Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit

Diskutiere Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Da schließe ich mich mal an. Ich hatte 15 Jahre einen Einzelkater und keine Ahnung wie schlimm das für ihn war. Er hat im Laufe seines Lebens...
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #21
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Katzenkinder die so früh von der Mutter getrennt werden und alleine bleiben müssen entwickeln häufig Verhaltensstörungen.

Da schließe ich mich mal an. Ich hatte 15 Jahre einen Einzelkater und keine Ahnung wie schlimm das für ihn war. Er hat im Laufe seines Lebens immer mehr Auffälligkeiten entwickelt. Beissen, Kratzen, jeder Gang zum Tierarzt die Hölle, weil man ihn nicht hochnehmen durfte. Er hat die Nähe gesucht und konnte sie trotzdem nicht zulassen. Er wusste das etwas fehlt aber nicht was es war.
Es tut mir immer noch so leid, was ich ihm aus Unwissenheit angetan habe. Hätte er keinen Freigang gehabt wäre es wohl noch schlimmer geworden. Er ist seit langem ein Sternchen und ich habe nun drei Katzen, die wesentlich leichter zu handeln sind als dieser eine Kater mit seinen Macken. Auch er wurde viel zu früh abgegeben. Er wusste wohl nichtmal, dass er eine Katze ist. Wenn er einen Artgenossen durchs Fenster gesehen hat ist er förmlich ausgeflippt :cry:
Du hast es nun von unterschiedlichen Seiten gehört. Wenn Du keine Zweitkatze willst gib Deine Maus in einen Haushalt mit Zweitkatze ab. Das wäre dann das Beste für alle Beteiligten.
Ich hoffe Du triffst die richtige Entscheidung.
Liebe Grüße,
Nicola
 
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #22
Hi ,
gerade wenn das Kätzchen jetzt schon euer Herz erobert hat, wäre es toll wenn es eine Kumpeline bekäme. Viele Verhaltensweisen kann der Mensch nicht ersetzen z.B. toben , raufen, Verständigung.
Woran scheitert es denn das einzweites Kitten dazu kommt? Klar kosten zwei mehr aber ihr hättet glückliche Katzen und davon würdet auch ihr ungemein profitieren.
 
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #23
Hallo Andone,

darf ich fragen, warum sie so strikt dagegen sind? Wenn es die Angst ist, dass 2 Katzen zu viel Arbeit machen - da kann ich euch beruhigen. Zumindest bei uns ist es so, dass 2 Katzen eigentlich deutlich weniger Arbeit machen als eine.

Mit einer Einzelkatzte hat man nämlich evtl. über kurz oder lang Probleme mit Wildpinkeln, zerkratzten Tapeten/Möbeln und anderen Verhaltensauffälligkeiten. Das muss nicht auftreten, passiert aber oft genug (zumindest kommen bezeichnenderweise immer wieder Einzelkatzenbesitzer mit diesen Problemen in Katzenforen und fragen um Rat). Oder die Katze ergibt sich in ihr Schicksal und resigniert bzw. wird depressiv. Das sind dann die "sie ist halt so ne Ruhige"-Exemplare. Auch nicht besser.

Mit zwei Katzen, die sich gut verstehen, haben wir all diese Probleme nicht und wir können sie auch mal ohne schlechtes Gewissen alleine lassen (natürlich mit Betreuung, wenn wir länger weg sind).

Falls es die Kosten sind - dafür gibt es ggf. Tierkrankenversicherungen (wobei ich nicht weiß, wie das im Fall von Scottish Fold ist)

Als Mensch kann man ein 2. Kitten nicht ersetzen, egal wie viel man sich kümmert. Man würde doch auch kein Kind dazu verdammen, sein Leben lang ohne andere Kinder oder Menschen zu leben. Das würde doch auch verkümmern.

