Traumatisierte Katze - kann ich das?

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Miss_Katie

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Zunächst erstmal traurige Nachrichten - nachdem Hunter ja vor einem Jahr über die Regenbogenbrücke ging, ist meine kleine Indigo im Februar ebenfalls gestorben.

Toby, unser fünfjähriger Birmakater, ist jetzt allein. Nun hat seine frühere Besitzerin uns eine vierjährige Kastratin angeboten. Sie und Toby mochten sich wohl sehr und waren immer zusammen, haben sich gegenseitig geputzt und Kuschelplätze geteilt. Jetzt, wo Toby nicht mehr da ist, ist sie eher Außenseiterin in der Katzengruppe, die potenten Katzen lassen sie überwiegend in Ruhe, und sie bleibt auch für sich.

Das Problem: die kleine Maus war wohl schon immer „scheu“, d.h. hat wenig Kontakt zu Menschen gesucht. Beim ersten Wurf musste ein Kaiserschnitt gemacht werden, was sie wohl ziemlich traumatisiert hat. Seitdem hat sie große Angst, insbesondere vor der Transportbox, dem Tierarzt (beim bisher einzigen Tierarztbesuch war sie massivst gestresst und kauerte hechelnd in der Box) und vor (insbesondere fremden) Menschen. Sind fremde Menschen im Haus, versteckt sie sich und lässt sich nicht blicken. Sie war einmal (zusammen mit ihrer Tochter) vermittelt, wurde aber nach 2 Wochen wegen ihrer Ängstlichkeit zurückgegeben.

Ich fände es grundsätzlich schön, wenn Toby eine Katze als Gesellschaft bekommt, die er schon kennt und mag. Aber das neue Miez hat sicherlich eine Angststörung, die sich in der Zeit seit dem traumatischen Ereignis tief in ihr kleines Gehirn und ihre Psyche eingegraben haben dürfte. Sie wird in der ersten Zeit, möglicherweise auch sehr lange, „unsichtbar“ sein, dh ich kann ihren Gesundheitszustand nicht beurteilen, nicht sehen, wie es ihr geht. Sie wird Kennel- und Tierarzttraining brauchen, aber da ist vorerst, und ich denke, sicherlich im ersten Jahr, überhaupt nicht dran zu denken. Ich werde sie auch nicht kämmen können, was bei einer Langhaarkatze (Birmchen) durchaus zum Problem werden kann. Und eine Tierpeychologin meinte, dass sie Toby, der aufgrund seiner Vorgeschichte ja auch zu Ängstlichkeit neigt, wieder komplett mit in die Panik reinreissen könnte.

Und erinnern sich Katzen nach fast einem Jahr aneinander? Könnte Toby einen positiven Einfluss auf sie haben?

Was ich habe: eine katzengerechte, sehr ruhige Wohnung mit Verstecken, wo sie zwar mitbekommt, was wir Menschen machen, aber vollkommen „unsichtbar“ sein kann. Zylkene ( ich würde die Züchterin bitten, schon ein paar Wochen vor dem Umzug damit anzufangen) und Feliway. Inzwischen fast 10 Jahre Katzenerfahrung (wenn auch nur mit sehr entspannten, selbstbewussten Katzen, die Schmusebomben waren). Geduld und einen sehr liebevollen, geduldigen, tierlieben Partner, der sich gut mit Katzen auskennt.

Was denkt ihr? Kann ich mir das zutrauen? Ich möchte halt, dass es beiden Katzen bei uns gut geht und dass Angstmiez ihre Angst soweit überwinden kann, dass sie eine gute Lebensqualität hat.
 
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #2
Nachtrag: ich erwarte nichts von ihr, außer dass sie und Toby klarkommen bzw idealerweise wieder Freunde werden. Wenn sie erstmal unsichtbar sein möchte, ist das ok. Sie bekommt alle Zeit, die sie braucht. Wenn sie nie Schmusekatze werden möchte, ist das auch ok. Ich möchte ihr Zeit und Raum geben, sie einfach akzeptieren, wie sie ist, und ihr damit - hoffentlich! - die Möglichkeit geben, ihre Angst irgendwann soweit zu überwinden, dass sie zufrieden leben kann.
 
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #3
Ich würde sie holen. Es wird sicherlich seine Zeit brauchen, aber wenn ihr Geduld habt : warum nicht ?
 
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #4
Hi,
ich glaube kaum, dass sich Tobi wirklich noch an sie erinnert aber die Grundsympathie sollte noch da sein.
Wenn die beiden schon mal richtig dicke waren, dann ist das die beste Voraussetzung dafür, dass es nochmal und schnell mit den beiden klappt.
Ich würde das auf jeden Fall probieren, denn bessere Chancen auf ein harmonisches Katzenpäarchen wirst du nicht bekommen.

