Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim

Diskutiere Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Fini hat sowas auch, wird dabei aber nicht aggressiv gegen mich. Bei ihr merke ich es daran, dass sie wie eine bekloppte auf Schränke und...
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #101
Fini hat sowas auch, wird dabei aber nicht aggressiv gegen mich. Bei ihr merke ich es daran, dass sie wie eine bekloppte auf Schränke und Kratzbäume rennt und die Decke anbrüllt. Ich spiele dann immer mit einem ihrer Lieblingsspielzeuge oder -angeln mit ihr und lass sie diese dann richtig vermögen. Wenn sie dann etwas richtig vermöbelt hat wird sie ganz schnell wieder ruhig.
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #102
Aber lässt man ihn dann nachts doch eher raus? Wir haben das zwei Abende gemacht. Einmal musste ich ihn wie beschrieben holen und ein zweites Mal sind wir auch von lautem Katzengeschrei um 2 Uhr aufgewacht. Dann kam er von selber rein.

In meiner Familie wurden Katzen abends immer rein geholt.... um dann im Bett zu schlafen ;) Und wir haben jetzt hier sonen Unberechenbaren. Lässt dich überall fallen als wäre er der Chef, bleibt aber nirgendwo lange liegen. Stattdessen wird abends angegriffen und man hat Respekt das Licht auszulassen und die Türen offen zu lassen.

Übrigens wenn ich die Treppe runterlaufe und die Hand am Geländer entlangstreift wegen Festhalten, dann steht er immer auf und will auf die Hand. Dann geht der Kopf hin und her. Denke mal der wird früher viel mit der Hand bespielt worden sein.
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #103
Er ist jung, er ist alleine, er platzt vor Energie, darf nicht raus. Und wird dann auch noch angefasst! o_O Ganz ehrlich: Finger weit weg wenn ne Katze dermaßen im Spiel- und Raufmodus ist. Ihr schadet nicht nur ihm damit sondern auch Euch. Meine haben sowas selten weil sie a) aus dem Alter raus sind und b) ne Katzenklappe haben. Wenn sie drin sind wird gepennt weil sei sich draußen ausgepowert haben. Ob ihr ihn nachts rauslasst kann ich Euch nicht sagen. Hier ist es ungefährlich. Es gibt natürlich viele Gegenden wo Unfälle nachts passieren. Und klar, auch Katzenkämpfe finden oft nachts statt. Das ist einfach die aktivste Zeit für Katzen. Wenn ihr ihn drin lasst wie schon geschrieben wurde: auspowern, auspowern und auspowern.
Achja: doch, mein Joschi hat ganz selten mal nen Anfall. Da schau ich immer erstmal erschrocken ob ihn was gebissen hat (im wörtlichen Sinne) und stell dann schnell fest dass er nur seine wirklich irren fünf Minuten hat. Dann bring ich mich in Sicherheit und genieße die Show.
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #104
Nicht böse gemeint, aber ihr scheint reichlich Vorstellungen davon zu haben, wie euer Kater sein könnte/sollte. "Bei anderen..." "Ich kenne das anders..."
Davon solltet ihr euch verabschieden und ihn nehmen, wie er ist. Und auf ihn eingehen. Tipps dazu haben die anderen ja schon reichlich gegeben.

Freigang nachts, dazu gehen die Meinungen auseinander. Von evtl. Autos wird er schlechter gesehen. Andererseits sind weniger Autos unterwegs. Wir wohnen recht ländlich, Kater durfte nachts auch raus, wenn er wollte. Trotzdem war ich zugegeben immer zufriedener, wenn er nachts bei uns blieb. 😉
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #105
Warum darf er denn nachts nicht raus? Eine Katzenklappe würde alle Probleme lösen.

