Danke bis hierhin für Eure Beiträge! Auch wenn ich jetzt nicht auf jeden einzelnen eingehe, habe ich sie doch alle gelesen und jeder steuert einen anderen Aspekt bei.
WinstonvonWensin: Wie es bei Wanda gelaufen ist, klingt fast nach einer Idealvorstellung vom Tod, wenn man in diesem Zusammenhang von einer Idealvorstellung sprechen möchte. Du hast Recht, das Begleiten ist intensiv, aber auch schwierig und traurig. Wobei ich den Eindruck habe, dass man schon in der Begleitphase einiges an Trauerarbeit leistet. Vermutlich bleibt der Kummer in Summe gleich, verteilt sich aber über einen anderen Zeitraum als beim Einschläfern.
Monterosa: ja, das Loslassen! GöGa sagt, wir müssen jetzt loslassen, damit sie unbefangen gehen kann, wenn sie das möchte. Klingt richtig, ist aber nicht einfach. Man lernt sehr viel bei Sterbegleitung ...
abvz: richtig, eine Entscheidung ist nicht in Stein gemeißelt und das ist gut so. Wenn die Schmerzbekämpfung nicht mehr klappen sollte, müssen wir einschläfern, das ist klar.
claudiskatzis: Das ist ein trauriger Aspekt bei der Sache, dass die Palliativmaßnahmen durchaus am Geld scheitern können. Und dass nicht alle zur Sterbebegleitung emotional in der Lage sind, kann ich inzwischen verstehen. Es ist keine einfache Übung. Das merke ich gerade.
Was mir aufgefallen ist, dass alle, die sich zur Sterbebegleitung entschlossen haben, damit nicht hadern. Niemand scheint das Gefühl zu haben, der Katze damit etwas angetan zu haben, im Gegenteil.