Dein ruhiges Umfeld ist auch optimal für einen Angsthasen, also leg los. :)
 
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #5
Hallo,
ich würde sie auch zu euch holen; es scheinen ja ideale Bedingungen für sie bei euch zu sein, dass sie ehr und mehr ihre Angst verlieren kann.
Ich kann mir vorstellen, dass Toby und sie sich gut tun werden.
Liebe Grüße!
 
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #6
Es tut mir sehr leid, dass deine kleine Indigo über die Regenbogen Brücke gegangen ist, sie war doch noch gar nicht so alt. 😪

An deiner Stelle würde ich es mit der anderen Mietz auch versuchen. Erkennen werden sie sich wahrscheinlich nicht, aber wenn sie schon einmal befreundet waren, würde ich darauf bauen, dass sie es wieder werden.
Wie auch immer, ich drücke die Daumen für einen passenden Spielpartner/in für Toby.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #7
Zum Verlust von Indigo noch mein aufrichtiges Beileid. Schön, dass Toby jetzt nicht allein bleiben soll.

Nachtrag: ich erwarte nichts von ihr, außer dass sie und Toby klarkommen bzw idealerweise wieder Freunde werden. Wenn sie erstmal unsichtbar sein möchte, ist das ok. Sie bekommt alle Zeit, die sie braucht. Wenn sie nie Schmusekatze werden möchte, ist das auch ok. Ich möchte ihr Zeit und Raum geben, sie einfach akzeptieren, wie sie ist, und ihr damit - hoffentlich! - die Möglichkeit geben, ihre Angst irgendwann soweit zu überwinden, dass sie zufrieden leben kann.
Mit dieser Einstellung bringt ihr alles mit, was diese Katze braucht, einen Kater, mit dem sie sich früher schon gut verstanden hat, zwei geduldige Dosis, die geeignete Umgebung und keinen Erwartungsdruck, sondern ganz viel Zeit um richtig anzukommen. Ich drücke euch die Daumen, dass alles gut passt für Toby, für die neue Miez und für euch.
 
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #8
Ja, sie war erst acht Jahre alt... sie hatte lt. Tierklinik HCM, die aber erst diagnostiziert wurde, als sie ins Lungenödem gerutscht ist. Auch eine Intensivtherapie hat sie nicht gerettet. Sie war in den Monaten davor ruhiger geworden, hat nicht mehr so viel gespielt und ist ab und zu, statt zu springen, lieber einen Umweg gegangen. Ich dachte, sie wird halt älter... dass HCM bei Birmchen gar nicht so selten ist, war mir irgendwie überhaupt nicht bewusst, bis Indi gestorben ist . Sie hatte schon länger erhöhte Nierenwerte, aber das hatten wir mit Nierenfutter und Medikamenten gut im Griff.

Ja, ich hoffe, das mit der neuen Miez klappt, und sie lebt sich gut ein.
 
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #9
Mein Beileid zu eurem Verlust


Ich finde toll was du dir für Gedanken machst und ich bin der Meinung Personen die sich solche Gedanken machen, sind auch geeignet.
Das "Schöne" bei solchen Tieren die Belohnung. Es ist so herrlich wenn man spürt das sie zu Haus angekommen sind und ihrem Menschen vertrauen
 
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #10
Danke für eure Rückmeldungen, die mich ein Stück weit bestärken, es zu versuchen... gerade, dass sie sich gut verstanden haben, bestärkt mich. Es wäre schön für beide und insbesondere auch für Scheumiez, wenn sie wieder zusammen wären, denke ich. Damit wäre beiden geholfen, und Scheumiez‘ Lebensqualität wäre hoffentlich besser als in der Zucht, wo man halt doch nicht sooooo auf sie eingehen kann, weil es einfach mehrere Katzen (+ Kitten und andere Tiere und Menschen + Haus + Garten und, und, und...) gibt, die auch Bedürfnisse haben... bei uns hingegen ist es total ruhig, außer ihr gibt es nur Toby, keine Kinder, Hunde und andere Katzen, wobei sie die ja auf Abstand hält (denke, sie hat eine starke Persönlichkeit... sie wird tatsächlich in Ruhe gelassen, nicht gemobbt oder so, nur einer der potenten Kater gerät ab und zu mit ihr aneinander und jagt sie dann).

