Norwegische Waldkatze

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  • Norwegische Waldkatze Beitrag #1
Cinderella

Cinderella

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Hallo!!!

Ich suche o.g. Rasse.
Habe mich unsterblich in diese Rasser verliebt. Leider kann ich im Moment den Preis, für die sie gehandelt wird, nicht bezahlen.

Deswegen suche ich Leute, die Norweger Kitten haben und für die es wichtiger ist, einfach ein neues, liebevolles Zuhause für eines der Kleinen zu finden, als morz das Geld zu haben.

Ich will ehrlich sein, ich mache mir nichts aus Stammbaum und Ausstellungen. Ich möchte diese Katze einfach nur zum liebhaben.

Vielleicht findet sich jemand... :roll:
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #2
Hallo Cinderella,

Norwegerkatzen sind eine etablierte Rasse, die es bereits länger gibt, und auch sicher noch geben wird, also auch jede Chance zu solch einem Kätzchen zu kommen, indem man den Betrag erspart. Ich habe drei Rassekatzen, davon eine Nebelung, die recht selten und entsprechend teuer ist, und auch ich habe das Geld für meine Tiere erspart.
Oder schau einmal die HP's der Tierheime an, dort findet man leider auch ab und zu Norwegerkatzen.

Viele Grüße
Russian
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #3
Hallo Cinderella,

ich züchte Norwegische Waldkatzen, aber wie Russian schon schrieb, sie haben nun einmal ihren Preis.

Bedenke bitte, das nicht der Stammbaum an sich den Preis einer Rassekatze ausmacht (der kostet bei uns im Verein € 15,00), sondern das, was hinter dem Stammbaum steht: eine kontrollierte Zucht zum Wohle der Katze (Reglementierung der Anzahl von Würfen pro Mutterkatze, Abgabealter der Kitten, dem Standard entsprechende Zuchttiere usw.). Du kannst Dich gern einmal darüber informieren, wie sich der Preis einer Rassekatze zusammen setzt.

Es gibt Züchter, die gelegentlich Kastraten günstiger abgeben, vielleicht schaust Du da mal nach oder Du schaust . Dort suchen Norweger-Mixe dringend ein neues Zuhause.
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #4
Ich habe schon öfter so eine Zusammensetzung des Preises einer Rassekatze gelesen.

Ehrlich gesagt will mir das aber nicht so in den Kopf. Denn die meisten Züchter bekommen nur 1 - 2 x im Jahr Babys und so wie ich gelesen habe, machen Norweger nicht mehr Arbeit als alle gewöhnlichen Katzen auch.

Aber vielleicht gibt es ja auch Leute, die aus versehen Babys bekommen haben und keine Hobbyzüchter sind.
Ich weiß, es sind im Grunde Träumereien, aber vielleicht habe ich ja mal Glück :roll:

Aber ich werde auch auf jeden Fall jedes Tierheim in meiner Umgebung abklappern!
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #5
Ich habe schon öfter so eine Zusammensetzung des Preises einer Rassekatze gelesen.

Ehrlich gesagt will mir das aber nicht so in den Kopf. Denn die meisten Züchter bekommen nur 1 - 2 x im Jahr Babys und so wie ich gelesen habe, machen Norweger nicht mehr Arbeit als alle gewöhnlichen Katzen auch.

Das verstehe ich jetzt nicht. Glaubst Du, das Hauskatzenhalter genau die gleichen Kosten haben wie Züchter? Ich denke, da irrst Du ganz gewaltig!
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #6
Dann erzäl mal!!! Ich habe das wirklich gedacht :oops: Klar, dass es mehr kostet, wenn sie auf Austellungen gehen usw., aber das müssten sie ja eigentlich nicht tun :roll: Wenn man ganz "normal" einfach nur Babys bekommen würde und sie dann weitervermittelt, dann hat man doch keine Mehrkosten???!!!
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #7
Erstmal, Cinderella, wenn Du eine Norwegische Waldkatze (oder eine Perser, Maine Coon, Siam oder was auch immer) möchtest, möchtest Du also eine Rassekatze. Diese bekommst Du nur mit einem Stammbaum, denn nur damit hast Du die Gewährleistung, dass Du auch eine "echte" bekommst, und kein "lookalike".

