12. OKTOBER 2020
Immer noch hält uns alle die Pandemie in Atem.
Immer noch hatten wir vor, im Herbst noch einmal nach "unseren" Andros-Katzen zu schauen, um ihnen den Start in die Wintersaison zu erleichtern. Diesmal ist Miriquidius wieder unterwegs, wie im Oktober letzten Jahres als "One-Man-Show".
Immer noch blieb es bis zum Schluss spannend, ob und wie die Reisevorbereitungen verlaufen, von geänderten Fährverbindungen bis zum beruflich angeratenen, aber negativen Corona-Test in der Familie. Skurril muten die aktuellen Reisebeschränkungen an: Berliner dürfen keinen Urlaub im angrenzenden Umland verbringen, jedoch im europäischen Ausland. Über 30 Jahre nach dem Mauerfall fühlt sich der gebürtige Ossi Miriquidius wie ein Westberliner: eingekesselt in der eigenen Stadt, die weite Welt nur über Transitstrecken errreichbar.
Und immer noch steht am Anfang jeder Reise das Packen des "Androskoffers".
Man sieht, wie wir Prioritäten setzen - der große ist der Androskoffer, das kleine Gepäck steht dem Reisenden zu:
Auch diesmal verlief die Anreise problemlos, so dass genügend Zeit blieb, in altbewährter Weise über die Supermärkte herzufallen; diesmal mussten doch tatsächlich zwei Lidl angefahren werden, um die benötigte Menge zu ergattern.
Um nicht anderthalb Tage für die Anreise zu vertun, hatte Miriquidius diesmal den ersten Flug früh und die letzte (und "dank" Pandemie auch einzige) Abendfähre gebucht. Vor ziemlich genau einem Jahr fuhr er in den Sonnenaufgang gen Andros, diesmal schwelgte er im Sonnenuntergang über dem Festland und kam in rabenschwarzer Nacht in Gavrio an.
13. OKTOBER 2020
Aufgrund der nächtlichen Ankunft wurden die Futterstellen erst heute aufgesucht. Richtig viel los war nicht, da es heute morgen windig und regnerisch war (sogar mit einem fünfminütigen Wolkenbruch). Aber typisch Küstenwetter - ab Mittag wieder Sonnenschein.
Futterstelle 1
Medea
Ein Neuzugang, Medea fast zum Verwechseln ähnlich; es ist aber keins ihrer beiden Kitten vom Oktober letzten Jahres.
Ein Bild von einem Kater - der wunderschöne Hyazinth. Kein Vergleich mehr zum Schnupfenkater, der er im Juli noch war!
Am Abend kamen dann noch Aristoteles in der Bildmitte…
… und Melina zu Tisch.
Futterstelle 2
Am Nachmittag bot sich an Futterstelle 2 dieses schöne Bild:
Im Einzelnen präsentierten sich dann:
Neela
Scotty ( @kexi )
Liane und Tiffy.
Nikolas
Eva (vorn) und Amy II (hinten).
Zora
Vaggelio
Futterstelle 3
Von vorn nach hinten: Miss Meier, Timos, Sokrates, ein auf die Schnelle nicht erkannter Tiger und ein unkastrierter Roter.
Sokrates ist immer noch die Oberschmusebacke an dieser Futterstelle!
private Futterstelle bei S.
Unser Freund S. wurde heute vormittag zum einen sowieso aufgesucht, weil sich das unter Freunden einfach so gehört, und zum anderen, um dort drei kleine Katzen zur Kastration abzuholen. Eine der drei ist schon bekannt. Dieser schwarz-weiße Kater wurde vor einiger Zeit von unserer Freundin A. aufgesammelt, zu S. gebracht und schon im Voraus auf den Namen "Tuppes" gebucht. Heute nun hat er seinen Kastrationsgutschein eingelöst!
Bevor wir zu den beiden anderen Kastrakandidaten kommen, wieder eine bei S. übliche Bilderflut:
Kitty
Luzifer ( @Athos )
Phönix ( @Daytonafreak )
Teddy ( @rina2102 )
Lavinia
Paddy ( @kexi )
Majara
Jörg neben Tagetes, den Lieblingsblumen seines Namensgebers.
Champy
Hinten Yuki, davor Nikita.
Mina
Tebetan
Vorn Eleni, dahinter Tamy.
Tayo
Aber nun zu den beiden Kastrationskandidaten. Diese Kleinen wurden Latifa während ihrer Augustreise von einer älteren Dame an einer Futterstelle im Ort in die Arme gedrückt mit der Bitte, sich darum zu kümmern. Sie fanden daher Aufnahme bei S. und suchen nun ihre Kastrationspatenschaften.
Ein buntes Mädel:
Ein Tigerkater (vorn die Bunte):
Während nun die einen (von der Warteliste) über Kastrationspatenschaft nachdenken, dürfen die anderen zum Schluss noch ein paar Bilder von Andros genießen. Da die Tierärztin selbst kurz zur Zahnärztin musste, war diesmal die Wartezeit etwas länger, so dass Miriquidius die Gelegenheit nutzte, um Chora, die "Hauptstadt" von Andros, ein wenig zu erkunden.
An der Spitze der Landzunge, auf der der Ort liegt, befindet sich eine Festung von 1207, die bis 1943 recht gut erhalten war, aber durch deutsche Bombenangriffe zerstört wurde. Im Meer davor steht der Tourlitis-Leuchtturm, ein 1990 originalgetreu errichteter Nachbau des ebenfalls 1943 zerstörten ursprünglichen Turms.
An Kriegszeiten erinnert ebenfalls die Statue des "unbekannten Seemannes" auf dem Platz direkt vor der alten Festung. Hinter der Statue befindet sich das Maritime Museum von Andros.
Die Kirche des Hl. Georg.