Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim

  • Autor des Themas Redsonic
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Puppi2004

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Liebe Stefkat, aber nichts anderes wurde hier im Grunde bisher gesagt. Es wurde auch schon mehrfach dazu geraten, den Kater abzugeben. Eine andere Katze zu suchen, evtl. auch älter.
Ich verstehe auch das Problem mit den
Kindern. Nur bringt es meiner Ansicht nach auch nichts, noch Ewigkeiten an dem Kater herumzulaborieren. "Was nicht passt, wird passend gemacht" - das funktioniert eben nicht.
Also kommt immer wieder der Vorschlag: Raufkumpel oder abgeben.
Natürlich gibt es auch mit Raufkumpel keine Garantie, aber die gibt es bei Lebewesen nun mal nie.
Nach den bisherigen Beschreibungen des TE scheint es auch einen großen Unterschied zwischen seinen und deinen Problemen zu geben.
Bei Max kommt natürlich noch der schwierige Start (durch die noch vorhandenen Hormone) hinzu, wodurch jetzt die halbe Familie nur noch Angst vor ihm zu haben scheint.
Sicher auch ein Fehler des Tierheims. Das kann der Kater aber nicht ausbaden.
 
Emil

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Du hast da etwas die Namen verwechselt ;) Stefkat ist Steffi. Du meinst Redsonic.
Bei Steffi sehe ich die Situation völlig anders. Was dort passiert ist habe ich in dieser Form noch nie gehört und ihr blieb gar nichts Anderes übrig, als den Kater / bzw. beide Katzen wieder abzugeben.

Bei Max sehe ich den größten gemachten Fehler beim Tierheim, die einen so jungen Kater als Einzeltier vermittelt haben ( nach nur zwei Wochen ), weil er sich angeblich nicht mit anderen Katzen verträgt. Ich denke, dies nach dieser kurzen Zeit zu beurteilen ist schon sehr verwegen.
 
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Puppi2004

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Ich habe auf Steffis Beitrag geantwortet. 😉
 
IsiBerlin

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Danke, Stefkat, für Deinen Beitrag. Ich denke auch, der TE und seine Familie haben viel Geduld mit dem Kater bewiesen, Mut aufgebracht und einiges versucht. Wenn der Kater abgegeben wird, geschieht das mit Sicherheit nicht leichtfertig.

Ich denke schon, dass bei dem Kater die Grenze zur Verhaltensauffälligkeit bereits überschritten ist. Vielleicht hilft da ein Katerkumpel, vielleicht aber auch nicht. Niemand hier kann wissen, ob dadurch die Situation dadurch tatsächlich besser wird. Auf der anderen Seite haben wir eine stark strapazierte Beziehung und verängstigte Kinder. Ich halte das Drängen auf einen zweiten Kater nicht für richtig. Mein Rat: den Kater abgeben, so leid es mir für ihn tut. Über die ganze Geschichte eine Weile Gras wachsen lassen und dann vielleicht später einen neuen Anlauf in Sachen Katzenhaltung nehmen. Und dann bewusst ein liebes Tier aussuchen und keins, das die Frau schon im Tierheim zwickt ;) Auch liebe Katzen können ausgesprochen gewitzt und unterhaltsam sein.
 
Stefkat

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Liebe Stefkat, aber nichts anderes wurde hier im Grunde bisher gesagt. Es wurde auch schon mehrfach dazu geraten, den Kater abzugeben. Eine andere Katze zu suchen, evtl. auch älter.
Manche haben aber halt auch gesagt, er solle sich keine Katze anschaffen. Lieber einen Hund, Stofftier o.ä.. Das fand ich halt krass und einfach nicht richtig! Ich halte die Ansprüche von @Redsonic an eine Familienkatze keinesfalls für überzogen. Und ich finde, dass er ganz normale Vorstellungen von Katzen und Katzenhaltung hat. Für mich selbst kommen nur zwei Katzen in Frage, aber ich finde es legitim, nur eine zu wollen. Solange sie Freigang bekommt und erwachsen ist. Auf beides hat der TE geachtet. Er hat sich aus dem Tierheim einen Kater geholt, der speziell als Einzelkatze abgegeben wurde. Nur hatte er halt Pech.
Ich bin der Meinung, dass er einer Freigänger-Einzelkatze ein ganz ganz tolles Zuhause bieten kann. Nur speziell diesem Kater halt nicht.
 