Um eben zu genau so einer Katze zu kommen, muß sich der Züchter schon einmal sehr teure Zuchttiere kaufen, denn nur dem Standard entsprechende Tiere können auch ebensolche Babys bekommen. Dazu braucht er einen passenden Deckkater, der mit Sicherheit nicht "um die Ecke" wohnt, sondern für den lange Wege in Kauf genommen werden müssen. Vorweg gehen etliche Telefonate, "Besichtigung" des Katers, Hinbringen der Katze, wieder abholen, eventuell das ganze noch ein- oder zweimal, wenn die Katze nicht beim ersten Mal aufgenommen hat. Dann die Deckgebühren an sich, sie liegen beginnen ab € 200,00, nach oben sind keine Grenzen gesetzt.

Bevor eine Katze überhaupt zur Zucht eingesetzt werden kann, muß sie auf einer Ausstellung für zuchttauglich befunden werden. (Ich rede jetzt nicht von den Ausstellungen, die ein Züchter sowieso besucht, das ist "Hobby", aber eine muß er. Dann müssen umfangreiche Gesundheitstests sowohl bei der Katze als auch beim Deckkater vorgenommen werden.

Während der Schwangerschaft wird die Katzenmutter mit hochwertigem Futter versorgt, was sie natürlich auch während der Stillzeit weiterbekommt. Das gleiche gilt natürlich auch für die Babys, die in der Regel extrem hochwertiges Futter bekommen.

Im Gegensatz zu "normalen" Katzen bleiben Rassekatzen in der Regel mindestens 12 Wochen in ihrem gewohnten Zuhause, die Tendenz geht (Gott sei Dank) dahin, die Kleinen 14-16 Wochen zu behalten. Kannst Du Dir vorstellen, wieviel Katzenbabys zwischen der 8. und der 16. Lebenswoche fressen?

"Normale" Katzenkinder werden oft mit acht Wochen mit vielleicht einer oder zwei Entwurmungen ohne Impfung abgegeben. Bei seriös gezüchteten Rassekatzen ist natürlich eine vollständige Impfung dabei.

Die "normal" produzierten Hauskatzenbabys haben in der Regel bei Abgabe in den seltensten Fällen einen Tierarzt gesehen - logisch, die Tierarztbesuche fallen in der Regel erst nach der achten Woche an (bei uns jedenfalls....), dann gibt es schon mal einen Baby-Durchfall, die Impfungen, gründlicher Gesundheitscheck vor Abgabe, alle diese Kosten wird sich freiwillig kaum einer ans Bein binden. Und das sind eben genau diese Kosten, die den Preis einer Rassekatze ausmachen.

Rate mal, wieviele Anrufe ich schon hatte, die es auch halt vorgezogen haben "billig" zu kaufen, sei es angebliche "Rassekatzen" oder halt auch Hauskatzen, und die mir dann ihr Leid geklagt haben, wieviel Geld sie hinterher beim Tierarzt gelassen hatten. Da hätten sie locker bei einem seriösen Züchter eine Katze bekommen. Komischerweise kommen sie dann immer bei dem Züchter "angetanzt", der ja ach so viel Geld für seine Katzen haben wollte.
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #8
OK, hast mich überzeugt.

Dann muss ich wohl auf eine "normale" Hauskatze umsteigen, bis ich vielleicht mal so viel Geld hab, mir so ne Süße zu kaufen :wink:
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #9
Nicht unbedingt! Guck doch mal in den Link, den Skovkat Dir beim ersten Posting gegeben hat (du mußt auf das blaue Wort "hier" klicken). Das sind dann zwar vielleicht keine ganz echten Norweger, aber immerhin ähnlich. Und was sie von seriös aufgezogenen Norwegern unterscheidet: Sie sind in Not geraten und brauchen Hilfe! Vielleicht gefällt Dir ja eine davon?

