Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung..

Diskutiere Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Also wenn das das Video ist von dem hier die Rede ist,ich hab´s gestern mal kurz angeschaut. Und hoffe das richtige erwischt zu haben :) Ich...
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #21
Also wenn das das Video ist von dem hier die Rede ist,ich hab´s gestern mal kurz angeschaut. Und hoffe das richtige erwischt zu haben :)
Ich finde es fragwürdig. Ganz einfach deshalb,da sie null Hintergrundinfos dazu gibt/geben möchte,warum ihre Katze alleine ist. Ok,ist ihr gutes Recht nicht weiter drauf einzugehen,keine Frage. Aber in diesem Moment glaube ich nicht sooo schlau. Sie beschwert sich das sie angegangen wird wegen der Einzelhaltung. Ich denke,wenn sie auf Gründe eingehen und erklären würde,warum,könnte sie den Angriffen ein wenig den Wind nehmen.

Brauch eine Katze einen Artgenossen zu einem guten Leben ? Nein,nicht nur. Es gehört mehr dazu. Natürlich spielt man auch als Mensch dabei eine Rolle und die Umgebung.
Was nützt es wenn man 2-3 Katzen hat,die Tiere haben aber nichts in der Wohnung was im Ansatz katzengerecht ist,wo sie spielen können,sich verstecken,rauf und runter toben,man selbst sich nicht mit ihnen beschäftigt usw.
Ich erinnere mich da an viele Folgen der Serie "My Cat from Hell" aus den USA mit Jackson Galaxy ... wo ich mir sooo oft an den Kopf gepackt habe. Die Leute hatten stellenweise nicht 1 Kratzbaum im Haus oder in der Wohnung. Von Spielzeug einmal ganz abgesehen. Aber dann sich wundern und schreien,meine Katze zerschreddert das Sofa oder so. Nur mal als Beispiel.

Das Video von dem Mädel kommt allerdings grundsätzlich verkehrt rüber find ich. Natürlich wissen wir nicht warum ihr Tier alleine ist. Sie sagt es nicht. Im Grunde bekomme ich den Eindruck,das sie schlichtweg sich nur VERSUCHT zu rechtfertigen,warum sie sich nur eine Katze angeschafft hat. Bzw. gibt dafür ja keine Erklärung.
Für mich hört sich das so an als wenn sie sich die Katze angeschafft hätte und für sie persönlich keine weitere in Frage gekommen ist. Ohne sich weiter damit zu beschäftigen,würde mein Tier nicht gern einen Artgenossen haben.
Ich finde wenn man eine Reichweiter hat ... Insta,Youtube whatever ... hat man eine Verantwortung den Leuten gegenüber die zugucken. Und da zu suggerieren,es ist völlig in Ordnung wenn ihr eure Katze alleine haltet,egal ob diese nun Artgenossen begrüßen würde oder "asozial" ist und keine anderen Katzen mag,ist falsch.


Wie ich oben schon gesagt habe,man muss auf das Tier gucken. Wenn man sich unsicher ist ob es EINEM PERSÖNLICH in den Kram passt,mehr als ein Tier zu haben,oder man auch nur 1 Katze möchte,dann entweder lassen oder wirklich expliziet nach einer Katze schauen,die wirklich wirklich wirklich null mit Artgenossen anfangen kann.
Mir persönlich ist das bisher noch nicht passiert. Also das ich eine Katze hatte,die nichts mit anderen anfangen konnte. Auch wenn sie sich nicht immer 100%ig verstanden haben,was letztendlich mein Anfängerfehler war.