Ich versuch dir nur ein paar Argumente an die Hand zu geben, denn das wäre schon sehr wichtig mit der Kumpeline. :)
Hallo Vitellia,
wir haben uns eine Katze zugelegt, da die aktuelle Home- Office und Online- Unterricht Situation sich insofern Angeboten hat, dass wir 24/7 für unser Kätzchen da sein können. Wenn wir davon ausgegangen wären, dass wir direkt 2 Kitten kaufen, hätte meine Mutter sofort dagegen gestimmt. Ich weiß auch nicht wieso. Sie ist der Meinung, dass sie ja munter ist und ganz normal isst, auf Klo geht und sich nicht vor uns versteckt sondern ganz normal am Alltag teilnimmt. Wundert mich tatsächlich auch, dass sie so zutraulich ist, obwohl sie noch so jung ist, aber mal schauen ob sich da was machen lässt.
Liebe Grüße
 
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #24
ihr müsstet nicht 24/7 für die Katze da sein, wenn eine zweite dazu käme. Das Zuhause sein wird sich ja irgendwann wieder ändern und dann ist sie alleine. Manch eine Katze ergibt sich ihrem langweiligen Leben und manche fangen an die Wohnung vor Langeweile zu Schreddern....

Aber schön das die Süße zutraulich ist.
 
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #25
Das Hauptproblem ist, dass Euch nicht viel Zeit bleibt. Wenn sie erst Verhaltensstörungen entwickelt hat ist es unter Umständen zu spät und sie wird zum Wanderpokal. Und selbst wenn sie sich in ihr Schicksal ergibt ist eine Vergesellschaftung mit einem halben Jahr schon ungleich schwieriger. Sie weiß ja kaum was Katzensprache überhaupt ist. Wenn sie das wenige noch verlernt ist der Schaden fast nicht mehr reparabel.
 
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #27
Die Kleine ist noch sehr jung, da ist es natürlich das sie Nähe sucht und dementsprechend auch zutraulich wird. Sie ist noch ein Baby das Wärme in Form von Körpernähe braucht.
Aber Corona und Lockdown wird es nicht für immer geben, es wird der Tag kommen da wird die Kleine alleine zurück bleiben und das über Stunden hinweg. Sie braucht jemanden mit dem sie in dieser Zeit spielen und kuscheln kann. Egal wieviel Einrichtung man hat, sie kann sich nur mit sich selbst und leblosen Dingen beschäftigen, mit niemandem kommunizieren etc.
Langeweile kann dazu führen, dass sie die Wohnung schreddert, dass sie nur noch teilnamslos herum liegt oder das sie aus Langeweile anfängt zu fressen z.B.
Auch wenn sie unterfodert ist kann das für Einrichtung und Mensch nicht so schöne Folgen haben.

Ich nehme an du bist minderjährig? Das ist dann natürlich immer schwierig, weil die Kosten wahrscheinlich bei deiner Mutter bzw. deinen Eltern bleiben. Aber auch da kann man schauen was sich machen lässt, beispielsweise Tierschutz-Kitten die bereits fertig geimpft und gechippt sind. Da fehlt "nur" die Kastration wenn sonst nichts gesundheitliches ist. Hochwertiges Futter gibt es auch relativ Preiswert mit Sparparketen, 800g Dosen, Rabatte und Angebote etc.
Beim Streu findet sich sicherlich auch ein preiswerter Kompromiss, auch wenn ich nicht finde, dass das Streu soviel ausmacht, das meiste ist wahrscheinlich Futter.
Ich hab das Gefühl das es oftmals am Geld scheitert, auch wenn ich mich natürlich in diesem Fall täuschen kann.

Ansonten gibt es viele Seiten die sich gegen Einzelhaltung aussprechen und die Konsequenzen aufzeigen. Schau doch mal ob du dazu was auf der Website des lokalen Tierschutes findest, das "zieht" vielleicht eher als eine Website von jemandem ganz weit weg. Besser wären aber sicher auch Bekannte und Freunde mit Mehrkatzenhaushalt oder negative Beispiele bei Einzelkatzen.
Wissenschaftliche Artikel gibt es auch einige die das soziale Verhalten von Streunern untersuchen, was eigentlich der beste Beweis dafür ist, dass Katzen keine Einzelgänger sind.
Oder wenn ihr spontanen Käufen so zugetan seid könntest du auch Fotos von kuschelnden Katzen zeigen oder gleich Vermittlungsfotos, das hilft vielleicht eher. ;)

Weiß deine Mutter denn von der Fold-Problematik? Dann könntest du auch versuchen zu argumentieren, dass es für die Kleine tröstlicher ist eine Kumpeline zu haben als die Schmerzen "alleine" durchstehen zu müssen.

