Jaa ich weiß. Aber da auch nicht jede Versicherung unendlich viel übernimmt lohnt sich das in meinen Augen auch nicht. Selbst ein MRT für 800€ kostet weniger als 2 Jahre Krankenversicherung die sämtliche Kosten übernimmt.
Beispiel: Wenn ich mich für die Allianz entschieden hätte.
Kosten: 600€ pro Jahr für beide Katzen.
Service: 80% Kostenübernahme bis 10.000€ pro Jahr, 15 Tage Nachbehandlung und ambulante sowie stationäre Heilbehandlungen.
Gehen wir mal von irgend einer Krankheit aus, dass Fine krank wird, sie eine OP, MRT und Nachbehandlung braucht. Und noch andere Untersuchungen wie Blutbild, Röntgen und Co. sagen wir mal 2500€ (1200 OP, 800€ MRT und die zusätzlichen Untersuchungen). Die Krankenkasse übernimmt nur 80% also 2000€. 500€ Selbstbeteiligung. Bei 600€ jährlich und 2000€ Übernahme hätte das nur Sinn, wenn alle 3 Jahre und 4 Monate eine der beiden so viele Kosten hätte. Und das ist einfach extrem unwahrscheinlich bei zwei Wohnungskatzen in dem Alter. Denke ich zumindest. Sagen wir mal die beiden haben die nächsten 5 Jahre keine Krankheiten. das wären dann 3000€ Kosten. Sprich wenn eine der beiden in genau 5 Jahren hohe Behandlungskosten hätte müssten diese wegen der Selbstbeteiligung schon bei mindestens 3750€ liegen damit sich die Versicherung rentiert.
Also ich seh aus Gründen der Rentabilität keine Gründe für so eine VErsicherung. Aber das muss halt jeder Selbst entscheiden^^
Ergänzung ()
Hab mir jetzt mal den Artikel angeschaut und er sagt ja auch, dass es vor allem darum geht, dass man kurzfristig keine hohen Kosten bezahlen könnte. Dem gegenüber würde ich sagen, dass soweit ich weiß man heutzutage oft in Raten zahlen kann, auch beim Tierarzt und das es auf das Tier ankommt. Bei Katzen z.B. Hauskatzen vs. Freigänger. Bei einem Freigänger ist es sehr viel wahrscheinlicher das die Unfälle und damit verbundene hohe Kosten haben. Bei Freigängerkatzen würde ich vermutlich auch eine VErsicherung abschließen. Aber bei zwei Hauskatzen kann ich mir nur extrem wenig Krankheiten vorstellen, die Kosten in Höhe von 5000€ innerhalb kürzester Zeit nach sich ziehen (den Betrag nennt Rückert ja als Maßstab) und die zudem so häufig vorkommen, dass man davon ausgehen kann, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür besteht wie bei FORL.
Also für mich macht eine Krankenversicherung einfach vernünftigen Sinn bei mir.