Hallo zusammen,
wir haben ja vor 4 Wochen unser kleines Pumpkin Ian im Alter von gerade mal 6 Jahren gehen lassen müssen. Inzwischen,mit einigem lesen und Gesprächen mit Tierärzten gehen wir davon aus,das er die Lungenfibrose von Anfang an hatte,es nur keiner erkannt hat -.- Er hatte
Asthma als Diagnose vor 3 Jahren bekommen und wir gingen davon aus,das es korrekt sei. Von Lungenfibrose bei Katzen hat ich bis dato noch nie gehört.
Nun sind noch unser Momo (11 Jahre) und die kleine Zicke Merle (4 Jahre) "übrig"
Momentan stellt sich noch nicht konkret die Frage nach einem neuen Kater ... dazu ist es zu früh,zu frisch und überhaupt. Aber auf lange Sicht hätte ich gerne wieder einen kleinen/großen roten Kater hier rumlaufen.
Ich hätte gern ein paar Meinungen was ihr denkt,bzw ich muss mir´s von der Seele reden,da ich zumindest was Merle angeht,extrem unsicher bin. Sie ist als letztes eingezogen als Winzkitten zu den zwei Jungs. Letztendlich wissen wir nicht genau wie alt sie wirklich war. Sie sollte auch eigentlich als Päppel und Pflegekind bleiben bis zur Vermittlung. Nur Ian hatte sich damals so schockverliebt,das wir die kleine Kröte behalten haben

Sie hat also ihr Sozialverhalten von den zwei Katern quasie gelernt und nicht wie es optimal gewesen wäre,von Mama und Geschwistern.
Ansich ist sie vom Verhalten her freundlich, mehr Kater als Katze,nicht aggressiv,vorsichtig,zurückhalten,etwas schreckhaft (springt gern mal nen Meter hoch,wenn sie was für eine Sekunde spooky findet ^^) extremst verspielt. Kann aber eben auch zickig,frech und etwas respektlos sein und gerad mit Momo hat sie´s nicht immer so. Wenn er keine Lust hat,dann denkt sie sich "jetzt erst recht" Halbe Stunde später liegen sie allerdings zusammen und kuscheln ^^ Zu Ian war das Verhältnis super. Gut,er war auch extreeeeeemst sozial,geduldig,lieb .... in seinem ganzen Leben hat er nicht 1 Mal gefaucht oder sich irgendwie im Ansatz aggressiv verhalten. Auch die zwei Jungs haben sich gut verstanden (Ausnahme die typischen Katerrangelleien die man so kennt ^^) Dahingegen ist Momo eben etwas eigenbrödlerisch.
Was mir zu denken gibt ist,das wir im Frühjahr uns nach einigem Überlegen einen Hund angeschafft hatten und das mit Merle so überhaupt nicht funktioniert hat. Sie hatte letztendlich das Fressen komplett eingestellt und wir mussten die kleine Hundemaus auf die Pflegestelle zurückgeben -.- Dort durfte sie zum Glück bleiben und ist nicht mehr vermittelt worden.
Nun schwingt der Gedanke natürlich mit,was ist,wenn sie so auch auf eine neue Katze im Haus reagiert ?! Klar,Katze ist kein Hund.Aber trotzdem macht mir das ein wenig Angst.
Momo weiß ich einzuschätzen ... er wird es erst einmal richtig blöde finden,fauchen,grumpy sein,generell aber weder gestresst sein noch sonst etwas und nach etwas Zeit sich gewöhnen und den Neuzugang im besten Fall sogar ganz kumpelwürdig finden.
Er ist von klein an schon immer etwas "eigen" gewesen und an seinen Ziehpapa Sam kommt halt keiner ran. Da tat er sich,seit dieser nicht mehr da ist,schon immer etwas schwer.
Ich merke halt auch das beiden etwas fehlt. Egal wie Momo sich zunächst verhält wenn etwas neues passiert,er sucht Ian (was ich nie gedacht hätte...die zwei hatten einen holprigen Start damals) ist seither rastlos,unruhig und war zunächst auch erst einmal zu nichts zu bewegen,zudem extreeeeeemst anhänglich und klebt mir nur noch am Rockzipfel. Erst seit 2-3 Tagen spielt er wieder,wird wieder langsam mehr er selbst. Habe die letzten 4 Wochen kaum eine Nacht durchgeschlafen,da er nächtens mir hier die Wohnung zu gejammert und gesucht hat. Abgesehen von meinen eigenen Heulanfällen bei jeder kleinen Gelegenheit -.- Merle fehlt definitiv jemand zum spielen und raufen,ankuscheln und unterschlupfen.
Bezüglich Alter hätte ich auch eher Unsicherheiten. Wir haben positive Erfahrungen mit der Zusammenführung von beidem. Also sprich Kitten und ältere Katze. Beides lief bislang immer gut und ohne ernsthafte Probleme. Am problemfreiesten lief es mit Merle ... die schlupfte einfach so zwischen die beiden Jungs,Ian spielte quasie Papa,Momo fauchte ein paar Tage und gut war. Das hat mich selbst überrascht,wenn ich ehrlich bin. Denn nachdem Momo bei Ian´s Einzug ein gutes halbes Jahr nur gefaucht hatte,war ich auf mehr Gegenwehr eingestellt.
Bei Ian hatten wir damals das Alter fast offen gelassen. Unser Sternchen Jule war zu dem Zeitpunkt 10 und Momo 6 Jahre alt. Einziges "Such/Findekriterium" war "er soll rot sein" Da Ian im Katzenhaus meinem Mann quasie in den Arm sprang und ganz dringend mit wollte,blieb uns keine andere Wahl

Es wären noch 3-4 rote im Tierheim gewesen,aber die wurden nur noch pro forma angeguckt ^^ Da war´s dann Zufall das er ein Jahr alt war.
Dazu kommt,mein Mann ist nicht mehr soooooo begeistert was Tierheim/Tierschutz angeht -.- Kann es ihm nicht verdenken,da wir davon ausgehen müssen das uns bei Ian einiges nicht gesagt wurde bezüglich seiner Gesundheit (genommen hätten wir ihn so oder so,egal was die uns erzählt hätten) bei der kleinen Hündin auch nicht alle Karten auf den Tisch gelegt wurden. Mich hat´s noch vorsichtiger gemacht,aber trotzdem würd ich jeder Zeit wieder aus dem Tierschutz holen (waren bislang alle Tiere bei mir her)
Danke für´s lesen

L.G
Blackmoon