WinstonvonWensin

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Ich persönlich finde das nun nicht gerade eine hilfreiche Aussage ... Auch du darfst deine Worte überlegen und überdenken. Denn diese Bemerkung ist wirklich daneben... zumal sie nicht stimmt.

Schlecht sozialisierte Tiere in Verbindung kleinen Kinder geht nun mal nicht. Erkläre einem kleineren Kind mal, dass er nicht ruckartig die Hand wegziehen soll oder weglaufen sollte. Das es nicht schreien soll, damit die Katze sich beruhigt. Für die Katze ist es dann alles Aufforderung wenn es in diesem Jagdmodus verfällt. Einige nennen es ja gerne Spielmodus .... ich nicht.

Da kann man nicht einfach so sagen, mit einem zweiten Tier wird es besser. Nutzt dann auch nichts wenn dann Katerkämpfe vorprogrammiert sind und man Dauergast beim TA ist, oder das eine Tier vor lauter Angst überall hinmacht.

Der Kater war 2 Wochen da im Tierheim. Über seine Herkunft weiß man gar nichts...wie ist es möglich in so kurzer ZEIT HERAUSZUFINDEN, dass ein Tier gut sozialisiert ist um bedenkenlos in einen Kinderhaushalt losgelassen zu werden.

Sie sind Jäger und bleiben es ein Leben lang und wilde , gezähmte Katzen haben ein natürliches Agressionspotenzial ....das ist Überlebenswichtig.

@Redsonic Ich finde es bemerkenswert was ihr versucht um ihm ein tolles zu Hause zu geben. Ich wäre da etwas anders.

lg
Verena
 
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Puppi2004

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Manche haben aber halt auch gesagt, er solle sich keine Katze anschaffen. Lieber einen Hund, Stofftier o.ä.. Das fand ich halt krass und einfach nicht richtig! Ich halte die Ansprüche von @Redsonic an eine Familienkatze keinesfalls für überzogen. Und ich finde, dass er ganz normale Vorstellungen von Katzen und Katzenhaltung hat. Für mich selbst kommen nur zwei Katzen in Frage, aber ich finde es legitim, nur eine zu wollen. Solange sie Freigang bekommt und erwachsen ist. Auf beides hat der TE geachtet. Er hat sich aus dem Tierheim einen Kater geholt, der speziell als Einzelkatze abgegeben wurde. Nur hatte er halt Pech.
Ich bin der Meinung, dass er einer Freigänger-Einzelkatze ein ganz ganz tolles Zuhause bieten kann. Nur speziell diesem Kater halt nicht.
Ja schon, nur erfüllt dieser Kater die Vorstellungen eben nicht.
Solche Katzen gibt es, aber Max ist es nicht.
Und als Tierheim einen 1jährigen so einzuschätzen, dass er nur als Einzelkatze gehalten werden kann? Sorry, das ist doch Quatsch.

Und das mit dem Hund sollte zumindest von meiner Seite aus keine Beleidigung sein, sondern war ernst gemeint. Ein Hund lässt sich nun mal besser erziehen, da dürften wir uns doch einig sein.
 
bertiundsine

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Manche haben aber halt auch gesagt, er solle sich keine Katze anschaffen. Lieber einen Hund
ich fand den Hund jetzt nicht krass. Das war ein ernsthaft gemeinter Vorschlag. Aus den Angaben des TE war ja herauszulesen, dass er sich mehr Berechenbarkeit bei seinem Haustier wünscht. Also ein gewisses Sicherheitsbedürfnis für sich und seine Familie hat, was ja auch einleuchet. Einen Hund kann man diesbezüglich wesentlich besser abrichten, vor allem wenn man sich eine, zum Familienhund geeignete Rasse zulegt. Warum ist diese Überlegung jetzt krass? Du meinst , weil @Redsonic sich doch aber von vornherein für eine Katze entschieden hat? Also nochmal an @Redsonic, ich meinte das überhaupt nicht als Stichelei sondern als eine Überlegung wert. Wenn du jetzt sagst Hund kommt überhaupt nicht in Frage ist das natürlich auch völlig ok..:)
Ich würde mir auch in dem besagten Tierheim kein Katze mehr holen.
 
