Peter, mein kleiner Blindfisch

Diskutiere Peter, mein kleiner Blindfisch im Foto Studio Forum im Bereich Community; Falls hier falsch, bitte verschieben. Danke! Hier werde ich nun in sehr lockerer Reihenfolge über Peter berichten. Einige der Fotos die ich hier...
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #1
Tschikitta

Tschikitta

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Falls hier falsch, bitte verschieben. Danke!

Hier werde ich nun in sehr lockerer Reihenfolge über Peter berichten.
Einige der Fotos die ich hier zeige sind schon bekannt, da diese schon einmal im Forum aufgetaucht sind. Aber die Fotos werden eben nun gebraucht.

Peter wurde am 24.08.2011 geboren zusammen mit seiner Schwester Paula, die aber leider inzwischen durch einen Unfall verstorben ist. Auch die Mutter kam bei einem Unfall ums Leben.

Hier sind die Drei, wobei Paula und Peter (der schwarze) auf diesem Foto erst ein paar Stunden alt sind:

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Zuerst kam die Mutter bei einem Unfall im Jahre 2013 ums Leben und im Jahre 2014 die Schwester von Peter. Hier sind die beiden:

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Peter hat sehr lange getrauert. Zunächst zusammen mit der Schwester Paula, und als diese auch ums Leben gekommen ist, saß Peter sehr oft an deren Gräbern und hat getrauert. Noch immer (Mai 2017) geht Peter zu den Gräbern und trauert um die beiden.

Hier noch ein Foto von Paula, wenige Tage vor ihrem Tod:

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Peter veränderte sich nachdem seine Schwester gestorben war. Er wurde meine Katze. Was aber auch daran lag, das ich ihn versorgt habe, denn meine Frau Lina konnte es schon damals nicht mehr richtig.

Aus Peter wurde ein stolzer Kater wie auf dem nächstem Foto zu sehen ist:

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Nur hat er schon immer seine Zunge heraus gestreckt. Warum ist mir unbekannt und auch der Tierarzt konnte den Grund nicht finden. Aber alle finden es lustig, darum haben wir es gelassen. Wir das sind die gesamte Familie.

Sehr schnell gewöhnte sich Peter daran, wenn es dunkel wird muss er ins Haus. Zwar war er öfters am motzen, hat sich aber schon nach kurzer Zeit beruhigt und sprang dann zu mir in seinen Karton der neben mir steht. Sehr gern hat er sich dort auf mein altes T-Shirt gelegt um zu schlafen. Ich habe ihn dann immer mit dem Rest des T-Shirts zu gedeckt:

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Im Dezember 2016 stellte ich fest, das etwas mit den Augen von Peter nicht stimmt. Ein Auge war normal, jedoch das andere Auge blieb im Licht dunkel.

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Gleich am nächstem Tag bin ich mit Peter zum Tierarzt. Dieser war nicht da, sondern nur eine Vertretung. Diese schaute sich Peters Augen an und wenig später war ich mit dem kleinen Unterwegs zu einer TK die 60 Kilometer entfernt ist.

Dort wartete der Augenarzt schon auf uns und Peter wurde sofort an den Augen untersucht. Das Ergebnis war für mich nieder schmetternd. Peter war auf dem einen Auge schon erblindet und bei dem anderen war nur noch eine Unterscheidung von Hell zu dunkel möglich.

Auf diesem Foto kann man erkennen, das Auge auf der linken Seite ist nicht mehr zu erkennen:

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Keine Angst! Peter gähnt nur!

Also begann der Kampf um das noch eine Auge. Monatlich war ich mit Peter in der Klinik und ich ließ mir genau sagen, wie ich Peters Augenlicht erhalten kann. Jedoch machte der Tierarzt mir wenig Hoffnung, denn die Krankheit an Peters Augen greift sehr schnell um sich.

Hier eine Aufnahme die ich von Peter gemacht habe als ich nach dem ersten Besuch aus der Klinik wieder zu Hause war:

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Sehr gut kann man darauf erkennen, das das linke Auge schon nicht mehr auf Lichteinflüsse reagiert. Auch kann man am anderen Auge die Entzündung erkennen. Dazu muss ich sagen, das beim Besuch des Haus Tierarzt noch nichts zu sehen war.