Falls wirklich nichts hilft würde ich auch darüber nachdenken die Kleine abzugeben. Dabei muss den neuen Besitzern aber bewusst sein, dass sie früher oder später viel Geld in die Kleine investieren müssten. Es hilft auch nichts sie zu einer Kumpeline zu vermitteln wenn dann später kein Geld oder Wille da ist, Tierarztkosten zu bezahlen.
 
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #28
dass wir 24/7 für unser Kätzchen da sein können.
... immer daran denken, wer die Miez alleine hat, muss ihr selbst die Öhrchen auslecken und am Popo schnüffeln. Täglich!...
Oder eine passende Zweitmiez holen, die das übernimmt.
 
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #29
Die alltäglichen Mehrkosten bei 2 Katzen fallen nicht ins Gewicht, finde ich. Es ist der Tieratzt, der reinhaut.
Und wenn jemand das Geld für 2 x Tierarzt nicht hat, dann soll er sich ...
1. ...keine Scottish Fold anschaffen, denn die werden mal ein Vielfaches an Tierarzt kosten, wie zwei "normale" Katzen,
2. ...eine schon erwachsene Katze aus dem Tierschutz holen, die das Pech hatte, alleine aufwachsen zu müssen und jetzt nicht mehr vergesellschaftet werden kann.

Bei der Geschichte hier gerät mein Blut schon etwas in Wallung, muss ich sagen. NIE war es so einfach, an Informationen zu kommen. Einen Abend googeln hätte gereicht, um herauszufinden, wie alt Katzen bei der Abgabe sein sollten und dass sie nicht alleine gehalten werden dürfen.

Und das mit dem "wir wollten eigentlich ne BKH, aber uuups, dann war da ein süßes Fold-Kitten...." kann ich auch nicht glauben. Wie kommt man denn auf so eine Vermehrerin? Ja wohl durch Googeln und Bilder.

Armes Ding. Mein Herz blutet.
 
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #30
Wenn wir davon ausgegangen wären, dass wir direkt 2 Kitten kaufen, hätte meine Mutter sofort dagegen gestimmt.


Dann übernimmst Du jetzt eben die Verantwortung und sorgst dafür, dass das Kitten in verantwortungsvolle Hände kommt.

Ich kann es auch nicht nachvollziehen, wie es so unüberlegt dazu kommen konnte.
Heutzutage wird jeder Scheiß und ich meine wirklich JEDER Scheiß gegoogelt.
Adoptiert man aber ein Lebewesen, welches einen ca 20 Jahre begleiten wird, existiert Google plötzlich nicht mehr.
Unfassbar...traurig.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #31
Ich kann mich den Äußerungen hier nur noch anschließen, bitte holt ein Kitten dazu oder gebt es an jemanden mit Kitten wieder ab. Niemand wird geboren, um alleine ohne Artgenosse zu leben.
 
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #32
Sie wird ziemlich sicher krank, sie wird leiden und sie wird Kosten verursachen. Wann das sein wird weiß niemand, nur dass.

Für mich liest es sich so als habt ihr nicht gerade vernünftig gehandelt bei der Anschaffung. Nun hast Du Rat bekommen der nicht umgesetzt werden soll. Egal wer in eurem Haushalt da entscheidet, ihr seid definitiv nicht bereit für eine Katze. Das ist glaube ich das erste mal, dass ich es so klar sage aber ihr solltet sie abgeben weil ihr aktuell einfach nicht in der Lage seid einer Katze gerecht zu werden (und das hat nichts mit OCD zu tun).
 
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #33
Ich habe die Hoffnung das @Andone und Familie sich zu einer Zweitkatze entschieden.
 
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #34
Es scheint auch gerade "in" zu sein, sich ein Haustier anzuschaffen.
Die Pandemie bietet sich wohl an.

Traurig bleibt es, wenn die Anschaffung so kopflos geschieht.
 