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Julia01

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Ich persönlich finde das nun nicht gerade eine hilfreiche Aussage ... Auch du darfst deine Worte überlegen und überdenken. Denn diese Bemerkung ist wirklich daneben... zumal sie nicht stimmt.

Schlecht sozialisierte Tiere in Verbindung kleinen Kinder geht nun mal nicht. Erkläre einem kleineren Kind mal, dass er nicht ruckartig die Hand wegziehen soll oder weglaufen sollte. Das es nicht schreien soll, damit die Katze sich beruhigt. Für die Katze ist es dann alles Aufforderung wenn es in diesem Jagdmodus verfällt. Einige nennen es ja gerne Spielmodus .... ich nicht.

Da kann man nicht einfach so sagen, mit einem zweiten Tier wird es besser. Nutzt dann auch nichts wenn dann Katerkämpfe vorprogrammiert sind und man Dauergast beim TA ist, oder das eine Tier vor lauter Angst überall hinmacht.

Der Kater war 2 Wochen da im Tierheim. Über seine Herkunft weiß man gar nichts...wie ist es möglich in so kurzer ZEIT HERAUSZUFINDEN, dass ein Tier gut sozialisiert ist um bedenkenlos in einen Kinderhaushalt losgelassen zu werden.

Sie sind Jäger und bleiben es ein Leben lang und wilde , gezähmte Katzen haben ein natürliches Agressionspotenzial ....das ist Überlebenswichtig.

@Redsonic Ich finde es bemerkenswert was ihr versucht um ihm ein tolles zu Hause zu geben. Ich wäre da etwas anders.

lg
Verena
Dann zitier aber bitte auch den Kontext. Wie aus dem Beitrag UND den vorherigen von mir ersichtlich wird geht es NICHT um diesen speziellen Kater an sich, sondern darum, dass mit Tieren IMMER was passieren kann. Es gibt bei keinem lebenden Tier die Garantie, dass es nicht mal ausflippen kann, wegen Schmerzen, weil es sich erschreckt etc.. Das heißt, wenn man ein Tier sucht, dass niemals unter keinen Umständen aggressiv reagiert wegen der Kinder (und so interpretiere ich die Beiträge), sorry aber dann sollte man sich so lange die Kinder so klein sind keine Tiere anschaffen. Denn passieren kann immer mal was. Selbst bei gut sozialisierten Tieren. Und egal ob Hund oder Katze. Siehe mein Beispiel aus eigener Kindheit. Darum auch meine Überlegung: Was würde denn passieren, wenn jetzt z.B. ein Hund angeschafft wird und der in Spielfreude das Kind anspringt und umwirft, weil der Hund größer ist. Ist der Hund dann auch gleich böse und gemeingefährlich? Oder eine gut sozialisierte Katze angeschafft wird, die dann aber sich erschreckt/die Schmerzen/die sich bedrängt fühlt etc. und dann auch die gut sozialisierte Katze die Krallen ausfährt und zuschlägt? Und ich fürchte anhand der Reaktionen vom TE das es dann wieder heißt "das Tier ist gemeingefährlich, da muss man Angst vor haben, dass muss weg."

Und wenn du meine Beiträge gelesen hast, müsstest du gesehen haben, dass ich mich vor allem auf DIESEN Beitrag bezogen habe:
So erstmal danke für eure Antworten. Auch wenn es euch nicht gefällt wenn ihr das lest, aber ja, wir haben eine gewisse kleine Erwartung an eine Katze, der wir als Mensch ein tolles Umfeld, Zeit und sorgfältig ausgesuchtes Futter spenden. Ich erwarte, dass ich oder meine Familie vor ihr keine Angst haben muss und dass man sie ab und zu streicheln kann. Sonst würden wir den Aufwand nicht betreiben und sonst hätte ich mir auch irgendeine schwer erziehbare Katze geben lassen können, die ich mit nem Handschuh füttere und in der Garage halte.

