• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos!

Diskutiere Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! im Erkrankungen des Verdauungstraktes Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Waren heute wieder mal beim HausTA, da mir der gestrige Tag keine Ruhe gelassen hat und sich eindeutig herauskristallisierte, dass Cookie ständig...
  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #161
Waren heute wieder mal beim HausTA, da mir der gestrige Tag keine Ruhe gelassen hat und sich eindeutig herauskristallisierte, dass Cookie ständig starke Schmerzmedis braucht. Heute Früh bot sich wieder das gleiche traurige Bild. Mieze liegt zusammengekrümmt in der Ecke und reagiert auf nichts. Will nicht trinken und pieselt sich an.

Darauf gabs heute am Abend nochmals ein Opiat dieses Mal ein anderes, da meine Tierarzt kein Methadonhydrochlorid daheim hatte, sondern nur Burprenophin (Bupaq). Auch auf dieses sprach die Mieze super an, es wurder das Kistchen sowohl klein als auch groß benützt! Huhu, da kommt heute etwas Kot raus :)
Zudem hat sie heute das erste Mal seit 3 Wochen wieder geschnurrt :) :) :)

Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich viel früher auf diese Medis bestanden. Jetzt müssen wir noch einen längerfristigen Opiatschmerzplan entwickeln. Meine Tierarzt hat auch Fentanly-Schmerzpflaster vorgeschlagen oder Tramal-Tropfen. Beides sind halt wieder andere Opiatwirkstoffe.

Ohne Schmerzmedikamente bleibt die Katze keinen weiteren Tag mehr!!!!!!

Ich bin so froh, dass es meiner Katze sichtlich besser damit geht, auch wenn sie noch immer schwer krank ist. So ist sie hoffentlich schmerzlos, oder fast schmerzlos.

PS: Sind die Ausscheidungsprodukte von meiner Opiumkatze irgendwie gefährlich für meine 2. Mieze? Ich lasse die beiden jetzt mehr zusammen. Das ging heute ziemlich gut. Leider pieselt Cookie überall hin.
 
  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos!

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  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #162
Ich drücke alle Daumen für die Kleine!
Soweit ich weiss, ist das Piesel für andere Tiere unbedenklich ;-)
 
  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #163
Ich drücke auch weiter alle Daumen.
Es ist bestimmt schön zu sehen, dass es deiner Maus mit den Schmerzmitteln besser geht. Dann verschwindet auch die Frage, ob man ihr das alles überhaupt antun will.
 
  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #164
Wer auch immer hier geschrieben hatte, eine BSD-Entzündung täte Katzen nicht weh, gehört mal mit 2 Tagen BSD-Schmerzen bestraft. Katzen haben da genau so Schmerzen wie Menschen auch, sind nur nicht so Weicheier, die sich dann gleich völlig gehen lassen und wimmernd auf der Intensivstation liegen. :roll:

Es ist gut, dass Deine Maus nun Schmerzmittel bekommt. Es ist auch wichtig, dass es etwas aus der Opiatklasse ist, da die anderen Schmerzmedis teilweise kontraproduktiv sind, weil sie das BSD-Problem nur größer machen.

Wenn Sie gerne Huhn frisst, versuch es doch mal mit Leonardo Huhn Pur. Das hat einen niedrigen Fett- aber einen hohen Fleischgehalt. Von Babynahrung a la Hipp Hühnchen muss ich bei Sondenfütterung abraten, das gibt einen wirklich ekeligen Film in der Sonde, der sich nur schlecht wieder sauber machen lässt. Lieber z.B. Leonardo durch den Smoothie-Maker mit ein ganz bisschen Wasser und so auf Sondenkonsistenz pürieren.

Gegen den ollen Kragen würde ich was machen. Wie ich irgendwo schon schrieb, hatte meine Miez über dem regulären Halsverband einen Schal aus einem Sockenbündchen, worin ich das Sondenende versteckt habe, damit sie nicht dran kommt. Das hat sie relativ super toleriert. Allerdings hat es irgendwann unter dem Verband angefangen zu jucken, sie hat angefangen zu kratzen und so habe ich dann großflächig um den Sondenausgang mit einer Zahnbürste ein wenig unter dem Verband "gejuckt" und auch bei den Verbandswechseln die Gelegenheit genutzt und den Hals mal ordentlich mit der Zahnbürste abgeschrubbt.

