Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim

  • Autor des Themas Redsonic
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Emil

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Ich lebe seit jetzt mittlerweile 42 Jahre durchgehend mit Katzen ( Carlo war damals leider noch Einzelkater ), aber ich lerne immer noch dazu und lasse mich auch gerne hier im Forum beraten, wenn ich mir über etwas
unsicher bin. Und ich denke, Alles werde ich trotzdem nie wissen, was es über Katzen zu lernen gibt.:giggle: Auch schon als kleines Kind hatte ich reichlich Kontakt zu Katzen aller Art, da meine Eltern mit uns Kindern entweder an der Ostsee oder auf dem Bauernhof Urlaub gemacht hatten. Und bei den Bauernhofkatzen habe ich mir auch schon mal die eine kleine oder größere Schramme eingehandelt. ( auch bei meinen Katern ) Mein Emil greift mich auch ab und zu ( meiner Meinung nach aus heiterem Himmel ) an und schnappt sich entweder meinen Arm oder ein Bein. Ich schiebe ihn dann einfach sanft weg und ignoriere ihn, bis er sich wieder abgeregt hat.
 
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Puppi2004

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Was hier als "Attacken" bezeichnet wird, sind einfach Aufforderungen zum Raufen. Tut weh, ist klar, aber darum wurde ja auch schon mehrfach zu einem Raufkumpel geraten.
Ihn mit einem lauten "NEIN" wegschleudern ist jedenfalls definitiv der falsche Weg. Er markiert nicht den Chef und ist auch kein "komischer Typ", nur weil er abends aktiver (und rauflustiger) ist, als tagsüber. Das klingt nach normaler Katze, sorry.


RUHE bewahren bei den "Attacken" ist das Zauberwort.

Ich fürchte, wenn es so weitergeht wie jetzt, habt ihr wirklich irgendwann einen verstörten und "aggressiven" Kater.
 
bertiundsine

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Aber sie haben zugegeben auch etwas "Pech", unser Kater war noch ein "Teenie", als wir ihn holten und war das ausgeglichendste Geschöpf, sobald er in den Freigang durfte.
ja genauso war das hier auch. Allerdings hatte ich, seit ich immer mehrere Katze habe noch nie ein Problem mit beissen oder anspringen und kratzen. OK die Jungspunde haben bevor sie raus durften immer ordentlich die Bude frisiert aber darauf war ich vorbereitet :ROFLMAO:.
Ja und Pech liegt halt im Auge des Betrachters. Man könnte sich ja auch glücklich schätzen, ein munteres, quietschfideles Kerlchen erwischt zu haben ..:love:
Ich hatte genau einmal im Leben einen Kater in Einzelhaltung (ich war jung und hatte keine Ahnung) und der wurde mit den Jahren immer verhaltensauffälliger trotz Freigang und hat oft richtig übel zugehauen. Im nachinein tut mir das immernoch total leid und ich hoffe er kann mir im Regenbogenland verzeihen, dass ich ihm nicht gerecht geworden bin ..
 
Patentante

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Sorry, versprochen erstmal mein letzter Text.
Joschi hat ganz selten mal "Anfälle". Heute früh hab ich ihn gestreichelt, dabei leichtsinnig auch seinen Bauch (darf ich manchmal, manchmal nicht). Er hat dann mit allen Vieren katertypisch zugepackt. Ja, das tat weh. Hätte ich die Hände weggezogen oder sonstwie reagiert sähe ich jetzt aus wie Hackfleisch und hätte einen verstörten Kater. In so Situation hilft nur ruhig bleiben, freundlich fragen obs eigentlich hackt und vorsichtig ein Pfötchen nach dem anderen ausm Fleisch ziehen. Jetzt hab ich nichtmal wirklich Kratzer.
 
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Puppi2004

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Sorry, versprochen erstmal mein letzter Text.
Joschi hat ganz selten mal "Anfälle". Heute früh hab ich ihn gestreichelt, dabei leichtsinnig auch seinen Bauch (darf ich manchmal, manchmal nicht). Er hat dann mit allen Vieren katertypisch zugepackt. Ja, das tat weh. Hätte ich die Hände weggezogen oder sonstwie reagiert sähe ich jetzt aus wie Hackfleisch und hätte einen verstörten Kater. In so Situation hilft nur ruhig bleiben, freundlich fragen obs eigentlich hackt und vorsichtig ein Pfötchen nach dem anderen ausm Fleisch ziehen. Jetzt hab ich nichtmal wirklich Kratzer.
Genau das meinte ich vorhin mit "RUHE bewahren". Reflexartig möchte man den Arm wegziehen (hab ich auch schon gemacht. Aua.), aber besser für alle Beteiligten ist stillhalten, ruhig mit Katz reden und sich langsam aus dem Klammergriff befreien. Wenn es denn geht.
Mit Meemaw hatte ich auch schon die berühmte Bauchkraul-Situation und da musste ich warten, bis sie mich losließ. Versuche, den Arm langsam zu entziehen führten zu Nachfassen ihrerseits. Ungünstig. 😁
 