Hast du nachts wegen Autos Angst?
Bei uns ist nachts absolut nichts los. Es fahren quasi keine Autos, auch nicht auf der Hauptstraße unseres Wohngebiets. Ich empfinde es nachts als sehr viel sicherer und würde Katzen eher tagsüber einsperren ;).
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #106
Ob ihr ihn in der Nacht raus lasst, ist eure Entscheidung. Aber auspowern müsst ihr ihn mit Clickern, Fumelspielen oder Spielen. Wie geschrieben, das ist die aktivste Zeit für Katzen. Und vielleicht könnte es helfen wenn ihr auf zuckerfreies Futter umstellt.
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #107
So erstmal danke für eure Antworten. Auch wenn es euch nicht gefällt wenn ihr das lest, aber ja, wir haben eine gewisse kleine Erwartung an eine Katze, der wir als Mensch ein tolles Umfeld, Zeit und sorgfältig ausgesuchtes Futter spenden. Ich erwarte, dass ich oder meine Familie vor ihr keine Angst haben muss und dass man sie ab und zu streicheln kann. Sonst würden wir den Aufwand nicht betreiben und sonst hätte ich mir auch irgendeine schwer erziehbare Katze geben lassen können, die ich mit nem Handschuh füttere und in der Garage halte.

Er bekommt jetzt zuckerfreies Futter und Kickeroos sind bestellt. Wir spielen jetzt auch mehr mit ihm. Draußen hat er sicherlich Stress. Mittlerweile sehen wir sechs Katzen, die in den Garten und bis an die Terassentür kommen. Er hat im Prinzip nur Ärger draußen und flüchtet mittlerweile auch spürbarer als früher noch. Heute erst lief er 200m mit uns nur als wir spazieren gingen. Dann kam ein Kater. Max duckte und miaute, bis er plötzlich flüchtete.

Das Wochenende brachte wieder drei plötzliche Attacken mit sich. Einmal gestern Morgen mit der Kralle in die Wade meiner Freundin und ein blutender Kratzer. Dann eben nach dem Fressen lief er um die Couch und kratzte sie wieder in die Wade. Haben ihm dann laut „Nein“ gesagt und ihn raus geschickt. Als ich lauter wurde und zur Tür auf ihn zu ging war er aber wieder in Verteidigungsstimmung und mauzte mich an.

Nach ner Stunde ließen wir ihn rein. Dann gab’s wieder Fressen und wir gingen schlafen. Vorher kam er eben oben im Flur fröhlich auf mich zu. Schmuste an meiner Hand und setzte sich an den Treppenpfosten. Ich kniete mich runter und streichelte mit links den Kopf. Er schnurrte. Als ich rechts meine Hand von mir abstützte, attackierte er diese plötzlich, umklammerte und biss mir in den Unterarm. War zum Glück Pyjamastoff drüber. Habe ihn daraufhin mit „Nein“ schroff weggeschleudert. Dann war er nicht mehr zu sehen. Sorry, aber was soll sowas?! Für mich ist das ein Verhalten, dass man nicht tolerieren kann. Als wenn der drinnen den Chef machen will, weil‘s ihm draußen nicht gelingt. Ich denke manchmal, der braucht Orientierung zur Hackordnung, aber so sind Katzen ja wohl nicht.

Er tickt also abends plötzlich aus. Tagsüber kannste den am Bauch streicheln und er dreht sich noch so hin dass man besser dran kommt. Komischer Typ.

Jedenfalls ist nun wieder die Angst da, ob man ihn mit den Kindern alleine lassen kann und sicher irgendwann die Frage, ob zurück ins Tierheim oder nicht. Schlafzimmer ist jedenfalls erstmal wieder zu. Wobei er heute morgen so lieb im Bett bei uns lag. Pheromone oder Homöopathie vom Tierarzt wären noch eine Idee.
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #108
Für mich lesen sich dieses "Verhalten" diese "Anfälle" ganz normal. Der Kater ist ein junger Kerl der offenbar keinen Artgenossen im gleichen Alter zum raufen hat,entsprechend nicht ausgelastet ist. Daher "attackiert" er euch.

Ich hatte ein ähnliches Verhalten bei meinem ersten Kater. Dieser war das erste Jahr bei mir -leider- alleine. Ich wusste es nicht besser,dachte 2 Katzen auf einen Schlag wären zu viel etc.
Er war aus meiner Sicht super aggressiv. Attackierte mich wo/wann er nur konnte und "aus heiterem Himmel" Hing mir an Armen und Beinen,biss und kratzte. Ich war wirklich SO kurz davor ihn abgeben zu wollen/müssen.

