Was kann man noch machen

Diskutiere Was kann man noch machen im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich habe mit der Dame von der Pflegestelle jetzt ein paar Stunden telefoniert, am Wochenende lang. Gestern auch. Ich hab die Chronologie...
  • Was kann man noch machen Beitrag #21
Ich habe mit der Dame von der Pflegestelle jetzt ein paar Stunden telefoniert, am Wochenende lang. Gestern auch.

Ich hab die Chronologie erzählt, wie die Altkatzen reagiert haben und wie die Kater waren. Von U'cha Krankheit, Verhalten Babu.

Sie meinte die Kater agieren sehr sozial und keine der frei im Haus laufenden Altkatzen wird bei ihr belangt. Die Jungen spielen miteinander alleine. Sie hat mindestens den einen Kater der jetzt Sammy heißt empfohlen. Der sei schüchtern, freundlich und groß. Es wäre optimal wenn er, so jung noch den Bruder behalten dürfte, aber kein Muss. Ich hab 2 Wochen Urlaub, und bleibe dabei. Und sie empfindet es spannender für die Kater, zu dritt zu spielen damit immer genug Auslastung für die Jungs gegeben ist. Und sie würde das Risiko eingehen, es zu probieren und einen oder beide zurück nehmen.

Und seit gestern war zum ersten Mal RUHE zuhause. Also nicht das zwischen den 3 Krach war, aber die Altkatzen machen mehr als seit Ewigkeit. Ekon hat die Chance verdient aber er soll net ohne Spielkamerad sein
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #22
Was machst Du, wenn der vermisste Kater wieder auftaucht wovon ich persönlich fest ausgehe?
Ich stelle auch nochmal diese wichtige Frage in den Raum. Der Kater ist keine 14 Tage weg. Die Wahrscheinlichkeit, dass er wiederkommt ist sehr groß. Hast Du dafür einen Plan?
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #23
Ich stelle auch nochmal diese wichtige Frage in den Raum. Der Kater ist keine 14 Tage weg. Die Wahrscheinlichkeit, dass er wiederkommt ist sehr groß. Hast Du dafür einen Plan?
Eine Katzenklappe einbauen.
😏😂
Ich finde auch, nach 2 Wochen ist noch längst nichts verloren..
ich hoffe stark ich täusche mich, aber für mich klingt das sehr stark danach als würde das irgendwie nicht funktionieren.
Supi das die beiden bei der Pflegestelle sozial sind und es gut harmoniert, dort sind aber auch andere Altkatzen als bei dir.
Die Karten werden ja neu gemischt wenn sie bei euch einziehen und eure altkatzen haben ja offensichtlich schon einiges durch

Edit: nicht funktionieren ist falsch ausgedrückt, aber ich denke es wird nicht leicht
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #24
Ich verstehe den Wunsch, dem verbleibendem Kater wieder Spielgesellschaft zu besorgen. Ist ne blöde Situation wenn einer zurück bleibt.

Als Dosi mit Freigänger Erfahrung denke ich aber auch, dass es sehr wahrscheinlich ist dass der verschwundene Kater wieder kommt, zumal er ja anscheinend wohlauf gesichtet wurde. Unser alter Kater war im Sommer bis zu 3 Monate weg und kam dann wieder als wäre nix gewesen. Mit der zuhause verbliebenen Katze war das Verhältnis danach aber gelaufen, sie wollte nichts mehr von ihm wissen und man lebte fortan nebeneinander statt miteinander
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #25
Die Vorbesitzer hatten ja eine Klappe. Das war ursprünglich mal mein Plan weil die Terrasse nicht ausreichend war und Babu sehr renitent wurde. Doch auch mit Freigang wurde er nicht umgänglicher im Rudel. Wir dachten daran, daß dann beide zusammen gehen müssen und jetzt fehlt er.