Das Ausheilen einer BSD-Entzündung dauert lange. Bei meinem Fabian waren es über 8 Wochen, bis die Kuh so weit vom Eis war, dass ich langsam angefangen habe aufzuatmen. Habe Geduld, sorge dafür, dass Deine Katze eine gute Lebensqualität hat (lieber ein Tropfen zu viel Schmerzmittel als einen zu wenig), lieber Lieblingsfutter, was gut vertragen wird durch den Smoothiemaker als unverträgliche Spezialnahrung und Du wirst sehen, es wird sich alles gut einspielen und der Erfolg wird Dir am Ende Recht geben!

Meine Daumen sind weiter gedrückt!
 
  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #165
Wer auch immer hier geschrieben hatte, eine BSD-Entzündung täte Katzen nicht weh, gehört mal mit 2 Tagen BSD-Schmerzen bestraft. Katzen haben da genau so Schmerzen wie Menschen auch, sind nur nicht so Weicheier, die sich dann gleich völlig gehen lassen und wimmernd auf der Intensivstation liegen. :roll:

Na dankesehr?

Es hat niemand geschrieben, dass Katzen mit Pankreatitis NIE Schmerzen haben. Als klinisches Symptom fehlt es aber häufig (meistens?), eben anders als bei Mensch oder Hund.
Das wird in gängigen Praxishandbüchern aufgeführt und ist auch unter TAs verbreitetes Wissen.

Aus einmaliger Erfahrung kann ich dies bestätigen, mein Woody hat auf keinerlei Schmerzmedis reagiert, erst als wir die Übelkeit in Griff hatten gings bergauf. Katzen sind unterschiedlich und Woody ist die Memme schlechthin, zumindest im Haus und beim Tierarzt....
 
  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #166
Na dankesehr?

Es hat niemand geschrieben, dass Katzen mit Pankreatitis NIE Schmerzen haben. Als klinisches Symptom fehlt es aber häufig (meistens?), eben anders als bei Mensch oder Hund.
Das wird in gängigen Praxishandbüchern aufgeführt und ist auch unter TAs verbreitetes Wissen.

Aus einmaliger Erfahrung kann ich dies bestätigen, mein Woody hat auf keinerlei Schmerzmedis reagiert, erst als wir die Übelkeit in Griff hatten gings bergauf. Katzen sind unterschiedlich und Woody ist die Memme schlechthin, zumindest im Haus und beim Tierarzt....

Ich hatte schon mehrere Pankreaspatienten und alle haben immer Schmerzmittel bekommen, bei den unterschiedlichsten Tierärzten, war das immer mit die erste Maßnahme. Offensichtlich lesen diese Tierärzte andere Praxishandbücher und ich bin froh drum, denn ich denke, dass gerade bei Katzen das Einschätzen, ob sie Schmerzen haben oder nicht, extrem schwer ist. Da finde ich es absolut in Ordnung, Rückschlüsse vom Menschen und seinem Schmerzempfinden zu ziehen und lieber ein Schmerzmittel zu viel als zu wenig zu geben, um auf Nummer Sicher zu gehen.

Katzen sind von der Natur darauf programmiert KEINE Schmerzen zu zeigen, was nicht heißt, dass sie die nicht haben. Ein Kater, der mit einem gebrochenen Oberschenkel nur ein klein wenig humpelt, ist da ein sehr plastisches Beispiel, wie gut Katzen das Zeigen von Schmerzen unterdrücken.
Ich habe schon diverse Pathologieberichte von Katzen gelesen und ich war oft fassungslos, wie wenig man von dem, was "innen drin" nicht in Ordnung war und ziemlich sicher Schmerzen bereitet hat, man äußerlich gesehen hat.

Teilweise erkennt man bei Katzen erst NACH der Gabe von Schmerzmitteln, dass sie Schmerzen hatten.

