Auch ich bin kein Fan vom Trockenfutter, würde es aber (inzwischen, einige meiner früheren Posts lesen sich vielleicht anders) weder als Gift noch als Teufelszeug bezeichnen.
Trockenfutter ist meiner Meinung nach grundsätzlich weniger gut als Nassfutter oder Barf, da es einfach trocken ist und nicht dem natürlichen Futter von Katzen entspricht. Zudem gibt es bei Trockenfutter ein nicht unerhebliches Risiko, dass die Katzen ungesund zunehmen oder Nierenprobleme bekommen. Es KANN passieren. Das heißt aber nicht das Trockenfutter per se schädlich ist, wie hier behauptet wurde. Sondern nur, dass es schädlich sein kann.
Ich schließe mich @Gast13634 darin an, dass ich eine Katze, die Trockenfutter als Hauptfutter nicht kennt, auch nicht daran gewöhnen würde. Allerdings hat Trockenfutter für mich dennoch in bestimmten Kontexten nicht nur seine Berechtigung, sondern auch meine Empfehlung. Z.B. dann, wenn eine Katze krank ist und es v.a. darum geht, sie überhaupt ans Futter zu bekommen. Oder untergewichtige Katzen, Katzen bei denen eine Futterumstellung gescheitert ist, Katzen deren Besitzende sich keine andere Ernährung leisten können, etc.
Aber auch dann sollte es in meinen Augen und wenn die Katze es annimmt zumindest mit Wasser eingeweicht und serviert werden