Die erste Woche ohne Babu war es hier noch ähnlich, was die Unsauberkeit von U'cha betrifft oder das Verstecken von Shari auf dem Baum. Seit dem Wochenende ist das aber rückläufig. Shari traut sich schon mehr, Ekon wurde gestern einmal fürs Fangen spielen gemaßregelt und hat es heute nicht nochmal probiert. U'cha hat gestern und heute ins Klo gemacht. Derzeit denke ich, die 3 arrangieren such so langsam. Vorher hat Shari schon Leckerli Fangen gespielt obwohl Ekon zu sehen war...ist sonst ja nur im nötigsten runter vom Baum
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #26
Wenn jetzt grade alle zur Ruhe kommen, denkst du dann ist es so super ihnen jetzt zwei neue wundertüten vor die Nase zu setzen?
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #27
Ich weiß nicht, wie Ekon sich entwickelt wenn seine Energie in Frust ausarten könnte. Er kommt freudig heim und quakt uns an :-( wir spielen mit ihm und kurz danach...quakt er uns jämmerlich an. Mit Babu zusammen war Angel spielen wahnsinnig toll für ihn. Und jetzt spielt er nicht mehr so enthusiastisch mit.
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #28
Das soll ja natürlich auch keine Dauerlösung sein..
Für mich ist das alles etwas überstürzt.
Schau doch vielleicht erstmal wie die Gruppe sich jetzt entwickelt, warte ab ob der Kater nicht doch heim kommt und wenn nicht, dann schau welches Tier am besten in deine Gruppe passt.
du weist halt auch nicht wie die kleinen sich entwickeln.
Am Ende des Tages ist es deine Entscheidung, ich wollte nur nochmal zum nachdenken anregen.
Ich bin auch wirklich kein Profi in solchen Dingen, aber für mich klingt das eher suboptimal
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #29
Ich denke dass Katzen einen etwas anderen Zeithorizont haben. Was für uns nur paar Wochen sind...

U'cha hat mit ihrer Unsauberkeit recht "spät" angefangen. Die Altkatzen haben ja zunächst normal auf die Jungs reagiert. Und wurden dann zusehends ruhiger und ruhiger bis man mal live mitbekommen hatte was Babu da tut. Ich hab doch hier gefragt, und wollte mich zurückhalten. Dann wurde zusehends Babu zum aggressiven Randalierer in der Wohnung, hat die alten drangsaliert und auch echt hart mit Ekon gespielt. Wenn einer gejault hat wars Ekon, oder er wurde angerammelt... bis ich nach knapp 2 Monaten dann einen halbwegs langen Zeitraum zur Eingewöhnung wenigstens erreicht hatte und beide rausgelassen habe. Ekon ist echt ein lieber. Aber ich sehe "so" gefällt es ihm nicht.

Und ich glaube, dass sanfter raufende Kater jetzt auch keine Verschlechterung für ihn sein werden.
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #30
Und natürlich werden die Katerchen zum schnellsten Zeitpunkt kastriert
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #31
  • Was kann man noch machen Beitrag #32
Ich fänd es eher an der Zeit, mal für ne Weile die Füße still zu halten.
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #33
Ja das meinte ich doch. Sie haben ja ne ganze Zeit lang normal auf die Kater reagiert. Waren auch gemeinsam die ersten 2 Wochen immer bisschen besser zusammen. Haben den neuen Kletterturm benutzt. Wir waren dann tagsüber arbeiten und haben sie "machen lassen ". Bis sich heraus kristallisiert hat, dass Babu nicht locker lässt. Der hat gemobbt und auch nicht aufgehört als er raus durfte. Kam heim und direkt ohne Eskalationsstufen drauf auf die Altkatze im Flur.