Er bekommt jetzt zuckerfreies Futter und Kickeroos sind bestellt. Wir spielen jetzt auch mehr mit ihm. Draußen hat er sicherlich Stress. Mittlerweile sehen wir sechs Katzen, die in den Garten und bis an die Terassentür kommen. Er hat im Prinzip nur Ärger draußen und flüchtet mittlerweile auch spürbarer als früher noch. Heute erst lief er 200m mit uns nur als wir spazieren gingen. Dann kam ein Kater. Max duckte und miaute, bis er plötzlich flüchtete.

Das Wochenende brachte wieder drei plötzliche Attacken mit sich. Einmal gestern Morgen mit der Kralle in die Wade meiner Freundin und ein blutender Kratzer. Dann eben nach dem Fressen lief er um die Couch und kratzte sie wieder in die Wade. Haben ihm dann laut „Nein“ gesagt und ihn raus geschickt. Als ich lauter wurde und zur Tür auf ihn zu ging war er aber wieder in Verteidigungsstimmung und mauzte mich an.

Nach ner Stunde ließen wir ihn rein. Dann gab’s wieder Fressen und wir gingen schlafen. Vorher kam er eben oben im Flur fröhlich auf mich zu. Schmuste an meiner Hand und setzte sich an den Treppenpfosten. Ich kniete mich runter und streichelte mit links den Kopf. Er schnurrte. Als ich rechts meine Hand von mir abstützte, attackierte er diese plötzlich, umklammerte und biss mir in den Unterarm. War zum Glück Pyjamastoff drüber. Habe ihn daraufhin mit „Nein“ schroff weggeschleudert. Dann war er nicht mehr zu sehen. Sorry, aber was soll sowas?! Für mich ist das ein Verhalten, dass man nicht tolerieren kann. Als wenn der drinnen den Chef machen will, weil‘s ihm draußen nicht gelingt. Ich denke manchmal, der braucht Orientierung zur Hackordnung, aber so sind Katzen ja wohl nicht.

Er tickt also abends plötzlich aus. Tagsüber kannste den am Bauch streicheln und er dreht sich noch so hin dass man besser dran kommt. Komischer Typ.

Jedenfalls ist nun wieder die Angst da, ob man ihn mit den Kindern alleine lassen kann und sicher irgendwann die Frage, ob zurück ins Tierheim oder nicht. Schlafzimmer ist jedenfalls erstmal wieder zu. Wobei er heute morgen so lieb im Bett bei uns lag. Pheromone oder Homöopathie vom Tierarzt wären noch eine Idee.
Und auch wenn du es anders siehst: Wenn eine Katze plötzlich von oben von etwas erschreckt wird, ja dann finde ich es normal, dass eine Katze im Schreck in den Angriffmodus gehen KANN. Wenn du mich von hinten berührst, ohne das ich es merke und ohne das ich darauf vorbereitet bin und ich eh schon gestresst bin (z.B. wie der Kater weil er unausgelastet ist und schon negative Erfahrungen gemacht hat mit den Menschen), stell dir vor dann kann es sogar bei mir als Mensch passieren das ich mich umdrehe und dich aus Reflex wegschubse, weil ich nun mal auf sowas extrem empfindlich reagiere. Aber deswegen bin ich noch lange nicht gewalttätig, ein schlechter Mensch, gemeingefährlich oder sonst was. Sondern einfach nur unter Srom und schreckhaft.

