Bis eine Maus in die Falle geht, wenn es denn nur eine einzelne im Haus ist...das kann ewig dauern.
Ich erinnere mich noch sehr gut an den Tag, als ich meine Unterwäsche Schublade öffnete und die Hälfte in Fetzen fand.
Natürlich nur die neueste oder teure, die ollen Schlabber-Schlübbis wollten Herr oder Frau Maus nicht.
Sollte mir das zu denken geben...grübel*...?
Das war das Werk einer Nacht.
Meine Schublade mit Kerzen sah auch nicht besser aus, und da habe ich dann eines Tages , nachdem ich schon wochenlang Fallen überall strategisch günstig verteilt hatte, gefunden.
Ich öffne die Schublade, da sitzt das Mausevieh mit einem Kerzenrest in beiden Vorderpfoten und kuckt ich aus ihren Knopfaugen an.
Als erstes habe ich die Fallen wieder entfernt. :mrgreen:
Dann hab ich Mausi Futter hingelegt, ab da bleiben wenigstens die anderen Sachen verschont. Und als es wärmer wurde, wollte sie eh nicht mehr drinnen bleiben.
Ich konnte sie nach dem Anblick einfach nicht mehr in so eine fiese Falle locken.Vor allem nicht, nachdem ich bei meinem Nachbarn eine Maus, die noch lebte, mit halb zermatschtem Kopf in der Falle gesehen habe.
Wären es mehr Mäuse gewesen oder geworden, hätte ich Lebendfallen geholt und sie wieder im Wald hier ausgesetzt.
Dann wäre die Aktion mit Futter hinstellen Wahnsinn gewesen, das hätte ich dann nicht weiter machen können.
Aber wie gesagt, eine Maus kann sich wochenlang und länger von einer Falle fernhalten, solange sie im Haus noch andere interessante Dinge findet.
Also kannst du noch wochenlang kaputte Taschentücher finden und weißt trotzdem nicht, wer es war. :lol:
Hast du die Möglichkeit, in der Nacht eine Kamera aufzustellen ?
Das kann ganz aufschlussreich sein.
LG Sabine