Ein Abschied.. (?)

Diskutiere Ein Abschied.. (?) im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Frag doch mal saurier. Sie musste doch Pepper auch abgeben, weil es in ihrer Gruppe einfach nicht funktioniert hat. Natürlich war sie zutiefst...
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #21
Frag doch mal saurier.
Sie musste doch Pepper auch abgeben, weil es in ihrer Gruppe einfach nicht funktioniert hat.
Natürlich war sie zutiefst unglücklich, aber Pepper hat jetzt nette neue Dosis und ein tolles Zuhause.
Die Züchterin hat ihr bei der Suche und der Vermittlung sehr geholfen und es wurde eine tolle Lösung gefunden.

Ich würde Holly auch nicht abgeben, wenn sie deine Seelenkatze ist. Das geht einfach nicht.
Ich würde allerdings erst einmal nur Findus abgeben und sehen, wie sich die Sache ohne ihn entwickelt und Xaver eine Chance geben.

Mein Mailo ist auch ein ziemlich rabiater Charakter und wenn er raufen will, nehmen lieber alle Reißaus.
Am meist hat er es auf seine Schwester abgesehen, die er gern verfolgt. Insofern ist mir die Situation nicht ganz unbekannt.
Da sie aber immer noch nebeneinander fressen können und sich gegenseitig beschnuppern, sehe ich es noch recht entspannt.
Ich wüsste auch nicht, wen ich abgeben würde, sollte es zum Schlimmsten kommen.

Frag doch saurier noch mal um Rat.
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #22
Vielen Dank, ich texte saurier dann mal privat an!

Es ist echt zum Haareraufen. Habe gerade eben auch mit meiner Schwester gequatscht, die auch der Meinung ist, dass ich Holly nicht abgeben kann. Niemals nicht.
Aber Findus alleine... Er ist eben so eine Baustelle! :-?
Viel zu früh von der Mama weg, dadurch schlecht sozialisiert, hat Angst vor Männern, Hunden, Kindern, Schuhen, Wäschekörben, lauten Geräuschen generell und ist noch dazu eine Rabiatperle - auch was den Umgang mit Menschen betrifft (er zwickt gerne mal in die Wade, wenn er Aufmerksamkeit will usw.). Er hat Energie ohne Ende, ist aber nicht "einfach so" zu bespaßen, da muss man sich schon Mühe geben, sonst sitzt er die ganze Nacht und maunzt. Und dann ist er auch noch Stehpinkler. Und SCHWARZ. Er braucht ganz, ganz dringend Katzengesellschaft, nur kann keiner genau sagen, ob er wieder zu heftig rauft oder nicht. Was ne Lotterie.
Und ob Xaver mit Holly glücklich wird, kann ich auch nicht wirklich sagen. Er ist ein Kuschler und sehr sozial- ihm sind die Katzen wichtiger als ich. Nur kuscheln kann er sich mit Holly abschminken. Also ja, gehen würde es, aber ist auch nicht optimal. Da müsste ich eher eine zweite Raggie für Xaver einziehen lassen, genauso "faul" und umgänglich. Aber neiiiiiin, das is ja auch wieder zu viel Risiko. Arrghh :roll:
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #23
Es ist natürlich schwer, dennoch ist es wichtig eine Lösung für alle zu finden. Vorallen Dingen für dich. Du hast geschrieben Holly auf keinen Fall abgeben. Wer leidet nun wirklich, du weil die Situation so anstrengend ist oder Holly. Wenn Hollyy diese Situation nicht erträgt, sich genötigt fühlt.... solltest du beide Kater abgeben und wenn Holly sich wieder neu sortiert hat und du wieder bereit bist....suchst du eine soziale und gelassene Katze dazu.

lg
Verena
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #24
Es ist natürlich schwer, dennoch ist es wichtig eine Lösung für alle zu finden. Vorallen Dingen für dich. Du hast geschrieben Holly auf keinen Fall abgeben. Wer leidet nun wirklich, du weil die Situation so anstrengend ist oder Holly. Wenn Hollyy diese Situation nicht erträgt, sich genötigt fühlt.... solltest du beide Kater abgeben und wenn Holly sich wieder neu sortiert hat und du wieder bereit bist....suchst du eine soziale und gelassene Katze dazu.