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Julia01

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Fini beißt beim Schmusen gerne (die Liebesbisse kennt ihr ja bestimmt) und gerät richtig in Ekstase, wenn ein Spielzeug in der Nähe liegt greift sie sich das und kaut drauf rum, bepfötelt es, drückt es an sich, köpfelt ganz stark dagegen, etc.. Manchmal beißt sie auch echt fest zu, sodass es wirklich wehtut. Dann sag ich meistens "Fini muss das so fest sein?" und dann hört sie auf, guckt mich an und leckt ein paar mal über die Stelle.

Fipsi hat das draußen auf dem Balkon auch ganz oft, kommt zu mir, schmeißt sich vor mich hin, präsentiert Bauchi, aber ist gleichzeitig im Spielmodus und nach 3-4 mal streicheln fällt ihr ein, dass man mit dem Arm viel besser spielen und kämpfen kann. Am Anfang hab ich immer weggezogen, inzwischen warte ich immer kurz, sage "Fipsi entweder kraulen oder nicht, zum Spielen hast du deine Spielzeuge und deine Schwester, aber am Arm tuts weh". Meistens lässt sie dann ziemlich schnell ab wenn ich nicht drauf eingehe und dann darf ich wieder streicheln xD

Macht sie aber auch nur draußen, ich glaube weil ich selten mit denen rausgehe und sie dann immer ausflippt vor Freude wenn ich mit auf den Balkon komme xD
 
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Redsonic

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Oh, wie ich lese habt ihr euch jetzt eingeschossen auf uns, die zu viel von einer Katze erwarten. Ich kenn‘s einfach anders und ich habe eine Verantwortung für die Kinder und unser Wohl. Wenn es mir am Ende so geht wie Steffi hier im Forum, dann fragt man sich, wieso man den nicht schon damals zurück ins Tierheim gegeben hat. Abzeichen waren da. Aber da sind wir...noch...nicht.

Ja, ich bin mit meinem Kater damals zusammen groß geworden. Wir haben beide gerauft. Wir haben zusammen mit meinen Eltern die Katze gern gehabt, gestreichelt und auch mal unsere Hand oder den Fuß zum Raufen angeboten. Da war die Hand am Ende auch mal am Bauch der Katze, die sich mit allen vieren und Beissen daran abarbeitete. So lernten wir unsere Katzen kennen und konnten sie einschätzen. Genauso wie mit der Katze, die nach ihm kam. Aber das sind ja wieder alles Sachen, die man nach neuester Katzenerziehungsliteratur und -Meinung nicht mehr machen darf. Bloß nicht die Hand zum Spielen nehmen, bloß nicht menschliche Körperteile. Immer mit der Angel oder was zum Werfen dabei haben. Sorry aber ich habe tagsüber keinen Werkzeuggürtel mit Katzenspielzeug umgeschnallt, um genau in dem Moment wenn er an die Beine geht, das richtige Spielzeug parat zu haben.

Aber mal ab von eurer generellen Kritik an uns als Katzenhalter. Was konkret mache ich denn wenn er attackiert? Hole ich dann das Spielzeug und spiele direkt los? Damit fördere und belohne ich doch sein Verhalten und er wird immer an die Beine gehen, wenn er spielen will oder nicht?


Und nein, wir treiben die Katze nicht in die Enge. Er kommt auf uns zu in einem 1.300 m2 Garten wo er in hundert Richtungen laufen könnte. Er schmust um die Beine und packt dann zu. Ja, es sind Aufforderungen, aber wie machst du das den Kindern klar Mein 5jähriger Sohn kam heute nach einer Woche wieder zu uns. Max kam
Neugierig ins Auto geklettert und guckte alles an. Dann ließen wir ihn rausspringen und mein Sohn lief vom Auto über die Terrasse zum Pool. Max ging lässig hinterher. Ich lud vorne das Auto aus. Einen Augenblick später sehe ich wie er sich neben meinem Sohn hinsetzt. Ihm dann 2m hinterher ging und ihn zweimal an den Beinen attackierte. Lange Hose nix zu sehen, aber ein bitterlich weinendes und erschrockenes Kind. Soll ich dann wirklich gleich die Angel holen?