Da Ekon sich normalkätzisch verhält, mal weicht, schnuppert, etc. und sich die alten endlich wieder zurück entwickeln will ich dem Trio jetzt den Vorzug geben und schauen das er nicht zu kurz kommt in Zukunft.
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #34
Und weil sie die uris sich endlich wieder entspannt und zurück entwickeln möchtest du ihnen zwei neue wundertüten vor die Nase setzen? Und wenn babu doch wieder kommt, haben sie im schlimmsten Fall 4 Katzen mit denen sie sich arrangieren müssen?
Die beiden sind erst im mai eingezogen, wie hast du sie denn vergesellschaftet?
Ich denke für deine Gruppe wäre es wirklich gut wenn erstmal Ruhe einkehren könnte, wenn du eros und seine Bedürfnisse und auch das sozialverhalten von deinen Uris etwas besser einschätzen kannst.. das du dich erst dann nach einem passenden Partner und Bindeglied umschaust.
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #35
Und weil sie die uris sich endlich wieder entspannt und zurück entwickeln möchtest du ihnen zwei neue wundertüten vor die Nase setzen? Und wenn babu doch wieder kommt, haben sie im schlimmsten Fall 4 Katzen mit denen sie sich arrangieren müssen?
Die beiden sind erst im mai eingezogen, wie hast du sie denn vergesellschaftet?
Ich denke für deine Gruppe wäre es wirklich gut wenn erstmal Ruhe einkehren könnte, wenn du eros und seine Bedürfnisse und auch das sozialverhalten von deinen Uris etwas besser einschätzen kannst.. das du dich erst dann nach einem passenden Partner und Bindeglied umschaust.
Finde ich sehr gut zusammengefasst. Es wäre wohl die beste Herangehensweise für alle Beteiligten.
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #36
Finde ich sehr gut zusammengefasst. Es wäre wohl die beste Herangehensweise für alle Beteiligten.
Ich stimme euch zu und ehrlich gesagt finde ich es echt krass dass schon zwei Wochen nach dem Verschwinden von Babu ernsthaft über "Ersatz" nachgedacht und sogar deswegen schon telefoniert wird......:girl-cray2:
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #37
Hi @Salem,

ich habe mir jetzt nochmal alle deine Posts seit Anfang Mai und einige von davor durchgelesen, um die Situation besser einordnen zu können, denn ich muss gestehen, dass ich zwar immer mal wieder bei dir mitgelesen, das aber auch immer wieder gelassen habe, weil ich dann immer Bauchschmerzen hatte.
Dein Umgang mit den Katzen hört sich immer wieder so kalt und distanziert an. Dein Kater ist seit gerade mal 11 Tagen (gestern waren es 11 Tage) nicht nach Hause gekommen und du schreibst:

Alle mir bekannten Kanäle sind doch informiert incl Tasso, Facebook Dorfgemeinschaft, unser Landkreis, das Tierheim, Tierarzt, Flugblätter
Ich bin tagelang die Straßen abgelaufen.
Irgendwann muss mal gut sein. Ich hab auch andere Verpflichtungen außer Kater suchen?

Ich glaube, du hast nie eine richtige emotionale Bindung zu diesem Kater aufgebaut oder wie sonst kannst du so kalt drüber schreiben?

Natürlich nehme ich Rücksicht, falls er auftaucht. Er bekommt nochmal eine Chance sozialisiert zu agieren aber sonst muss er vermittelt werden.

Oh wow, er bekommt nochmal eine Chance. Wie gütig von dir. 🙄
Sorry, aber ich kann es mir echt nicht verkneifen sarkastisch zu sein, denn ich bekomme bei deiner Wortwahl immer wieder Bauchschmerzen. Hier mangelt es akut an Wärme, Verständnis, Akzeptanz. Du hast die beiden Kater Mitte Mai bekommen, Ende Juli kommt der eine vom Freigang nicht mehr zurück; nach 8/9 Tagen telefonierst du schon herum, um erneut ein Katerpärchen aufzunehmen und falls der "Alte" wieder auftaucht, bekommt er von dir nochmal eine Chance? Eine Chance für was? Für dich ist die Zusammenführung bereits durch und gescheitert, Babu wurde schon in den letzten Tagen zunehmend zum Buh-Kater stilisiert und mit jedem weiteren Posting scheint sich deine Überzeugung zu verfestigen, dass augenscheinlich alles nur an Babu lag, der gemobbt hat (haben soll).
Schon mal drüber nachgedacht, dass ihn vielleicht jemand einfach eingesteckt hat? Immerhin ist er eine Savannah, eine ziemlich teure Katzenrasse. Hast du eigentlich seine Züchterin informiert? Vielleicht hätte sie ihn gerne zurück. Machst du dir keine Sorgen und Gedanken, dass er vielleicht irgendwo angefahren wurde und elend leidet? Wie kannst du mit dieser Ungewissheit leben und einfach so die nächste Seite aufschlagen?