lg
Verena

Ich denke, dass wir beide leiden. Aber auch Findus. Ist doch ein riesen Terz jeden Tag, Harmonie ist anders. Ja, so hätte ich es auch probiert. Erstmal die Kater versuchen. Ich hab nur heftige Zweifel. Wegen der oben genannten Gründe ist Findus schwierig, Xaver hat chronischen Katzenschnupfen, der immer wieder durchbricht.
Der Platz für die beiden müsste seeehr speziell sein - also quasi wie bei mir, während ein Platz für Holly relativ easy zu finden wäre... :?
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #25
Wäre für Findus nicht Freigang optimaler? da könnte er sich adäquat austoben und viele seiner Baustellen wären somit verschwunden....
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #26
Meine erste 3er Gruppe war auch speziell und anstrengend dank uns geschuldeter Unwissenheit und mangelnder Erfahrung. In Kurzfassung: Vergesellschaftung eines asozialen spanischen Lastrami Einzelkaters mit einer sozialen Maine Coon (mein Mann hat sich unbedingt diese Rasse in den Kopf gesetzt). Es hat über 6 Monate gedauert bis es passabel lief, wobei natürlich Coonis Schmuse- und Gesellschaftsbedürfnis kätzisch nicht bedient wurde. Also habe ich nach 1,5 Jahren von derselben Züchterin eine weitere Coon als "Spielgefährtin" übernommen, die viel Nähe gesucht hat zur ersten Coon, nur die wollte partout nicht (mehr) und belagert seit dem uns mit ihrem extremen Kuschelbedürfnis. Die beiden Coons haben sich sehr gut verstanden, dennoch hat die ältere die jüngere immer auf Distanz gehalten. Dafür haben sich aber in kürzerer Zeit heftige Kämpfe zwischen dem Kater und der jungen Coon ergeben, so dass wir sie zeitweise getrennt haben, wenn niemand zuhause war. Das wiederholte sich, so dass ich vor einer ähnlichen Entscheidung stand, jedoch hätte ich niemals meinen (ersten) gestörten Kater weggegeben, niemalsnienicht. Er hat, bis er zu uns kam, schon soviel Schlimmes erlebt. Ich habe festgestellt, dass sich meine Anspannung unmittelbar auf die Atmosphäre ausgewirkt hat. Oft haben alle auch friedlich nebeneinander gedöst etc.. Die Kleine musste einfach auch lernen, wann sie den Kater in Ruhe zu lassen hatte. So hat sich die Gruppe arrangiert, auch wenn es oft nicht optimal war. Oft übertragen wir ja auch unsere Bedürfnisse und Vorstellungen auf die Tiere, die aber ganz anders empfinden. Ich denke, es ist selten vorhersehbar, wie sich der Charakter von Tieren in einer veränderten Situation verändert. Du wirst sicherlich spüren, wenn Du ein gutes neues Zuhause für Deine Kater gefunden hast. Ich wünsche Dir alles Gute für diesen Prozess.
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #27
Wäre für Findus nicht Freigang optimaler? da könnte er sich adäquat austoben und viele seiner Baustellen wären somit verschwunden....

Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Er ist halt ein richtiger Schisser und verfällt in Schockstarre, wenn er Angst kriegt. Also ich fände das nicht so optimal. Außer wenn er wirklich in die Pampa ziehen würde, wos keine Straßen, Hunde, Menschen oder sonst was gibt..

Ich habe festgestellt, dass sich meine Anspannung unmittelbar auf die Atmosphäre ausgewirkt hat. Oft haben alle auch friedlich nebeneinander gedöst etc.. Die Kleine musste einfach auch lernen, wann sie den Kater in Ruhe zu lassen hatte. So hat sich die Gruppe arrangiert, auch wenn es oft nicht optimal war. Oft übertragen wir ja auch unsere Bedürfnisse und Vorstellungen auf die Tiere, die aber ganz anders empfinden. Ich denke, es ist selten vorhersehbar, wie sich der Charakter von Tieren in einer veränderten Situation verändert. Du wirst sicherlich spüren, wenn Du ein gutes neues Zuhause für Deine Kater gefunden hast. Ich wünsche Dir alles Gute für diesen Prozess.

Vielen Dank!