Gruß, Inge
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #10
Moin allerseits!
Hmmm... Das mit dem Preis ist ja nicht so ganz die volle Wahrheit - oder?
Ich kenne genügend Menschen, die bei der ach so verpönten Vermehrung von vulgären und (wenn man so will materiell wertlosen) Hauskatzen die gleichen Maßstäbe an Haltung und Gesundheit des Nachwuchses stellen, wie Rassekatzenzüchter. Dennoch werden diese Tiere gegen (leider wirklich notwendige) Schutzgebühr abgegeben.
Das einzige, was also kostenmäßig wirklich ins Gewicht fällt, ist das Entgelt für den Deckkater. Und selbst da gilt doch die gleiche Regel, die auch den Preis für den Nachwuchs bestimmt:
Das simple, trockene Prinzip von Angebot und Nachfrage. Es gibt mehr Menschen, die möglichst edle Rassekatzen wünschen als es solche Tiere gibt. Somit ist deren Preis hoch. Das kleine Einmaleins der Volkswirtschaftslehre. Ganz einfach.
Versteht mich bitte nicht falsch - niemand will dies den Rassekatzenzüchtern vorwerfen. Es ist einfach so.

Zu Deiner ursprünglichen Frage: Schau Dich ruhig mal in den Tierheimen Deiner Umgebung um. Unter den vielen armen Würmchen, die dort auf ein neues zu Hause warten sind oft genug auch Tiere anderer Rassen als EKH. Leider!!! Und wer braucht schon Papiere???
Ich wünsche Dir jedenfalls viel Glück bei Deiner Suche!!!
Gruß

Sven
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #11
Ich will hier nicht wieder die Grundsatzdiskussion über den Preis von Rassekatzen anfangen, aber Dir kann ich nur sagen: Träum weiter, Inkubus!

Ich kenne keinen Hauskatzenvermehrer, der seine Tiere vor der (geplanten?) Deckung auf PKD, HCM, FiV, FiP, Leukose, PRA, usw. testen lässt und die Blutgruppe bestimmen lässt.

Ich kenne auch keinen Hauskatzenvermehrer, der seine Kitten nach 14 Wochen geimpft, mehrfach entwurmt und gechippt abgibt.

Ich kenne auch nur sehr wenige Hauskatzenvermehrer, die ihre Tiere auch über längere Strecken hinweg in ihr neues Zuhause bringen (da meine ich so Entfernungen ab 150 km aufwärts).

Diese Liste lässt sich noch bis in die Unendlichkeit fortsetzen. Ich züchte seit fast 10 Jahren, bislang habe ich ungefähr die Kosten, die einem Mittelklassewagen entsprechen, in meine Zucht gesteckt!
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #12
@skovcat
Ich kenne auch keinen Hauskatzenvermehrer, der seine Kitten nach 14 Wochen geimpft, mehrfach entwurmt und gechippt abgibt.
Schade für Dich. Ich kenn die schon. Es sind gar nicht so wenige.
OK - chippen tun wohl die wenigsten. Aber die (ich hab den genauen Preis jetzt nicht mehr im Kopf) 20 €machen den Braten auch nicht fett!
Die Tests auf all diese Krankheiten (was es nicht alles für Abkürzungen gibt) lässt doch wohl jeder verantwortungsvolle Tierhalter machen!
(Gut - meine Fische hab ich jetzt nicht dirkt auf AIDS testen lassen)
Und: Bringen tun sie die auch nicht. Aber wer einem Tier ein neues zu Hause bieten möchte, und es nicht einmal schafft, das Tier abzuholen - traurig. (Und das Bringen lässt man sich doch garantiert auch gern extra bezahlen. Nein DU natürlich nicht - viele andere ganz sicher.)
Zu den Tests: Ich behaupte jetzt einfach mal, dass es ob des Fehlens von Blutgruppentesten unter den schnöden Hauskatzen auch nicht mehr erbkranke Tiere gibt als unter Rassetieren. Wohl eher weniger, da bei vielen Rassen ja auf Erbkrankheitsmerkmale regelrecht hingezüchtet wird. Bei vielen Tieren (keine Ahnung, ob auch bei Katzen) gibt es sogar Zuchtperversitäten wie "Linienzuchten" u.ä.