Vorher, ja, da waren es "die" Kater, mit denen es nicht harmonisch werden wollte. Jetzt beruhigt sich der Zustand, und die Altkatzen tauen auf. In anderthalb Wochen schon ein bisschen mehr Bewegung anstatt nur auf dem Baum bzw Couch hocken vor dem Baum. Daher hab ich jeden Tag mit meinem Partner gesprochen, was jetzt mit dem quakenden braven Ekon passiert.

Was soll denn mit dem "braven" Ekon passieren? Quakt er dir zu viel? Nicht ruhig genug? Die Altkatzen waren ja ruhig, warum musstest du unbedingt noch zwei Jungspunde dazu nehmen und die Harmonie stören?
Ach ja...:
Die auslösenden Zusammenhänge, warum ich mir solche Bolzen antun wollte, haben einen traumatischen Verlust zum Auslöser. Das gehört aber dem Thema nicht dazu. Ich benötige etwas, um das ich mich wirklich AKTIV kümmern muss.

Es ist nicht so, dass ich keinen Verständnis für traumatische Verluste hätte, aber wenn man sich z.B. auch das Video mit deinem "Spaziergang" mit Babu an der Leine anschaut, dann hättest du doch lieber einen Hund adoptieren sollen. Dann hättest du jeden Tag lange Spaziergänge an der Leine führen können. Dann hättest du auch erwarten können, dass dein Hund auf dich hört. Katzen hören auch, aber anders. Ganz anders. Außerdem braucht man unendliche Geduld.


Dann helfe mir doch bitte mit einem Ratschlag wie man 3-Stufig Deeskaliert. Ich kann nur mit dem Verständnis hündischer Erziehung nachvollziehen, dass das bloße Ansprechen aus der Ferne (normal oder streng) eben nicht reicht, man muss schon hingehen und das unerwünschte Verhalten unterbinden, zB Anspringen der Haustür, und zigmalige Aufhängen an der Klinke. Dann stehe ich tadelnd, aber physisch nicht agierend, neben der Randaliererkatze und dann? Sie hört nicht auf. Jetzt kommt dein Tipp???

Jedes Mal, wenn die Katze etwas tut, was dir nicht passt, musst du tatsächlich aufstehen und hingehen.
Als meine Max noch ein Kitten war - vor etwa 8 Jahren - wollte ich nicht, dass sie auf die Küchenarbeitsplatte springt. Sie wollte aber, also ist sie gesprungen. Nur vom Küchentisch aus tadeln oder sagen, "Max, runter" hat nichts gebracht. Ich musste aufstehen, hingehen und sie runternehmen. Ich habe mal ausgerechnet, wie oft ich das gemacht habe, bis sie verstanden hat, dass ich das nicht mag. Etwa 7.200 Mal. Ein Jahr lang, jeden Tag im Durchschnitt 20 Mal. Danach war es gut. Wenn sie doch manchmal selten noch hoch gesprungen ist, dann hat ein "max, runter" ausgereicht.
Also, wenn du dich aktiv kümmern willst, dann musst du das halt wirklich auch tun. Nicht nur ab und zu wenn es mal passt. Ganz allgemein habe ich den Eindruck, dass eure Katzen grundsätzlich ruhig sein sollen, nur beim Spaziergang oder beim Spielen müssen sie sich dann "auspowern". So funktionieren Katzen aber nicht.
Manchmal wollen sie spielen, manchmal nicht. Manchmal wollen sie fressen, manchmal nicht. Gründe für das eine oder andere hat es immer, aber meistens sind es nicht diejenigen, die wir Menschen als erstes vermuten. Du hast eure Situation auch schon an mehreren Stellen ganz falsch eingeschätzt. Das musst du dir aber auch eingestehen und ernsthafte Konsequenzen daraus ziehen.
Hier:

war nach knapp 3 Wochen dann ein erster Tiefpunkt, da sich U'Cha sehr oft Schlafen legte und Shari sich eher zurückgezogen hatte. Wir haben alles immer im Kontext mit den Katern bewertet, und nach einigen Tagen dann tagsüber getrennt.

