Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften

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  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #21
Was die ganze Sache so schwer macht ist das mein Mann unter der Woche nicht bei mir ist. Er ist Soldat und ist daher nur Mittwoch abends und am Wochenende bei mir. Ich bin also mit mir und der kleinen fienchen allein. Sie weint und macht mich wirklich wahnsinnig weil ich ihr einfach nicht helfen kann und das gibt mir einfach das Gefühl das ich dran schuld bin wie es ihr geht. Ich vermisse den kleinen Mann so sehr und es ist einfach so unverständlich das dieses kleine wunderbare Wesen jetzt unter der Erde liegt
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #22
Vielleicht solltest du doch über Gesellschaft für die Kleine nachdenken... für sie ist es sicher ganz wichtig und gut. Aber ist es auch für dich verkraftbar...?
Wie fühlst du dich bei dem Gedanken, ihr eine kleine Spielkumpeline zu holen...? Darauf musst du natürlich auch hören, wie es DIR damit geht.
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #23
Der Gedanke kam mir auch allerdings hätte ich tatsächlich das Gefühl mikey ersetzen zu wollen oder so. Ich weiß nicht ob fienchen sich dann in ihrer Art verändert aber sie ist jetzt natürlich sehr auf mich fixiert. Sie war nie allein und ist natürlich emotional sehr angeschlagen gerade. Ich versuche ihr alle Kraft zu geben genauso wie meinem Baby aber es ist so unglaublich schwer. Jetzt jemanden in ihr Leben zu bringen kurz nachdem ihr Bruder gestorben ist fühlt sich vielleicht für sie falsch an aber ich weiß es nicht
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #24
Ich bin wirklich wahnsinnig dankbar für eure Antworten und Ratschläge. Es hilft tatsächlich ein wenig aber es ist nun mal für mich sehr schwierig damit umzugehen. Es ist als hätte ich mein Kind verloren und bin einfach noch an dem Punkt wo ich sage wenn er nicht in dem Raum gewesen wäre es nicht passiert. Es ist mir einfach unerklärlich wie das passieren konnte. Mit so etwas rechnet doch niemand. Wenn er alt oder krank gewesen wäre, würden Floskeln wie es war an der Zeit oder endlich ist es vorbei vielleicht helfen aber nicht unter der Prämisse das ich ihn eingesperrt habe. Ich fühle mich unglaublich schuldig ihm gegenüber und ich hoffe einfach das es bald aufhört. Er war wirklich der beste Kater der Welt und ich hoffe einfach jeden Tag das es nur ein schlechter Traum war.
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #25
Du musst dich nicht schlecht fühlen.
Stell dir vor, du wärst berufstätig und hättest ihm nach dem Nachhausekommen tot aufgefunden.
Oder er wäre in der Nacht verstorben.
Oder einfach nur in einem anderen Zimmer ohne geschlossene Tür.
Immer wärst du nicht dabei gewesen.
All das kommt vor und ist schon vorgekommen.
Du hast an gar nichts Schuld. Das musst du dir bewusst machen. Trauer ist völlig okay, aber sich die Schuld für etwas zu geben, für das man nichts kann, ist verkehrt.

Was du jetzt brauchst sind positive Dinge.
Und dazu gehört auch ein Fienchen, dass mit neuer Gesellschaft glücklich ist.
Such ihr eine nette Kumpeline. Schau, dass du eine Katze findest, die zu ihr passt.
Wenn es Fienchen besser geht, wird es dir auch besser gehen. Du wirst deinen Trost darin finden und auch deine Hoffnung.

Das ist einfach so. So abgedroschen es ist, das Leben geht weiter.
Man kann es nicht anhalten oder zurückdrehen. Und du bist die Einzige, die dir helfen kann. Keiner sonst.
Wenn du die Dinge nicht ändern kannst, ändere die Sicht auf die Dinge.
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #26
Es ist einfach so leer ohne ihn... Ich weiß nicht wie ich mich ablenken soll. Ich weiß gar nicht wie ich fienchen gerecht werden soll. Sie haben sich zwar immer mal gekabbelt aber ich denke mal das sie sich trotzdem irgendwo lieb hatten. Diese was wäre wenn Situation ist einfach nur so schwer zu verstehen. Und ja für mich ist es schwer, und ja vielleicht denken einige wirklich ich bin verrückt einem Tier so nach zu trauern, aber es ist einfach nicht zu verstehen... Warum gerade er. Er war noch so klein so jung ... Und dann liegt er auf einmal tot im Wäschekorb... Ich weiß nicht ob ich noch was hätte für ihn tun können oder was passiert ist... Ich hätte einfach. So gerne Klarheit über das was er erleiden musste... ?
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #27
Wir sind uns doch einig, dass du auch nichts mehr hättest tun können, wenn du direkt daneben gestanden hättest. Oder?
Den Tierarzt kommen lassen hätte zu lange gedauert.
Milkey einpacken und zum Tierarzt rasen hätte zu lange gedauert.
Du hast ja selbst geschrieben, die Tür war nur kurz zu und es war wohl ein schneller Tod.
Du hättest ihm also nicht mehr helfen können.