Ich weiß, dass ich auch Teil des Problems bin. Oft denke ich mir "Mir wäre hier drin auch total langweilig". Ich setze mich dann selbst unter Druck, plane streng zeitlich ein, wie oft ich mich mit den Katzen beschäftige und bin dann enttäuscht, wenn sie nicht so mitmachen, wie ich es gerne hätte.
Natürlich reagieren sie sehr sensibel auf meine Stimmungen - der gestrige "Anfall" von Findus hat sicher damit zu tun, dass ich vor Verzweiflung kaum noch geradeaus laufen konnte. Nachts sind alle drei im Bett gewesen und ich konnte natürlich nicht schlafen, aber auch Findus hat sich nicht wie sonst entspannt hingelegt, sondern mich ständig beobachtet. Er ist nicht dumm, er reagiert nur auf mich.
Ich hoffe und bete, dass ich für alle eine gute Lösung finde. Ich dachte ich hätte es geschafft, als für ein paar Wochen (fast) harmonischer Frieden geherrscht hat (So wie du es beschreibst - oft nicht optimal, aber für alle erträglich) und nun ist wieder das Gegenteil der Fall.
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #28
Bei uns war es auch ein vor und zurück. In "Spitzenzeiten" habe ich meinen Kater separiert, die Wasserflasche (böse, böse) eingesetzt oder z. B. nur ihn mit ins Schlafzimmer genommen. Wie aber Frigida schon schrieb, solange sie zusammen fressen und nebeneinander liegen können, wenn auch nicht immer, würde ich die Hoffnung nicht aufgeben. Parallel kannst Du trotzdem nach einer anderen Lösung schauen.
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #29
Mit dir möchte sicher niemand hier tauschen.

Wäre es möglich, die Katze oder die Kater an jemanden zu vermitteln, den du kennst oder der dir die Gewissheit gibt, dass du sie besuchen kannst? So würdest du sehen, dass es die richtige Entscheidung war und deinem Mitbewohner gut geht.

Es tut mir wirklich leid, was du gerade durchmachen musst. Alleine der Gedanke, dass es bei uns so Enden würde... kann dich wirklich sehr, sehr gut verstehen.
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #30
Bei uns war es auch ein vor und zurück. In "Spitzenzeiten" habe ich meinen Kater separiert, die Wasserflasche (böse, böse) eingesetzt oder z. B. nur ihn mit ins Schlafzimmer genommen. Wie aber Frigida schon schrieb, solange sie zusammen fressen und nebeneinander liegen können, wenn auch nicht immer, würde ich die Hoffnung nicht aufgeben. Parallel kannst Du trotzdem nach einer anderen Lösung schauen.

Genauso mache ich es.
Habe der Züchterin das Inserat mit den Bildern geschickt, sie wird es für mich schalten.

Trennen wollte ich auch schon des Öfteren, aber bei uns klappt das nicht länger als 5 Minuten. :shock:
Der eine sitzt auf der einen Türseite, kratzt und weint bitterlich, die anderen zwei auf der anderen Seite, ebenfalls bitterlich weinend. Sogar die Katze schaut mich dann mit großen Augen an, so quasi "Willst du nicht mal aufmachen?!" Ist das bei dir anders, akzeptieren sie die geschlossene Tür?

Fressen tun sie immer zusammen, sie spielen auch zusammen mit mir, Leckerlies jagen sie auch gemeinsam, Junikäfer ebenfalls (da muss Findus sogar richtig kuschen, DAS ist Hollys Beute). Wie gesagt, hier wird alles zusammen gemacht. Sie sind keine Feinde, sie "verstehen" sich nur nicht (mehr). Oder so.
So wars hier am Anfang:

Wäre es möglich, die Katze oder die Kater an jemanden zu vermitteln, den du kennst oder der dir die Gewissheit gibt, dass du sie besuchen kannst? So würdest du sehen, dass es die richtige Entscheidung war und deinem Mitbewohner gut geht.

Danke für deine Anteilnahme..

Leider kenne ich niemanden, der passen könnte. Alle, die meine Katzen kennen, mögen Holly ("So eine hübsche, süße Katze" usw.), die Kater aber nicht. Weil sie anstrengender sind, weniger eigenständig und eben ihre Eigenheiten haben. :-|
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #31
Ja klar. Erst wird gejammert, könnte ja klappen:lol:, da hilft nur Konsequenz, dann merken sie, dass Schluss mit lustig.
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #32
Ja klar. Erst wird gejammert, könnte ja klappen:lol:, da hilft nur Konsequenz, dann merken sie, dass Schluss mit lustig.

:lol:
Nönö, normalerweise geht das schon - ich habe die Fenster im Schlafzimmer und der Küche nicht gesichert, deshalb werden da täglich zum Lüften morgens die Türen geschlossen. Das interessiert niemanden mehr, aber wehe einer von der Bande würde auf der anderen Seite sitzen... :?:
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #33
Ich kann dich gut verstehen, ich wäre auch hin und her gerissen. Auf der einen Seite denkt man, es ist doch für Holly kein schönes Leben wenn sie ständig angegangen wird. Aber auf der anderen Seite können alle zusammen fressen, in einem Raum schlafen und und und. Wirklich schwierig.

Kannst du die "Übergriffe" denn vorhersehen? Also kennst du die Anzeichen wann es wieder soweit ist? Vielleicht kann man Findus gezielt klar machen das sein Verhalten nicht erwünscht ist?

