Danke für all euer Beiträge. Heute waren wir wieder mal in der Tierklinik um eine Schmerztherapie auszuhandeln und den Verband zu wechseln. Auch heute hatten wir mit der dort anwesenden
Tierarzt Glück, die sich wirklich eine Stunde für uns Zeit nahm und uns über alle Schmerztherapiemöglichkeiten aufgeklärte. Leider 3 Wochen zu spät, aber besser als nie.
Uns wurde von Fentanyl-Pflaster abgeraten, da das schon sehr extem hohe Dosen sind und Katzen darauf viel schlafen und sich wenig bewegen, das sollte Cookie mit ihrer Verstopfung genau nicht tun.
Wir bleiben nun mal für 5 Tage bei Bupaq (2 stärkstes Opiat) nach Methadon. Das hat auch eine längere Wirkungsdauer. Volle Wirksamkeit 8 Stunden und bis zu 16 Stunden bis es vollkommen ausgeschieden ist. Wir sollen ein Schmerztagebuch führen und alles notieren, was uns auffällt.
Leider ist meine gestrige Euphorie etwas verfolgen. Gestern wurde sich viel bewegt, viel geschnurrt und etwas Wasser geschlabbert. Heute trotz Opial schläft sie wieder viel, will kein Wasser trinken und setzt schon wieder keinen Kot ab. Jetzt haben mir uns Milchzucker besorgt, das kommt nun mit ins Futter.
Am besten ging es der Katze nach dem Methadon, das ist halt schon eine sehr starke Dosis. Aber wenn sie es braucht, wird auch das gespritzt. Leider meinte die
Tierarzt, dass die starken Schmerzen darauf hinweisen, dass sich bis jetzt keine Besserung der
Pankreatitis eingestellt hat und sie sogar eine Verschlimmerung befürchtet, aber das sind nur Spekulationen.
Jedoch denke ich, dass die Katze alle Energie mit Schmerzbekämpfung verschwendet hat, anstatt ihre Selbstheilungskräfte zu mobilisiern.
Zur Diskussion steht auch Tramal, das könnten wir zuhause verabreichen. Die
Tierarzt meinte nur, dass sie sich nicht wirklich sicher bei dem Mittel ist und es unterschiedliche klinische Studien zu der Wirksamkeit gibt.
Hat hier jemand schon mal mit Tramal (Tramadol) behandelt?
Wer auch immer hier geschrieben hatte, eine BSD-Entzündung täte Katzen nicht weh, gehört mal mit 2 Tagen BSD-Schmerzen bestraft.
Wenn Sie gerne Huhn frisst, versuch es doch mal mit Leonardo Huhn Pur. Das hat einen niedrigen Fett- aber einen hohen Fleischgehalt. Von Babynahrung a la Hipp Hühnchen muss ich bei Sondenfütterung abraten, das gibt einen wirklich ekeligen Film in der Sonde, der sich nur schlecht wieder sauber machen lässt.
Gegen den ollen Kragen würde ich was machen.
Das Ausheilen einer BSD-Entzündung dauert lange. Bei meinem Fabian waren es über 8 Wochen, bis die Kuh so weit vom Eis war, dass ich langsam angefangen habe aufzuatmen.
Das mit den wenigen (gar keinen) Schmerzen habe ich leider in sehr vielen wissenschaftlichen Artikeln und andern Beiträgen im Internet gelesen. Auch die
Tierarzt streiten darüber. Ich kann nur für meine Katze sprechen, die hatte wahnsinnig starke Schmerzen -> jedoch super getarnt. Sie murrte nicht mal, wenn man sie am Bauch drückte. Nur ihre Inaktivität und das sich Anpieseln waren Indizien dafür.
Der doofe Kragen ist seit 3 Tagen abmontiert und sie geht nicht mal mit der Pfote in die Nähe des Verbands. Sie wurde 2 Tage lang 24 Std von mir observiert und damit war die Sache gegessen. Wenn sie fitter ist, muss ich das ganze nochmals überdenken, aber in diesem Zustand bleibt die Halskrause herunten.
Welche Schmerzmedikamente bekam deine Katze? Gab es bei euch auch Verstopfung?