Auch das:
da Shari und U'cha nicht mehr ungezwungen rumlaufen, sondern vermutlich Fake-Schlafen

Fake-Schlafen habe ich persönlich noch nie erlebt und auch bei dir zum ersten Mal gelesen. Was ist das überhaupt für eine negative Interpretation eines kätzischen Verhaltens? Vielleicht will U'cha einfach nur ihre Ruhe haben und liegt im Körbchen.
Viel wahrscheinlicher ist aber, dass es ihr einfach nur schlecht ging und sie Schmerzen hatte.

Also zum Tierarzt. Wir haben das volle Programm durchlaufen an Diagnostik (Blut, Urin,Stuhl), und sie ist eine sehr große Baustelle. Struvitgries, Darmentzündung massiv, Vitamin B12 Mangel am untersten Level. Seither päppeln wir und sind alle 2,3 Tage beim Tierarzt.

Die arme Katze, so viele Baustellen und Schmerzen und dann wurde das nicht mal schnell genug erkannt, sondern ihre Unsauberkeit auf die Psyche und das Zusammenleben mit den Katern geschoben. Das ist eine massive Fehlinterpretation der Situation und du solltest dich immer daran erinnern. U'cha ist mit Sicherheit noch nicht komplett gesund. Das braucht einfach viel Zeit. Für Struvitgries sollte man auch die Ernährung umstellen und ein Darmaufbau dauert auch viele Monate. Ich finde, du solltest ihr die Ruhe gönnen, die sie braucht. Wenn du jetzt wieder zwei neue Kater ins Haus holst, wird allein der Stress sie wieder zurückwerfen. Und dazu noch Bengalen? Ich bitte dich inständig, im Namen deiner Altkatzen, nimm auf keinen Fall wieder neue Katzen auf und auf keinen Fall Bengalen. Die brauchen so viel Auslauf, Bewegung, Aktivität. Hat die Erfahrung mit Babu nicht gereicht? Jetzt neue Katzen holen, ist einfach nur reiner Aktivismus. Dieser war ja von Anfang an herauszulesen, aber so kommt man bei Katzen einfach nicht weiter.
Hier ein Beispiel. Das war zwei Tage nachdem die beiden Kater angekommen sind:

Ich schnapp mir jetzt immer jeweils die entspannteste Mietz und überlege mir, was ich der jetzt zumuten kann. Entweder nur mit mir/uns beschäftigen, füttern, kuscheln, oder neue Räume erkunden, und dann bring ich eine unserer entspannten Mietzen in den hinteren Bereich und setze sie mit viel Abstand auf den Boden und lass sie machen. Oder wie heute Morgen, da hat sich U'cha sogar locken lassen und kam nach hinten zum Ekon. Der ja eher schüchtern irgendwo rumliegt, und kein Streit sucht.

Dein ganzes Verhalten den Katzen gegenüber hat mir von Anfang an fast nur Bauchschmerzen bereitet. Sie sind doch keine Versuchsobjekte. Einfach mal 5 Schritte zurücktreten und den Katzen Ruhe gönnen. Keine neuen Katzen aufnehmen, bitte! Und Babu weiter suchen oder seine Zücherin informieren. Ich finde es wirklich schwer auszuhalten, wie du Babu emotional aufgegeben hast. Ich habe z.Z. zwei Pflegekatzen, für die ich ein Zuhause suche. Wenn ich mir überlege, dass ich meinen Sam irgendwohin gebe, er bekommt Freigang, ist dann verschollen und nach 12 Tagen wird nicht weiter nach ihm gesucht, also mir tut's in der Seele weh.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Was kann man noch machen Beitrag #38
Ich möchte nur kurz darauf hinweisen, dass auch Hunde nicht wie Automaten funktionieren und alles machen, was der Mensch wünscht. Das zu lesen, bereitet mir jedesmal Bauchschmerzen.
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #39
Ich möchte nur kurz darauf hinweisen, dass auch Hunde nicht wie Automaten funktionieren und alles machen, was der Mensch wünscht. Das zu lesen, bereitet mir jedesmal Bauchschmerzen.
Da hast du natürlich Recht. Mein Vergleich war schlecht gewählt.
 