Ich habe 2002 mir einen kleinen Kater aus dem Tierheim geholt. Angeblich war er 3 Monate alt,aber rückblickend deutlich jünger. Sam war ein Problemkater. Von MIR selbst gemacht. Aus Unwissenheit. Kitten alleine geht nun einmal nicht.
Er wurd aggressiv,unsauber,verhielt sich unmöglich und ich war völlig überfordert.
Nachdem er kastriert war (was zudem auch noch zu spät passierte) holte ich eine zweite dabei. Allerdings ein Mädel. Und dann auch noch ein Kitten,was in Kombination mit ihm völlig falsch war. Da hätte es ein halbstarker 2ter Kater wesendlich besser getan. Sam ging raus bzw. war Freigänger bis das er 6 Jahre alt war.
Das Verhältnis zwischen Sam und Jule war in der Zeit immer etwas angespannt. Da Sam ein typischer Kater war,nicht viel Spaß verstand und schnell ernst machte. Sie mochte das nicht. Aber wenn er sie in Ruhe lies,war soweit alles in Ordnung. Sam änderte sich auch merklich von seinem Verhalten her. Er wurd ausgeglichener,zufriedener und weniger aggressiv (auch mir gegenüber)
Als ich dann 2007 mit meinem Mann zusammenzog,holten wir ENDLICH (Herr schmeiß Hirn vom Himmel *gg*) einen zweiten Kater dabei. Zwar auch ein Kitten,aber es passte. Das war Momo.
Das war das beste was ich/wir je machen konnten. Freigang fiel für Sam da leider weg,da unsere Vermieterin es nicht erlaubte. Hätte da Sam nicht mitgespielt,weiter auf seinen Freigang bestanden,hätten wir ihn abgeben müssen. Aber er machte keine Anstalten das ihm die reine Wohnungshaltung nicht passte.
So und nun hatte ich die Dreierbande von Julchen,Sam und Momo. Das Verhältnis zwischen Sam und Jule entspannte sich innerhalb von Wochen,Sam hatte endlich endlich einen Kumpel mit der er sich auslassen konnte. Die zwei waren wie Ar... und Eimer. Und Julchen wurd in Ruhe gelassen *gg*

Momo wurde nach dem Tod von Sam auch "problematisch" Aber nicht das er "asozial" wurd,nein. Er hatte Schwierigkeiten andere ausser Sam zu akzeptieren. Sam war für ihn quasi "Papa" Die zwei hatten nun einmal einen Altersunterschied von 6 Jahren. Aber sie kamen wunderbar miteinander aus. Als dann Ian einzog,ein Jahr nachdem Sam tot war,hat´s doch etwas gedauert bis er den nicht mehr scheiße,ja sogar ganz ok fand. Mit der Zeit verstanden die zwei sich allerdings wirklich gut.

Jetzt mach ich einen kleinen Zeitsprung. Und zwar war das 2018. Da starb Ian. Ian war der große "Bruder" von Merle. Bzw. wir mussten ihn mit nur 6 Jahren einschläfern wegen Lungenfibrose.
Da hatte ich "nur" noch Momo und Merle hier laufen. Ansich wollte ich keine Katze dabei holen vorerst oder überhaupt. Bzw. einfach zu schockiert um mich damit zu beschäftigen.
Aber Merle zeigte schnell sehr deutlich,ich alleine bekomme sie nicht ausgelastet. Momo war da "schon" 11 Jahre alt,Merle war 4 Jahre alt. Ian war immer der Buffer/Vermittler. Er war ein sehr sehr soziales Tierchen was alles und jeden liebte. Er war nicht typisch Kater,sondern generell eher sehr sanftmütig. Natürlich steckte ihm auch mal der Schalk im Nacken und dann hat er sich mit Momo auch angelegt. Aber sonst,er respektierte seine Grenzen und es lief sehr entspannt zwischen den dreien.
Nun war Ian nicht mehr da. Merle ist stellenweise sehr Kater,sehr respektlos und auch durchaus ein Haudrauf. Zumindest Momo gegenüber.
Ich hab´s versucht sie irgendwie zu bändigen,auszulasten etc. Aber das Verhältnis zwischen ihr und Momo wurd schnell recht angespannt und stressig.
Also entschlossen wir uns einen Sozialarbeiterkater zu suchen der zu den beiden passte. Kitten kam null in Frage.
Wie´s der Zufall wollte,fanden wir allerdings "nur" zwei Katerbrüder,unzertrennlich,nur zusammen.Aber dafür soziale Jungs.

Wenn ich zwischendrin gemerkt hätte,das hier jemand wirklich nichts mit anderen Katzen anfangen kann,dadurch Stress hat,sich "problematisch" zeigt,dann hätte ich reagieren müssen. Eine Lösung suchen müssen,die für alle in Ordnung und für die betroffene Katze das beste ist.
Natürlich ist sowas immer leichter gesagt als getan,wenn man nicht in der Situation steckt. Wer gibt schon gern ein Tier ab ? Ich meine wir kennen das alle,sie wachsen einem innerhalb kürzester Zeit ans Herz :) Und eigentlich will man sie gar nicht abgeben. Aber im Grunde haben WIR Menschen die Verantwortung,WIR müssen im Interesse des Tieres handeln. Und dazu gehört nun einmal auch,eher unbequeme Entscheidungen zu treffen.
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung..