Diese Deine Aussage "Schmerzmittel sind unnötig, da Katzen soweit bekannt dabei keine Schmerzen haben (kaum vorstellbar ich weiß). " lässt mir einfach die Hutschnur platzen, weil sie schlichtweg nicht richtig ist. Sorry, aber ist eben als Grundsatz nicht richtig und damit wird Leid forciert, was nicht sein muss. Dein Kater Woody scheint da eher die Ausnahme als die Regel zu sein.
Und ganz grundsätzlich halte ich es für wichtig, gerade bei kranken Katzen, die Qualität so hoch wie möglich zu halten, damit sie Kraft für die Genesung haben. So wird es auch bei lebensbedrohlich erkrankten Menschen gehandhabt.
 
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  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #167
Ja, da hast Du recht, mit dem Satz habe ich mich zu weit aus dem Fenster gelehnt, da es verallgemeinert ist (hatte ich so nicht in Erinnerung :oops:). Dieser Satz bezog sich aber auf die bereits bestehende/durchgeführte Behandlung, nicht als Behandlungsempfehlung, lasse das nicht außer acht.

Dass Du nun deine TAs über meine stellst ist naja... immerhin habe ich geschrieben, dass auch Woody mit Schmerzmedis behandelt wurde (nur diese nichts gebracht haben).
Dass Katzen bei Schmerz besonders zu betrachten sind weiß ich, nichts desto trotz überlasse die Einschätzung bezüglich meiner Katzen bitte mir, denn ich kenne sie genau. ;-)

Und wie so oft, ist das Forum kein Ersatz für tierärztliche Expertise vor Ort, sondern nur User mit Erfahrungen (teils belesen und sachkundig, keine Frage). Diese Erfahrungen können unterschiedlich sein, daher kommt es eben immer wieder zu gegenteiligen Aussagen/Meinungen.

Den letzten Absatz kann ich so unterschreiben.
 
  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #168
Manchmal helfen diese Erfahrungen aber auch Leben zu retten, wenn der Tierarzt daneben gelegen hat.
Ich erinnere nur an den Fall kurz vor Weihnachten, bei dem die Vermutung "Darmverschluss" geäußert wurde, obwohl der Tierarzt eine Gastritis annahm.
Und wer hat die Vermutung geäußert? Und im Endeffekt der Katze das Leben gerettet, weil die TE daraufhin mit der Katze in eine Tierklinik gefahren ist?
Na? Wer war's? :mrgreen:;-)
 
  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #169
[...] Na? Wer war's? :mrgreen:;-)
Keine Ahnung? Gesine? Du? Ist das wichtig?

Ich finde es schon korrekt, deutlich darauf hinzuweisen, dass Katzen oftmals bis zum Äußersten gehen, um Schmerzen zu verbergen und dass sie - wenn sie sie zeigen - meist schon halb tot sind. Dessen sollte man sich einfach bewusst sein!
 
  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #170
Ich weiche für ,,meinen,, Teil mal ins OT aus, denn das nimmt sonst nur Platz hier weg für die wichtigen Tipps die die TE hier noch bekommt. ;-)
 
  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #171
Keine Ahnung? Gesine? Du? Ist das wichtig?

Ich finde es schon korrekt, deutlich darauf hinzuweisen, dass Katzen oftmals bis zum Äußersten gehen, um Schmerzen zu verbergen und dass sie - wenn sie sie zeigen - meist schon halb tot sind. Dessen sollte man sich einfach bewusst sein!

Nein, abvz war's.
 
  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #172
Von Bea zu Bea. Butzie ( Gabi ) hat durch ihren Tigger leider Erfahrungen mit chronischer BSD-Entzündung bekommen. ( Tigger hat auch immer wieder Schmerzen und muss dann Schmerzmittel bekommen)
Vielleicht hast Du ja Interesse, Dich mal an sie zu wenden. Eventuell kann Butzie Dir ein paar zusätzliche Infos geben.