Peter bekam von mir Augentropfen und Medikamente die die Entzündung bekämpfen. Zunächst sollte ich von einem bestimmten Medikament nur 2 mal am Tag einen Tropfen in ein Auge geben. Etwas später von einem anderen Medikament 3 Tropfen am Tag und von noch einem anderen bis zu 10 Tropfen am Tag.

Zusätzlich bekam er etwas gegen die Entzündung, aber davon nur einmal am Tag eine bestimmte Menge. Zusätzlich bekam er noch eine Pille. Diese in Peter zu kriegen war nicht schwer. Ich habe die Pille einfach zusammen mit Leberwurst gegeben. Seit Mutter und Schwester gestorben sind, bekam Peter morgens Leberwurst. Darin wurde einfach die Pille hinein gegeben und Peter hat diese gefuttert.

Gleich beim ersten mal sagte mir der Augenarzt, das die Behandlung sehr teuer werden kann. Mir war das aber egal und so habe ich in den nächsten 5 Monaten über 600 Euro für Medikamente bezahlt. Für die Augenuntersuchung war jedes mal nur etwa 45 Euro fällig.

Der Augen Tierarzt erwähnte auch das Einschläfern von Peter, doch das habe ich dem Tierarzt sofort wieder ausgeredet. Denn nur wegen der Augen? Kommt überhaupt nicht in Frage!

Also habe ich Peter mit seinen Medikamenten versorgt. Natürlich hat es nicht geklappt mit den bis zu 10 mal am Tag zu gebenden Tropfen. Es trat auch eine Besserung bei Peter ein. Der Augeninnendruck ging fast bis zum Normalwert zurück. Und genau dieser Innendruck ist es, der Peters Augen zerstört hat. Der normale Innendruck der Augen beträgt bis zu 20mm/Hg. Der höchste Wert bei Peter betrug 67mm/Hg. Also hätte Peter zu der Zeit starke Kopfschmerzen haben müssen. Doch Anzeichen dafür wurden nicht festgestellt.

Steigt der Wert zu hoch, bekommt die Katze starke Kopfschmerzen die sich wie Migräne anfühlen sollen. Nur 20% der Katzen haben keine Schmerzen. Leider gehört Peter zu diesen 20%, sonst hätte ich mit Sicherheit schon eher reagiert.

Durch die Medikamentengabe konnte der Druck auch wieder gedrückt werden und zwar auf 27mm/Hg auf beiden Augen. Denn ich habe Peter in beide Augen getropft, obwohl das eine Auge ja schon kaputt war. Geschadet hat es mit Sicherheit nicht.
Jedoch stieg der Innendruck langsam wieder an!

Setze ich fort! (muss jetzt erst zur Arbeit)
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #2
Hallo Helmut,

ich finde es beachtenswert und einfach super, dass du dich so sehr um Peter bemüht und ihn nicht aufgegeben hast. Der arme Kerl musste in seiner Kindheit und Jugend so viel durchmachen.

Eine "Erlösung" wäre für mich ebenfalls nicht in Betracht gekommen. Ich mußte mich zwar noch nie mit Blindheit bei einer Katze beschäftigen, aber eine Dosine aus einem anderen Forum wohnt gleich mit mehreren Blindchen zusammen und die Katzen kommen relativ gut mit dieser Behinderung zurecht und führen ein lebenswertes Leben.

In diesem Sinne, ich freue mich schon auf die Fortsetzung ....

Susanne
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #3
Hallo lieber Helmut und Kater Peter, hier sind kräftig Daumen und Pfoten gedrückt, dass alles so gut geht, wie es eben gehen kann. Toll, dass ihr zusammenhaltet.
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #4
Hallo,

der Peter ist noch so jung (versteh nicht, wie ein Tierarzt da gleich die Erlösung in Betracht zieht :sad:)

Die Katze meiner Nachbarin war auch blind, sie hat dennoch ein sehr hohes Alter erreicht, und die Beiden kamen bestens damit zurecht.

Ich drücke dem Peter auch ganz dolle die Daumen, dass ihm wenigstens ein sehendes Auge erhalten bleibt!