Ach ja - spricht man eigentlich bei Hauskatzen von Vermehren und bei Rassekatzen vom züchten? So pauschal??? :evil:
Wußte ich bisher gar nicht, kannte ich micht doch im skovcat'schen Denkuniversum nicht aus. Ich bleibe dann doch bei den mit geläufigen Begrifflichkeiten, die nicht an die Tierart oder -rasse geknüpft sind.
Ich finde es übrigens persönlich schlicht zum k...en, Wertigkeiten von Individuen anhand äußerer Merkmale oder Rassezugehörigkeiten festzumachen.
Nicht, dass ich hier falsch verstanden werden möchte: Ich liebe Artenvielfalt und die Mannigfaltigkeit innerhalb der Arten. Aber ich hasse solche Wertigkeiten. Niemand macht die - sie existieren. Und sind v.a. Produkt der grundlegenden volkswirtschaftlichen Gesetzgebungen...
Niemand hier behauptet, dass Rassekatzenzüchter von Profitgier o.ä. getrieben werden. Kein Gedanke!!!
Aber der Preis als pure Summe der Aufwendungen (ich weiß schon, die werden ja nicht mal gedeckt... :cry: :cry: :cry: ) - wer's glaubt...
Das würde ja bedeuten, dass man mit dem Preis lediglich die Kosten für Gesundheitsuntersuchungen, Nahrung und Impfungen zurückverlangt.
Und selbst WENN das so WÄRE (was wohl niemand ernsthaft glaubt) so stellt sich immer noch die Frage, warum Rassekatzenzüchter diese Aufwendungen in Rechnung stellen und Hauskatzenzüchter nicht. (Wohl weil Hauskatzen nichts Fressen, nicht entwurmt oder geimpft werden müssen.)
Diese Rechnung stimmt doch vorn und hinten nicht. Also doch die Volkswirtschaft. Die Frage nach der Rechtfertigung des Preises muss dann schließlich jeder selbst für sich beantworten, bevor er sich ein Tier anschafft.
Wenn ich eine Rassekatze wollte (dem nicht so ist - doch einzig aus Geschmacksgründen), wäre sie mir persönlich den Preis wert. Ich wüsste aber, dass ich damit in erster Linie die Rasse bezahlen würde.
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #13
Hi Leute!

Also, ich denke ja auch, daß die Preise ein wenig übertrieben sind, aber wenns die Leute bezahlen, dann meinetwegen... Sagen wir mal so: Sollte ich je wieder einen Hund anschaffen wollen, dann wird er nicht aus einem Tierheim und wahrscheinlich nicht aus eine Liebhaberzucht stammen sonden aus einer Zucht, die in einem Verein eingetragen ist und die Papiere vorzeigen kann. Das liegt aber daran, daß ich von Hunden nicht so viel Ahnung habe, um einen schlechten Charakter auf einen Blick zu erkennen und daran, daß nur bei einem Züchter auch die Möglichkeit besteht, die Welpen (sollte es dann schon sein - verziehen kann ich ihn selbst... :wink: ) zunächst mal zu beobachten, um herauszufinden, welcher "paßt". Rasse muß für mich nicht unbedingt sein, aber Züchter, die Straßenmischungen vermitteln, kenn ich so jetzt nicht...

Bei Katzen stehe ich persönlich auf ganz normale, aus dem natürlichen Genpool entstandene Tiere. Häufiger als bei Hunden bekommt man die auch privat... Himmel, und impfen, entwurmen etc, kann ich die auch lassen!

So... Was mich hier schon wieder stört, ist die abwertende Bezeichnung "Hauskatzenvermehrer"! Hallo???? Geht´s noch?! Hauskatzen kann man anscheinend nur vermehren, weils keine Rasse ist? Also echt!
Bei Hauskatzen müssen aufwendige Bluttests nicht sein, weil das genetische Material nicht so unbedingt Erbkrankheiten hervorbringt. Die Mischung machts. Bei Rassekatzen (irgendeiner von euch Züchtern hat das sogar geschrieben) ist die Gefahr größer, weil verschiedene Rassen anscheinend zu solchen Krankheiten neigen. UNd auf diverse Krankheiten testen lassen - naja, ein Teil der Tests sagt nicht unbedingt etwas über Erkrankung oder nicht aus. Anscheinend reichen die Tests nicht aus oder wie erkläre ich mir die Berichte von Zuchttieren mit Papieren und allem Schnickschnack, die dann doch an FIP versterben?