Zu den anderen zwei "Attacken", wo die Kratzer in der Wade entstanden sind, kann man auch nicht sagen ob das normales Raufen wollen oder aggressive Attacke war, weil dafür viel zu wenig Infos da sind. Aber das Katzen gerne mal als unausgelastete Kitten an die Beine gehen und diese als Spielzeug sehen, dass habe ich hier mehr als einmal im Forum gelsen. Vor allem wenn die Katze schlecht sozialisiert ist, kann sowas offenbar vorkommen. Wenn man als Erwachsener auf so eine Attacke dann auch noch mit körperlicher Gewalt gegen das Tier (schroff wegschleudern) reagiert, dann wundert es mich persönlich auch nicht, wenn die Katze dann auch aggressiv reagiert.
 
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Eclipse2003

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Auch einen Hund erzieht man nicht in 4 1/2 "popeligen" Wochen!
Ich bin entsetzt, dass 4 Wochen Umgang mit einem verunsicherten Fundkater als "bemerkenswert geduldig" gewertet werden.
Tiere sind fühlende Individuen und keine Spiel-, Spaß- und Unterhaltungsobjekte, die auf Knopfdruck funktionieren und in den Kuschel-, Play- oder Ruhemodus gehen, wenn es dem Menschen (Kindern!) denn gerade passt. Genau das sollte man sich gut vor Augen führen, wenn Kinder unter 10 Jahren im Haushalt leben.
Immer nur Spaß mit der braven Katze gibt es nicht (oder nur sehr selten)!
 
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Julia01

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Auch einen Hund erzieht man nicht in 4 1/2 "popeligen" Wochen!
Ich bin entsetzt, dass 4 Wochen Umgang mit einem verunsicherten Fundkater als "bemerkenswert geduldig" gewertet werden.
Tiere sind fühlende Individuen und keine Spiel-, Spaß- und Unterhaltungsobjekte, die auf Knopfdruck funktionieren und in den Kuschel-, Play- oder Ruhemodus gehen, wenn es dem Menschen (Kindern!) denn gerade passt. Genau das sollte man sich gut vor Augen führen, wenn Kinder unter 10 Jahren im Haushalt leben.
Immer nur Spaß mit der braven Katze gibt es nicht (oder nur sehr selten)!
Genau das wollte ich auch ausdrücken, als ich schrieb das in so einem Fall ein Stofftier besser geeignet wäre. Danke für den Beitrag!
 
bertiundsine

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Ich bin entsetzt, dass 4 Wochen Umgang mit einem verunsicherten Fundkater als "bemerkenswert geduldig" gewertet werden.
Tiere sind fühlende Individuen und keine Spiel-, Spaß- und Unterhaltungsobjekte, die auf Knopfdruck funktionieren und in den Kuschel-, Play- oder Ruhemodus gehen, wenn es dem Menschen (Kindern!) denn gerade passt. Genau das sollte man sich gut vor Augen führen, wenn Kinder unter 10 Jahren im Haushalt leben.
Immer nur Spaß mit der braven Katze gibt es nicht (oder nur sehr selten)!
d'accord!
 
Emil

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Ich habe auf Steffis Beitrag geantwortet. 😉
Upps, Entschuldigung. Ich hatte Steffis Beitrag nicht gesehen.
Ergänzung ()

Der Kater war 2 Wochen da im Tierheim. Über seine Herkunft weiß man gar nichts...wie ist es möglich in so kurzer ZEIT HERAUSZUFINDEN, dass ein Tier gut sozialisiert ist um bedenkenlos in einen Kinderhaushalt losgelassen zu werden.



lg
Verena
Das ist genau das, was ich auch absolut nicht verstehe. Früher habe ich mich mal über unser Tierheim aufgeregt, weil es bestimmte Katzen/Kater nur an Familien ohne kleine Kinder heraus gegeben hat. Jetzt wird mir allmählich klar warum und kann es nachvollziehen.
 
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Zwergpanther

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Ich kann das durchaus nachvollziehen, warum beim Alter der Kinder, die mit den Katzen leben werden, je nach Tier ein Mindestalter angegeben wird.
 
