Ich persönlich finde das nun nicht gerade eine hilfreiche Aussage ... Auch du darfst deine Worte überlegen und überdenken. Denn diese Bemerkung ist wirklich daneben... zumal sie nicht stimmt.
Schlecht sozialisierte Tiere in Verbindung kleinen Kinder geht nun mal nicht. Erkläre einem kleineren Kind mal, dass er nicht ruckartig die Hand wegziehen soll oder weglaufen sollte. Das es nicht schreien soll, damit die Katze sich beruhigt. Für die Katze ist es dann alles Aufforderung wenn es in diesem Jagdmodus verfällt. Einige nennen es ja gerne Spielmodus .... ich nicht.
Da kann man nicht einfach so sagen, mit einem zweiten Tier wird es besser. Nutzt dann auch nichts wenn dann Katerkämpfe vorprogrammiert sind und man Dauergast beim Tierarzt ist, oder das eine Tier vor lauter Angst überall hinmacht.
Der Kater war 2 Wochen da im Tierheim. Über seine Herkunft weiß man gar nichts...wie ist es möglich in so kurzer ZEIT HERAUSZUFINDEN, dass ein Tier gut sozialisiert ist um bedenkenlos in einen Kinderhaushalt losgelassen zu werden.
Sie sind Jäger und bleiben es ein Leben lang und wilde , gezähmte Katzen haben ein natürliches Agressionspotenzial ....das ist Überlebenswichtig.
@Redsonic Ich finde es bemerkenswert was ihr versucht um ihm ein tolles zu Hause zu geben. Ich wäre da etwas anders.
lg
Verena
Dann zitier aber bitte auch den Kontext. Wie aus dem Beitrag UND den vorherigen von mir ersichtlich wird geht es NICHT um diesen speziellen Kater an sich, sondern darum, dass mit Tieren IMMER was passieren kann. Es gibt bei keinem lebenden Tier die Garantie, dass es nicht mal ausflippen kann, wegen Schmerzen, weil es sich erschreckt etc.. Das heißt, wenn man ein Tier sucht, dass niemals unter keinen Umständen aggressiv reagiert wegen der Kinder (und so interpretiere ich die Beiträge), sorry aber dann sollte man sich so lange die Kinder so klein sind keine Tiere anschaffen. Denn passieren kann immer mal was. Selbst bei gut sozialisierten Tieren. Und egal ob Hund oder Katze. Siehe mein Beispiel aus eigener Kindheit. Darum auch meine Überlegung: Was würde denn passieren, wenn jetzt z.B. ein Hund angeschafft wird und der in Spielfreude das Kind anspringt und umwirft, weil der Hund größer ist. Ist der Hund dann auch gleich böse und gemeingefährlich? Oder eine gut sozialisierte Katze angeschafft wird, die dann aber sich erschreckt/die Schmerzen/die sich bedrängt fühlt etc. und dann auch die gut sozialisierte Katze die Krallen ausfährt und zuschlägt? Und ich fürchte anhand der Reaktionen vom TE das es dann wieder heißt "das Tier ist gemeingefährlich, da muss man Angst vor haben, dass muss weg."
Und wenn du meine Beiträge gelesen hast, müsstest du gesehen haben, dass ich mich vor allem auf DIESEN Beitrag bezogen habe:
So erstmal danke für eure Antworten. Auch wenn es euch nicht gefällt wenn ihr das lest, aber ja, wir haben eine gewisse kleine Erwartung an eine Katze, der wir als Mensch ein tolles Umfeld, Zeit und sorgfältig ausgesuchtes Futter spenden. Ich erwarte, dass ich oder meine Familie vor ihr keine Angst haben muss und dass man sie ab und zu streicheln kann. Sonst würden wir den Aufwand nicht betreiben und sonst hätte ich mir auch irgendeine schwer erziehbare Katze geben lassen können, die ich mit nem Handschuh füttere und in der Garage halte.