Entwurmt, geimpft und z.T. auch gechipt - das kenne ich auch von Hauskatzen! Diejenigen, die ihre Tiere gegen Schutzgebühr weitergeben (also nicht die vom Bauernhof), lassen das alles vor der Abgabe machen und geben die Tiere ab 12 Wochen ab. 14 Wochen finde ich persönlich ein wenig übertrieben...

Und nur weil es Hauskatzen sind fressen die Tiere doch wohl genauso viel. Oder bekommen Hauskatzen per se nur Supermarktfutter, weil sie das Geld nicht wert sind??? Hmmm, das glaube ich nun nicht...

Wenn Leute das viele Geld für eine Rassekatze zahlen möchten, dann ist das für mich okay. Und wenn seriöse Züchter damit ein paar Euro verdienen, dann soll mir das recht sein. Das dürfen die auch ruhig zugeben. Denn mal ehrlich, aus reiner Katzenliebe macht ihr das doch auch nicht, oder?? Aber bitte hört damit auf, die gemeine Hauskatze abzuwerten! Sie ist genauso eine Rassekatze wie Siam, BKH und viele andere!

Alex

P.S. Inkubus, wir sind uns mal wieder einig, wie? :wink:
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #14
Na, da träumen sich zweie ja wieder was zurecht ...

Irgendwo gar nicht allzu lange her habe ich eine Aufrechnung gemacht. Die werde ich jetzt nicht wiederholen. Ich bin zwar noch nicht so lange dabei wie Skovkat, aber auch ich habe schon mehr als genug Geld in die Zucht gesteckt.
Auch die Notwendigkeit und der Sinn von Papieren wurde schon mehrfach erklärt.

Aber zwei Punkte in Euren Statements sind mir besonders aufgefallen:

@Inkubus
Natürlich würden die Käufer ihre Kitten auch selbst abholen. Nur das wollen wir gar nicht! Ich will wissen, wo meine Kitten hinkommen, will mir vor Ort ansehen, wie sie leben werden! Ich gebe nicht einfach irgenwelchen Leuten meine Kitten in die Hand und dann tschüß ... :x

@feuerblick
Auch bei Hauskatzen müßten die Tests ganz genauso durchgeführt werden. Auch Hauskatzen haben eine Blutgruppe, können an Erkrankungen wie FIV, FIP, Leukose u. a. m. erkranken. Und Erbkrankheiten gibt es bei ihnen ganz genauso. Sie werden bloß nicht darauf untersucht ... Wenn eine Hauskatze stirbt oder ein Kitten nicht durchkommt, wer macht sich denn die Mühe, das zu untersuchen?
Auch der "größere Genpol" ist eher ein Traum denn Realität, oder glaubst Du, wenn man den Hauskatzen bei der Partnerwahl freie Pfote läßt, daß sie nicht Sohnemann oder Brüderchen vom letzten Jahr nehmen?!? Oder Papa?

Der Unterschied zwischen Zucht und Vermehrung liegt in der sinnvollen Planung sowohl des Zeitpunkts als auch der Paarungspartner. Dazu gehört, sich genetisch zu bilden und Gedanken zu machen, usw.
Einfach Kater auf Katze lassen ist Vermehrung.

Gruß, Inge
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #15
Hallo,

jetzt gebe ich auch mal meinen "Senf" dazu.

Erstmal.... streiten sollte man sich doch hier nicht oder????

