Auch Hauskatzen können sich "Freigänger Krankheiten" einfangen. Ist natürlich weitaus unwahrscheinlicher, aber ..... Parasiten bleiben nicht einfach an der Haustür stehen.
Das empfinde ich als Totschlag Argument. Da würde mich interessieren, wieviele
wurmfreie Wohnungskatzen sich wirklich mit Würmer in der Wohnung infiziert haben.
Ist hier bisher noch nie passiert und persönlich hätte ich da eher vor Katzenseuche Angst oder wenn ein Hund mit im Haushalt lebt, würde ich auf Würmer auch anders achten.
Außerdem müssten dann nicht auch Krabbel und Kleinkinder, die ja wirklich der realen Gefahr des Kontaktes mit Wurmeier draußen ausgesetzt sind, auch prophylaktisch mindestens 4 x pro Jahr entwurmt werden?
Die essen Sand aus dem Sandkasten, die Finger sind überall und werden in den Mund gesteckt, die Füße ebenfalls und wenn man Pech hat, noch so einige Dinge mehr abgeleckt, ff.
Gehe ich deshalb zum Kinderarzt und verlange, weil es hustet, ne Wurmtablette? Wahrscheinlich hätte ich einen Eintrag in der Akte und würde seltsam angeschaut werden.
- Was bei Kleinkinder wahrhaftig öfters mal über den Sandkasten vorkommt, sind Madenwürmer, die gehen aber nicht an Katzen. -
Ansonsten bin ich wahrscheinlich von meiner Tierärztin geprägt, was nicht da ist, kann auch nicht prophylaktisch abgetötet werden.
Deshalb gibt es vorab bei Wohnungskatzen, die noch nie draußen waren, eine Kotuntersuchungen, wobei Lungenwürmer extra dazu gebucht werden müssen, diese sind nicht in den Standard Untersuchungen dabei.
Falls mir das ganz wichtig ist, kann ich 3 Tage Kot sammeln und an die Vet Uni nach Gießen (oder alt. Hannover?) schicken und dort auf Parasiten untersuchen lassen.
Parasitologische Diagnostik