Und wenn du ihm vorher etwas angemerkt hättest, wärst du auch mit ihm zum Tierarzt gefahren oder?

Also machst du dir eher Vorwürfe, dass er allein war als er starb?
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #28
Die Vorwürfe sind einfach mehr das er in dem Zimmer sterben musste indem er wegen mir war. Natürlich kann es sein das es irgendwann passiert wäre, es kann alles sein... ? ich wünschte einfach ich hätte das alles ändern oder verhindern können das der kleine mann noch am leben wäre...
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #29
Du hast Schuldgefühle, weil du ihn zur Bestrafung in das Zimmer verbannt hast und er dort allein gestorben ist?

Mit der Trauer wirst du früher oder später fertig werden. Niemand trauert unendlich.
Aber deiner Trauer scheint durch deine Schuldgefühle verstärkt zu werden und da solltest du vielleicht mal in dir nachforschen, warum du dich denn genau schuldig fühlst.
Und dann musst du dir das vergeben. Vielleicht machst du noch etwas Schönes für Milkey. Kaufst einen kleine Blumenkranz und legst ihn auf sein Grab. Oder stellst eine kleine Katzenfigur für ihn auf.
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #30
Hallo Kirstin,

dass wünschen sich Alle, die einen geliebten Menschen, oder ein geliebtes Tier verlieren.

Leider liegt es nicht in unserer Hand solche Dinge zu ändern. Bei gewissen Situationen/Schicksalsschlägen sind wir einfach machtlos und müssen lernen diesen Sachverhalt zu akzeptieren. So schwer es auch ist.

Man stellt sich immer die Frage: Warum ausgerechnet er/sie? Warum ausgerechnet jetzt? Warum ich?
Auf diese Fragen gibt es leider keine befriedigende Antwort.

Eine Userin, deren Kater einen plötzlichen Herztod erlitten hatte, schrieb: Das Schicksal ist ein "Ar.......loch" und sie hat Recht. Wir müssen es leider so hinnehmen. Auch wenn es uns nicht gefällt.

Er war in dem Zimmer. Das ist eine Tatsache. Aber genauso ist es ein Fakt, dass er nur kurz drin war,
dass er selber die Tür öffnen konnte, dass er nicht verunglückt ist, dass du ihn sehr geliebt hast.

Testament*einer Katze
Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben
denen zu hinterlassen, die sie*lieben.
Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.
Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.
Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!"
Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
und gib' ihr meinen Platz.
Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann.
(Margaret Trowton)

Liebe Grüsse
Tina
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #31
Genau das sind die Schuldgefühle. Er kam ja immer wieder raus und hat sich dann eigentlich auch immer wieder beruhigt. Kam raus hat erst mal wieder was gefressen ging aufs Töpfchen und kam dann zum stupsen zu uns. Ich weiß absolut nicht was da drin geschehen ist. Ich weiß nicht ob es ein Unfall war oder nicht. Bei einem Unfall wäre ich selbstverständlich mit schuld da es dann da passiert ist wo ich ihn eingesperrt habe... Krankheit... Wäre natürlich etwas leichter zu verkraften. Vielleicht. Ich weiß es nicht. Es ist einfach alles so unerklärlich und unlogisch. Ich habe für ihn ein M aus Holz und drei Herzen gekauft wo ich noch was für ihn rauf schreiben werde. Er ist nicht bei uns beerdigt sondern bei meinen Eltern. Die wohnen ziemlich weit weg aber ich bin am Wochenende bei meiner Mutter zum Geburtstag und werde ihn dann auch besuchen. Ich habe ihn das letzte Mal lebendig im Badezimmer gesehen... Ich war einfach feige und konnte mich nicht verabschieden... ?
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #32
Hallo Kirstin,

bitte hör auf, Dich selber mit Vorwürfen zu zerfleischen.

Du warst nicht feige. Du bist schwanger und es ist bestimmt nicht leicht bei der Beisetzung eines geliebten Tieres dabei zu sein. Man kann auch intensiv an einem anderen Ort trauern und sich verabschieden, was Du ja auch tust.

Wenn es Dir hilft richte Dir zu Hause eine kleine Gedenkstätte für Deinen Kater ein und such Dir bitte professionelle Hilfe. Es ist nicht gut ständig nur zu grübeln, vor allem in Deinem Zustand nicht.

