So, erst einmal danke für die ganzen Antworten.
Unsere beiden bekommen Futter von Carny, ohne Zucker mit 49% Fleischanteil. Trockenfutter nutzen wir von Feringa, welches Getreidefrei ist auch hochwertige Zutaten enthält. davon ca. 300 Gramm von dem Carny am Morgen-Vormittag und gegen 17-18 Uhr gibts dann ca. dieselbe Menge von dem
Trockenfutter.
Die Katze kommt super mit dem Futter aus, und ist nach einem Drittel schon satt, und frisst den Rest immer mal wie Häppchenweise über Stunden verteilt. Sie bettelt nicht, und "kämpft" auch nicht. Sie hört auch auf "Nein" und aufs in die Händeklatschen. So arm dran, kann der Kater ja wohl nicht sein, wenns bei ihr doch alles super ist.
Der Kater wiegt etwas über 4 Kg, die Katze ca. 2,3 Kg. Vom Tierarzt haben wir schon als sie ca. 5 Monate alt waren schon gehört, dass sie gut genährt sind und eventuell sogar bisschen kontrollierter füttern sollen. Bisher ist auch nur der Kater kastriert (Seit September letztes Jahr), da die Tierärztin meinte, dass die Katze noch ein bisschen braucht. Wollte mich dann jetzt März nochmal melden für ihre Kastration. Wenn beide kastriert sind, ist es nämlich unser Plan, sie zu Freigängern zu machen.
Ein paar Dinge möchte ich aber richtig stellen:
Wir sperren ihn nicht ein, weil er Hunger hat, sondern lediglich wenn er über Stunden an der Tür kratzt. Wir brauchen auch Schlaf. Und es ist letztenendes nichts anderes, als wenn er in der Küche schläft, wo deren Kratzbaum sowieso steht. Wir stellen ihm natürlich auch trinken rein und die Transportbox, in der er generell immer gerne schläft.
Auch finde ich es etwas dreist zu sagen, dass wir froh sein können, dass er uns noch vertraut, und sich ein neues Zuhause suchen würde, wenn er Freigänger wäre... Sorry, aber bei solchen Aussagen platzt mir echt der Kragen. Unser Kater liebt uns über alles und kuschelt stets mit uns und leckt uns ab. Außerdem eine Katze auf die selbe Stufe wie ein Kind zu bringen ist ja wohl auch mehr als nur fragwürdig. Das sind immernoch Raubtiere, bei denen es untereinander auch um einiges rauher zugeht, als bei Menschenkindern.
Zum Thema Wasserspitze: Da sind die Meinungen wohl auch geteilt. Gibt eben Leute die sagen, es ist in Ordnung als Erziehungsmethode, wenn nichts anderes funktioniert, und dann gibt es eben auch die, die direkt die Tierquälerkeule schwingen.
So Lösungsansatz Futterspender klingt super. Das werden wir wohl dann nun ausprobieren, Dankesehr.
Was das Trennen der Futterplätze angeht, wissen wir auch nicht, was wir da sonst tun sollen? Die Katze traut sich nicht in seiner Nähe zu fressen, weil er sie so anknurrt, anfaucht und gelegentlich eine überhaut. Ihn wegsetzen funktioniert auch nicht, und auf "Nein" hört er generell nicht. Was sollen wir da also anderes machen? Ich möchte ja auch, dass die Katze ungestört und mit komfort essen kann.
Und welche Erziehungsmethoden habt ihr denn sonst in Petto, anstelle des Nasspritzens? Laute Geräusche, Metallklimpern, "Nein", Händeklatschen, Runterheben... all das funktioniert nicht, haben alles einzelne über mehrere Monate probiert.
Und was tun wir gegen das Kratzen? Wir können teilweise nicht mal auf Klo, ohne, dass er komplett an der Tür ausrastet. Wie gesagt, er macht das für Stunden ohne Unterbrechung. Meist aber auch erst früh morgens gegen 5 Uhr. Sprich, er ist dann auch allerhöchstens 4-5 Stunden im Badezimmer. Und um die Katze müsst ihr euch auch nicht sorgen, die kann ganz lässig Türen öffnen, und tut dies, wenn sie ganz dringend in dieser Zeit müsste.
Und nochmal zum Abschluss: Beide Katzen verhalten sich komplett bzw sogar seeehr verschmust gegenüber uns. Da sind keinerlei Anzeichen irgendwelcher Ängste.
Ergänzung ()
Achja, und mir ist bewusst, dass nach der Kastration, das Hungergefühl sich für einige Zeit verstärken kann. Jedoch ist er seit anbeginn so extrem.