  • Was kann man noch machen Beitrag #40
Hi @Salem,

ich habe mir jetzt nochmal alle deine Posts seit Anfang Mai und einige von davor durchgelesen, um die Situation besser einordnen zu können, denn ich muss gestehen, dass ich zwar immer mal wieder bei dir mitgelesen, das aber auch immer wieder gelassen habe, weil ich dann immer Bauchschmerzen hatte.
Dein Umgang mit den Katzen hört sich immer wieder so kalt und distanziert an. Dein Kater ist seit gerade mal 11 Tagen (gestern waren es 11 Tage) nicht nach Hause gekommen und du schreibst:



Ich glaube, du hast nie eine richtige emotionale Bindung zu diesem Kater aufgebaut oder wie sonst kannst du so kalt drüber schreiben?



Oh wow, er bekommt nochmal eine Chance. Wie gütig von dir. 🙄
Sorry, aber ich kann es mir echt nicht verkneifen sarkastisch zu sein, denn ich bekomme bei deiner Wortwahl immer wieder Bauchschmerzen. Hier mangelt es akut an Wärme, Verständnis, Akzeptanz. Du hast die beiden Kater Mitte Mai bekommen, Ende Juli kommt der eine vom Freigang nicht mehr zurück; nach 8/9 Tagen telefonierst du schon herum, um erneut ein Katerpärchen aufzunehmen und falls der "Alte" wieder auftaucht, bekommt er von dir nochmal eine Chance? Eine Chance für was? Für dich ist die Zusammenführung bereits durch und gescheitert, Babu wurde schon in den letzten Tagen zunehmend zum Buh-Kater stilisiert und mit jedem weiteren Posting scheint sich deine Überzeugung zu verfestigen, dass augenscheinlich alles nur an Babu lag, der gemobbt hat (haben soll).
Schon mal drüber nachgedacht, dass ihn vielleicht jemand einfach eingesteckt hat? Immerhin ist er eine Savannah, eine ziemlich teure Katzenrasse. Hast du eigentlich seine Züchterin informiert? Vielleicht hätte sie ihn gerne zurück. Machst du dir keine Sorgen und Gedanken, dass er vielleicht irgendwo angefahren wurde und elend leidet? Wie kannst du mit dieser Ungewissheit leben und einfach so die nächste Seite aufschlagen?




Was soll denn mit dem "braven" Ekon passieren? Quakt er dir zu viel? Nicht ruhig genug? Die Altkatzen waren ja ruhig, warum musstest du unbedingt noch zwei Jungspunde dazu nehmen und die Harmonie stören?
Ach ja...:


Es ist nicht so, dass ich keinen Verständnis für traumatische Verluste hätte, aber wenn man sich z.B. auch das Video mit deinem "Spaziergang" mit Babu an der Leine anschaut, dann hättest du doch lieber einen Hund adoptieren sollen. Dann hättest du jeden Tag lange Spaziergänge an der Leine führen können. Dann hättest du auch erwarten können, dass dein Hund auf dich hört. Katzen hören auch, aber anders. Ganz anders. Außerdem braucht man unendliche Geduld.