Tagsüber wiederum lässt er sich von mir den Bauch streicheln und dreht sich von einer Seite auf die andere damit ich besser dran komme oder kuschelt mit meiner Freundin auf der Couch.

Ich werde auch müde zu betonen, aber ich kenne sowas nicht und in meiner Familie gab es 6-7 Katzen, denen ich nahe stand.

Raufkumpel mag ne Option sein, ist aber für uns nicht vorstellbar. Erstens wie willst einen finden, ohne dass du für Max das Haus zum
Kriegsschauplatz machst. Zweitens ist es psychologisch schwierig zu erklären, dass ein „Problem“ besser wird, wenn man es verdoppelt 🤣 Ihr wisst wie ich das meine.

Und ihr sagt immer, der sei schlecht Sozialisiert. Wie sozialisiere ich denn nun? Kann ich das als Mensch überhaupt? Wie kann ich vertrauen, dass er mit einem Kind auf der Treppe oder im OG alleine sein kann?
 
Patentante

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Ehrlich gesagt weiß ich nicht was du eigentlich hören willst. Du liest nicht was geschrieben wird und drehst dir alles wie es dir passt. Oder kannst du mir sagen wer dir geraten hat Angriffen mit der Spielangel zu begegnen!? Bringt ihn einfach zurück und allen geht es besser.
 
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Julia01

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Ehrlich gesagt weiß ich nicht was du eigentlich hören willst. Du liest nicht was geschrieben wird und drehst dir alles wie es dir passt. Oder kannst du mir sagen wer dir geraten hat Angriffen mit der Spielangel zu begegnen!? Bringt ihn einfach zurück und allen geht es besser.
...und holt am besten ein Stofftier....denn so gesehen sind kleine Kinder und Tiere IMMER ein gewisses Risiko, da jedes Tier auch mal ausflippen kann.
 
Emil

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Ich frage mich auch, wer hier gesagt haben soll, dass Du/Ihr bei Angriffen das Spielzeug parat haben sollt :unsure: Wenn mein Kater ( Emil ) manchmal solche Attacken startet und sich z.B. in meinen Arm krallt ( warum auch immer ) entziehe ich mich vorsichtig der Situation und warte ab, bis er sich beruhigt hat. Das kapiert er auch immer ziemlich schnell. Und wie Julia schon schrieb muss man bei Katzen mit kleinen Kindern auch mal mit ein paar Kratzern leben ( das bei Steffi war schon eine ganz andere und wirklich nicht normale und gefährliche Situation ) Meine Stieftochter ist von klein auf mit 6 Katzen, Hund und noch diversen anderen Tieren aufgewachsen. Auch da gab es schon mal ein paar kleinere Verletzungen. Wenn Deine bzw. eure Kinder jetzt schon Angst vor Max haben würde ich ihm tatsächlich ein geeignetes Zuhause mit passendem Raufkumpel gönnen. Ihr seid auch nicht bereit für eine zweite Katze , er aber anscheinend schon.
 
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Puppi2004

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"Kriegsschauplatz" ist draußen. Revierkämpfe und so.
Bei einer vernünftigen Zusammenführung wird es drinnen kein Kriegsschauplatz werden.

Für euch ist anscheinend nur vorstellbar, dass Max funktioniert. Tut er aber nicht, nicht so.
Ratschläge werden nicht angenommen.
Und nu?
 
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Redsonic

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Was heißt hier eigentlich, wir würden nicht lesen und Ratschläge werden nicht angenommen? Das wisst ihr doch gar nicht. Wir lesen fleißig und sind dankbar für jeden Kommentar. Wir verarbeiten diese und passen uns daran orientiert an. Es hilft uns weiter. Max hat seinen Freiraum, er bekommt gutes Futter ohne Zucker, wird mit mehr Zeit bespielt und mit Spielgeräten aus dem Fressnapf und Selbstbau gefordert. Wir streicheln und berücksichtigen seine Wünsche und passen uns an. Er war früher draußen als vom Tierheim gewünscht und auch das haben wir hinbekommen, ohne dass er uns wegläuft.

Da finde ich einige Kommentare hier ziemlich vermessen von wegen Plüschtier und Hund. Da zeigt sich wiedermal, wie teilweise ideologisch und moralisch hier in solchen Foren debattiert wird😢.

