Huhu ihr lieben.
Charlie geht es jetzt gut denke ich.. lange Geschichte.
Meine Mutter wollte sie unbedingt ins Tierheim bringen, und zum Glück sind dort kompetente Leute und sagen genau das gleiche wie ich, nämlich dass sie eine diagnosestellung braucht und in eine Tierklinik muss.
Dementsprechend sind wir heute in eine Tierklinik gefahren.
Charlie war total apathisch und hat jede halbe Stunde gekrampft, ich dachte die Apathie käme vom diazepam, aber das bleibt nur kurz im Blut und wirkt dementsprechend auch nicht durchgehend. Die Tierärztin in der Klinik war zum Glück kompetenter als die „Hausärztin“ von Charlie (sozusagen) und hat gesagt, es könne prinzipiell alles sein, nur Epilepsie sei unwahrscheinlich. Und je nachdem was es dann ist, ist eine Heilung bzw kurierung ziemlich unwahrscheinlich, vor allem in ihrem Zustand..
Charlie war neurologisch höchst auffällig, hatte kaum Reflexe in der ganzen linken körperhälfte, pupillenengstand, konnte den Schwanz zum begrüssen nicht heben und war fast die ganze Zeit am schlafen. Ich dachte, all dies käme vom diazepam, weil mir die „Hausärztin“ von Charlie dies sagte. Aber dem war nicht so. Es hätte FIP sein können, toxoplasmose, Irgendeine Vergiftung, am wahrscheinlichsten jedoch war ein Hirntumor. Es hat sich rasant alles verschlechtert, vor allem ihr AZ. Sie hat sich gequält und hatte bestimmt auch schmerzen, Katzen sind so gut im „den starken spielen“. Naja, die Tierärztin in der Klinik hat uns angeboten, Charlie dort zu behalten und sie mit antibiose, entzündungshemmenden Medikamenten und co zu behandeln, aber das hätte keine große Chance gehabt. Sie hat sehr gelitten und war am Ende, deswegen hab ich mich entschieden, sie einschläfern zu lassen.. es war eine schwere Entscheidung aber mit dem Hirntumor hätte sie nicht lange überlebt und wäre vermutlich noch erblindet. Das wollte ich ihr ersparen. Ich musste gegen meinen Egoismus, sie am Leben zu halten, damit es mir besser geht, ansteuern und das war das beste, was wir für sie hätten tun können. Bei jedem krampfanfall hat sie sich eingepinkelt und -gekotet und das war keine Lebensqualität mer für sie. Ich bin mir sicher, dass es ihr jetzt gut geht, egal wo sie ist und obwohl es für mich extrem schmerzhaft ist, bin ich glücklich, denn ich weiß dass sie in ihrem geliebten Umfeld eingeschlafen ist und erlöst wurde. Im Garten an einem ihrer lieblingsplätze haben wir sie beerdigt, mit der katzenminze in der sie nur allzu gern lag...