So tastete sich Blue immer weiter an den Hund und erreichte nach ein paar Minuten den Vorderpfoten, den sie neugierig beschaute und beschnüffelte. Siegessicher zog sie sich wieder unter den Stuhl zurück und startete im Laufe der nächsten Stunden weitere Annäherungsversuche. Beim vierten Treffen lief sie bereits ohne Deckung an dem Schäferhund vorbei und beim fünften Treffen traute sie sich schon an die Schnauze des Hundes ranMund gIng vor ihm Schaulaufen. Heute noch finden sich beide Tiere sehr interessant und beschauen und beschnüffeln sich gegenseitig.
 
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