LG

Bea

Hier der Link , in dem Gabi über Tiggers Erkrankung geschrieben hat



oder direkt im Butzie Thread

 
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  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #173
Danke für all euer Beiträge. Heute waren wir wieder mal in der Tierklinik um eine Schmerztherapie auszuhandeln und den Verband zu wechseln. Auch heute hatten wir mit der dort anwesenden Tierarzt Glück, die sich wirklich eine Stunde für uns Zeit nahm und uns über alle Schmerztherapiemöglichkeiten aufgeklärte. Leider 3 Wochen zu spät, aber besser als nie.
Uns wurde von Fentanyl-Pflaster abgeraten, da das schon sehr extem hohe Dosen sind und Katzen darauf viel schlafen und sich wenig bewegen, das sollte Cookie mit ihrer Verstopfung genau nicht tun.

Wir bleiben nun mal für 5 Tage bei Bupaq (2 stärkstes Opiat) nach Methadon. Das hat auch eine längere Wirkungsdauer. Volle Wirksamkeit 8 Stunden und bis zu 16 Stunden bis es vollkommen ausgeschieden ist. Wir sollen ein Schmerztagebuch führen und alles notieren, was uns auffällt.

Leider ist meine gestrige Euphorie etwas verfolgen. Gestern wurde sich viel bewegt, viel geschnurrt und etwas Wasser geschlabbert. Heute trotz Opial schläft sie wieder viel, will kein Wasser trinken und setzt schon wieder keinen Kot ab. Jetzt haben mir uns Milchzucker besorgt, das kommt nun mit ins Futter.

Am besten ging es der Katze nach dem Methadon, das ist halt schon eine sehr starke Dosis. Aber wenn sie es braucht, wird auch das gespritzt. Leider meinte die Tierarzt, dass die starken Schmerzen darauf hinweisen, dass sich bis jetzt keine Besserung der Pankreatitis eingestellt hat und sie sogar eine Verschlimmerung befürchtet, aber das sind nur Spekulationen.

Jedoch denke ich, dass die Katze alle Energie mit Schmerzbekämpfung verschwendet hat, anstatt ihre Selbstheilungskräfte zu mobilisiern.

Zur Diskussion steht auch Tramal, das könnten wir zuhause verabreichen. Die Tierarzt meinte nur, dass sie sich nicht wirklich sicher bei dem Mittel ist und es unterschiedliche klinische Studien zu der Wirksamkeit gibt.

Hat hier jemand schon mal mit Tramal (Tramadol) behandelt?

Wer auch immer hier geschrieben hatte, eine BSD-Entzündung täte Katzen nicht weh, gehört mal mit 2 Tagen BSD-Schmerzen bestraft.

Wenn Sie gerne Huhn frisst, versuch es doch mal mit Leonardo Huhn Pur. Das hat einen niedrigen Fett- aber einen hohen Fleischgehalt. Von Babynahrung a la Hipp Hühnchen muss ich bei Sondenfütterung abraten, das gibt einen wirklich ekeligen Film in der Sonde, der sich nur schlecht wieder sauber machen lässt.

Gegen den ollen Kragen würde ich was machen.

Das Ausheilen einer BSD-Entzündung dauert lange. Bei meinem Fabian waren es über 8 Wochen, bis die Kuh so weit vom Eis war, dass ich langsam angefangen habe aufzuatmen.

Das mit den wenigen (gar keinen) Schmerzen habe ich leider in sehr vielen wissenschaftlichen Artikeln und andern Beiträgen im Internet gelesen. Auch die Tierarzt streiten darüber. Ich kann nur für meine Katze sprechen, die hatte wahnsinnig starke Schmerzen -> jedoch super getarnt. Sie murrte nicht mal, wenn man sie am Bauch drückte. Nur ihre Inaktivität und das sich Anpieseln waren Indizien dafür.

Der doofe Kragen ist seit 3 Tagen abmontiert und sie geht nicht mal mit der Pfote in die Nähe des Verbands. Sie wurde 2 Tage lang 24 Std von mir observiert und damit war die Sache gegessen. Wenn sie fitter ist, muss ich das ganze nochmals überdenken, aber in diesem Zustand bleibt die Halskrause herunten.

Welche Schmerzmedikamente bekam deine Katze? Gab es bei euch auch Verstopfung?
 