Viel Glück!
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #5
Lieber Helmut,

von hier die besten Wünsche für Peter u. für dich.:-|

LG
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #6
Weiter geht's!
Am letzten Sonntag Nachmittag kam Peter durch die offene Terrassentür gelaufen und ging aufs Katzenklo. Dabei hat er erst einmal den Tunnel weiter gebuddelt der zur 200m entfernten Sparkassenfiliale führt. Anschließend kam er ein bisschen kuscheln und ist dann wieder raus. Jedoch blieb er diesmal auf der Terrasse und setze sich auf die Umrandung derselben.

Nach etwa einer Stunde kam er wieder rein. Schon da fiel mir sein unsicherer Gang auf. Immer wieder schlug er mit einer Pfote nach vorn um dann ein paar kleine Schritte weiter zu gehen. So ging er bis zur Wohnzimmertür die vollkommen Weiß ist. Der Gang im Flur ist relativ dunkel. Bisher hatte Peter keine Schwierigkeiten gehabt in den Flur zu kommen.

Diesmal lief er vor die Tür! Erst schaute er verdutzt, ging dann etwas zur Seite und machte wieder einige Schritte nach vorn. Diesmal, so vermute ich, lief er gegen die Mauer vom Wohnzimmer. Kurz darauf kam er wieder hinter der Tür hervor und ging sehr dicht an der Tür lang. Ich vermute, das seine Schnurrhaare an der Tür schleiften. Erst als er am Ende der Tür ankam, ging er in den Flur.

Ich folgte sofort und konnte erkennen, das Peter nun vor dem Schrank lief der im Flur steht. Auch hier ging er sehr dicht am Schrank entlang, bis der Schrank zu Ende war. Dort wechselte er die Seite und stieß vor das Katzenklo welches dort steht. Danach folgt der Eingang zum Computerzimmer wo auch das Essen und Trinken steht. Vor dem Eingang befindet sich wegen der Hunde ein Gatter von einem alten Kinder Laufstall. Dieses stand offen und so konnte Peter zum Futter gelangen. Aber auch hier war erst für ein paar Sekunden suchen angesagt.

Da wusste ich, das Peter auch auf dem zweiten Auge blind ist! Sofort habe ich die Türen geschlossen, damit Peter nicht mehr nach draußen kann. Das sind die Terrassentür nach vorn und hinten die Tür zum Schlafzimmer. Auch von dort kann man durch eine Katzenklappe nach draußen. Denn früher befand sich dort auch ein Ausgang zur zweiten Terrasse. Diesen Ausgang habe ich verschlossen und mit einer Katzenklappe versehen, damit die beiden jederzeit, auch im Winter, raus können.

Da Peter aber trotzdem raus wollte, musste ich ihm erst einmal erklären, das es nicht mehr geht. Dabei habe ich dann dieses Foto gemacht:

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Hier kann man erkennen das auch das andere Auge nicht mehr auf Lichteinflüsse reagiert.

Gleich am Montag habe ich in der Klinik angerufen und mit dem Arzt geredet. Auch er sagte mir am Telefon, das Peters zweite Auge nun nicht mehr funktionierte. Jedenfalls sollte ich weiter tropfen bis wir am Mittwoch zu ihm kommen.

Am Montag machte dann Peter so viel Theater, das ich mit ihm hinten raus bin. Vor der Terrasse befinden sich zwei Stufen. Schon dort kam Peter ins stolpern. Dann ging er zu einer Bank auf die er immer gesprungen ist, um von dort auf dem Zaun lang zu gehen. Nun stand er vor der Bank und hat fürchterlich Miaut. Dabei schaute er in meine Richtung, aber ich wusste das er mich nicht mehr sieht.

Ich bin zu ihm und habe ihn auf den Arm genommen. Auf meinem Arm fing er an zu weinen und presste seinen Kopf sehr fest an meine Schulter. ich bin dann wieder mir ihm rein und habe ihn getröstet. Jedoch auch ich konnte mich nicht beherschen.

Wohl zwei Stunden lag er auf meinem Schoß und hat sich streicheln lassen. Erst dann legte er sich neben mir auf die Couch. Auch dort habe ich ihn weiter gestreichelt. Jedoch bin ich nach einigen Minuten aufgestanden und habe ein Katzengeschirr, welches ich schon lange habe, heran geholt. Nach dem Auspacken habe ich Peter das Geschirr auf den Rücken gelegt. Dieser hat an dem Geschirr geschnuppert, aber es nicht herunter geworfen.