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #35
Ich habe die Hoffnung das @Andone und Familie sich zu einer Zweitkatze entschieden.
Ja das wäre wünschenswert. Ein Tier heißt eben Verantwortung zu übernehmen und zwar selbst dann Wenn's unangenehm wird. Inwieweit hier ein Bewusstsein dafür vorliegt haben einige Aussagen schon verdeutlicht.

Eine zweite Katze ist erstmal das allerwichtigste.
 
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #37
Die Kleine ist noch sehr jung, da ist es natürlich das sie Nähe sucht und dementsprechend auch zutraulich wird. Sie ist noch ein Baby das Wärme in Form von Körpernähe braucht.
Aber Corona und Lockdown wird es nicht für immer geben, es wird der Tag kommen da wird die Kleine alleine zurück bleiben und das über Stunden hinweg. Sie braucht jemanden mit dem sie in dieser Zeit spielen und kuscheln kann. Egal wieviel Einrichtung man hat, sie kann sich nur mit sich selbst und leblosen Dingen beschäftigen, mit niemandem kommunizieren etc.
Langeweile kann dazu führen, dass sie die Wohnung schreddert, dass sie nur noch teilnamslos herum liegt oder das sie aus Langeweile anfängt zu fressen z.B.
Auch wenn sie unterfodert ist kann das für Einrichtung und Mensch nicht so schöne Folgen haben.

Ich nehme an du bist minderjährig? Das ist dann natürlich immer schwierig, weil die Kosten wahrscheinlich bei deiner Mutter bzw. deinen Eltern bleiben. Aber auch da kann man schauen was sich machen lässt, beispielsweise Tierschutz-Kitten die bereits fertig geimpft und gechippt sind. Da fehlt "nur" die Kastration wenn sonst nichts gesundheitliches ist. Hochwertiges Futter gibt es auch relativ Preiswert mit Sparparketen, 800g Dosen, Rabatte und Angebote etc.
Beim Streu findet sich sicherlich auch ein preiswerter Kompromiss, auch wenn ich nicht finde, dass das Streu soviel ausmacht, das meiste ist wahrscheinlich Futter.
Ich hab das Gefühl das es oftmals am Geld scheitert, auch wenn ich mich natürlich in diesem Fall täuschen kann.

Ansonten gibt es viele Seiten die sich gegen Einzelhaltung aussprechen und die Konsequenzen aufzeigen. Schau doch mal ob du dazu was auf der Website des lokalen Tierschutes findest, das "zieht" vielleicht eher als eine Website von jemandem ganz weit weg. Besser wären aber sicher auch Bekannte und Freunde mit Mehrkatzenhaushalt oder negative Beispiele bei Einzelkatzen.
Wissenschaftliche Artikel gibt es auch einige die das soziale Verhalten von Streunern untersuchen, was eigentlich der beste Beweis dafür ist, dass Katzen keine Einzelgänger sind.
Oder wenn ihr spontanen Käufen so zugetan seid könntest du auch Fotos von kuschelnden Katzen zeigen oder gleich Vermittlungsfotos, das hilft vielleicht eher. ;)

Weiß deine Mutter denn von der Fold-Problematik? Dann könntest du auch versuchen zu argumentieren, dass es für die Kleine tröstlicher ist eine Kumpeline zu haben als die Schmerzen "alleine" durchstehen zu müssen.

Falls wirklich nichts hilft würde ich auch darüber nachdenken die Kleine abzugeben. Dabei muss den neuen Besitzern aber bewusst sein, dass sie früher oder später viel Geld in die Kleine investieren müssten. Es hilft auch nichts sie zu einer Kumpeline zu vermitteln wenn dann später kein Geld oder Wille da ist, Tierarztkosten zu bezahlen.
Hallo Geisterling,
erstmal vielen Dank für deine Antwort.
Ich bin nicht Minderjährig, wohne aber noch zu Hause UND habe Angeboten, alle Kosten für Kumpeline zu decken, hat bisher alles noch nicht gezogen. Ich möchte sie eigentlich nicht abgeben, da sie mir jetzt schon zu sehr ans Herz gewachsen ist. Ich möchte einfach nur, dass es ihr so gut wie möglich geht und dafür würde im Moment halt eine Kumpeline fehlen. Meine Mutter weiß von der Fold problematik, sieht das ganze aber sehr nüchtern. Vielleicht sollten wir das erstmal sacken lassen und es dann in Ruhe besprechen, ohne emotional aufgeladen zu sein.
Vielen Dank nochmal für deinen Rat !
Liebe Grüße
 
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #38
Huhu!