Er bekommt jetzt zuckerfreies Futter und Kickeroos sind bestellt. Wir spielen jetzt auch mehr mit ihm. Draußen hat er sicherlich Stress. Mittlerweile sehen wir sechs Katzen, die in den Garten und bis an die Terassentür kommen. Er hat im Prinzip nur Ärger draußen und flüchtet mittlerweile auch spürbarer als früher noch. Heute erst lief er 200m mit uns nur als wir spazieren gingen. Dann kam ein Kater. Max duckte und miaute, bis er plötzlich flüchtete.
Das Wochenende brachte wieder drei plötzliche Attacken mit sich. Einmal gestern Morgen mit der Kralle in die Wade meiner Freundin und ein blutender Kratzer. Dann eben nach dem Fressen lief er um die Couch und kratzte sie wieder in die Wade. Haben ihm dann laut „Nein“ gesagt und ihn raus geschickt. Als ich lauter wurde und zur Tür auf ihn zu ging war er aber wieder in Verteidigungsstimmung und mauzte mich an.
Nach ner Stunde ließen wir ihn rein. Dann gab’s wieder Fressen und wir gingen schlafen. Vorher kam er eben oben im Flur fröhlich auf mich zu. Schmuste an meiner Hand und setzte sich an den Treppenpfosten. Ich kniete mich runter und streichelte mit links den Kopf. Er schnurrte. Als ich rechts meine Hand von mir abstützte, attackierte er diese plötzlich, umklammerte und biss mir in den Unterarm. War zum Glück Pyjamastoff drüber. Habe ihn daraufhin mit „Nein“ schroff weggeschleudert. Dann war er nicht mehr zu sehen. Sorry, aber was soll sowas?! Für mich ist das ein Verhalten, dass man nicht tolerieren kann. Als wenn der drinnen den Chef machen will, weil‘s ihm draußen nicht gelingt. Ich denke manchmal, der braucht Orientierung zur Hackordnung, aber so sind Katzen ja wohl nicht.
Er tickt also abends plötzlich aus. Tagsüber kannste den am Bauch streicheln und er dreht sich noch so hin dass man besser dran kommt. Komischer Typ.
Jedenfalls ist nun wieder die Angst da, ob man ihn mit den Kindern alleine lassen kann und sicher irgendwann die Frage, ob zurück ins Tierheim oder nicht. Schlafzimmer ist jedenfalls erstmal wieder zu. Wobei er heute morgen so lieb im Bett bei uns lag. Pheromone oder Homöopathie vom Tierarzt wären noch eine Idee.
Und auch wenn du es anders siehst: Wenn eine Katze plötzlich von oben von etwas erschreckt wird, ja dann finde ich es normal, dass eine Katze im Schreck in den Angriffmodus gehen KANN. Wenn du mich von hinten berührst, ohne das ich es merke und ohne das ich darauf vorbereitet bin und ich eh schon gestresst bin (z.B. wie der Kater weil er unausgelastet ist und schon negative Erfahrungen gemacht hat mit den Menschen), stell dir vor dann kann es sogar bei mir als Mensch passieren das ich mich umdrehe und dich aus Reflex wegschubse, weil ich nun mal auf sowas extrem empfindlich reagiere. Aber deswegen bin ich noch lange nicht gewalttätig, ein schlechter Mensch, gemeingefährlich oder sonst was. Sondern einfach nur unter Srom und schreckhaft.
Zu den anderen zwei "Attacken", wo die Kratzer in der Wade entstanden sind, kann man auch nicht sagen ob das normales Raufen wollen oder aggressive Attacke war, weil dafür viel zu wenig Infos da sind. Aber das Katzen gerne mal als unausgelastete Kitten an die Beine gehen und diese als Spielzeug sehen, dass habe ich hier mehr als einmal im Forum gelsen. Vor allem wenn die Katze schlecht sozialisiert ist, kann sowas offenbar vorkommen. Wenn man als Erwachsener auf so eine Attacke dann auch noch mit körperlicher Gewalt gegen das Tier (schroff wegschleudern) reagiert, dann wundert es mich persönlich auch nicht, wenn die Katze dann auch aggressiv reagiert.