Darum habe ich ihm das Geschirr umgelegt. Auch jetzt kam keine große Reaktion von ihm. Jedoch an die Leine nehmen wollte ich Peter noch nicht. Peter ließ es jedoch geschehen. Auch am Dienstag und alle restlichen Tage der Woche ließ Peter es zu, das er das Geschirr umhatte.

Am Mittwoch bin ich dann mit Peter zur TK. Dort wurde dann bestätigt das Peter auf beiden Augen blind ist. Da aber der Innerdruck der Augen immer höher steigt, riet mir der Tierarzt dazu, die Augen zu entfernen. Nachdem er mir die Alternative, solange Peter lebt tropfen, habe ich mich dazu entschlossen das die Augen von Peter entfernt werden müssen. Nur dadurch ist ein Leben ohne Schmerzen für ihn möglich.

Am Sonntag bin ich dann mit ihm spazieren gegangen. Dazu habe ich ihm das Geschirr umgelegt und an der Leine befestigt. Dann bin ich mit ihm raus. Natürlich war hier erst einmal Tiefgang angesagt.

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Aber auch der erste Kampf mit der Leine:

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Nach zwei Stunden war ich wieder zu Hause. Zwischenzeitlich hat Peter einmal Panik bekommen weil eine Frau mit einem Kinderwagen kam und Peter das Rollgeräusch nicht zu ordnen konnte. Doch ich habe ihn beruhigt und dann sind wir zurück nach Hause.

Am Montag, 8.05. bin ich wieder mir ihm raus. Auch diesmal schliff sein Bauch zunächst über dem Boden um jedoch nach kurzer Zeit ganz normal zu laufen. Nach einer Stunde machte Peter eine Pause:

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um anschließend ganz normal weiter zu gehen. Jedoch hat er unsere Siedlung nicht verlassen.

Heute bin ich mit Peter zu der Klinik um ihn dort ab zu liefern. Zuvor habe ich nóch versucht ein Foto von Peter zu machen. Doch der hatte etwas dagegen. Darum habe ich versucht durch die Öffnungen im Tragekorb eine Aufnahme zu machen:

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Jedoch ist das nicht gelungen. Darum habe ich den Korb geöffnet um dann dieses Foto zu machen:

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Doch auch jetzt wollte Peter kein Foto von vorn. Aber das hatte ich schon:

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hier ist Peter zu sehen während unseres letzten Spaziergang, wobei Luna alles genau beobachtet:

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Überall wo Peter hinging, schaute auch Luna hin:

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Doch trotzdem hat Luna wie in den letzetn zwei Jahren, geknurrt, wenn Peter zu nah kam. Als ich heute zurück von der TK kam, hat Luna jedoch überall nach Peter gesucht. Ich habe versucht ihr zu erklären, das Peter bald wieder kommt und sie sich um Peter kümmern muss. Warten wir ab, was nach der Rückkehr von Peter geschieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #7
Seit Jahren stille Mitleserin Deiner Threads.
Es tut mir so leid für Euch :cry: lass Dich unbekannterweise tröstend in den Arm nehmen.

Ihr schafft das und Dein süßer Peter wird sich mit der Zeit an alle Veränderungen gewöhnen.

Für die heutige OP und der Heilphase sende ich ganz viele Daumendrücker.
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #8
Auch ich wünsche Peter alles Gute zur bevorstehenden OP und natürlich auch alles Gute für seine Genesung.

Ich hatte es anfänglich nicht mitbekommen und so sehr gehofft, dass ein Auge sehend erhalten werden kann. Es tut mir so leid.
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #9
Alles Gute für den tapferen Peter *daumendrück
und liebe Grüße an Dich Helmut.
:a022:
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #10
Helmut es tut mir leid für Peter aber er hat ein tolles Zuhause.

Ich wünsche euch einen schnellen Heilungsprozess und das Lina sich um Peter ein bisschen kümmert.
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #11
Es tut mir sehr leid, was ihr zwei da nun wieder durchmachen müsst.
Aber Peter hat Glück, weil du bereit bist, ihm da hindurch zu helfen.
Ich drücke euch die Daumen!
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #12
Auch von mir alles Gute für Peter. Mit dir an seiner Seite wird er sich in seinem neuen Leben zurechtfinden. Daran glaub ich ganz fest.
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #13
Als ich Peter gestern in der Klinik abgeben musste, wurde mir auch ein Formblatt vorgelegt welches ich ausfüllen musste. Auch beim Menschen gibt es vor einer OP das selbe Papier. Damit sichern sich die Ärzte ab, weil es könnte ja was schief gehen. Aber mir fiel auf der Rückseite ein Punkt auf. Dort wurde ein vollständiger Check der Katze für 187 Euro angeboten. Also fragte ich was dieser Check denn enthält.

