Ich kann es garnicht fassen, mein Hannibal ist tot
Die Welt steht still, nichts dreht sich mehr
Meine Seele ist tot und einfach nur leer
Mein Herz blutet und brennt so sehr
Ich glaube, ich kann grad nicht mehr
Du bist der beste und tollste der Welt
Doch heute ist meine Realität zerschellt
Ich sah dich dort liegen, leblos und kalt
Nichtmal sechs Jahre wurdest du alt
Ich trug dich heim, du warst noch so weich
Ich hielt dich fest, du warst an mir, in deinem Reich
Neben Mimi liegst du jetzt
Unsere Herzen, schwer verletzt
Wir waren eigentlich schon auf dem Weg nach Oberstdorf. Ich hab mir nur noch die Haare gekämmt. Plötzlich stand meine Freundin in der Türe und fragte nach Hannibal. Ich hab ganz geschockt geschaut. Sie sagte dann das vorne auf der Straße eine tote schwarze Katze liegt.
Erst bin ich ganz nervös hin und her gerannt, doch dann bin ich die Straße vor und sah ihn da liegen. Bin in tränen ausgebrochen, in die Knie gegangen, hab ihn aufgehoben, an mich gedrückt und ihn heimgetragen. Als ich ihn aufhob kam auch schon mein Mann, der unter der Dusche war und alles mitbekommen hat.
Da saß ich nun, regungslos in tränen getränkt, mit meinem Schatz Hannibal im arm und ich wusste nicht was ich machen soll. Ich konnte ihn nicht los lassen. Ich hielt ihn einfach nur fest und hab geweint. Der Moment war so unsagbar grausam. Er war doch MEIN Bällchen, MEIN Baby.
Mit 5 Wochen kam er zu uns. Er schlief in meinem BH, seinen Kopf hat er an mein Herz gedrückt. Er schlief erst ein, wenn er meinen Herzschlag gehört hat. Er kam immer zu mir, folgte mir überall hin und wir waren eine Seele.
Ich warte jetzt nur noch bis der Schmerz aufhört und ich nicht mehr ständig weinen muss.
Meine Liebe des Lebens, du wirst mir so sehr fehlen!