Jetzt zum Preis... Wenn jemand unbedingt eine bestimmte Rasse haben möchte, dann muss er auch den Preis bezahlen außer er holt sich irgendwo im Ausland ein "billige" Rassekatze und dem ist es dann auch egal wie sie gehalten wird, ob bereits schon Inzucht besteht usw. Solche Leute verstehe ich nicht und will ich auch gar nicht verstehen. Da fängt bei mir schon die Tierquälerei an. Wenn ich nun eine bestimmte Rassekatze haben möchte, bezahle ich lieber ein bisschen mehr, schau mir an wie sie aufgezogen wird bzw. wo sie lebt. Außerdem darf man sicherlich nicht nur die "tatsächlichen" Kosten sehen sondern auch nicht vergessen, dass die Aufzucht auch einige Arbeit kostet.

So, das zu dem Thema! :wink:
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #16
Ich sag ja gar nix dagegen, daß man für eine Rassekatze viel Geld hinblättern muß. Ich persönlich möchte keine Rassekatze haben, aber wenn ich darauf stehen würde, dann würde ich für die Rasse das Geld auch zahlen. Aber nun erzählt mir doch bitte nicht, daß Züchter nur züchten, um ihre Rasse aus reiner Liebe zu Tier und zukünftigen Besitzer zu vermehren. Wenn sie einfach zugeben würden, daß dabei für sie ein paar Mark...ähhh...Euro rumkommen, würde kein Mensch etwas sagen!

@Inge: Wenn ich einer Katze freie Pfote lasse (und damit meine ich nicht, sie in einen männlichen Harem zu setzen, den ich vorher selektiert habe), dann sucht sie sich (erwiesenermaßen) den Partner aus dem Genpool, der genetisch zu ihr paßt. Das ist dann in der Tat kein planvolles Decken lassen. Wenn ich decken lasse, treffe ich als Mensch die Wahl - dann muß ich eine Menge Untersuchungen durchführen lassen, um sicherzustellen, daß es paßt. Auch bei Hauskatzen! Und der Rest (Impfen, Chippen, Fressen geben etc.) trifft auf alle Katzen zu. Da ist die Hauskatze nun nicht billiger!

Wie gesagt, ich hab nix gegen Züchter und ihre hohen Preise! Ich hab nur was gegen Leute, die ihren Gewinn nicht zugeben möchten. Und gegen Leute, die alles außerhalb der Rasse als "Vermehren" bezeichnen. Denn auch Hauskatzen kann man planvoll decken lassen!!
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #17
Ich sage jetzt mal gar nichts mehr dazu! Mir ist es einfach zu albern, mich als Züchter immer wieder dafür rechtfertigen zu müssen, dass ich nichts an der Zucht verdiene, sondern sogar noch reichlich draufzahle. Mögt ihr es glauben, oder nicht. Und eine "planvollen" Vermehrung von Hauskatzen, naja, was bitte soll denn das sein? Gibt es da ein Zuchtziel? Kann man die Hauskatze an sich verbessern? Hat derjenige den notwendigen genetischen Hintergrund, um ein Zuchtziel, so es das denn gibt, zu durchdenken und durchzuführen?

Auch wenn das natürlich wieder in Frage gestellt wird: Ja, ein Züchter hat ein Zuchtziel und verplant nicht Katze A mit Kater B, weil er die beiden zufällig im Hause hat oder weil Kater B "um die Ecke" wohnt, sondern er verfährt dabei in der Regel strukturiert, macht sogar vielleicht mal eine ach so verpönte "Inzucht" (die wenigsten wissen diese überhaupt genau zu definieren), weil dies ganz einfach für sein Zuchtziel wichtig ist usw.

Und jetzt zu der "gezielten" Partnersuche von Hauskatzen: Wir fahren seit Ewigkeiten auf einen Bauernhof in Urlaub. Seit einigen Jahren gibt es dort ein Katzepärchen, die dann auch irgendwann mal Junge hatten. Gott sei Dank überlebten alle vier, jetzt gibt es also sechs Katzen dort. Drei Mädchen, drei Kater, zur Zeit sind alle drei Mädels schwanger, tja, wer war nun von wem zusammen? Der Papa mit seiner Tochter, die Mama mit ihrem Sohn, die Schwester mit dem Bruder? Eigentartig ist es schon, dass speziell auf etwas einsam gelegeneren Bauernhöfen die Katzenpopulation über Jahre hinweg immer kleiner wird (von der Körpergröße her). Aber das wird ja bestimmt nicht an der Inzucht liegen.....
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #18
Wenn sie einfach zugeben würden, daß dabei für sie ein paar Mark...ähhh...Euro rumkommen, würde kein Mensch etwas sagen!