Ich war erstaunt als ich das hörte was dieser Check enthält. Das sind das große Blutbild, ein Schall des Herzens, Ultraschall, Röntgen, ein CT ein MRT sowie eine Zahnuntersuchung und noch vieles mehr. Für all die Untersuchungen wird Peter etwas eher in Narkose verlegt, dann werden die Untersuchungen gemacht und anschließend sofort die OP. Natürlich habe ich diese Untersuchung sofort mit angeordnet.

Heute gegen Abend habe ich dann ich der TK angerufen. Peter hat die OP sehr gut überstanden. Er war inzwischen auf der Krankenstation wo er auch schon Pipi abgesetzt hat. Trotzdem bekam er noch einen Tropf gegen Schmerzen und in etwa zwei Stunden bekommt er auch etwas zu Futtern. Jedoch konnte mir die Krankenschwester nicht sagen was die zusätzliche Untersuchung ergeben hat. Dazu wollte mich der Tierarzt später anrufen.

Gegen 20.00 Uhr rief dann der Tierarzt an. Nochmal sagte er mir das der Pirat die OP sehr gut überstanden hat. Dann fragte ich nach den Ergebnis der anderen Untersuchung. Auch hier ist alles im grünen Bereich. Das einzige was Peter hat, ist Zahnstein der aber nicht sofort behandelt werden muss. Der Tierarzt riet mir, in etwa 6 Monaten noch einmal nach den Zähnen sehen zu lassen. Erst dann kann man entscheiden ob eine Behandlung von Nöten ist.

Morgen Nachmittag soll ich noch einmal anrufen, wann ich Peter abholen kann. Solange wird Peter noch beobachtet.

Ich freue mich schon darauf, Peter wieder im Bett liegen zu haben, denn irgend etwas fehlt jetzt wenn ich flach liege!
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #14
Liebe Grüße und ganz gute Erholung!!
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #15
Ich habe eure Geschichte gerade entdeckt.

Geht es Peter gut? Hibbel

Er wird bestimmt Zeit brauchen um sich auf seine Blindheit einzustellen, oft sind Tiere aber viel flexibler als wir Menschen. Ich denke bald hat er den Dreh raus.
Ich finde es großartig das du mit ihm an der Leine raus gehst.

Ich habe gelesen das es blinden Katzen helfen soll wenn man Hindernisse ein wenig einpafümiert, so können sie sich besser orientieren.
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #16
Heute um 18.20 Uhr durfte ich Peter wieder abholen. Natürlich war ich viel zu früh da und musste darum eine halbe Stunde warten. Dann kam der Tierarzt und holte mich zum Gespräch ab. Er sagte mir, das bei dem rechten Auge ein zweiter Schnitt gemacht werden musste, weil das Auge schon zu sehr geschwollen war. Darum sieht das rechte Auge auch etwas anderes aus wie das Linke. Auch sagte er mir wie es weiter gehen soll mit meinem Peter.

Die Fäden werden sich in etwa 10 Tagen von alleine auflösen. Eine Nachuntersuchung in der TK ist nicht nötig, trotzdem werde ich morgen einen Termin beim Tierarzt machen, damit er sich die Wunden von Peter öfters ansehen kann. Das fand auch der Tierarzt in Ordnung.

Drei bis vier Tage soll ich noch ein Schmerzmittel (Metacam) einmal am Tag geben. Damit Peter nicht an seinen Augen kratzt, hat er eine Halskrause bekommen, was er natürlich gar nicht prickelnd findet. Als ich mit ihm zu Hause ankam wollte er das Teil sofort abmachen. Hat er auch geschafft, aber mit Hilfe meiner Tochter war die Krause nach weniger wie eine Minute wieder angebracht. Nur diesmal hat meine Tochter das Halsband der Krause etwas enger gemacht. Dabei habe ich dann entdeckt, das die Barthaare von Peter auch gekürzt worden sind.