Das der Fehler bei mir lag damals ..
Ich hätte mir nie verziehen wenn ich das Kerlchen damals wirklich wieder abgegeben hätte,statt zu schalten was los ist. Sprich er hat Freigang bekommen und Gesellschaft zu hause.
Er wurd zu einem freundlichen,verkuschelten und liebevollen Kater,der ab und an etwas unberechenbar war,wenn man ihn nicht zu lesen wusste. Etwas Charakter muss eben auch sein.
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #109
Er ist ein Heißsporn, der spielen und sich balgen will. Völlig normales Verhalten. Wenn der Kater auch mal sagen könnte, was ER von euch erwartet, dann bekämst du zu hören, dass er einen Kumpel will und zwar am besten noch vorgestern ;)
 
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  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #110
Die Frage ist doch gar nicht ob Ihr ihn auch mal streicheln dürft. Das dürft ihr ja offensichtlich. Wenn ihr aber seine Grenzen nicht achtet wird er Eure auch nicht respektieren und vor Verzweiflung immer mehr Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Von dem fehlenden Kumpel mal ganz abgesehen ;)
Er geht sogar mit Euch spazieren, das heißt doch er sucht Eure Nähe.
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #111
Von meinen eigenen Katzen kenne ich das Verhalten nicht, wohl aber aus dem Tierheim, wo ich ehrenamtlich geholfen habe. Da haben vor allem junge rauflustige Kater dieses Verhalten gezeigt, die entweder alleine sitzen mussten (z.B. wegen Quarantäne) oder keinen Raufkumpel im Raum hatten.

Für mich ist das ein völlig normales Raufverhalten. Wenn er alleine bei euch lebt und leben soll, müsst ihr wohl oder übel damit leben, denn wenn ihr ihm einen Katzenkumpel verweigert müsst ihr als Menschen wohl oder übel als Ersatz herhalten. Wenn es wirklich über normales Raufverhalten hinausgeht (was ich absolut nicht sehe, selbst bei meinen beiden Mädels fang ich mir beim Spielen mal den ein oder anderen Kratzer ein) und eine Verhaltensauffälligkeit wäre, würde ich die Ursache dafür zuallererst in der Haltung (z.B. fehlender Katzenkumpel, fehlende Auslastung) etc. suchen und nicht in der Katze selbst.

Vor allem würde ich auch bedenken, dass die Anfälle vielleicht nicht "aus heiterem Himmel" kommen, sondern die Anzeichen dafür einfach nur sehr versteckt sind? Manchmal sind die Ankündigungen, dass Katzen was nicht passt auch wirklich ganz minimal und nur schwer zu verstehen. Meine Katzen habe ich nun zwei Jahre und bin immer noch am lernen, was minimale Bwwegungen, Blicke, Geräusche, etc. bedeuten.
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #112
Fr mich klingt es, als wäre er nicht nur nicht ausgelastet, sondern (inzw.) auch extrem verunsichert. Wenn ich plötzlich einen Arm von oben neben der katze aufstützen würde würde das meine auch verunsichern. Euer Kater hat inzw. vermutlich auch schlichtweg Angst vor Euch und geht zum Angriff über.
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #113
Fr mich klingt es, als wäre er nicht nur nicht ausgelastet, sondern (inzw.) auch extrem verunsichert. Wenn ich plötzlich einen Arm von oben neben der katze aufstützen würde würde das meine auch verunsichern. Euer Kater hat inzw. vermutlich auch schlichtweg Angst vor Euch und geht zum Angriff über.
Das stimmt so eine Situation hatte ich hier auch und meine beiden Mädels sind ja eigentlich sehr selbstbewusst und überhaupt nicht unsicher. Fini lag neben mir im Bett wir haben geschmust und ich wollte mich anders hinsetzen und habe mich während des Streichelns (für sie unvorhersehbar) neben ihrem Kopf abgestützt um mich aufzusetzen. Da hat sie sich auch fürchterlich erschreckt und mit der Pfote nach der Hand geschlagen, allerdings ohne Krallen. Das liest sich jetzt so harmlos, das sie "nur" ohne Krallen geschlagen hat, aber ich glaube das war das allererste mal in 2 Jahren die sie jetzt bei mir sind, dass Fini nach mir geschlagen hat, sie muss sich also total erschrocken haben.