Ich würde mich auch über Erfahrungsberichte von anderen freuen, die Katzen mit zusätzlich zu einer grundlegenden Scheu ausgeprägter Tierarztangst haben - wie seid ihr damit umgegangen? Sie wird erstmal viel Zeit brauchen, um überhaupt anzukommen und sich sicher zu fühlen, in dieser Zeit wird kein Kontakt mit dem Tierarzt möglich sein, bis sie sich sicher fühlt... wäre es dann (später, wenn sie angekommen ist und sich sicher fühlt) sinnvoll, eine Tierärztin nach Hause kommen zu lassen, oder würde sie das eher retraumatisieren? Sie hat ja ein sehr schmerzhaftes Erlebnis in der Tierarztpraxis (wohl längere Zeit an einer Art Wehentropf, bis klar wurde, dass ein Kaiserschnitt machen muss, und hatte sicherlich große Angst und Schmerzen...), so dass eine Untersuchung, Impfen etc. zu Hause vielleicht schonender für sie wäre. Andererseits soll die Wohnung ja ihr „sicherer Ort“ sein....

Im Moment ist es nicht möglich, mit ihr zum Tierarzt zu gehen oder sie zu Hause behandeln zu lassen, dh sie käme ausnahmsweise auch ohne Ankaufsuntersuchung oder Gesundheitsbescheinigung. Das wäre ok, da Toby ja auch von dort kommt und ich der Züchterin dahingehend vertraue, auch Toby ist absolut gesund und fit).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #11
Huhu, ich würde sie auch holen und finde die Idee klasse.

Ich schicke dir mal @Patentante , die hat Erfahrung mit Scheu-Miezen. Vielleicht kann dir auch @Taskali weiterhelfen, die ist aber im Moment sehr im Stress, evtl. müsstest du sie selber anschreiben.

Was die Behandlung Zuhause angeht gab es erst vor kurzem eine Diskussion hier. Ich habe die gleichen Bedenken wie du.
Wenn du mal nachlesen möchtest:
 
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #12
Bei so einer scheuen Miez würde ich versuchen zum Tierarzt zu gehen, damit sie sich zu Hause sicher fühlen kann.
Davon abgesehen weiß du ja gar nicht, wie sie sich bei euch entwickelt, vielleicht passt bei ihr der Platz in der Zucht einfach nicht und bei euch ist es anders.
 
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #13
Bin noch nicht ganz wach. Also erstmal unsortierte Gedanken.
Sie ist ja keine wirkliche Scheukatze, insofern bin ich mir sicher dass Ihr das hinbekommt. Was die OP angeht befürchte ich, dass da ganz gravierend was schief gegangen sein muss (unter der Narkose aufgewacht oder so). Sonst hätte das nicht so schlimme Auswirkungen. Nützt aber natürlich nix. Tierarzt wird ein Problem werden. Irgendwie werdet ihr das aber gelöst kriegen. Und wenn es mit Kescher ist. Tierarzt nach Hause wäre ich erstmal skeptisch.
Ich hab einen Bruder ca. ein dreiviertel Jahr nach Auszug der Schwester dazu vermittelt. Nein, erkannt haben sie sich nicht mehr, wirklich verstehen tun sie sich auch nicht. Waren aber auch vorher kein Traumpaar. Die Chancen, dass Deine zwei sich wieder anfreunden halte ich auch für groß. Wobei ich nicht sicher bin, ob ich nicht sogar vorsichtshalber mit Gittertür arbeiten würde.
 
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #14
Vielleicht kann die Züchterin noch mal einen großen Check machen lassen. Das wüsstest du das alles iO ist, die Angst nicht von Schmerzen oder ähnlichem kommt und könntest sie erstmal in Ruhe machen.
 
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #15
Huhuu, liebe Miss_Katie,
ich würde die Kleine auch holen.
Ich würde mich auch über Erfahrungsberichte von anderen freuen, die Katzen mit zusätzlich zu einer grundlegenden Scheu ausgeprägter Tierarztangst haben - wie seid ihr damit umgegangen?
Sine ist so eine Kandidatin.
Sie war ca 2 Jahre, als wir sie geholt haben. Die ersten Wochen hat sie hier in einem großen Karton gelebt und ist nur zum Fressen rausgekommen. Anfangs hat sie auch manchmal noch eingepieselt, weil sie sich nicht auf Klo traute. Es ging alles ganz langsam. Irgendwann kam sie raus und hat die Gegend erkundet und mit Berti fangen gespielt. Anfassen konnte ich sie erst nach ca. einem halben Jahr. Dabei war sie aber immer mega angespannt. Auch das legte sich Schritt für Schritt und nach etwa einem Jahr hörte ich sie das erste mal schnurren. Das war sooo schön :giggle:.