Emil

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Noch einmal persönlich an Redsonic: ich war auch eine derjenigen, die in Deinem Fall eher zu einem familienfreundlichen Hund raten würden ( was vermutlich bei Euch aber aufgrund Zeitmangel durch Berufstätigkeit nicht in Frage kommt ) Ansonsten würde ich persönlich Max ein neues Zuhause ohne kleine Kinder ermöglichen und mich ganz in Ruhe nach einer Katze /Kater umschauen, von der man genau weiß, dass sie Kinder kennt und mit ihnen friedlich zurecht kommt. ( und wirklich als Einzeltier vermittelt werden muss ) Die Suche wird sicherlich nicht ganz einfach, aber mit Geduld bestimmt machbar. Mein erster Kater Carlo ( Einzelkater und aus Privathaushalt ) z.B. hat Kinder geliebt und sich wirklich Alles von ihnen gefallen lassen. Selbst als mein jüngster Neffe ( damals ca. 3 Jahre alt ) ihm mit voller Absicht auf die Pfote getreten ist wurde Carlo nicht aggressiv, sondern ist zuerst geflüchtet um nach ein paar Minuten wieder zu meinem Neffen zu gehen, der mittlerweile von meinem Bruder energisch verwarnt worden war. Meine zum Zeitpunkt des Kennenlernens 3-jährige Stieftochter wurde von dem Kater später heiß und innig geliebt. Sie hatte allerdings nie Angst vor Tieren und wusste auch mit kleineren Blessuren umzugehen. Dein Sohn scheint aber bereits Angst vor Max zu haben und ebenso Deine Frau/Freundin. Die Gefahr, dass sich diese Ängste festsetzen wäre mir einfach zu groß.
Dann lieber etwas Gras drüber wachsen lassen und in aller Ruhe nach einer für Euch geeigneten familienfreundlichen Katze Umschau halten.
Ergänzung ()

Ich kann das durchaus nachvollziehen, warum beim Alter der Kinder, die mit den Katzen leben werden, je nach Tier ein Mindestalter angegeben wird.
Ich kann das jetzt auch gut verstehen. Früher hatte ich zuerst gedacht, unsere Tierheimleiterin mag vielleicht keine Kinder :giggle: Aber viele der Tiere sind nach kurzer Zeit im Tierheim und dann noch mit unbekannter Herkunft ganz schwer einzuschätzen.
 
WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

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@ Julia1 möchtest du mir erklären? Versteht deine Flut von Wörter nicht. So eine Aussage von dir steht dir einfach nicht zu. Dabei bleibe ich auch.... du möchtest auch das alle Menschen dich so nehmen wie du nun mal bist.
Du schreibst ganz klar und deutlich unter dem Zitat von Patentante

Ehrlich gesagt weiß ich nicht was du eigentlich hören willst. Du liest nicht was geschrieben wird und drehst dir alles wie es dir passt. Oder kannst du mir sagen wer dir geraten hat Angriffen mit der Spielangel zu begegnen!? Bringt ihn einfach zurück und allen geht es besser.

...und holt am besten ein Stofftier....denn so gesehen sind kleine Kinder und Tiere IMMER ein gewisses Risiko, da jedes Tier auch mal ausflippen kann.
Das war war dein Statement darauf... Also versuche nun nicht was anderes zu erklären.

Ich bin entsetzt, dass 4 Wochen Umgang mit einem verunsicherten Fundkater als "bemerkenswert geduldig" gewertet werden.
Das darf dich gerne entsetzen.... er ist nicht verunsichert sondern der falsche Kater, schlecht sozialisiert und gehört nicht in einen Kinderhaushalt.

lg
Verena
 
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Julia01

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Stimmt ich hätre das Zitat teilen sollen, das hab ich aber nicht gemacht, weil ich am Handy war und das schwierig ist. Das Zitat bezog sich auf den LETZTEN Satz. Ich markiere für dich mal im Zitat:
Ehrlich gesagt weiß ich nicht was du eigentlich hören willst. Du liest nicht was geschrieben wird und drehst dir alles wie es dir passt. Oder kannst du mir sagen wer dir geraten hat Angriffen mit der Spielangel zu begegnen!? Bringt ihn einfach zurück und allen geht es besser.
Und Kontext heißt nicht nur der zitierte Beitrag, sondern auch die Beiträge davor, vor allem von mir. Sprich du sollst bitte berücksichtigen aus welcher ArgumentationsKETTE ich zu dieser Aussage gekommen bin:
Naja das wurde ja schon gesagt: Die Familie soll keine Angst haben müssen und die Katze soll sich streicheln lassen.