1. gibt es da nichts "zuzugeben", da es schlichtweg nicht stimmt, ob es Dir nun paßt oder nicht.
2. würde irgend jemand mit Sicherheit Sodom und Gomorra schreien, wenn wir hier vorlügen würden, wir täten was verdienen ...

Wenn ich einer Katze freie Pfote lasse (und damit meine ich nicht, sie in einen männlichen Harem zu setzen, den ich vorher selektiert habe), dann sucht sie sich (erwiesenermaßen) den Partner aus dem Genpool, der genetisch zu ihr paßt.

Mal ganz deutlich gesagt: Und wovon träumst Du Nachts?!?
Du glaubst doch nicht allen ernstes, daß Katzen sich Gedanken über den Genpool machen, der da so um sie herumläuft?! Siehe Skovkats Beispiel ...
Für Katzen-Instinkt paßt genetisch alles, was wie Katze aussieht ...

Und der Rest (Impfen, Chippen, Fressen geben etc.) trifft auf alle Katzen zu. Da ist die Hauskatze nun nicht billiger!

Natürlich nicht! Wer behauptet das? Würden Hauskatzen-Kitten so aufwachsen wie Rassekatzen, müßten sie annähernd das gleiche kosten. Den einzigen Unterschied bildet die Deckgebühr (und der Stammbaum, der aber mit ca 15 € wirklich nicht ins Gewicht fällt).

Wie gesagt, ich hab nix gegen Züchter und ihre hohen Preise! Ich hab nur was gegen Leute, die ihren Gewinn nicht zugeben möchten.

Wie gesagt, da gibt es nichts zuzugeben!

Und gegen Leute, die alles außerhalb der Rasse als "Vermehren" bezeichnen. Denn auch Hauskatzen kann man planvoll decken lassen!!

Es gibt auch innerhalb "Rasse" Vermehrer. Weder ich noch Skovkat haben jemals behauptet, daß alles was Rasse ist, automatisch planvolle Zucht ist. Es gibt auch Schwarzzüchter!
Hauskatzen "planvoll decken zu lassen" macht insofern keinen Sinn, weil es von denen nun wirklich mehr als genug im Tierheim gibt.

Gruß, Inge
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #19
Hallo Skovkat,

spare Dir wirklich die Antworten, die doch niemand verstehen will, ich habe es auch aufgegeben auf dieses Thema einzugehen. Die Kosten für eine Katzenaufzucht in einer Cattery kann man wohl wirklich nur mit einem anderen Züchter besprechen, ganz sicher aber nicht mit Menschen, die eine Rassekatze zum Billigpreis suchen. Mich erstaunt immer nur wie gut Leute das Wort sparen kennen, wenn es um größere Anschaffungen geht, bei einem Lebewesen aber doch zu gern am Preis handeln möchten.


Viele Grüße
Russian
 
  • Norwegische Waldkatze Beitrag #20
Hey, das ist unfair. Man kann ja nun nicht alle "Hauskatzen"-Besitzer über einen Kamm scheren oder?

Ich selbst habe auch zwei, trotzdem kann ich die Kosten einer Rassekatze verstehen und wäre auch bereits die Summe zu bezahlen, wenn ich weiß woher die Katze kommt und wie sie aufgezogen worden ist. Dann gebe ich lieber auch ein paar "Euro's" mehr aus.

Zum planvoll decken von Hauskatzen sage ich jetzt gar nix, weil ich das unverantwortlich finde. Es gibt genug Katzen die ein Zuhause suchen, da brauchen nicht noch mehr in die Welt gesetzt werden. Jeder der eine Hauskatze hat, sollte sie auch kastrieren lassen.
 
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