Liebe Grüsse
Tina
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #33
Ich hoffe auch so sehr das es für fienchen bald besser wird... Jeder sagt ich muss für sie stark sein. Und für Amelia (meine ungeborene Tochter). Was ich wirklich wirklich wirklich gerne wäre. Nur ich weiß nicht was ich machen kann... Ich kann ihren Bruder nicht ersetzen. Und sie liegt einfach nur rum und guckt uns leere. Ich glaub eher das sie momentan versucht mich zu trösten... Aber man merkt ihr an wie schlecht es ihr geht und ich mache mir einfach Sorgen... Ich will auch keinen neuen Kameraden für sie haben. Nicht nur wegen mir. Erst einmal aus Angst das Gefühl zu bekommen ihn zu versuchen zu ersetzen und das fienchen dann einfach jemand neuen vorgesetzt bekommt den sie vielleicht gar nicht mag... Sie ist was neues angeht etwas eigen... Ich weiß nicht ob eine Katze die ihr Leben nie alleine war auf einmal allein sein kann auf die Dauer... Ich liebe sie so und möchte einfach nur das es ihr gut geht
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #34
Es war mit Sicherheit kein Unfall.
Das hättest du gehört.
Und Katzen sind einfach nicht so ungeschickt, ein Fall hätte gar nichts ausgemacht.

Ich würde Fienchen auf jeden Fall eine Freundin besorgen.
Mit einer Katze würdest du Milkey ja nicht ersetzen. Es ist ja einen Katze. Und kein Kater.

Haustiere bedeuten immer, dass sie eine Menge Freude in dein Leben bringen. Aber auch Sorgen und Tränen.
Du bist für deine Tiere verantwortlich. Dafür, dass es ihnen gut geht und sie glücklich sind.
Da geht es nicht nur um dich, es geht um Fienchen. Sie will sicher nicht allein bleiben.

Aber nimm dir Zeit.
Es wird bestimmt bald besser. Ganz sicher.
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #35
Hallo,

Es tut mir sehr leid um dein Katerchen [emoji22]
Ich musste auch vor kurzem erst einen Kater gehen lassen, kann also (wie die meisten hier ) nachvollziehen wie es dir grade geht.
Und ähnlich wie bei euch war der verbliebene Kater sehr anhänglich und auf mich fixiert.
Ich habe dann relativ schnell nach einem neuen Katzenfreund für ihn gesucht und kann es dir nur empfehlen.
Katzen untereinander sind einfach ganz anders als Mensch und Katze.


Gesendet von meinem EVA-L09 mit Tapatalk
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #36
Ich weiß nur nicht ob das mit fienchen so klappt. Sie ist eine richtige Diva und kennt keine anderen Katzen als ihren verstorbenen Bruder. Fienchen war immer mehr im Vordergrund weil sie immer ankam und geknuddelt werden wollte.. Mikey eher selten. Ich möchte fienchen nicht vernachlässigen wenn jemand neues kommt... Und ich weiß nicht was ich machen soll wenn es den mit den beiden nicht geht. Kann dann ja schlecht die andere Katze wieder weg geben...
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #37
Du schaust einfach mal, wer zu Fienchen passen könnte.
Zunächst einmal sollte es auch eine Kätzin sein und am besten etwa in ihrem Alter.
Dann sollte sie vielleicht nicht zu schüchtern sein, aber auch nicht zu dominant.
Ich würde immer eine gut sozialisierte Katze dazu holen, die immer mit anderen Katzen gelebt hat, denn mit denen gibt es am wenigsten Probleme. Und das wäre jetzt wichtig. Für dich. Probleme kannst du jetzt nicht gebrauchen.

Es gibt viele Züchter, die ihre Zuchtkatzen mit 3 oder 4 Jahren kastrieren lassen und vermitteln.
Vielleicht wäre das eine Idee. Wahrscheinlich würde eine BKH gut passen. Ein Züchter würde auch wissen, ob es passt. Und würde die Katze notfalls zurücknehmen.

Oder du schaust im Tierschutz nach Pflegestellen, die kennen ihre Katzen auch sehr gut. Und werden wissen, was gut passt. Auch hier werden die Katzen oft zurückgenommen, wenn es nicht funktioniert.
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #38
Wir werden es mal versuchen... Nur erst mal muss ich sehen wie ich damit zurecht komme das mikey nicht mehr wieder kommt. Es ist immer noch wie ein schlechter Traum aus dem man einfach nicht wach wird... 😞 ich kann einfach nicht verstehen warum das alles passieren musste..
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #39
Ich denke, dir wird das auch helfen. Ganz sicher. Fühl dich gedrückt!
 
  • Ich kann den Tod meines geliebten Katers nicht verkraften Beitrag #40
Es ist einfach so furchtbar anstrengend... Da denk ich mal man hat sich ein bisschen gefangen über den Tag und dann kommt wieder eine Situation in der man sich einfach wieder erinnert. Wenn ich den beiden Knusper Taschen gegeben habe, hab ich vorher laut lecker lecker gerufen und dann kam mikey angelaufen und fienchen tappelte hinterher. Und dann ruft man aus Reflex immer noch mikey fienchen lecker lecker... Und zack wieder ein Rückschlag. Es zerreißt mich innerlich so sehr das ich wirklich nicht mal mehr schlafen kann.... Wie lange muss das noch so schmerzen
 
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