Gefuttert und getrunken hat der kleine auch schon, danach ist er dann erst einmal durch die gesamte Wohnung und anschließend zielstrebig ins Schlafzimmer wo die Katzenklappe nach draußen ist. Davor stand er dann und hat gemaunzt weil er nicht raus kam. Vor der Klappe befindet sich nämlich noch eine Glastür und diese war geschlossen.

Darum ging er nach kurzer Zeit wieder aus dem Schlafzimmer und in Richtung Wohnzimmer. Doch diesmal lief er vor mehrere Schränke und auch vors Katzenklo welches im Flur steht. Auf dieses wollte er gehen, was aber wegen der Halskrause nicht richtig klappte. Darum gab er nach kurzer Zeit auf und obwohl ich anschließend den Deckel vom Klo abgemacht habe, wollte er nicht darauf.

In meinen Zimmer steht ebenfalls ein Katzenklo, da ging er dann hin. Der Eingang zu diesem Klo ist etwas größer, jedoch auch hier störte der Kragen. Darum habe ich etwas an dem Kragen gedrückt, bis Peter ins Klo konnte. Auch diesmal hat Peter an seinem Tunnel weiter gegraben. Wieder aus dem Klo ging er Rückwärts und dann ins Wohnzimmer.

Dort hat er sogar mit seiner Maus gespielt. Leider zu kurz, da er sie nicht ins Maul nehmen konnte. Darum gibt es davon leider kein Foto. Jetzt liegt Peter auf meinem Schreibtisch und schläft.

Als ich mit Peter zu Hause ankam, wollte auch Luna mit rein. Als sie den Tragekorb gesehen hat, fing sie erst einmal an zu knurren. Kam aber mit ins Wohnzimmer wo ich den Korb geöffnet habe. Nachdem Peter aus dem Korb raus war, knurrte wiederum Luna um aber schon nach sehr kurzer Zeit vorsichtig an Peter zu schnuppern. Jetzt war von ihr kein geknurre zu hören dafür Interesse. Es war das erste Mal nach über zwei Jahren, das Luna nicht geknurrt und sie an Peter geschnuppert hat.

Nun folgen Foto von Peter. Diese Fotos sind nichts für schwache Nerven. Wer diese also nicht sehen will, sollte hier den Threat verlassen!

Das erste Foto ist leider etwas verwackelt, da Peter sich genau in dem Moment gedreht hat, als ich den Auslöser drückte:

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hier sitzt Peter vor einer Wand als er den Ausgang suchte, der sich etwas weiter rechts befindet aber geschlossen ist:

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Wieder ist die Tür etwas links von ihm, aber auch geschlossen:

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Auf diesem Foto sind die Stellen der OP sehr gut zu sehen:


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Und so sieht Peter aus der Nähe betrachtet heute aus:

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Hier liegt Peter nun auf meinem Schreibtisch. Rechts von ihm kann man die Medikamente sehen, die er bisher gebraucht hat. Nun ist es nur noch Metacam für ein paar Tage.

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Natürlich ist Peter nicht alleine auf den Schreibtisch gesprungen. Dazu habe ich ihn einfach hoch gehoben und er hat sich von mir erst einmal streicheln lassen. Dann hat er sich hingelegt und war auch bald am schlafen.

Da Peter in den nächsten zwei Wochen nicht das Haus verlassen darf, werde ich ab und an weiter berichten!

Gruß Helmut
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #17
Hallo Helmut,
Du schreibst immer so toll.
Bitte berichte uns wie es weitergeht.
Ich wünsche dem süßen Peter alles Gute!
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #18
Hallo Helmut mit Peterle, dem Tapferen,
alles Gute euch und gute Besserung an den lädierten Patienten!
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #19
Lieber Helmut,

ihr seid beide so tapfer. Hauptsache Peter hat erstmal keine Schmerzen,
alles andere findet sich bestimmt. Wie er aussieht das ist doch auch
egal, wichtig ist dass er sich an seinen neuen Zustand gewöhnt.
Mit deiner Hilfe wird er das sicher schaffen.;-)

LG
 
  • Peter, mein kleiner Blindfisch Beitrag #20
Für Peter meine allerbesten Genesungswünsche.
 
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