Also nach eurer AYCE-Theorie dürfte es keine zu dicken Katzen geben. Dem ist aber definitiv nicht so.
Einer kastrierten Wohnungskatze Futter zur freien Verfügung hinzustellen ist von der Natur ja auch ziemlich weit weg.
Und warum wird den Tierärzten hier wieder jegliche Ahnung abgesprochen? Die haben es oft genug mit durch Übergewicht verursachten Krankheiten zu tun.
Wo liest du das allen Tierärzten jegliches Wissen abgesprochen wird? Ich selbst habe "viele" geschrieben, dass ist eine subjektive Einschätzung und ein anderer User hat "dieser Tierarzt" keine Ahnung hätte. Ich sehe da nirgendwo, dass allen Tierärzten JEGLICHES Wissen abgesprochen wird.
Und ich kenne sowohl hier aus dem Forum, als auch aus anderen Foren tatsächlich nur wenig AYCE-Katzen mit NORMALEN Sättigungsgefühl die zu dick sind, wenn dann war/ist das meist auf andere Sachen zurückzuführen (z.B. kein hochwertiges Futter).
Und außerdem wurde die AYCE-Methode hier beide Male unter der Voraussetzung beschrieben, dass die Methode NORMALERWEISE nicht zu Übergewicht führen würde. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Man kann jetzt natürlich erst mal festlegen, ab welchem Prozentsatz man davon sprechen kann, dass es keine Ausnahmen mehr sind. In einem anderen Beitrag wurde vorhin von einem User zu einem anderen Thema geschrieben, dass ein Prozensatz von 20% noch unter Ausnahme fällt, also wenn die AYCE-Methode bei 80& der Katzen funktioniert und nicht zu Übergewicht führt, wäre die Methode immer
Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren, kannst du ein Beispiel nennen wo eine Katze bei der AYCE-Methode nachweislich (nicht aufgrund von anderen Faktoren wie zu wenig Bewegung, minderwertiges Futter, andere Futterquellen, gesundheitliche Probleme, fehlendes Fütterungsgefühl, etc.) zu dick ist? Und dann bitte auch mit einer Definition von "zu dick". Ich kenne wie gesagt keine, kenne aber sehr sehr viele Katzenbesitzer (hier und aus den anderen Foren) entweder persönlich oder über das Forum, wo die Methode funktioniert.
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Hier wird zu großes BARF verschmäht
Ich sagte ja schon, dass es nicht für
alle Katzen immer das Nonplusultra ist. Ich spreche auch keinen Tierärzten irgendwelche Kompetenzen ab. Hier sagt auch keiner, dass man gegen krankhaftes Übergewicht nichts tun sollte. Aber wir wissen ja gar nicht, ob das vorliegt. Es kommt ja schon auch auf die Rasse und den Körperbau an.
(BTW Bei unserem Kater - der wahrscheinlich mit ein paar 100g weniger auch nicht gleich vom Fleische fallen würde - hat bisher übrigens nur eine TÄ gesagt "Er ist ja nicht gerade der Schlankeste". Alle anderen haben das Gewicht unserer Katzen einfach zur Kenntnis genommen: Fienchen (wahrscheinlich
Siam-Mix) 3,5kg - 3,9 kg und schlank und Willy (bei ihm könnte ich mir vorstellen, dass da mal ein
BKH mit drinnen war, aber das ist nur Spekulation) 4,9 - 5,6 kg mit "Bulldoggen-Figur".)
Sehr wohl glaube ich aber, dass das Problem des Übergewichts in erster Linie daher rührt, dass viele Wohnungskatzen AYCE Trockenfutter bekommen (und evtl. noch etwas minderwertiges Nassfutter) und eben kein hochwertiges Futter. Das macht dann in der Tat dick und ist der Gesundheit u. U. nicht sehr zuträglich.
Hier übrigens mal eine Studie zur Ad libitum Fütterung ...
https://www.researchgate.net/public..._moving_from_ad_libitum_to_restricted_feeding
ich kann da nur immer wieder sagen, dass meine Pflegekatze damals der Tierarzt bei 3,4kg sagte für eine Katze seien dreieinhalb Kilo schon zu viel und dann sei eine Katze fett, das Idealgewicht bei Katzen läge zwischen 3kg und maximal 3,5kg, wobei man bei 3,5kg schon an gewichtsreduzierende Maßnahmen denken sollte.
Meine Fipsi, 4,8kg, man fühlt jede einzelne Rippe, wurde von meiner Tierärztin als allmählich etwas moppelig beschrieben, weil sie ein kleines Bäuchlein hat. Das nicht mal schwabbelig ist sondern ein kleines festes Bäuchlein. Man spürt aber jede Rippe. Meine Fini hingegen, wo man die Rippen kaum fühlt und die viel mehr Bauch hat sei mit 5,1kg im Rahmen, weil sie ja größer sei (was sie aber nur minimal ist). Bei Fini sieht und fühlt man den Bauch nur nicht so dolle vor lauter Fell^^ Und tut mir leid, aber ja in solchen Fällen weise ich den Tierärzten für diesen speziellen Bereich des Katzenwissens gewisse Defizite zu.
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Als ich meine Tierärztin übrigens drauf angesprochen habe, hat sie ihr Urteil dann sogar selbst revidiert und meinte, ja da hätte ich schon recht, es sei bei ihr mehr ein subjektives Empfinden. So wirklich lernen würde man das im Studium auch nicht, es gäbe wohl angeblich keinen Konsens in der Veterinärmedizin, wann ein Tier dick ist, dass hinge grudnsätzlich immer vom subjektivem Empfinden des Tierarztes ab. Wenn man drei Tierärzte fragen würde bekäme man vermutlich 5 Meinungen und ich solle einfach das Verhalten, insbesondere z.B. die Aktivität und das Putzverhalten im Auge behalten, sowas seien immer die besten Indikatoren für die Gesundheit bei Katzen.