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  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #22
Hat Jemand ein Link zu dem Video?
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #23
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #24
@Miss_Sophie und @Emily-3 Ich beziehe mich auf ein anderes Video, das neuer ist und iwas mit “wie viele Katzen soll man halten” oder so heißt. 😊

@Blackmoon Danke, dein Erfahrungsbericht war wirklich sehr interessant zu lesen.

Das zeigt doch deutlich, wie wichtig 1) Vergesellschaftung und 2) unsere Verantwortung sind - beides sehr wichtig! Nicht nur eins davon. Das geht ja Hand in Hand.
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #25
Ah ok,ich hatte tatsächlich das ältere erwischt.

Ganz ehrlich,bei dem neueren bin ich nicht weit gekommen. Sie stellt sich als absoluten Überprofi hin,jeder andere hat keine Ahnung und macht alles falsch. Diese Art die sie ansich hat,kann ich null.

Die Kernaussage aus den paar Minuten die ich gerad geschaut hab,klar da hat sie recht. Es ist nicht damit getan einer Katze,einem Kameraden an die Seite zu geben. Man selbst hat natürlich auch seinen Part. Beschäftigung,Einrichtung,gescheites Futter,sich informieren usw.
ABER es lassen sich tatsächlich einige "Fehlverhalten" mit einem Artgenossen lösen,wenn Katz vorher alleine war.

Den eigenen Einsatz würde ich persönlich IMMER vorraussetzen,wenn ich gefragt werde,soll ich eine zweite Katze dabei nehmen oder eine alleine halten. Und nicht davon ausgehen,es wird eine zweite Katze "dazu geschmissen" und Mensch denkt,ok das war es,ich brauch jetzt nix mehr tun,weil ich hab ja jetzt zwei Katzen.
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #26
Ach so, danke schön für den Hinweis, Sophisticat! Das neue Video kannte ich noch noch nicht. Ich habe mir irgendwann ihre Filme nicht mehr angesehen, weil ich sie eben nicht für die Katzenexpertin halte, für die sie sich ausgibt.
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #27
Ich habe gerade in das Video geschaut und keinr vier Minuten ausgehalten. Das ist ja nur leeres gelaber...
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #28
Ich hatte das alte Video gar nicht gesehen. Mir geht es auch nicht darum zu wissen, warum sie sich für eine Einzelhaltung entschieden hat.

Ich hatte nur bei dem neueren Video immer das Bedürfnis, sowas wie “ABER DIE PUNKTE, DIE DU AUFZÄHLST, SETZEN WIR DOCH SCHON VORAUS” zu schreien. 😅

Naja. Ich folge ihr auch nicht, aber man stolpert über ihren Kanal, wenn man nach Infos sucht.
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #29
Naja... Hape Kerkeling hat in seinem Buch auch jede Menge Mist verzapft und dazu wirklich eine riesige Reichweite.
Dafür behauptet er nicht, Fachmann zu sein.
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #30
Hallo zusammen!

Ich weiß nicht, ob das hier schon mal Thema war, aber es beschäftigt mich nun, seitdem ich diese Youtube Videos gesehen habe.

Als ich Cosmo und Ted bekommen habe, habe ich natürlich auf allen möglichen Kanälen nach Infos und Tipps zur Hallo alle zusammH.Katzenerziehung gesucht. So bin ich auch auf den Kanal einer deutschen Tierpsychologin gestoßen. Abgesehen davon, dass sie sicher viele gute Ratschläge gibt, hat sie vor ca einem halben Jahr ein Video hochgeladen, in dem Einzelhaltung “verteidigt” wird. Ich will ihren Kanal hier nicht posten (und weiß gar nicht, ob ich das darf), weil ich einfach verhindern will, dass dort eine negative Diskussion aufkommt. Wer mag, gern per pn. 😊

Die Kernaussagen des Videos sind:

1. Katzen können auch Depressionen bekommen, unabhängig davon, ob sie einzeln oder zusammen gehalten werden - das ist oft menschengemacht, da die Katze nicht artgerecht gehalten wird.

2. Das Argument, ein Mensch würde einen Spielpartner ersetzen, sei kein Gutes - es sei eher so rum: eine zweite Katze ersetzt den Menschen nicht, sie ersetzt nicht die Lösung eines Problems mit dem Tier, sie ersetzt nicht die eigene Verantwortung.

