Kater kratzt an Türen, Schränken und Küche

Diskutiere Kater kratzt an Türen, Schränken und Küche im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Das klingt leider nicht wirklich seriös. An deiner Stelle würde ich ein stricktes Beschäftigungsprogramm durchziehen, bis beide nicht mehr...
  • Kater kratzt an Türen, Schränken und Küche Beitrag #41
Er stammt von einem Züchter, der mehrere Katzen besitzt bzw. Seine Elterntiere, eine aus dem Tierheim (Rasse weiß ich leider nicht).
Es waren damals 4 oder 5 erwachsene Katzen bzw. Kater und 3 Kitten (die restlichen Kitten sind damals schon ausgezogen).
Leider hatte unserer damals ganz starken Durchfall und die Ursache waren damals Parasiten.

Das klingt leider nicht wirklich seriös.

An deiner Stelle würde ich ein stricktes Beschäftigungsprogramm durchziehen, bis beide nicht mehr wollen und vor Erschöpfung einschlafen. Nachdem was ich so alles gelesen habe sind sie geistig einfach völlig unterfordert und nicht ausgelastet. Das musst dir wie nicht geförderte, hochintelligente Kinder vorstellen. Manche entwickeln dadurch auch extreme Verhaltensauffäliigkeiten. Das Gefühl von extremer Langweile kennst selbst bestimmt auch, wenn man dann innerlich unruhig wird, oder wenn man sich über längere Zeit unterfordert fühlt? Irgendwann hat man das Gefühl man muss mal richtig austicken. So wirds den zweien gehen, oder auch nur einem vom beiden und der zweite zieht mit.

Morgens richtig körperlich auspowern, danach Futter
Tagsüber immer wieder beschäftigen mit Suchspielen, Catwalks, Fummelbrettern, ...
Abends würde ich mit beiden klickern und ihnen Tricks beibringen. Geistige Auslastung macht körperlich mehr platt als nur rumrennen.

Die zwei müssen mal das Gefühl von zufrieden sein kennen lernen.
 
  • Kater kratzt an Türen, Schränken und Küche Beitrag #42
Hi,
ich halte den Kater für unterfordert und denke auch, er hat HungEr braucht eigentlich einen Kater als Spielpartner. Katze -Kater geht selten gut, leider habe ich diesen Fehler auch gemacht.
So wie Du habe ich alles mögliche ausprobiert. Bei uns gabs irgendwann Streit zwischen den Katzen, die Katze hat gegessen als gäbs kein Morgen mehr und hat die Nacht zum Tag gemacht. Gekratzt und getrommelt und ununterbrochen gemaunzt.
Geholfen hat so ziemlich das Gegenteil von dem, was man immer liest und einem dauernd empfohlen wird. Das habe ich in einem anderen Faden schon geschrieben, wiederhole mich aber gerne, weil ich davon seitdem vollkommen überzeugt bin.

1. Es wäre gut, wenn ein Kater dazu käme, sofern es Platz und Budget zulassen.
2. Surefeed Chipautomaten zum Füttern besorgen, da kommt nurdie Katze mit dem richtigen Chip dran, das Futter bleibt auch frisch. Die Katzen müssen natürlich gechippt sein.
3. All-you-can-eat mit hochwertigem Futter (getreidefrei, sehr hoher Prozentsatz an Fleisch). Kein Trockenfutter.
4. Futternäpfe auseinander stellen (mind. 2 Katzenlängen), Wasser nicht daneben, eher so enroute. 2 Wasserstellen.
5. und wieder mal kein aktives Spielen, nur Spielzeug zur Verfügung stellen.
6. Min. 3 Klos, in verschiedenen Räumen.

Habe ich richtig verstanden, dass Du keine Freigänger hast?

Das oft empfohlene Auspowern hilft nicht bei Unruhe. Jedenfalls war das bei uns so und ich lese immer wieder, mehr auspowern, mehr spielen, egal ob hier oder auf Facebook, und es ist eigentlich nie die Lösung. Das Ergebnis ist eher, so meine ich, völlig genervte und verzweifelte Katzenhalter und immer noch keine gelöste Problematik.
Ich finde einfach, dann ist es Zeit, etwas ganz anderes auszuprobieren.
 
  • Kater kratzt an Türen, Schränken und Küche Beitrag #43
Wir hatten lange Zeit 3 Katzen und einen Kater, das funktionierte super. Der Kater war der Hahn im Korb.
Ich würde nicht raten jetzt nochmal ein Tier hinzuholen.
Wenn die Zusammenführung nicht funktionieren sollte dann habt ihr ein zusätzliches Problem.
Und das Kratzen wird dadurch erst recht nicht behoben werden.

Oft lohnt es sich einen Katzentherapeuten zu kontaktieren und das Problem besprechen.
Der hat evtl. eine Lösung von der wir von außerhalb erst gar nicht kommen.
Das musst du entscheiden ob das eine Option für euch wäre.

Mit all you can eat bin ich etwas vorsichtig da es meiner Meinung nach nicht zu allen Katzen passt und nicht jedes Problem löst.

200 Gramm Nassfutter mit Trockenfutter dass er sich erarbeiten muss, empfinde ich jetzt nicht unbedingt als zu wenig.
Wenn es kein Trockenfutter gibt was gesünder wäre, dann sollte das Nassfutter erhöht werden.

Er muss sich quasi das Trockenfutter erst erarbeiten, habe ich das richtig verstanden? Tut er das auch?

Das wäre dann ja noch eine zusätzliche Beschäftigung für ihn und von Vorteil.

Futterautomaten kann ich empfehlen, da du gezielt für jedes Tier Futter bereit stellen kannst und siehst was d´der Einzelne gefressen hat. Zudem bleibt das Nassfutter länger frisch.
 
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