Bei uns ist es weniger ein Garten als eine Terrasse mit etwas Grünstreifen. Es folgen der Hof und dann die Nachbargärten. Da beißt die Maus keinen Faden ab: Sie werden "echte" Freigänger. (War auch Vermittlungsvoraussetzung des Tierheims.)
Bezüglich des Führens mit Geschirr bin ich skeptisch, weil meine erste Katze sich daran nie gewöhnen konnte und Panik bekam. Hat damit denn jemand gute Erfahrungen gemacht? Wie war das?
Verstehe, sie werden also auf jeden Fall Freigänger und Du nimmst die Risiken in Kauf weil Eure Gegend für Freigänger geeignet ist.
Okay, dann würde ich sie wirklich erst im Dezember oder Januar laufen lassen. Sie sollten schon eine gewisse Bindung zu Euch und der neuen Umgebung haben.
Warum war Voraussetzung, dass sie in den Freigang kommen, wenn sie nie zuvor draußen waren?
Ja, ich habe Erfahrung mit dem "Leinengang".

Da unser Garten noch nicht ausbruchsicher war, als unsere Kater hier eingezogen sind, konnten wir nur an der Leine mit ihnen raus. Okay, sie waren damals noch Kitten, aber sie haben sich schnell daran gewöhnt und das hat super geklappt.
Impfung:
Interessant, dass sich da jetzt auch bzgl. der Tiere die Geister scheiden. Danke für die Links. Aber ich werde das diesbezüglich halten wie bei meinem Kind, soll heißen: Arztpraxis meines Vertrauens finden, und dann entscheidet fürderhin der Arzt/die Ärztin über alles Medizinische.
Ich bin eher pragmatisch: Ich lasse meinen Wein beim Winzer keltern, weil ich keine Ahnung von der Winzerei habe. Ich lasse mein Fahrrad in der Fahrradwerkstatt reparieren, weil ich mich selbst nicht damit auskenne. Ich lasse mein Kind von seinen Lehrkräften unterrichten, weil ich nicht Grundschullehramt studiert hab. Und ich lasse eben auch Tier und Kind vom Arzt/Ärztin impfen so oft und wogegen diese sinnvoll finden, weil ich nicht Medizinerin bin.
Ich verstehe Deinen Gedankengang.
Wirklich.
Wenn Du dem Tierarzt in Zukunft aber blind vertraust, kann es unschön für Deine Tiere werden.
Wie oft lese ich hier im Forum, dass der Tierarzt heute noch empfiehlt, dass Katzen einmal werfen sollten vor der Kastration, dass Trockenfutter total gesund ist, dass sämtliche Impfungen einmal im Jahr unbedingt nötig sind und dem Tier nicht schaden usw...
Ganz abgesehen von vielen Falschdiagnosen, bei denen wirklich eine zweite Meinung lebensnotwendig sein kann.
Antibiotika-Gaben, die ohne Diagnose verabreicht werden, prophylaktisches Entwurmen und Entflohen und und und...
Ich denke, dass es wirklich sinnvoll ist, wenn man als Besitzer ein bisschen Plan hat und den logischen Verstand einsetzt. Dazu gehört für mich auch, sich mit verschiedenen Dingen auseinanderzusetzen und ein bisschen zu belesen. Eben zum Wohl des eigenen Tieres.
Am Ende stimmst nur Du dem Behandlungsvorschlag des Tierarztes zu.
So und was die Impfung betrifft, gibt es wie gesagt Tierärzte, die weiterhin jährliche Impfungen empfehlen, obwohl der Weltverband der Kleintierärzte es anders empfiehlt.;-)
Worum geht es dabei, wenn nicht ums Geld?
Liebe Grüße
Melanie