@skovcat
Ich kenne auch keinen Hauskatzenvermehrer, der seine Kitten nach 14 Wochen geimpft, mehrfach entwurmt und gechippt abgibt.
Schade für Dich. Ich kenn die schon. Es sind gar nicht so wenige.
OK - chippen tun wohl die wenigsten. Aber die (ich hab den genauen Preis jetzt nicht mehr im Kopf) 20 €machen den Braten auch nicht fett!
Die Tests auf all diese Krankheiten (was es nicht alles für Abkürzungen gibt) lässt doch wohl jeder verantwortungsvolle Tierhalter machen!
(Gut - meine Fische hab ich jetzt nicht dirkt auf AIDS testen lassen)
Und: Bringen tun sie die auch nicht. Aber wer einem Tier ein neues zu Hause bieten möchte, und es nicht einmal schafft, das Tier abzuholen - traurig. (Und das Bringen lässt man sich doch garantiert auch gern extra bezahlen. Nein DU natürlich nicht - viele andere ganz sicher.)
Zu den Tests: Ich behaupte jetzt einfach mal, dass es ob des Fehlens von Blutgruppentesten unter den schnöden Hauskatzen auch nicht mehr erbkranke Tiere gibt als unter Rassetieren. Wohl eher weniger, da bei vielen Rassen ja auf Erbkrankheitsmerkmale regelrecht hingezüchtet wird. Bei vielen Tieren (keine Ahnung, ob auch bei Katzen) gibt es sogar Zuchtperversitäten wie "Linienzuchten" u.ä.
Ach ja - spricht man eigentlich bei Hauskatzen von Vermehren und bei Rassekatzen vom züchten? So pauschal??? :evil:
Wußte ich bisher gar nicht, kannte ich micht doch im skovcat'schen Denkuniversum nicht aus. Ich bleibe dann doch bei den mit geläufigen Begrifflichkeiten, die
nicht an die Tierart oder -rasse geknüpft sind.
Ich finde es übrigens persönlich schlicht zum k...en, Wertigkeiten von Individuen anhand äußerer Merkmale oder Rassezugehörigkeiten festzumachen.
Nicht, dass ich hier falsch verstanden werden möchte: Ich liebe Artenvielfalt und die Mannigfaltigkeit innerhalb der Arten. Aber ich hasse solche Wertigkeiten. Niemand macht die - sie existieren. Und sind v.a. Produkt der grundlegenden volkswirtschaftlichen Gesetzgebungen...
Niemand hier behauptet, dass Rassekatzenzüchter von Profitgier o.ä. getrieben werden. Kein Gedanke!!!
Aber der Preis als pure Summe der Aufwendungen (ich weiß schon, die werden ja nicht mal gedeckt...

) - wer's glaubt...
Das würde ja bedeuten, dass man mit dem Preis lediglich die Kosten für Gesundheitsuntersuchungen, Nahrung und Impfungen zurückverlangt.
Und selbst WENN das so WÄRE (was wohl niemand ernsthaft glaubt) so stellt sich immer noch die Frage, warum Rassekatzenzüchter diese Aufwendungen in Rechnung stellen und Hauskatzenzüchter nicht. (Wohl weil Hauskatzen nichts Fressen, nicht entwurmt oder geimpft werden müssen.)
Diese Rechnung stimmt doch vorn und hinten nicht. Also doch die Volkswirtschaft. Die Frage nach der Rechtfertigung des Preises muss dann schließlich jeder selbst für sich beantworten, bevor er sich ein Tier anschafft.
Wenn ich eine Rassekatze wollte (dem nicht so ist - doch einzig aus Geschmacksgründen), wäre sie mir persönlich den Preis wert. Ich wüsste aber, dass ich damit in erster Linie die Rasse bezahlen würde.