3. Ein Mehrkatzenhaushalt mag zwar ein guter Schritt sein, aber der eigene Einsatz ist hier wichtiger.

4. Mehr Katzen = mehr Aufwand (das sei weder positiv noch negativ konnotiert). Man soll sich bewusst sein, dass man, wenn man zwei Katzen hat, deutlich mehr Aufwand hat. Mehr Katzen machen einen nicht automatisch zum besseren Dosi. Wenn man bei einer Katze mit Problemen offensichtlich versagt hat, wieso will man sich dann eine zweite Katze ins Haus holen?

Was mir hier etwas aufstößt ist, dass das so doch am Thema vorbei geht. Sie behauptet, dass Menschen sich oft nicht mehr richtig kümmern, weil sie denken, das Problem sei mit einer zweiten/weiteren Katzen gelöst. Aber darum geht es doch gar nicht, oder?

Bei dieser Diskussion ist doch für die meisten klar, dass die Verantwortung bei uns liegt - genug Spielmöglichkeiten, gutes Futter, gute Vorbereitung etc. pp.

Meiner Meinung nach gehen also alle die Punkte am eigentlichen Thema vorbei. Ich finde das Video einfach verwirrend. Sie erwähnt zum Beispiel, dass nach dem Video das Gefühl aufkommen könnte, dass man mit einer Katze weniger Probleme hätte. Das sei auch so. Aber das entzieht nicht die eigene Verantwortung. Am Ende betont sie, dass sie keinen Tipp geben möchte, wieviele Katzen man halten soll. Es ginge eher um den eigenen Einsatz.

Es fallen auch solche Aussagen wie “ich habe das studiert” oder “ich sollte mich mich am Ende über solche dummen Aussagen wie “nimm einfach zwei Katzen” freuen, denn ich verdiene ja danach damit das Geld, wenn es doch nicht klappt und die Menschen mit mehreren Katzen überfordert sind”.
Sie selbst hat soweit ich weiß nur eine Katze, Bengal.

Jetzt fiel mir in den meisten Foren auf, dass die erste Frage bei Problemen mit einer Katze oft die ist, ob die Katze allein gehalten wird. Wenn ja, ist die Antwort dann oft, dass man sich eine zweite holen solle, da dadurch das Problem gelöst werden könne. Ich verstehe also schon ihren Punkt: Es mag vllt für manche so rüberkommen, als wäre mit einer zweiten Katze ein Problem wie Unsauberkeit/aggressives Verhalten etc. sofort gelöst. Wobei ich es schon so empfinde, dass alle hier im Forum immer darauf hinweisen, dass dadurch die eigene Verantwortung nicht entzogen ist.

Unter ihrem Video findet man dann natürlich viele Kommentare von Menschen, die nur eine Katze halten und sich durch das Video bestätigt fühlen - sowas wie “meine Katze lebt allein wegen xy, aber da ich sie artgerecht halte, hat sie ein tolles Leben”. DAS ist doch dann wieder ein Problem, oder? Dass sie im Grunde durch das Video Einzelhaltung bestärkt, weil die Diskussion am Thema vorbei geht. Oder?

Was meint ihr?

Ich bin jedenfalls froh, dass Cosmo und Ted sich gegenseitig haben. So wie die zusammen spielen und leben, das könnte ich nicht ersetzen.

Hallo Sophisticat
Auf jeden Fall sollte man immer mindestens 2 nehmen und auch sollten die Katzen das gleiche Geschlecht haben,da Kater viel robuster spielen als Kater und sind ausserdem auch anhänglicher und verschmuster sind . Ich spreche aus Erfahrung,habe 3 Kater,hatte immer mindestens 5.Aber man wird ja älter. Allerdings wäre mein alter (12 Jahre alt ) Kater gut eine EinzelkatzeDenn er hört sofort auf zu spielen oder zu toben, wenn ein anderer Kater dazu kommt hört er sofort auf,hat er immer schon gemacht, auch beim fressen. Die beiden anderen toben und spielen zusammen,sind Brüder und (5 Jahre alt ). Ich hatte immer Brüder. Man sagt ja auch man soll Katzen mit einer Wasserpistole erziehen. Meine 3 würden sich dann freuen, lieben Wasser über alles.Ich muss morgens immer den Wasserhahn aufdrehen , dann sind sie Happy,der eine Kater setzt sich dabei immer ins Waschbecken und lässt sich berieseln.Natürlich sieht dann die Küche auch dementsprechend aus , hinterher muss ich alles trocken wischen.Alle 3 Kater hören aufs Wort,wie Hunde.Ich habe 3 BKH Kater. Also man kann auf solche Psychologen gar nichts geben, jede Katze ist anders. Meine 3Kater sind sehr anhänglich und verschmust Aber der ältere kommt nur, wenn gerade mal kein anderer Kater bei mir ist.
Viele liebe Grüsse Evelyn aus Hannover
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #31
Ich habe auch zwei BKH, sie sind Brüder. 😊👍
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #32
Hallo Sophisticat
Allerdings wäre mein alter (12 Jahre alt ) Kater gut eine EinzelkatzeDenn er hört sofort auf zu spielen oder zu toben, wenn ein anderer Kater dazu kommt hört er sofort auf,hat er immer schon gemacht, auch beim fressen.
Und daraus schließt du, dass er lieber Einzelkater wäre?! Kannst du das näher erklären?

