Ich finde, dass du das ganz toll gemacht hast. Deine große Sympathie für Frodo war immer gepaart mit ganz klarem, rationalen Denken. Die Entscheidung, dass er nicht bei dir bleiben kann, ist dir bestimmt nicht leicht gefallen, aber sie war richtig. Und auch die Entscheidung, dass der Tierschutzverein sich jetzt um Frodo kümmert und er nicht einfach seinem alten Besitzer mitgegeben wird, war gut überlegt.
Frodo hat jetzt die Chance zuerst tierärztlich versorgt zu werden und dann ein wirklich gutes Zuhause zu haben, entweder bei dem Pfarrer, der dann aber erstmal beweisen muss, dass er sich gut um Frodo kümmert, oder in einem neuen Zuhause, das für Frodo ein Neustart sein kann, aber ihm hoffentlich auch für immer Liebe, Sicherheit und Fürsorge bietet.
Dass die Zwischenbesitzerin (also die Kneipenbesitzerin) sich weder selber gekümmert hat noch dem Pfarrer oder dem Tierschutz gemeldet hat, dass der Kater sich über Monate allein durchschlagen musste, wird hoffentlich wenigstens zu einer empfindlichen Geldstrafe führen, denn wer sich ein Tier anschafft, übernimmt damit auch die Verantwortung für seine Gesundheit und sein Leben, was hier wirklich nicht geschehen ist.