Jetzt greift der Kater öfter mal an (was in meinen Augen aber auch ein MENSCHEN gemachtes Problem ist und nicht das des Katers) und die Familie hat Angst.

Wie soll sich denn die Katze verhalten, dass ihr keine Angst haben müsst? Jedes mal einen schriftlichen Antrag stellen wenn er/sie spielen will? Auf alle Spiele, die ihm als Kater Spaß machen (z.B. raufen) verzichten und den ganzen Tag nur stoisch auf dem Sofa sitzen, bis ihr als Menschen der Meinung seid, jetzt könnte man mal eben kurz streicheln oder spielen? Ich glaube fast, da wäre ein Kuscheltier vielleicht besser, weil unter solchen Erwartungen würden vermutlich die meisten Katzen entweder nen Rappel kriegen oder stumm vor sich hin leiden.
Und dazu bräuchte es auch erst mal eine positive Grundeinstellung also in der Art "Wenn Katze sich schlecht verhält, könnte es auch an uns liegen" nicht "Katze verhält sich schlecht = Katze ist schwer erziehbar und schlecht". So lange der Fehler bei der Katze gesucht wird, fehlt in meinen Augen völlig die Basis für ein gutes Zusammenleben
Wie du siehst habe ich die Aussage mit dem Stofftier schon vorher erwähnt und da auch ganz klar begründet, wie ich zu der Aussage komme. Das wurde aber anscheinend völlig von dir ignoriert.
 
Eclipse2003

Eclipse2003

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er ist nicht verunsichert sondern der falsche Kater (...)
Unverständliche Aussage - da schließt sich doch überhaupt nichts gegenseitig aus.

Da ist ein ca. 1jähriger Kater, der vor 6/7 Wochen unkastriert als Fundkater ins Tierheim kam... Er wird fix kastriert und nach bereits 2 Wochen als Einzelkater ausgerechnet in eine Familie mit Kindern unter 10 Jahren vermittelt. Mehr Potential für´s Schiefgehen kann ja überhaupt nicht vorhanden sein und ja, richtig - somit ist es nicht der richtige Kater für eine Familie/bei der Erwartungshaltung.

Nichts desto trotz finde ich es ziemlich sonderbar zu meinen, ein junger Kater sei nach einer Kastra-OP und 2maligen Umgebungswechsel in nur wenigen Wochen nicht verunsichert (und eben ohne überhaupt eine Vorgeschichte zu kennen).
Das macht doch was mit dem Tier.
 
WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

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@Eclipse2003 du möchtest mir die Welt der Katzen erklären ....Ich lausche nun gespannt deinen Ausführungen und warte auf Erleuchtung.

In Absprache mit dem Tierheim entschieden wir uns dann für Freigang schon nach einer Woche am letzten Sonntag. Wir dachten Sonntag gibt’s noch nicht so viele Nebengeräusche. Kurz gestreichelt und verabschiedet ging er dann völlig ohne Angst in den Garten und schnupperte überall. War nicht zu bremsen.
Der Kater ist nicht verunsichert, der weiß wo sein zu Hause ist, denn er hat schon seit dem 7.6 Freigang und kommt sogar nach Hause. Dieser Kater ist schlichtweg unerzogen und übermütig und nicht für kleine Kinder geeignet. Wenn Redsonic trotzdem zeigt, dass er möchte dem Raufbold ein zu Hause zu geben dann hat er meine Hochachtung. Denn mir wäre die Unversehrtheit meiner Kinder wichtiger.

Wobei dieses Rauslassen vor Ablauf der 6 Wochen nach Kastration eines Katers ist mir unerklärlich von Seiten des Tierheimes.

lg
Verena
 

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