Und vor allem ist der Kater ja gerade mal 4 Wochen da wenn ich das richtig gelesen habe? Ist doch klar das der dann noch nicht so gefestigt ist und sich über manche/viele Dinge noch erschreckt. Und wenn er dann noch ein Kater ist, der eher mit zuhauen statt (wie meine) mit Flucht reagiert...

also ich les hier noch nix unnormales außer ein unausgelasteter, einsamer, rauflustiger Kater, dem ein Raufekumpel UND Auslastung fehlt, zudem eventuell noch stark verunsichert ist und das dann halt an den Menschen auslässt.
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #114
Ich habe keine Ahnung, was ihr von dem Kater eigentlich erwartet ?
In meinen Augen auf jeden Fall das Falsche und viel zu viel. Vielleicht wäre ein Hund besser gewesen ? Den kann man sich erziehen. Eine Katze eher nicht. Schließe mich den Anderen an und finde das Verhalten völlig normal. Er will beschäftigt werden, spielen und kämpfen und da er keinen Katzenkumpel dafür hat müsst ihr eben herhalten.
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #115
Ich habe keine Ahnung, was ihr von dem Kater eigentlich erwartet ?
In meinen Augen auf jeden Fall das Falsche und viel zu viel. Vielleicht wäre ein Hund besser gewesen ? Den kann man sich erziehen. Eine Katze eher nicht. Schließe mich den Anderen an und finde das Verhalten völlig normal. Er will beschäftigt werden, spielen und kämpfen und da er keinen Katzenkumpel dafür hat müsst ihr eben herhalten.
Naja das wurde ja schon gesagt: Die Familie soll keine Angst haben müssen und die Katze soll sich streicheln lassen.

Jetzt greift der Kater öfter mal an (was in meinen Augen aber auch ein MENSCHEN gemachtes Problem ist und nicht das des Katers) und die Familie hat Angst.

Wie soll sich denn die Katze verhalten, dass ihr keine Angst haben müsst? Jedes mal einen schriftlichen Antrag stellen wenn er/sie spielen will? Auf alle Spiele, die ihm als Kater Spaß machen (z.B. raufen) verzichten und den ganzen Tag nur stoisch auf dem Sofa sitzen, bis ihr als Menschen der Meinung seid, jetzt könnte man mal eben kurz streicheln oder spielen? Ich glaube fast, da wäre ein Kuscheltier vielleicht besser, weil unter solchen Erwartungen würden vermutlich die meisten Katzen entweder nen Rappel kriegen oder stumm vor sich hin leiden.
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #116
Ich bin mit Katze aufgewachsen und sehr erfahren mit ca. 25 Jahren Leben mit Katzen.
Bei allem Respekt und ohne dir persönlich zu nahe treten zu wollen, aber den Eindruck habe ich überhaupt nicht. Mit Katze zu Leben ist offensichtlich nicht immer das Selbe, wie diese auch zu verstehen. Ich glaube auch, ein Hund wäre (vielleicht) eher geeignet (wobei die auch ihren eigenen Kopf haben können;))
Du bestehst immer darauf, dass der Kater sich deinen Gesetzmäßigkeiten fügt, während dieser überhaupt nicht mehr versteht, was du (ihr) überhaupt von ihm wollt. Inzwischen ist er wohl auch ziemlich verunsichert?
Die Konstellation erscheint mir denkbar ungünstig und ich habe fast den Eindruck, der Kater stört eure häusliche Ruhe, was ja eigentlich nicht so sein sollte.
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #117
Naja ich würde auch von einem Hund abraten. Auch Hunde brauchen Auslastung, vermutlich sogar mehr als Katzen UND brauchen eine gute Grunderziehung. Nicht das am Ende ein junger Hund angeschafft wird und am Ende heißt es "Boah ne der springt ja unsere Kinder an wenn der spielen will, das geht aber nicht, ist ja gefährlich, der muss wieder weg".