Ich finde es vermessen, uns so anzugehen, nur weil wir keine zwei Katzen halten werden, Ich kenne ja nun zu genüge eure Meinung dazu. Meine kennt ihr auch. Schon alleine wegen der Allergenbelastung wollen wir unser Glück nicht herausfordern. Oder weil wir seine Attacken auf Menschen ungewöhnlich finden. Im übrigen findet das unsere gesamte katzenerfahrene Familie und hätte ihn längst abgegeben. Der Kater hat Freigang und genügend Möglichkeiten, sich zu beschäftigen! Millionen andere Tiere werden auch einzeln gehalten, ohne dass sich deren Halter später vor irgendwem für deren „schlechte Haltung“ verantworten müssen. Also macht bitte mal halblang!

Danke bis hier hin, aber das geht nun wirklich zu weit.
 
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Noira

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Ich versuche es mal anders... Du erzählst von Deinem Sohn und ich weiß ja nicht, ob er noch einen Bruder im halbwegs passenden Alter hat ?
Viele Jungs raufen und rangeln gern mal und falls kein Bruder da, wird er das mal auf Kumpel erweitern, was völlig ok ist und zur Entwicklung beiträgt.
Der Kater möchte dieses Sozialverhalten auch, muß sich aber in Ermangelung eines passenden Partners Alternativen suchen und das seid dann halt Ihr Menschen.
Auch bei einem Kater mit Freigang ist es nicht zwingend gegeben, daß er draußen gute Katerkumpel hat bzw findet. Wenn er gerade Frust abbauen will, wird er sich bestimmt nicht draußen stundenlang auf die Lauer legen in dem Wissen, daß sein Raufkumpel von gegenüber in zwei Stunden von seinen Leuten Freigang bekommt.
Evtl ein wenig holprig im Beispiel, aber ich denke, dennoch verständlich, da es Dinge gibt, die kein Mensch einem Kater ersetzen kann.
 
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Puppi2004

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Ok, unser Freigänger war auch allein. Damals wusste ich es nicht besser. Er schien auch zufrieden, hatte ne Katzenklappe und nach Feierabend haben wir im Garten mit ihm gespielt. Nur wenn das Wetter schlecht war, langweilte er sich schon manchmal und dann wünschte ich, ich hätte zwei genommen.
Und auch aktuell halte ich wieder nur eine Katze, die darf nicht mal raus, weil sie krank ist. Ich hätte NIE eine Katze allein nur im Haus halten wollen und habe deshalb ständig ein schlechtes Gewissen. Aber sie ist schon alt und keiner weiß, wie sie bis November 2019 (da haben wir sie übernommen) ihr Leben verbracht hat.
Dennoch habe ich immer noch im Hinterkopf, sie vielleicht doch noch zu vergesellschaften. Denn SIE hat zwar keine solchen Anfälle wie euer Max, sondern ist genau das Gegenteil: sehr ruhig. Was möglicherweise bedeuten kann, dass sie zufrieden ist. ODER resigniert.
Und das ist der Knackpunkt. Viele Halter meinen, das Tier ist zufrieden, da es ja nicht protestiert. Dabei ist es in Wirklichkeit - ich drücke es mal menschlich aus - depressiv.

"So viele Halter haben nur eine Katze." Ja, stimmt. Heisst das deshalb automatisch, dass das richtig ist?
Meine Mutter hat mich mal gefragt: "Warum baust du für deine beiden Zwerkganinchen ein Gehege? Es werden doch so viele Kaninchen im Stall oder im Käfig gehalten."
Merkste?

Nun ist es eben so, dass euer Kater ein Energiebündel ist und auch offensichtlich zuckerfreies Futter und häufiges Bespielen nicht reicht. Also kommt immer wieder der Rat: Raufkumpel besorgen.
Wenn ihr zufrieden und glücklich wärt, würdest du hier nicht schreiben und nicht immer wieder diesen Rat bekommen. Was soll man noch sagen?
Zu den Allergenen: Die sind doch nun durch Max sowieso schon da, ich kann mir nicht vorstellen, dass eine zweite Katze den Unterschied macht.

Aber wenn ihr das nicht immer wieder hören wollt, dann schafft euch buchstäblich ein dickeres Fell an. Nur hört bitte auf, den Kater für seine Energie und seinen Spieltrieb zu bestrafen!
 
goya

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Ihr habt schon einiges geändert, aber bis sich Änderungen bei eurem Kater einstellen dauert es eine Weile. Er muss erstmal verstehen das der Mensch kein Raufkumpane ist. Das wurde in seinen ersten Lebensmonaten verpasst. Draußen, schreibst du selber, hat er anscheinend keine Freunde. Das heißt die Kämpfe draußen sind knallharte Kämpfe um Resourcen. Nur im Haus kann er entspannen und spielen. Bitte habe das im Hinterkopf.
Ich lenke Raufattacken (Ich habe Mädels, aber selbst die kämpfen von Zeit zu Zeit gerne) sofort auf Spielzeuge, noch bevor sie auf mich gerichtet werden können. Dazu muss man aber sehr gut die Körpersprache kennen. Wenn ich bemerke das eine der beiden rauflustig wird, schmeiße ich ihr ein Spielzeug zu. So bringt sie das Spielen nicht mit meinen Gliedmaßen in Verbindung und ich gebe ihr eine Alternative zum bekämpfen und ich belohne sie nicht, indem ich nach einer Attacke auf mich mit ihr Spiele.
 