Dass du sie sehr lieb hast, glaube ich dir sofort. Hier möchte dir auch niemand etwas böses, wir sind nur ein Katzenforum und sehen ungerne, wenn eine Katze alleine leben muss. Und wenn du sie lieb hast, solltest du für sie das Beste wollen.

Stell dir vor, ein großes Wesen würde dich komplett von deiner Familie trennen, zu sich holen und du darfst niemanden mehr sehen, treffen, nicht telefonieren, gar nichts.
Sie nur alleine zu behalten, weil du sie so lieb hast, ist ein bisschen egoistisch, denn - seien wir mal ehrlich - du würdest auch deine Familie vorziehen...

Meine BKH lebte auch lange alleine... Sie wurde mit einem Jahr von mir wieder vergesellschaftet - und sie hat einen Knacks abbekommen.
Inzwischen geht es. Die schnüffeln sich gegenseitig am Popo, jagen sich gegenseitig durch die Wohnung und den Kratzbaum hoch und runter, raufen ein bisschen.
Auch ganz ehrlich..das könnte ich nicht ersetzen 😂

Bzgl. der Futterfrage würde ich wirklich zu hochwertigem Nassfutter raten. Verschiedene Marken und Sorten innerhalb einer Marke füttern und dann sind sie gut versorgt 😊

Liebe Grüße!
 
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #39
Ja natürlich hat man schon eine Bindung zum Tier, dass spricht ja auch keiner hier ab.
Ich halte auch nichts davon die Verantwortung abzuschieben in dem man sich nach drei Tagen vom Kitten wieder trennt. Sondern sich zu stellen und für das Tier zu entscheiden. Verantwortung zu übernehmen ist viel schwerer, weil es man für ein Tier auf seine Grundeinstellung in der Katzenhaltung ändern muss. EINZELHALTUNG EINES VIEL ZU JUNGEN KITTEN IST DOCH Ok oder KATZEN BRAUCHEN KEINE SOZIALEN KONTAKTE ZU ARTGENOSSEN...die haben ja uns als Menschen. ICH LIEBE MEIN TIER! ES BEKOMMT JEDEN WUNSCH ERFÜLLT.

Versuche deine Mutter zu überzeugen, wenn du es nicht schaffst, als erwachsenes Wesen wird es von uns auch keiner können. Dann müsste ihr aber mit den psychischen und physischen Folgen leben.
Oder wenn man genug hat von dem Stress, wird die arme Maus ein Wanderpokal...ist dann eine Sache des Preises.... es wird sich schon ein Abnehmer finden...ansonsten bleibt ja noch das Tierheim.... nicht Ironisch aufzufassen, sondern bittere Realität.

Viel Glück beim überzeugen und für die Maus, dass die Folgen der vorhandenen Erkrankung sich noch ein bisschen Zeit lassen.

lg
Verena
 
  • Scottish- Fold Krankheitswahrscheinlichkeit Beitrag #40
Zum Thema Faltöhrchen kann ich leider nichts beitragen,aber da wird dir hier ja schon gut geholfen :)
Zum Thema Einzelkatze hingegen,ich hab bei meinem ersten Kater den Fehler gemacht,ihn das erste Jahr alleine zu halten. Er war aus dem Tierheim (wie alle unsere Katzen bzw. oder Tierschutzvereine/Pflegestellen) wo man ihn mir problemlos einzelnd gab.