Oder hast du es mal mit einer Gittertür versucht? Also Trennen durch die Gittertür oder so?
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #34
Ich kann dich gut verstehen, ich wäre auch hin und her gerissen. Auf der einen Seite denkt man, es ist doch für Holly kein schönes Leben wenn sie ständig angegangen wird. Aber auf der anderen Seite können alle zusammen fressen, in einem Raum schlafen und und und. Wirklich schwierig.

Kannst du die "Übergriffe" denn vorhersehen? Also kennst du die Anzeichen wann es wieder soweit ist? Vielleicht kann man Findus gezielt klar machen das sein Verhalten nicht erwünscht ist?

Oder hast du es mal mit einer Gittertür versucht? Also Trennen durch die Gittertür oder so?

Ja genau, ich seh halt nicht rein... Klar- in der Situation findet sie es sch**** und sie ist auch mal unbegründet übermäßig stinkig, wer könnte ihrs verdenken.
Aber sonst...
Es ist ja nicht so, dass täglich totaler Stunk ansteht, so ein bisschen angiften sehe ich nicht als problematisch an. Die letzte Zeit knallts halt öfters heftig, gerade morgens und eben nachts, wo ich nicht dazwischengehen kann (und es auch nicht sehe). WENN ich es sehe, gehe ich dazwischen, klar, und zwar frühzeitig. Dann klappt das auch. Wenn ich zwei Mal korrigiere und Findus immer noch arschig ist, wird er zum Abkühlen in "Einzelhaft" geschickt. An seiner Körperspannung kann ich mittlerweile erkennen, dass er zwar angreifen will, aber halbherzig und ich daher gar nicht erst was sagen muss. Damit wird Madame alleine fertig.
Wenn Katzenstreitschlichter ein Beruf wäre, hätte ich keine Probleme, dann klappts auch :-?

Getrennt habe ich noch nie, nein. Ich seh halt den Sinn nicht ganz, weil sie 80% des Tages super miteinander klar kommen. Findus will Holly nicht wehtun, er will spielen, der kleine Assi.. Aber ich weiß es auch nicht. Vielleicht sollte ich die Idee mit einem eigenen Zimmer für Holly doch mal genauer andenken.

Heut Nacht habe ich mich "getraut" und die Balkontüre offen gelassen, denn Stunk entsteht vor allem, wenn Findus dringend Energie loswerden will/aufgeregt ist und ihm nichts Spannendes präsentiert wird.
Uuuuuund...nichts, kein Mucks. Mitten in der Nacht sind sie zu mir ins Bett gekrochen. :roll:
 

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  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #35
Also das was du da beschreibst, scheint mir gar nicht so schlimm.
Es klingt eher so wie bei uns.
Mili und Mailo kuscheln schon längst nicht mehr. Milka räumt lieber ihren Platz, wenn Mailo kommt und ist häufig in Habachtstellung, wenn er näher kommt.
Und machmal verfolgt er sie, schnappt nach ihr, sie kreischt und faucht und sucht das Weite. Manchmal fliegt auch etwas Fell. Allerdings ist das vorbei, sobald Mili sich in Sicherheit gebracht hat. Dann verfolgt er sie nicht weiter.
Ich gehe selten dazwischen. Manchmal kann ich es vorher unterbinden, aber oft eben nicht.
Mili ist grundsätzlich entspannt, deswegen sehe ich auch keinen Grund zu handeln.
Ich würde es mir auch anders wünschen, aber es ist eben so. Und manches ändert sich auch mit der Zeit. So wie es sich in die eine Richtung entwickelt hat, kann es ja auch wieder anders werden.

Vielleicht ja auch bei euch, wenn Findus älter und ruhiger wird.
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #36
Getrennt habe ich noch nie, nein. Ich seh halt den Sinn nicht ganz, weil sie 80% des Tages super miteinander klar kommen. Findus will Holly nicht wehtun, er will spielen, der kleine Assi.. Aber ich weiß es auch nicht. Vielleicht sollte ich die Idee mit einem eigenen Zimmer für Holly doch mal genauer andenken. :

Mir kam nur der Gedanke mit der Gittertür, da du geschrieben hast, dass auf beiden Seiten der Tür Theater ist, wenn du mal einen wegsperrst. Wäre dann vielleicht für alle akzeptabler. Aber wenn es eh die meiste Zeit des Tages gut geht, dann ist es ja eigentlich nicht nötig.