Man sagt ja auch man soll Katzen mit einer Wasserpistole erziehen.
Wer sagt denn bitte sowas????
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #33
Das mit der Wasserpistole würde mich jetzt auch interssieren wo du das her hast Oo

Man sagt immer,man sollte dies NICHT tun.
Wenn Katz etwas nicht soll,entweder NEIN oder wegsetzen,bei div anderen unerwünschten Verhalten ignorieren o.ä. Aber bitte NIE NIE NIE und niemals nicht mit Wasserpistole,Blumenspritze oder sonstigen Dingen auf die Katze los.
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #34
Ich habe das mit der Wasserpistole auch schon gehört bzw. vor allem von Leuten, die keine Katzen haben. Wenn man sich nur 1 Minute informiert, weiß man schon, dass man das nicht tun sollte.

Aber leider scheint das tatsächlich noch weit verbreitet zu sein. 🤦🏼‍♀️
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #35
Allerdings wäre mein alter (12 Jahre alt ) Kater gut eine EinzelkatzeDenn er hört sofort auf zu spielen oder zu toben, wenn ein anderer Kater dazu kommt hört er sofort auf,hat er immer schon gemacht, auch beim fressen.
Das sagt rein gar nichts darüber aus, ob der Kater besser eine Einzelkatze wäre. Ein Kater der friedlich mit anderen Katzen zusammenlebt kann für mich niemals ein richtiger Einzelkater sein.
Solche Aussagen halte ich wirklich für höchst gefährlich und finde man sollte sowas nicht behaupten.

Man sagt ja auch man soll Katzen mit einer Wasserpistole erziehen.
Auf keinen Fall! Bestrafung, erst recht mit der Wasserpistole schadet höchstens. Erziehung über Bestrafung ist bei Katzen sowieso mehr als fraglich in ihrem Nutzen, aber dann noch mit Wasserpistole sollte man definitiv unterlassen.
Ich kann nur raten, solche Ratschläge zu ignorieren.
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #36
Katzen mit der Wasserpistole erziehen - es ist doch unglaublich, was für ein gequirlter Schmarrn hier verbreitet wird.

Alles kann ich - zum Wohl der Tiere - nicht ignorieren.
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #37
Mein Tierarzt hat mir vor Jahren mal gesagt, ich solle die Wasserspritze einsetzen. Ich konnte das aber nicht, es ist gemein.
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #38
Das Erziehungsmittel Wasserpistole für Katzen oder die zusammengerollte Zeitung für den Hundehintern ist leider noch immer in viel zu vielen Köpfen verankert.
Freunde von mir haben sich zwei BKH-Kitten gekauft. Das erste, das bereit lag, war die Wasserpistole und Zitronenspray. Ich habe mit Engelszungen auf die beiden versucht einzuwirken - nichts zu machen. "Das kenne ich so, das hat schon immer funktioniert. Selbst Mutti und Opa haben schon..."
Sie sind nicht mehr meine Freunde, da ich Ihnen leider Intelligenz und Verstand absprechen musste... :(
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #39
Das ist so etwa das gleiche Erziehungsniveau wie das Kitten oder den Welpen mit der Nase in ein Geschäft zu tunken was daneben gegangen ist 🙄
 
  • Tierpsychologin auf Youtube zum Thema Einzelhaltung.. Beitrag #40
Ja, leider sind so alte "Weisheiten" von früher immer noch in den Köpfen vieler Menschen vorhanden und werden dann auch noch an die nächste Generation weitergegeben.
"Katzen sind Einzelgänger", oder "Weibliche Katzen werden sterilisiert....Kater kastrier ".
Gut das hier freundlich aufklären können.
 
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