Hallo,
bin ganz neu hier ;-) habe zwei OKH 5 und 6 Jahre. Den Tigger, Silver Tabby habe ich aus schlechter Haltung geholt. Wurde da von Kindern gequält ohne Ende und ist nach 4 Jahren bei mir immer noch oft skeptisch und einfach sehr vorsichtig. Abends kommt er zu mir ist sehr zutraulich und genießt die Streicheneinheiten. Im Spiel ist er ganz normal, sehr interessiert und konzentriert. Der Affe, cinnamon, ich nenne ihn so weil er ein Kasper ist und mit seinem kleinen Kopf etwas wie eine Meerkatze aussieht, ist selbstbewusst und nimmt mich sehr ein. Eigentlich bin ich sein Eigentum, was nicht schlimm ist, ich bins gern ;-) er kommt direkt vom Züchter. Beide Kater sind kastriert und seit 4 Jahren bei mir. Der Tigger ist bescheiden, unterwürfig, Affe hat hier halt das sagen und er akzeptiert das. Nur beim abendlichen streicheln zum gute Nacht sagen passiert es, dass sie sich gegenseitig ins Bein beißen um den anderen nicht an mich ran zu lassen.
Heute habe ich mir einen cornish rex Kater angesehen, der zur Abgabe angeboten wird. Angeblich hat der Mann Asthma wegen dem Kater. Gehustet hat er bei meinem Besuch nicht. Mein Eindruck war, dass die mit dem Kater überfordert sind. Er wird allein gehalten und fordert Nähe und Aufmerksamkeit ein. Zudem ist er jung und lebhaft. Ich hätte ihn am liebsten gleich mitgenommen. Aber ich habe Bedenken.
Zum einen weil meine seit 4 Jahren zu zweit ganz gut zurecht kommen ohne große Raufereien.
Zum anderen habe ich Angst, dass mein Tigger von einem jungen Selbstbewussten Kerl untergebuttert wird.
Und weiter, dass mein Affe sich zurück gesetzt fühlt und unglücklich wird.
Was denkt ihr, denke ich Zuviel nach? Wie seht ihr das, lieber zu zweit bleiben oder einen dritten dazu? Eine Bekannte mit jahrelanger Erfahrung mit Orientalen sagte bei ihr fingen die Probleme erst an, als zu 2 Katern ein Weibchen hinzu kam. Ist das so klappt es mit Männern untereinander besser?
Vielleicht mag jemand seine Erfahrungen mit uns teilen?
Liebe Grüße
Lisa