Nach langer langer Zeit heute mal ein Update von uns:
Viel ist passiert in der letzten Zeit. Die „Kleinen“ sind gar nicht mehr klein, sondern schon ziemlich groß. Stevie hat sich inzwischen zu einem stattlichen Kater entwickelt, der z.B. meinen Altkater Micki schon längst überholt hat. Stevie sieht wirklich schon sehr erwachsen aus, sein Fell und sein Puschelschwanz lassen auf langhaarige Vorfahren schließen.
Toni ist zwar auch gewachsen, aber er ist immer noch sehr schmal und knochig. Am Essen kann es nicht liegen, beide futtern rund um sich zu. Ich wünschte, er würde auch ein bisschen zunehmen. Seine Gehbehinderung ist leider nicht viel besser geworden. Er tobt zwar und kann im Garten ziemlich schnell rennen, aber man merkt, dass er auch Ruhepausen braucht.
Ich habe die Kleinen im März auf
FeLV,
FIV und den Corona-Virus testen lassen.
FeLV und
FIV sind negativ; beim Corona-Virus konnte man mir nur sagen, dass beide schon mal damit in Kontakt gekommen sein müssen. Das macht mir ein bisschen Sorgen, denn ich hab 2011 mein
Siam-Mix-Baby Diego an
FIP verloren. Bei ihm war nach der Kastration das Corona-Virus mutiert. In kürzester Zeit ist er sehr krank geworden und ich musste ihn erlösen lassen. Das war ganz furchtbar, denn er war damals erst neun Monate alt
Die
Giardien haben wir inzwischen besiegt. Als ich nach der 3. Runde Panacur/Metronidazol einen negativen Befund aus dem Idexx VetMedLabor Ludwigsburg bekam, konnte ich es gar nicht glauben.
Deshalb habe ich vier Wochen später selber nochmal fünf Einzelproben (also von jedem Kater extra) in das Institut für Parasitologie der Universität Gießen geschickt. Die haben ein gesondertes Testverfahren, das nur eine einzige Probe von jedem Kater benötigt. Man muss also nicht drei Tage querbeet sammeln, sondern nur einmal hinter jedem Kater herschleichen und ihm etwas von seiner Hinterlassenschaft mopsen.
Und was soll ich euch sagen – ich erhielt 5 x die Nachricht „negativ“. Ich war so glücklich. Nach fünf Monaten Dauerstress haben wir es endlich überstanden.
Die Kleinen gehen inzwischen auch in den Garten. Ich hatte Ende März eine Woche Urlaub und da hab ich sie dann rausgelassen. Am Anfang nur ganz kurz, zuerst eine Viertelstunde und dann jeden Tag ein bisschen gesteigert.
Wenn es nach ihnen geht, sind sie inzwischen den ganzen Tag draußen und haben einen Riesenspaß. Sie sind kaum zu bändigen und wollen gar nicht wieder rein. Sogar mein kleiner Angst-Toni ist ganz ausgelassen und flitzt wie ein Wilder über den Rasen :lol:
Pünkti hat seine Papa-Rolle inzwischen eingestellt. Wie eine Mutterkatze, die ja ihre Jungen auch irgendwann abwehrt, faucht er die Kleinen jetzt an, wenn sie ihn zu sehr nerven. Ganz selten leckt er ihnen mal über das Köpfchen, aber die großen Schmuserunden wie am Anfang gibt es nicht mehr.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er sich nicht gut fühlt (siehe unten) :-(
Aber auch die Kleinen untereinander schmusen und kuscheln kaum noch. Sie toben zwar viel miteinander, aber mehr und mehr macht jeder von ihnen sein eigenes Ding. Schade eigentlich :-? Wie bei meinem Enkel, der ja im März auch schon 2 Jahre alt geworden ist (obwohl er doch gefühlt gerade erst zur Welt gekommen ist), muss ich auch hier sagen, sie sind viel zu schnell groß geworden.
Ein Gutes hat es aber => Toni schmust nämlich jetzt umso mehr mit mir

, er braucht diese Kuscheleinheiten einfach. Er kommt oft auf meinen Schoß gekrabbelt und lässt sich knuddeln. Das ist so schön.
Merli und Micki geht es sehr gut. Im Gegensatz zu den Kleinen sind sie bei der Hitze nicht viel draußen, sondern halten sich eher im Haus auf.
Ja und mein Pünkti? Um meinen Pünkti-Schatz mache ich mir große Sorgen :-( Er hat ja schon lange Probleme mit der Atmung. Er niest und röchelt sehr oft. Leider finden weder meine Tierärztin noch die Tierklinik in Oldenburg heraus, was er hat. Er hat schon so viele Medikamente genommen. Man hat schon mit einer Sonde in seine Nase geguckt, hat Abstriche aus einer Lunge genommen etc. – alles o. B. Bei Blutabnahmen ist nur herausgekommen, dass er gegen fast alle Antibiotika-Sorten immun ist, die es für Katzen gibt.
Im Moment ist sein Schnupfen so stark ausgeprägt, dass er andauernd niest und dabei auch immer Sekret rauskommt. Außerdem kann man ihn den ganzen Tag schniefen hören. Er sieht krank aus, sein eigentlich schneeweißes Fell ist struppig und er zieht sich sehr zurück. Wenn er manchmal Röchelanfälle hat, habe ich große Angst, dass er erstickt. Ich bin ziemlich verzweifelt und weiß nicht, wie ich ihm helfen soll. Kennt vielleicht von euch jemand einen Tierarzt, der auf Atemwegserkrankungen bei Katzen spezialisiert ist?
Zum Schluss noch ein paar Bilder. Ich hoffe, sie gefallen euch, auch wenn sie leider wieder auf der Seite liegen :-|:
Stevie
Pünkti und Merli
Toni
Stevie
Das kranke Pünkti-Bärchen
Merli mit seinem typisch genervten Blick
Mickt "hängt ab" :-D
Toni (hier kann man deutlich sehen, wie sein rechtes Hinterbein absteht)
Micki (ja, ihr habt recht, er liegt unerlaubterweise auf dem Wohnzimmertisch :roll
Und zum Schluss nochmal der kleine Quatsch-Clown Stevie, der immer nur Unsinn im Kopf hat