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  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #174
Milchzucker kann starke Blähungen auslösen. Der Katze geht es eh schon schlecht und sie hat Schmerzen, ob da Laktose wirklich eine gute Wahl ist ... Ich würde mit dem Arzt über Movicol aromafrei sprechen.
 
  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #175
Milchzucker kann starke Blähungen auslösen. Der Katze geht es eh schon schlecht und sie hat Schmerzen, ob da Laktose wirklich eine gute Wahl ist ... Ich würde mit dem Arzt über Movicol aromafrei sprechen.

Na toll, das sagt uns wieder niemand. Aber ich habe jetzt leider nichts anderes daheim und ich will nicht wieder eine Darmspülung machen müssen :(

Die Tierarzt meinte das Laktose noch am "nebenwirkungsfreisten" bei Katzen ist und außer Durchfall keine allergischen Reaktionen oder sonstiges beobachtet wird. Wir sollen auch nur 0,5ml verabreichen. Das ist eine Minimaldosis.
 
  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #176
Ich habe mit den Katzen unterschiedliche Schmerzmittel durch. Als ich es noch nicht besser wusste, Metacam, brachte kaum was, dann Alvegesic (was leider auch Darmträgheit verursacht) und Buprenorphin, was prima funktioniert hat. Bei den Opiaten, die unter das BTMG fallen, müssen Tierärzte sehr genau Buch führen und dürfen maximal die notwendige Dosis für 3 Tage mitgeben. Aber darüber würde ich mal nachdenken und mit den Tierärzten sprechen, damit eine gleichmäßige und konsequente Therapie möglich ist.
Gegen die Blähungen könnte man gut mit Sab Simplex arbeiten. Bei "Intensivpatienten" ist es leider manchmal so, dass man auch Medikamente gegen die Nebenwirkungen anderer notwendiger Medis braucht.
Besprich es mit den Behandlern. Dürfen sogar Neugeborene bekommen, da es relativ harmlos, aber sehr effektiv ist.
Dass sie nicht trinkt, würde mich nicht so sehr beunruhigen. Über das Füttern mit der Sonde bekommt sie nur Nassnahrung und durch das Spülen der Sonde zusätzlich Flüssigkeit.
Früher sagte man, Schlaf sei die beste Medizin - es erholt den Körper und gibt ihm Kraft. Schwerkranke Menschen schlafen auch viel. Gib ihr alle notwendigen Medis, ausreichend Futter über die Sonde, viel Ruhe und habe Geduld. Krank sein ist sehr anstrengend. Aber es muss kein schlechtes Zeichen sein, wenn sie in dieser Anfangszeit viel schläft.
 
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  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #177
Das mit den wenigen (gar keinen) Schmerzen habe ich leider in sehr vielen wissenschaftlichen Artikeln und andern Beiträgen im Internet gelesen. Auch die Tierarzt streiten darüber. Ich kann nur für meine Katze sprechen, die hatte wahnsinnig starke Schmerzen -> jedoch super getarnt. Sie murrte nicht mal, wenn man sie am Bauch drückte. Nur ihre Inaktivität und das sich Anpieseln waren Indizien dafür.

Es tut mir sehr leid, dass ich diese Aussage gemacht habe und deine Maus u.U. deswegen länger leiden musste als nötig. Sei versichert, deines und die vielen anderen Fallbeispiele haben mich eines Besseren belehrt.

Hut ab für deinen Mut und das Durchhaltevermögen dass Du deiner Maus zuliebe an den Tag legst, das ist nicht selbstverständlich. Ansonsten kann ich leider überhaupt nichts mehr beitragen, nur von Herzen gute Besserung wünschen.
 
  • Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos! Beitrag #180
Ich würde mir auch über den Schlaf keine Gedanken machen.
Zumindest von Tramal weiß ich, dass es sehr müde macht. Ich musste es auch schon nehmen, in etwas stärker Dosis als üblich und bin meist eine halbe Stunde nach der Einnahme eingeschlafen.
Auch bei Buprenorphin ist Müdigkeit eine der Nebenwirkungen.
 
Thema:

Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzüngung ... brauche wichtige Infos!

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