Heut Nacht habe ich mich "getraut" und die Balkontüre offen gelassen, denn Stunk entsteht vor allem, wenn Findus dringend Energie loswerden will/aufgeregt ist und ihm nichts Spannendes präsentiert wird.
Uuuuuund...nichts, kein Mucks. Mitten in der Nacht sind sie zu mir ins Bett gekrochen. :roll:

Das ist doch schön ^^
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #37
Also das was du da beschreibst, scheint mir gar nicht so schlimm.
Es klingt eher so wie bei uns.
Mili und Mailo kuscheln schon längst nicht mehr. Milka räumt lieber ihren Platz, wenn Mailo kommt und ist häufig in Habachtstellung, wenn er näher kommt.
Und machmal verfolgt er sie, schnappt nach ihr, sie kreischt und faucht und sucht das Weite. Manchmal fliegt auch etwas Fell. Allerdings ist das vorbei, sobald Mili sich in Sicherheit gebracht hat. Dann verfolgt er sie nicht weiter.
Ich gehe selten dazwischen. Manchmal kann ich es vorher unterbinden, aber oft eben nicht.
Mili ist grundsätzlich entspannt, deswegen sehe ich auch keinen Grund zu handeln.
Ich würde es mir auch anders wünschen, aber es ist eben so. Und manches ändert sich auch mit der Zeit. So wie es sich in die eine Richtung entwickelt hat, kann es ja auch wieder anders werden.

Vielleicht ja auch bei euch, wenn Findus älter und ruhiger wird.

Wahrscheinlich liegt die Wahrheit dazwischen. Es ist vielleicht nicht so schlimm, wie ich annehme (für die Katzingers), es ist aber schlimmer als es sich der Erzählung nach bei deinem Mailo und deiner Mili abspielt.
Findus hört nämlich nicht auf, Holly zu verfolgen. Er jagt sie und beißt sich dann auch fest. Manchmal rennt er ihr danach nochmal hinterher. Haarbüschel fliegen, die Katze schreit wie am Spieß,.. Aber es passiert auch völlig unvermittelt. Z.B. gehe ich auf den Balkon, schließe die Tür hinter mir, weil ich eine rauchen will (da sind die Katzen immer drinnen). Alle drei fädeln sich natürlich bei der Türe auf, weil sie mit rauswollen und plötzlich - ZACK. Er schmeißt sich auf die Katze und beißt zu. :-|
Deshalb denke ich, dass Holly auch in gewisser Weise Findus "Ventil" ist. Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll. Man sieht eben seine ständige Anspannung, er ist nicht wirklich ein ausgeglichener Kater.

...ich hoffe schon so lange, dass er ruhiger wird, aber das Gegenteil ist der Fall, er fordert immer mehr :roll:

Mir kam nur der Gedanke mit der Gittertür, da du geschrieben hast, dass auf beiden Seiten der Tür Theater ist, wenn du mal einen wegsperrst. Wäre dann vielleicht für alle akzeptabler. Aber wenn es eh die meiste Zeit des Tages gut geht, dann ist es ja eigentlich nicht nötig.

Ach, so meinst du! Die Gittertür nur zum temporären Trennen nutzen. Das wäre eine Überlegung wert, so könnten sie "gemeinsam" runterfahren. Das könnte ich auf jeden Fall einfach mal ausprobieren, danke!
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #38
Wie benimmt sich Holly denn eigentlich nach solchen Attacken?
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #39
Wie benimmt sich Holly denn eigentlich nach solchen Attacken?

Das ist ganz unterschiedlich, je nach Intensität.
Meist putzt sie sich als Übersprungshandlung oder kratzt am Kratzbaum und geht dem Kater aus dem Blickfeld, das wars dann. Wenns heftiger war, bleibt sie in ihrem Versteck, in das sie sich geflüchtet hat und beobachtet eine Zeit lang wie Findus sich verhält (unter heftigem Knurren). Sie kommt aber relativ schnell wieder raus.
Es ist nicht so, dass sie dann in einem anderen Zimmer bleibt, sie kommt eigentlich immer wieder zu mir und den anderen.
Sie reagiert mit stoischer Entschlossenheit, sich nicht vertreiben zu lassen, selbst wenn der Kater gleich wieder loslegt. ICH verstehe das gar nicht, an ihrer Stelle wäre ich so lange am "Safe" Platz und würde uns meiden, bis sich die Lage entspannt hat. Sie ist halt schon ne coole Socke :cool:
 
  • Ein Abschied.. (?) Beitrag #40
Mir scheint, sie geht damit entspannter um als du. :mrgreen:
Hast du schon mal einen Tierpsychologen dazu geholt? Ich habe das Gefühl, die drei mögen sich und würden sich sehr vermissen.
 
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