Darf ich mich hier einhaken? Habe den Thread gerade gesehen, als ich so ziemlich den selben in fragender Mission eröffnen wollte. Da es ja schon mehrere zum Thema gibt hoffe ich, es ist ok, wenn ich mein Problem hier auch reinschreibe, vielleicht hilft das ja auch dir weiter, bamboox3? Wenn nicht, schmeiß mich raus, dann kopier ich das in einen neuen Thread
Unsere Bonnie ist noch nicht so lange bei uns (seit September). Im ersten Monat war das mit der Nachtruhe noch voll ok - sie hat gepennt und dann geduldig gewartet, bis wir morgens rauskamen (mein Partner wollte sie auf keinen Fall im Schlafzimmer da ihm sein Schlaf heilig ist und ich war nach den Erfahrungen mit meiner letzten Katze auch eher dagegen), am Wochenende sogar noch ne Stunde oder zwei länger als unter der Woche, gar kein Problem. Da war sie aber auch noch nicht so anhänglich und verkuschelt.
Dann kam einen Monat später die Kastration und da sie Komplikationen hatte, haben wir mit offener Schlafzimmertür geschlafen. Sie war dann so schwach und schutzbedürftig, dass sie das allererste Mal zu uns kam, hat sich mühsam mit ihrem Kragen aufs Bett gehievt und sich direkt auf meine Brust gelegt oder in meine Armbeuge gekuschelt und hat dann so geschlafen. Seitdem gibt es Probleme. Nachdem es ihr besser ging (der Kragen war noch dran) haben wir die Tür wieder wie gewohnt zugemacht - dann ging das Gekratze und Gemaunze los und hat seither nicht mehr aufgehört.
Wir haben echt alle Tipps befolgt - abends müde spielen und dann füttern (nachts war auch fast immer ruhig, bis morgens um 6 oder so), ignorieren, ignorieren, ignorieren. Aber irgendwann muss man ja mal aus diesem Zimmer raus, weil man entweder morgens mal schnell im Halbschlaf aufs Klo muss oder weil man halt eben aufstehen muss. Und diese Katze hat eine unfassbare Ausdauer, die kratzt im Zweifel 3h lang an der Tür, sie hört einfach nicht auf.
Bzgl. einer Zweitkatze sind wir ja aktuell am schauen, wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, wir hoffen, dass das das Problem auch verbessert, weil sie offensichtlich einfach nicht allein sein will - was ich eben auch gut verstehen kann.
Also hat sie uns kürzlich irgendwann gebrochen (kann man nicht anders sagen

) und wir haben gesagt, okay, was soll's, lassen wir sie rein. Das ging jetzt einige Male echt gut, sie hat sich an die Füße gelegt und da dankbar die Nacht und den Morgen mit uns verpennt. Und einige Male ging es halt überhaupt nicht gut, sie ist auf uns rumgeturnt (obwohl nichts an ihrer Routine anders war, sie wurde müde gespielt, gefüttert, aber manchmal ist sie halt einfach fitter), hat uns vors Bett gekotzt, will mal hier und mal da liegen und maunzt einem nachts ins Ohr. Das ist sehr anstrengend, weil Schlafmangel nicht gerade das Beste aus uns Menschen macht und besonders mein Partner reagiert da sehr gereizt, wenn man 5, 6x in der Nacht aufgeweckt wird und immer wieder was ist, sobald man wegdöst - klar.
Jetzt ist mein Partner eben wieder soweit dass er sagt, dass er so noch schlechter schläft und er null leistungsfähig ist nach solchen Nächten und ihn das echt mürbe macht. Und mir geht es ja kaum anders. Also will er sie wieder vor die Tür setzen. Aber wie wollen wir das jetzt bewerkstelligen, vor allem bei ihrer Ausdauer?
Kurzum: Wir haben es verkackt. Wir hätten sie auch bei der Kastration nicht reinlassen sollen (vielleicht lieber im Wohnzimmer auf der Couch mit ihr schlafen sollen), aber habt ihr Ideen, wie wir das jetzt wieder gut machen können? Man merkt, dass sie einfach nachts nicht allein, sondern bei uns sein möchte (wie gesagt, 2. Katze ist in der "Mache", aber natürlich auch fraglich ob das wirklich hilft, scheint ja auch nicht bei allen der Fall zu sein), also blutet da auch mein Herz ein bisschen. Aber wenn ich nicht schlafen kann, werde ich krank und mein Freund schlecht gelaunt und nicht leistungsfähig und damit ist auch keinem geholfen.
Also: Tipps? Hilfe, hilfe!