Ich habe mir eine extra große Transporttasche für den Tierarzt geholt und dann Wochenlang das Hochnehmen der Katze geübt. Erst nur eine Sekude, dann immer etwas länger. Irgendwann konnte ich sie durch den gesamten Garten tragen und sie hat dabei geschnurrt.
In die Tasche habe ich sie qua si von allein, durch anlocken mit Leckerlies bekommen. Diese Tasche steht immer für alle Katzen zugänglich in meiner Wohnung. Ich befülle sie täglich mit Leckerlies. Das funzt bei Sine allerdings inzwischen nicht mehr, seit sie letztes Jahr wegen ihrer Zähne und ein paar anderer Dinge sehr oft zum Tierarzt musste.
Sie hasst vor allem die Fahrt, da macht sie sich immer ein. Beim Tierarzt ist sie , wider Erwarten dann total brav und läßt (außer Fieber messen) alles mit sich machen.
Ich werde jetzt wieder üben, sie spielerisch in die Tragetasche zu locken. Mit Gewalt geht es zwar auch, aber es ist jedesmal unheimlich stressig für alle Beteiligten. Was auch bemerkenswert ist: Sie ist nach dem Tierarzt-Besuch nie abweisend oder sauer auf uns. Im Gegenteil: Hinterher ist sie immer besonders anhänglich und schmusig. Versteh einer die Katzen. Ich wäre glaub ich erstmal stinkesauer.:LOL:
Ich habe auch festgestellt, dass ich meine Fellnasen am besten draussen einfange und dann sofort ohne viel Gedöns in die Tasche stecke. Da merken sie meine Anspannung nicht und werden überrumpelt ehe sie ins Nachdenken kommen und entsprechend reagieren.
Ich hatte bisher auch immer Katzen die zu Hause beim einfangen ganz großes Theater gemacht haben. Beim Tierarzt waren sie dann sanft wie Lämmer.

Viel Erfolg!
 
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #16
Kann sie nicht, das ist das Problem....
Bei der Zusammenführung werde ich mit Gittertür (am ersten Tag auch mit verschlossener Tür) arbeiten, damit die gestresste Miez nicht Toby mit all der Angst und dem Stress in Verbindung bringt und ihn in ihrer Panik zur Ursache des Übels erklärt. Sie wird zuallermindest über Nacht komplett in Ruhe gelassen werden, dh weder Menschen noch andere Tiere im gleichen Zimmer. Wenn sie sich dann soweit sortiert hat, dass sie frisst und die Toilette benutzt, werde ich die Gittertür einbauen, damit sie unser Alltagsleben mitbekommt, aber sich nicht bedrängt fühlen muss. Toby ist grundsätzlich eher zurückhaltend, höflich und nicht aufdringlich. Dass er sie in ihrem Versteck bedrängt, halte ich für unwahrscheinlich. Aber ich möchte, dass das alles geordnet und ruhig verläuft, damit sie möglichst keinen unnötigen Stress hat. Es wird schlimm und beängstigend genug für sie werden.
 
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #17
Das hört sich nach einem guten Plan an.
 
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #18
Und irgendwann dann Gittertür auf und (passive) Teilnahme am Alltagsleben, dh wir nutzen den Raum und beachten sie erstmal gar nicht und sind höflich nach Katzenart...

So haben wir es mit Toby auch gemacht. Und dann: Zeit geben, Raum geben und drauf vertrauen, dass die Katzen das schon hinkriegen...
 
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #19
👍
 
  • Traumatisierte Katze - kann ich das? Beitrag #20
Kann sie nicht, das ist das Problem....
Bei der Zusammenführung werde ich mit Gittertür (am ersten Tag auch mit verschlossener Tür) arbeiten, damit die gestresste Miez nicht Toby mit all der Angst und dem Stress in Verbindung bringt und ihn in ihrer Panik zur Ursache des Übels erklärt. Sie wird zuallermindest über Nacht komplett in Ruhe gelassen werden, dh weder Menschen noch andere Tiere im gleichen Zimmer. Wenn sie sich dann soweit sortiert hat, dass sie frisst und die Toilette benutzt, werde ich die Gittertür einbauen, damit sie unser Alltagsleben mitbekommt, aber sich nicht bedrängt fühlen muss. Toby ist grundsätzlich eher zurückhaltend, höflich und nicht aufdringlich. Dass er sie in ihrem Versteck bedrängt, halte ich für unwahrscheinlich. Aber ich möchte, dass das alles geordnet und ruhig verläuft, damit sie möglichst keinen unnötigen Stress hat. Es wird schlimm und beängstigend genug für sie werden.
Ich gebe zu ich verstehe nicht ganz weshalb sie nicht vorher zum Tierarzt kann. Zu euch muss die arme Katze auch. Zur Not alles in einem Rutsch. Natürlich ist es Stress für das Tier, dafür kann sie dann bei euch zur Ruhe kommen.
 
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