Zum Thema Erziehung: Ich denke im übrigen schon, dass man viele Katzen bis zu einem gewissen Maß erziehen kann, ist aber natürlich auch Arbeit und nicht so erfolgsversprechend wie bei einem Hund. Also zumindest konnte ich meinen Beiden das Spielen mit Füßen gut abgewöhnen und wenn sie es im Eifer des Gefechts mal vergessen reicht ein strenges Wot um sie wieder auf Kurs zu bringen. Hat aber gedauert.
Ergänzung ()

Nachtrag: und auch Hunde können mal zuhauen doer zukneifen wenn sie geärgert werden, ich erinnere mich da an den Hund meiner Tante, war eigentlich der liebste und bravste Hund der Welt, aber als ich ihn (ich war 4 oder 5 Jahre alt) mal über eine Stunde getriezt und die Warnungen meiner Eltern ignoriert habe (hab ihn am Schwanz gezogen, bin ihm unter die Bank, wo er seinen Rückzugsort hatte hinterhergekrabbelt, hab ihn pausenlos angetatscht am Kopf), wurde ich auch einmal tüchtig von Friedel gezwickt.

Kommentar meiner Eltern als ich weinend ankam: Guter Hund, vielleicht lernt sie es jetzt, dass man rücksichtsvoll mit Tieren umgeht und denen nix aufzwingen sollte. Ich hab dann noch was zu höen gekriegt von wegen Hund ärgern und hab mich dann erst mal todtraurig bei Friedel entschuldigt als der reumütig ankam, weil es mir so leid tat ihn geärgert zu haben. Wenn man als Kind aber beigebracht bekäme, dass ein Hund ein Spielzeug ist den man nach Belieben streicheln und anfassen kann, der aber keine Auslastung oder Beschäftigung nötig hat, bräuchte man sich auch nicht wundern wenn ein Hund auch mal die Schnauze voll hat und das deutlich zeigt. Soll nicht heißen, dass der/die TE ihren Kindern das so beibringen würde, aber man sollte es auch mal aus der Sicht des Tieres sehen und den Anforderungen und Erwartungen so eines Tieres...
 
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  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #118
Das Grundproblem ist dass man Katzen fast nur über positive Verstärkung erziehen kann. Meine kennen eine Menge Grundregeln. An manchen halten sie sich sogar 😂
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #119
Bei allem Respekt und ohne dir persönlich zu nahe treten zu wollen, aber den Eindruck habe ich überhaupt nicht. Mit Katze zu Leben ist offensichtlich nicht immer das Selbe, wie diese auch zu verstehen. Ich glaube auch, ein Hund wäre (vielleicht) eher geeignet (wobei die auch ihren eigenen Kopf haben können;))
Du bestehst immer darauf, dass der Kater sich deinen Gesetzmäßigkeiten fügt, während dieser überhaupt nicht mehr versteht, was du (ihr) überhaupt von ihm wollt. Inzwischen ist er wohl auch ziemlich verunsichert?
Die Konstellation erscheint mir denkbar ungünstig und ich habe fast den Eindruck, der Kater stört eure häusliche Ruhe, was ja eigentlich nicht so sein sollte.
Das mit dem Hund dachte ich ehrlich gesagt heute morgen auch schon.
Aber sie haben zugegeben auch etwas "Pech", unser Kater war noch ein "Teenie", als wir ihn holten und war das ausgeglichendste Geschöpf, sobald er in den Freigang durfte.
Aber ich schließe mich an: Dieser Kater braucht offensichtlich einen Raufkumpel, mit Fell, wo Krallen nicht gleich Kratzer verursachen. 😉
 
  • Ein paar Sorgen mit Kater aus dem Tierheim Beitrag #120
Das Grundproblem ist dass man Katzen fast nur über positive Verstärkung erziehen kann. Meine kennen eine Menge Grundregeln. An manchen halten sie sich sogar 😂
Und dazu bräuchte es auch erst mal eine positive Grundeinstellung also in der Art "Wenn Katze sich schlecht verhält, könnte es auch an uns liegen" nicht "Katze verhält sich schlecht = Katze ist schwer erziehbar und schlecht". So lange der Fehler bei der Katze gesucht wird, fehlt in meinen Augen völlig die Basis für ein gutes Zusammenleben
 
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