Der arme Kerl zeigte recht schnell was er davon hielt. Er war zudem viel zu jung von der Mutter/Wurf weg (Umstände weiß ich nicht mehr ... ist 20 Jahre her) Der kleine Pups wurd extrem aggressiv,biss und kratzte mich,zeigte Zerstörungswut und andere Verhaltensauffälligkeiten. Zudem kam der Drang nach draußen. Er sollte auch Freigang bekommen nur hörte ich auf meinen damaligen Tierarzt,der sagte "Kastration erst mit 1 Jahr" Also musste ich so lange durchhalten. Es wurd aber immer schlimmer mit ihm. Hinzu kam Unsauberkeit (ob Unzufriedenheit oder wegen der fehlenden Kastra ... oder beides) Ich war mehr als einmal an dem Punkt ihn wieder abgeben zu wollen/müssen.
Er war mein erster Kater,ich wusste es nicht besser und Internet hatte ich damals noch nicht das ich mich hätte vielfältig belesen/erkundigen können.

Kurzum,nachdem er kastriert war lies ich ihn 6 Wochen später raus und kurz drauf holte ich ein zweites Kätzchen dabei. Ein Mädelkitten. Für ihn keine gute Option,er hätte einen Kater gebraucht,aber besser als nix.
Er wurd ruhiger,war weniger aggressiv und ausgeglichner. Die beiden wurden sich allerdings nie ganz grün.
Als ich ein paar Jahre später mit meinem Mann zusammenzog zog ein halbes Jahr später ein zweiter Kater ein ... unser Momo (der ist auch heute noch hier) Von da an hatte ich einen Traumkater. Da war nichts mehr von dem schwierigen Tierchen übrig. Das Verhältnis zum Mädel entspannte sich auch sichtlich.

Sam hat mir zum Glück nie die ersten Jahre übel genommen. Julchen auch nicht. Die zwei waren bis sie leider zu früh gehen mussten (beide mit nicht ganz 12 Jahren im Abstand von einem Jahr an Krebs gescheitert) wirklich wunderbare Katzen.

Auch ich hatte zwischendrin immer "Wiederstand" bezüglich Katzen. Aktuell haben wir 4 Katzen. Das war so überhaupt nicht geplant. Wir hatten 11/12 Jahre jetzt immer 3 gehabt. 2 Kater und ein Mädel.
Nachdem wir vor 2 Jahren unseren mittleren Kater spontan mit 6 Jahren erst einschläfern lassen mussten,zog ein Brüderpärchen ein. Da musste ich Überzeugungsarbeit leisten das genau die zwei einziehen durften.
Für mich standen unsere beiden vorhandenen im Vordergrund. Beide sind etwas schwierige Charakter was andere Katzen angeht. Bzw. bei unserem Mädel konnt ich das gar nicht so richtig einschätzen,da sie als letztes eingezogen war als sie ein Kitten war. Wusste nur das sie Hunde definitiv richtig mistig fand.
Für die beiden braucht ich "Sozialarbeiter" sprich,sehr soziale Fellhintern. Und genau das erfüllten die beiden Brüder. Sie lebten seit gut 1 Jahr in der Pflegestelle in einer Gruppe von 9-12 Katzen und es gab nie Probleme. Einzigster "Haken" einer der beiden war ein Scheuchen und nicht handzahm.

Mehr Katzen machen nicht mehr Arbeit oder mehr Aufwand. Das hast du wenn du eine Katze hast. Und man kann NIE das leisten was eine kätzische Gesellschaft leistet. Ist einfach so. Wir sind kein Ersatz für Artgenossen.
Wenn von vorne ran feststand das nur eine Katze einziehen soll,sollte man sich eigentlich gezielt nach Einzelgängern schauen. Davon gibt es einige die -aus welchen Gründen auch immer- nicht verträglich sind. Dafür ist ein Kitten gänzlich ungeeignet. Auch wenn sie noch so süß sind.

Versuch bitte deine Mutter zu überzeugen. Zur Not schick sie hier mal vorbei und lass sie hier lesen. Vllt hilft das.
Am besten wäre jetzt ein Kitten was mind. 12-16 Wochen ist und das komplette Sozialprogramm der Mutter und Geschwister genossen hat. So könnte es der Kurzen gut etwas beibringen und das Defizit ausgleichen.
Ich drück mal ganz arg die Daumen für die Zweitkatze und schließ mich dem an,das sich die Maus hoffentlich noch laaaange Zeit lässt mit gesundheitlichen Problemen.
 
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