Die Kleine ist noch sehr jung, da ist es natürlich das sie Nähe sucht und dementsprechend auch zutraulich wird. Sie ist noch ein Baby das Wärme in Form von Körpernähe braucht.
Aber Corona und Lockdown wird es nicht für immer geben, es wird der Tag kommen da wird die Kleine alleine zurück bleiben und das über Stunden hinweg. Sie braucht jemanden mit dem sie in dieser Zeit spielen und kuscheln kann. Egal wieviel Einrichtung man hat, sie kann sich nur mit sich selbst und leblosen Dingen beschäftigen, mit niemandem kommunizieren etc.
Langeweile kann dazu führen, dass sie die Wohnung schreddert, dass sie nur noch teilnamslos herum liegt oder das sie aus Langeweile anfängt zu fressen z.B.
Auch wenn sie unterfodert ist kann das für Einrichtung und Mensch nicht so schöne Folgen haben.
Ich nehme an du bist minderjährig? Das ist dann natürlich immer schwierig, weil die Kosten wahrscheinlich bei deiner Mutter bzw. deinen Eltern bleiben. Aber auch da kann man schauen was sich machen lässt, beispielsweise Tierschutz-Kitten die bereits fertig geimpft und gechippt sind. Da fehlt "nur" die Kastration wenn sonst nichts gesundheitliches ist. Hochwertiges Futter gibt es auch relativ Preiswert mit Sparparketen, 800g Dosen, Rabatte und Angebote etc.
Beim Streu findet sich sicherlich auch ein preiswerter Kompromiss, auch wenn ich nicht finde, dass das Streu soviel ausmacht, das meiste ist wahrscheinlich Futter.
Ich hab das Gefühl das es oftmals am Geld scheitert, auch wenn ich mich natürlich in diesem Fall täuschen kann.
Ansonten gibt es viele Seiten die sich gegen Einzelhaltung aussprechen und die Konsequenzen aufzeigen. Schau doch mal ob du dazu was auf der Website des lokalen Tierschutes findest, das "zieht" vielleicht eher als eine Website von jemandem ganz weit weg. Besser wären aber sicher auch Bekannte und Freunde mit Mehrkatzenhaushalt oder negative Beispiele bei Einzelkatzen.
Wissenschaftliche Artikel gibt es auch einige die das soziale Verhalten von Streunern untersuchen, was eigentlich der beste Beweis dafür ist, dass Katzen keine Einzelgänger sind.
Oder wenn ihr spontanen Käufen so zugetan seid könntest du auch Fotos von kuschelnden Katzen zeigen oder gleich Vermittlungsfotos, das hilft vielleicht eher.
Weiß deine Mutter denn von der Fold-Problematik? Dann könntest du auch versuchen zu argumentieren, dass es für die Kleine tröstlicher ist eine Kumpeline zu haben als die Schmerzen "alleine" durchstehen zu müssen.
Falls wirklich nichts hilft würde ich auch darüber nachdenken die Kleine abzugeben. Dabei muss den neuen Besitzern aber bewusst sein, dass sie früher oder später viel Geld in die Kleine investieren müssten. Es hilft auch nichts sie zu einer Kumpeline zu vermitteln wenn dann später kein Geld oder Wille da ist, Tierarztkosten zu bezahlen.