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Puppi2004

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Oh stimmt, das habe ich auch schon gemacht: Wenn ich das Gefühl hatte, Meemaw hat ihre 5 Minuten, dann habe ich ihr ihr Baldriankissen gegeben (besser: hingeworfen, damit sie meine Hand nicht erwischt), um die Energie abzuleiten. Das verprügelt sie dann regelrecht.
Aber die größere Sorte, nicht diese Minikissen.

Nur: Ob Max damit nicht völlig abdrehen würde? Dann kriegen wieder alle Angst. Mit so nem Kissen, das kann schon mal beängstigend aussehen. 😁
 
Stefkat

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Es fällt mir sehr schwer, hier zu schreiben. Ihr wart alle so lieb zu mir und habt mir so wahnsinnig toll geholfen in der für mich so schwierigen letzten Zeit, dass ich wirklich niemanden ans Bein pinkeln will. Aber ich möchte nicht feige sein und werde jetzt trotzdem meine Meinung kund tun...

Ihr dürft alle nicht vergessen, dass der TE ein 5jähriges Kind hat. Sie sind einfach noch soooo klein in dem Alter! Natürlich hatte das bei meiner Tochter eine andere Qualität, aber auch solche Attacken wie hier auf ein kleines Kind würde ich als Mutter nicht akzeptieren. Auch nicht als getrennt lebende Mutter, die ihr Kind am WE beim Vater in sicherer und für das Kind entspannter Umgebung wissen möchte.

Ich bin auch mit dem TE in folgendem Punkt der gleichen Meinung: Das Verhalten des Katers ist nicht "normal für junge Kater". Ich finde es normal, beim Spielen Kratzer abzubekommen. Ich finde es auch normal, dass sich eine Katze wehrt, wenn ihr Menschen/Kinder permanent zu nah auf die Pelle rücken. Aber dieses Anfallen aus einer Spiellaune heraus ist nicht üblich bei Katzen, auch nicht bei jungen. Soll nicht heißen, dass der Kater nicht normal ist, aber der TE hatte halt schon Pech, genau eine solche zu erwischen. Die meisten Katzen zeigen dieses Verhalten nicht, auch wenn sie gelangweilt oder alleine sind.
Ich bin auch mit einigen Einzelkatzen aufgewachsen (damals wusste man es nicht besser) und nur ein einziger (erwachsener) Kater hat dieses Verhalten gezeigt. Das war kein Problem, wir Kinder waren aber auch wesentlich älter. Und ich war die Katzenverrückteste in der Familie, mich hat das am allerwenigsten gestört ;). Einem 5jährigen Kind hätte man diesen Kater aber nicht zumuten können! Im Bekannten- und Verwandtenkreis bin ich ansonsten auch nie wieder einer solchen Katze begegnet. Wie oben geschrieben denke ich deshalb, dass der TE einfach Pech hatte.

Ich bin wie ihr der Meinung, dass speziell dieser Kater einen Raufkumpel braucht. Wobei man aber auch dann nicht mit Sicherheit sagen kann, dass er das Verhalten dann sein lässt.
Ich denke aber auch, dass es durchaus viele (erwachsene) Katzen gibt, die auch als Einzelkatzen glücklich sind. Der TE hat halt leider die falsche Katze dazu. Bei einer Einzelkatze empfinde ich persönlich es allerdings als sehr wichtig, 24h Freigang zu ermöglichen. Damit die Katze jederzeit raus kann, wenn ihr langweilig ist und sie in Jagdstimmung kommt.

Was ich sagen möchte: Es gibt die passende Katze für den TE und seine Familie, dieser Kater ist es aber vermutlich nicht. Und dem TE die Eignung zum Katzenhalter abzusprechen, halte ich auch für absolut überzogen. In den Tierheimen gibt es genug Katzen, die nur in Einzelhaltung vermittelt werden.
Ergänzung ()

...und bei Attacken ruhig zu bleiben und abzuwarten kann und will man einem 5jährigen Kind nicht vermitteln.
 

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