Macht ihr das auch mit euren anderen Familienmitgliedern so?
Das könnte einer der Knackpunkte hier sein.
Denn die aktive Sterbehilfe, würde für einige Menschen in Frage kommen.
Am Ende kommt es ganz sicher auch darauf an, wie man selbst mit dem Thema Tod umgeht, was man sich selbst wünschen würde und wie man wen, schon begleitet hat....
Ich persönlich liebe meine drei Kater wirklich sehr.
Sie sind aber keine Menschen und deshalb sind meine Gefühle zu ihnen auch andere.
Meine Seelenkatze Mona ist vor Jahren verstorben und das war wirklich ein grausames Gefühl und ich dachte, dass es mich zerreißt.....
Als ich dann Jahre später, meine noch relativ jungen Eltern (62 und 66 Jahre) ganz plötzlich verloren habe, wusste ich, was das Wort Zerreißen wirklich bedeutet.
Aber, auch wenn ich mit ihr zum Tierarzt gehe, bleibt meine Frage danach :
ist es einfacher sich zu sagen ich habe alles versucht und jetzt gibt es die letzte Spritze
oder ich habe alles versucht und halte es aus, daß diese Katze eines natürlichen Todes stirbt!
Aber auch wenn....
Ich würde jetzt eigentlich daraus lesen, dass Du nicht beim
Tierarzt gewesen bist.
Oder bezieht sich das nur auf die letzte Spritze?
Mich würde auch interessieren, was für Dich "natürlicher Tod" bedeutet?
Ich glaube, wenn Du das beantwortest, sind viele "Unklarheiten" aufgelöst. ;-)
Denn ich persönlich glaube nicht, dass Du kein Mitgefühl für Deine Katze hast und sie "elendig verrecken lässt".
Deine Zeilen sprechen für mich eher dafür, dass Du sie sehr liebst und bereit wärst, auszuhalten, was zum Sterben dazugehört.
Damit meine ich das wenige Fressen, schwächer werden, evtl sich zurückziehen....
Liebe Grüße
Melanie