Jedes Mal, wenn die Katze etwas tut, was dir nicht passt, musst du tatsächlich aufstehen und hingehen.
Als meine Max noch ein Kitten war - vor etwa 8 Jahren - wollte ich nicht, dass sie auf die Küchenarbeitsplatte springt. Sie wollte aber, also ist sie gesprungen. Nur vom Küchentisch aus tadeln oder sagen, "Max, runter" hat nichts gebracht. Ich musste aufstehen, hingehen und sie runternehmen. Ich habe mal ausgerechnet, wie oft ich das gemacht habe, bis sie verstanden hat, dass ich das nicht mag. Etwa 7.200 Mal. Ein Jahr lang, jeden Tag im Durchschnitt 20 Mal. Danach war es gut. Wenn sie doch manchmal selten noch hoch gesprungen ist, dann hat ein "max, runter" ausgereicht.
Also, wenn du dich aktiv kümmern willst, dann musst du das halt wirklich auch tun. Nicht nur ab und zu wenn es mal passt. Ganz allgemein habe ich den Eindruck, dass eure Katzen grundsätzlich ruhig sein sollen, nur beim Spaziergang oder beim Spielen müssen sie sich dann "auspowern". So funktionieren Katzen aber nicht.
Manchmal wollen sie spielen, manchmal nicht. Manchmal wollen sie fressen, manchmal nicht. Gründe für das eine oder andere hat es immer, aber meistens sind es nicht diejenigen, die wir Menschen als erstes vermuten. Du hast eure Situation auch schon an mehreren Stellen ganz falsch eingeschätzt. Das musst du dir aber auch eingestehen und ernsthafte Konsequenzen daraus ziehen.
Hier:



Auch das:


Fake-Schlafen habe ich persönlich noch nie erlebt und auch bei dir zum ersten Mal gelesen. Was ist das überhaupt für eine negative Interpretation eines kätzischen Verhaltens? Vielleicht will U'cha einfach nur ihre Ruhe haben und liegt im Körbchen.
Viel wahrscheinlicher ist aber, dass es ihr einfach nur schlecht ging und sie Schmerzen hatte.



Die arme Katze, so viele Baustellen und Schmerzen und dann wurde das nicht mal schnell genug erkannt, sondern ihre Unsauberkeit auf die Psyche und das Zusammenleben mit den Katern geschoben. Das ist eine massive Fehlinterpretation der Situation und du solltest dich immer daran erinnern. U'cha ist mit Sicherheit noch nicht komplett gesund. Das braucht einfach viel Zeit. Für Struvitgries sollte man auch die Ernährung umstellen und ein Darmaufbau dauert auch viele Monate. Ich finde, du solltest ihr die Ruhe gönnen, die sie braucht. Wenn du jetzt wieder zwei neue Kater ins Haus holst, wird allein der Stress sie wieder zurückwerfen. Und dazu noch Bengalen? Ich bitte dich inständig, im Namen deiner Altkatzen, nimm auf keinen Fall wieder neue Katzen auf und auf keinen Fall Bengalen. Die brauchen so viel Auslauf, Bewegung, Aktivität. Hat die Erfahrung mit Babu nicht gereicht? Jetzt neue Katzen holen, ist einfach nur reiner Aktivismus. Dieser war ja von Anfang an herauszulesen, aber so kommt man bei Katzen einfach nicht weiter.
Hier ein Beispiel. Das war zwei Tage nachdem die beiden Kater angekommen sind:



Dein ganzes Verhalten den Katzen gegenüber hat mir von Anfang an fast nur Bauchschmerzen bereitet. Sie sind doch keine Versuchsobjekte. Einfach mal 5 Schritte zurücktreten und den Katzen Ruhe gönnen. Keine neuen Katzen aufnehmen, bitte! Und Babu weiter suchen oder seine Zücherin informieren. Ich finde es wirklich schwer auszuhalten, wie du Babu emotional aufgegeben hast. Ich habe z.Z. zwei Pflegekatzen, für die ich ein Zuhause suche. Wenn ich mir überlege, dass ich meinen Sam irgendwohin gebe, er bekommt Freigang, ist dann verschollen und nach 12 Tagen wird nicht weiter nach ihm gesucht, also mir tut's in der Seele weh.
Danke Livi, du hast perfekt zusammen gefasst was mir schon seit längerem durch den Kopf geht.
 
Thema:

Was kann man noch machen

Was kann man noch machen - Ähnliche Themen

2x Kater, 2x spazieren gehen?: Hallo zusammen :) in unserem ersten/anderen Fred hab ich euch erzählt, ob und dass zwei weitere Katzen zu uns ziehen und nun sind Ekon und Babu...
3 Punkte Regel vs. Helikoptern: Hallo zusammen, Woche 4. In der ersten war U'cha dominant, Shari hat sich null interessiert. Kater kommen an, getrennte Bereiche. Kater mauen...
Oben Unten