Das war gestern wirklich ein besonderes Zusammentreffen. Finnley und die junge Hündin haben sich blendend verstanden und sehr lange mit einander gespielt. Und die Hundebesitzerin und ich haben (obwohl wir uns das erste Mal begegnet sind) ein sehr vertrautes und tiefgehendes Gespräch geführt.
Wir hatten uns ganz in der Nähe von der Gedenkstelle für meinen Mann getroffen, ich habe dann auch von ihm erzählt und dass ich oft denke, dass er mir Menschen (und Finnley andere Hunde) an diese Stelle schickt Die junge Frau (die ein 5-jähriges Kind hat) hat dann erzählt, dass ihr Mann an einem Hirntumor erkrankt ist und nur noch palliativ behandelt werden kann. Wir haben über die Therapien gesprochen, darüber wie es ihm und seiner Familie jetzt geht, aber auch über den Umgang mit dem Tod, sogar über Friedhöfe und Beerdigungen.
Das Gespräch hat mich sehr berührt, es hat mir noch einmal gezeigt, dass mein Mann einen gnädigen Tod hatte. Ich habe in dieser Zeit vor Weihnachten schon damit zu kämpfen, dass mein Mann nicht mehr lebt und dass ich mich an der Adventszeit und an Weihnachten nicht mehr so erfreuen kann und diese Tage auch nicht mehr so verbringen will, wie zu der Zeit, als er noch lebte. Aber diese junge Frau hat eine ganz andere, viel schwierigere Zeit, die sie jetzt gerade erlebt. Ich glaube, dass dieses Gespräch uns beiden gut getan hat. Ja, und ich glaube tatsächlich, dass mein Mann mir diese Frau mit ihrem Hund geschickt hat.